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Umstrittene Wahrheit: Erinnerungen Gebundene Ausgabe – 12. September 2007

4.0 von 5 Sternen 10 Kundenrezensionen

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Umstrittene Wahrheit heißt dieser zweite Band der Erinnerungen Küngs, der die Jahre ab 1968 umfasst. Ebenso wie beim ersten Band (Erkämpfte Freiheit) darf der Leser weit mehr erwarten als eine Autobiografie, die sich allein um die Person des einflussreichen Vordenkers des interreligiösen Austauschs dreht. Verarbeitet werden hier auch "Lebens-, Kirchen-, Theologie- und Zeitgeschichte". Vor allem aber die Gegenüberstellung mit einem anderen brillanten Theologen, der vom Kollegen zum hartnäckigen Widersacher wurde, macht diese "Kampfgeschichte" hochspannend: Die Rede ist von Joseph Ratzinger, dem heutigen Papst Benedikt XVI.

Von Anbeginn war Hans Küng eine schillernde Figur: als er während des Theologiestudiums in Rom auffiel, in Paris promovierte und 1960 die Professur für Katholische Dogmatik in Tübingen antrat, seiner Wirkungsstätte für die folgenden Jahrzehnte. Er war theologischer Berater beim Zweiten Vatikanischen Konzil, später enttäuscht über die ausgebremsten Reformbestrebungen. Und er ging früh auf Konfrontationskurs mit der offiziellen Lehrmeinung der katholischen Kirche - immer dann, wenn die Kirchenführung Freiheiten einschränkte und dabei exegetisch-historisch auf tönernen Füßen stand. Daraus entstand etwa der frühe Bestseller Die Kirche (1967), der sich kritisch mit der direkten apostolischen Nachfolge der Bischöfe auseinandersetzte. Es folgte mit Unfehlbar? ein Meilenstein der Kirchenkritik, der an den Grundfesten des Vatikans rüttelte - ein Paukenschlag, der eine der heftigsten theologische Debatten der Nachkriegszeit auslöste. 1979 wurde Küng die katholische Lehrerlaubnis entzogen.

Viele Leser dürfte vor allem die schwierige Beziehung zwischen Hans Küng und Josph Ratzinger, heute Papst Bendikt XVI., interessieren. Beide Biografien kreuzten sich immer wieder: während der Ausbildung, beim Zweiten Vatikanischen Konzil, an der Universität Tübingen und während Küng von der Inquisiton geschasst wurde. Sie stehen für zwei konträre theologische Auffassungen in ganz zentralen Fragen - aus den Kollegen wurden erbitterte Widerstreiter. 2005, nach 22 Jahren, kam es erstmals in der päpstlichen Sommerresidenz zu einer Begegnung. Auch wenn sich Küng den einen oder anderen Seitenhieb nicht verkneift, so bemüht er sich doch um die Darstellung der Position beider Seiten.

Nach eigenen Worten ging es Hans Küng - in seinem beruflichen Wirken ebenso wie in diesem Erinnerungsband - im Kern um den "Streit um die Wahrheit, der in Freiheit zu führen ist". Die jüngsten Äußerungen der Glaubenskongregation in Rom belegen eindrücklich und auf fast erschreckende Weise, dass die katholische Kirche noch tief in den Kontroversen steckt, die Küng in den 60er-Jahren zu kritisieren begann. -- Henrik Flor, Literaturtest

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Hans Küng, geboren 1928 in Sursee/Schweiz, ist Professor Emeritus für Ökumenische Theologie an der Universität Tübingen und Präsident der Stiftung Weltethos. Er gilt als einer der universalen Denker unserer Zeit. Sein Werk liegt im Piper Verlag vor. Zuletzt erschienen von ihm »Was ich glaube« – sein persönlichstes Buch – sowie »Ist die Kirche noch zu retten?«. Weiteres zum Autor unter www.weltethos.org.

Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Gebundene Ausgabe
In «Umstrittene Wahrheit», dem zweiten Band seiner Erinnerungen, schildert Hans Küng den Zeitraum 1965 bis 1980. Es sind die Jahre vom Ende des Zweiten Vatikanischen Konzils bis zum skandalträchtigen, endgültigen Entzug seiner kirchlichen Lehrbefugnis. Wer diese bewegten Jahre aktiv und engagiert miterlebte, für den ist dieser Küng-Band eine spannende, faszinierende, ja unverzichtbare Lektüre.

«Kampfgeschichte und eine Trauergeschichte» nennt Hans Küng den zweiten Teil seiner Selbstbiographie. Küng verbindet Erzählung und Reflexion; denn er erzählt seine Lebensgeschichte, zugleich verfasste er auch eine Ideengeschichte. «Fast alle meine großen Kampfgefährten für die Erneuerung von Theologie und Kirche seit der Konzilszeit sind tot oder inaktiv, ausser einem und der ist Papst geworden», schreibt Küng im Prolog; denn von 1966 bis 1969 war Hans Küng an der Universität Tübingen ein Kollege von Joseph Ratzinger: «Unsere Lebenswege laufen parallel, gehen auseinander, kreuzen sich wieder.«

Küngs Erinnerungen gewinnen ihre Spannung auch aus der leitmotivischen Gegenüberstellung zwischen dem frommen Bayern Ratzinger und dem weltoffenen Schweizer Küng. Freilich: Wenn schon Ratzinger als Negativfigur herhalten muss, dann müsste den klugen Köpfen, die das Manuskript Korrektur lasen, redigierten und lektorierten, aufgefallen sein, dass Ratzinger im Personenregister fälschlicherweise als Papst Benedikt VI. (sic!) firmiert. Und auf Seite 568 schreibt Küng, dass Ratzinger im Jahr 1975 zum Bischof geweiht und zum Kardinal kreiert worden sei. Richtig ist freilich: Ratzinger wurde erst zwei Jahre später, am 28.
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Hans Kueng ist fuer mich ein sehr interessanter Mensch. Dieses Buch ist sehr gut geschrieben und die Qualitaet ist ausgezeichnet. Herr Kueng ist ein sehr intelligenter Kritiker der katholische Kirche und sein Kritik ist sehr genau.
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Format: Gebundene Ausgabe
Nach "Erkämfte Freiheit" nun die "Umstrittene Wahrheit". Lange mußte ich auf die Fortsetzung des ersten Bandes warten und war schon in Sorge, dass der Folgeband nicht mehr erscheinen würde. Kleine Enttäuschung: Es ist nicht der zweite und abschließende Band der "Erinnerungen" (er reicht nur bis 1980). Zugleich aber schon die Vorfreude auf den angekündigten dritten Band - wohl stark dem Projekt Weltethos gewidmet.
Küngs Erinnerungen sind sehr klar, lebendig und authentisch geschrieben. Sie geben einen guten und tiefen Einblick in die Denk-, Arbeits- und Lebensweise dieses theologischen Lehrers, gleichzeitig aber einen hochinteressanten aufklärenden Einblick in das Wirken und Funktionieren des Machtapparates der katholischen Kirche. Eigentlich ist allgemein bekannt, wie derartige Machtsstrukturen (nicht nur im kirchlichen Bereich) funktionieren und auf den eigenen Machterhalt ausgerichtet sind. Andererseits macht Küng sehr überzeugend deutlich, wie weit kirchliches Handeln und christliche Botschaft heute doch auseinander liegen. Küng begibt sich mit diesem Band auf eine schwierige Gratwanderung, die er aber letztlich grandios meistert: Über in der (v.a. theologischen) Öffentlichkeit bekannte Personen wird ausführlich berichtet und ihr Verhalten kritisch analysiert; die Kritik gleitet aber nie in Einseitigkeit und Polemik ab, wird sehr deutlich, bleibt aber immer ausgewogen und fair. Das gilt auch für die Person Ratzingers, der ausführlicher Gegenstand der Betrachtung ist.
Küng gleitet in seinen Erinnerung immer wieder in Kurzbetrachtungen und Zusammenfassungen seiner theologischen Positionen ab. Wer mit seinem Gesamtwerk vertraut ist, mag dies ein wenig überflüssig finden.
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Format: Gebundene Ausgabe
Im zweiten Band seiner Erinnerungen berichtet Küng über sein Leben in den 1970er Jahren. Den größten Teil nimmt dabei der Konflikt mit der Glaubenskongregation ein, der schließlich im Entzug seiner kirchlichen Lehrerlaubnis gipfelt.

Man ist von diesem bedeutenden katholischen Theologen, dessen journalistisch-flotter Stil das schnelle Lesen auch dem theologischen Laien gestattet, wenig Zurückhaltung in der Argumentation mit seinen wissenschaftlichen Gegnern gewohnt, aber dieses Buch ist keine retrospektive Zeichnung seines Lebens, es ist ein wahres Schlachtengemälde. Mag sein, dass Küng Unrecht zugefügt wurde, doch seine oft in Persönliche abgleitende Diffamierung seiner Gegner, die fast schon genießerisch ausgekosteten Beschreibungen ihrer menschlichen Fehler und Schwächen und - gelegentlich - abfälligen Bemerkungen über ihre Todesumstände machen das Lesen des Buchs dann doch anstrengend.

Detaillierte und langatmige Schilderungen seiner ausgedehnten Reisen und minutiöse gefällige Beschreibungen seiner wissenschaftlichen und journalistischen Ehrungen und Würdigungen , sowie seine häufigen Gedankensprünge und Wiederholungen (mehrmals wird die Ablehnung des Doktoranden Karol Woytila an Küngs Universität Gregoriana wegen der angeblich zu geringen theologischen Vorbildung des späteren Papstes und Küng-Gegners Johannes-Paul II. beschrieben) lassen vor allem eines vermissen: ein kritisches Lektorat des Verlags.

Zum Schluss bleibt die Frage: wie viel mehr hätten Gelassenheit und Sachlichkeit einem Theologen zur Ehre gereicht als ein Buch voller Selbstgefälligkeit, Verbitterung und Hass?
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