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Umgang mit Kriegserlebnis und Gefangenschaft: Eine Studie mit Teilnehmern des Zweiten Weltkriegs Taschenbuch – 1. August 2014


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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Jochen Radau, geb. 1970 in Lindau, studierte Medizintechnik und Soziale Arbeit. Er lebt in Wurzburg, arbeitet in einer Beratungsstelle und betreibt selbststandig den Blog handicap-bazar.de. Die Erzahlungen seines Vaters machten den Autor auf die langfristige Pragung der Kriegsgeneration durch ihre Kriegserfahrungen aufmerksam. In der vorliegenden Studie befasst sich er intensiv mit diesem Thema und befragte zu diesem Zweck Kriegsveteranen zum eigenen Umgang mit ihren personlichen Erlebnissen."

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Textprobe:
Kapitel 1, Einleitung:
Im Kontakt mit Senioren aus meinem privaten Umfeld, die vom Krieg erzählten fiel mir auf, dass die Weitergabe des Erlebten in Form von ausholenden, sich wiederholenden aber auch unvollständigen Erzählungen erfolgte. Die Geschichten enthielten Erfahrungen wie Angst, Tod und Mangel, die in einem historischen Kontext eingebettet waren, der außerhalb meines Vorstellungsvermögens lag.
Dabei stellte ich mir die Frage, was diese Kriegsveteranen trotz fundamentaler gesellschaftlicher Entwicklungen in Europa innerhalb der letzten Jahrzehnte noch derart an ihren Erzählungen festhalten lässt. Das Erlebte schien die Betroffenen nicht loslassen zu wollen. Die unermüdliche Ausstrahlung von Berichten und Dokumentationen der Fernsehanstalten an zahlreichen Jahrestagen des Zweiten Weltkriegs schien diesen Erzähldrang einerseits zu spiegeln und ihm andererseits ständig neue Nahrung zu geben.
Diese Beobachtungen führten mich auch zu der Frage, welchen Einfluss die Erlebnisse der heutigen Eltern- und Großelterngeneration auf ihr späteres Leben in der Bundesrepublik Deutschland hatten und heute noch haben.
Aus der Sicht der sozialen Arbeit betrachte ich im Rahmen dieser Arbeit, welche Wege die Betroffenen damals finden konnten, um mit ihren Erlebnissen umzugehen. Außerdem möchte ich erfahren welche subjektive Bedeutung sie dem Erlebten heute geben.
Zusätzlich zu meinem Forschungsinteresse liegt ein Ziel dieser Arbeit darin, den Betroffenen eine Möglichkeit zu geben vertieft aus Ihrem Erfahrungsschatz zu berichten und darzulegen, welchen Stellenwert das Erlebte heute für sie hat. Damit leistet diese Arbeit auch einen Beitrag zur Erhaltung eines bedeutenden und zugleich schauerlichen Teils deutscher Zeitgeschichte.
2, Grundlagen:
2.1, Gegenstand und Erkenntnisinteresse der Untersuchung:
Die Forschungsfragen dieser Arbeit lauten:
Wie haben sich Soldaten des Zweiten Weltkriegs mit dem Erlebten unmittelbar auseinandergesetzt?
Welche Bedeutung geben Betroffene heute dem Erlebten?
Mein Interesse im Rahmen dieser Arbeit gilt den Möglichkeiten und Wegen, die Betroffene damals finden konnten, um mit ihren Erlebnissen umzugehen. Weiterhin interessiert mich die Stellung, die Kriegserlebnisse von Senioren in ihrem heutigen Leben haben.
Gegenstand dieser Arbeit ist es, Informationen über Kriegserlebnisse von Soldaten unter Berücksichtigung des historischen und kulturellen Kontextes zu erhalten. Ein Fokus bei der Datenerhebung liegt dabei auf den Problemen und Ressourcen der damaligen sozialen Lebenswelt der Befragten. Um zu ermitteln, wie sich Betroffene damals mit dem Erlebten auseinandersetzen konnten, wird die Art und Weise des unmittelbaren Umgangs der Person anhand der geschilderten Erlebnisse vertieft.
In einem weiteren Teil wird dargestellt, inwieweit die Erlebnisse für die Interviewpartner von nachhaltiger subjektiver Bedeutung sind und wie sich Betroffene heute damit auseinandersetzen.
2.2, Definitionen:
2.2.1, Definition Kriegserlebnis:
Krieg ist laut Wörterbuch als bewaffnete Auseinandersetzung zwischen Staaten definiert (Mackensen 1955, 458).
Unter Kriegserlebnis verstehe ich zum einen eine Begebenheit oder eine länger andauernde Situation, die ein Soldat oder Kombattant im Kampf erlebt. Der Zeitraum der Kampfhandlungen des Zweiten Weltkriegs bestimmt den zeitlichen Rahmen, in dem diese Erlebnisse eingebettet sind.
Im Rahmen dieser Arbeit habe ich festgestellt, dass einige der Veteranen von ihren Erlebnissen in der sowjetischen Kriegsgefangenschaft berichten wollten. Daher verstehe ich unter Kriegserlebnissen auch Erlebnisse und alltägliche Situationen, die sich in Kriegsgefangenschaft abspielten. Dadurch erweitert sich der historische Kontext bis in die sogenannte Nachkriegszeit hinein.
2.2.2, Unmittelbare Auseinandersetzung mit dem Erlebten:
Die Definition des Begriffs der unmittelbaren Auseinandersetzung von Soldaten mit dem Erlebten entnehme ich aus dem Modell von Fi


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