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am 17. August 2014
Ich bin kein Gamer und habe das Teil eher aus technischer Neugierde und weil meine Kids gelegentlich ihre Xbox360-Spielzüge vorzeigen wollten, besorgt. Auch lockte mich die Möglichkeit, zusätzlich auch mal Analogvideosignale per Composite-Chinch (+ Audio) auf Knopfdruck auf ein externen Speicher zu digitalisieren (alte VHS). Für die in der Analog-Kabelpeitsche weiter mit enthaltenen 3 Component Anschlüsse habe ich keine Verwendung. Es ist wohl jedem klar, dass bei allen diesen Geräten HDCP-geschützte Inhalte via HDMI nicht (ohne die bekannten Eingriffe in den Signalweg) aufgezeichnet werden können und dürfen.

Nach etwas Frickelei tut das Gerät auch das verlangte und das sogar wirklich recht einfach - also im wahrsten Sinne kinderleicht per Knopfdruck. Allerdings musste ich dafür etwas basteln. Wer etwas rumsurft, sieht sofort Ähnlichkeiten (nicht immer in der Plastikhülle - sondern anschlussseitig und intern) mit HDMI Game Capture Geräten von "auvisio", dem "Terratec Grabster Extreme HD" und möglicherweise auch dem Game-Recorder von Kaiser-Baas. Der Treiber, der aus der Win95-Steinzeit zu stammen scheint, ist für den IT9910HD Chip. Dieser Chip ist auch mindestens im Terratec. Der Treiber ist nötig, um ein Tool unter Win zu starten dem Typhoon per USB-Verbindung (Micro-USB-Port am Typhoon) eine Systemzeit zu verpassen, die Encoder-Bitraten einzustellen (Default=16000 für 1080 und 720 HD und 4000 für Analog-SD) und den Mikrophon-Eingangs-Pegel auszusteuern sowie ggfs. die Firmware per Image-File zu updaten. Das Tool ist grottig schlecht und in der ausgelieferten Version hat der Typhoon auch direkt die Zeiten wieder vergessen. Die bei mir vorinstallierte Firmware-Version scheint mehrere Macken zu haben; die wichtigsten sind, dass egal auf welchem Filsystem (NTFS, FAT32) oder Medium (HDD, Stick) bei 2GB Filegröße Schluss ist. Es schein noch den Versuch eines Anlegens von weiteren Filesegmenten zu geben, aber da wird i.A. ein 0-Byte File angelegt - das passierte auch so öfter beim Aufzeichnungsversuch (ich dachte erst, das könne an der USB-Transfergeschwindigkeit liegen aber auch eine externe SSD hat nicht geholfen). Das Audiosignal ist deutlich asynchron (egal bei welcher Bitrate) und der (HDMI-In-)Audiopegel ist auch noch in der Aufzeichnung extrem übersteuert.

Der Kasten nährte sich schon wieder der Verpackung zur Rücksendung, ich hatte aber meinen risikofreudigen Tag und mir mal die offiziellen Treiber+Updates vom Terratec besorgt (vom Typhoon scheint es keine zu geben). Dabei ist ein Firmware-Image für eine neuere Version 1.1.35.64 gewesen und Treiber + Control-Tool sind exakt die gleichen wie beim Typhoon. All die Geräte scheinen ihren eigentlichen Ursprung bei einer Firma nahmens Dexatek (China) zu haben, die wohl die Elektronik+Software herstellt. Die *.64 Terratec Firmware lies sich bei mir problemlos flashen (das ist keine Anleitung sondern ein subjektiver Erfahrungsbericht ! Wer gegen meinen hiermit geäusserten ausdrücklichen Rat trotzdem so was macht, tut dies alles auf eignen Gefahr ! Garantieverlust inklusive !) und beseitigt die Mängel der beschränkten Filegröße bei NTFS-Filesystemem und des Fehl-Initialisierens der Files (0-Byte-Problem) sowie des Audio-Versatzes und der -Aussteuerung. Die Zeiten bleiben auch erhalten - allerdings hatte ich das Gerät seitdem auch nicht mehr stromlos. Hat so bisher auch durchaus Files > 37GB problemlos und ohne Abbruch erzeugt. Der einzige für mich erkennbare Unterschied (ausser der Mangelbeseitigung natürlich), der sich durch die "Fremd"-firmware ergeben hat, ist, dass das die LED bei Anschluss eines PCs nicht mehr blinkt sondern aus ist. Meine Rezension bezieht sich also auf diese Firmware (sonst wären wohl maximal 2-3 Sterne drin).

Die Aufzeichnungen sind ausgezeichnet (OK die Framerate ist halbiert aber das ist kein Problem). Ich habe 720 als Standard mit 9000KB/s eingestellt, was immer noch sehr gute Qualität bei halbwegs handhabbaren Filegrößen (unter 12GB für 3Stunden) liefert. Man kann auch runter auf zB 3000 - bekommt dann aber Klötzchengrafik ... 1080 bei 16MB/s sind natürlich noch beeindruckender, aber irgendwo müssen die Daten ja auch hin. Ich habe ein 64GB Stick dran stecken. das hat sich letztlich als einfachste Variante herausgestellt. Eine HDD mit eigener Stromversorgung hat zB über den USB-Port den Typhoon "erweckt" obwohl der mechanische Schalter vom Typhoon Off war ... es leckt also Versorgungsspannung über die USB-Buchse in das Gerät. Also lieber bei einem USB-Stick geblieben und bei Bedarf die Files kopiert/bearbeitet/verworfen. Die 576 SD-Aufzeichnungen von der Analogquelle sind auch wirklich gut. Allerdings reagiert das Gerät leider recht empfindlich auf Signalverlust; schon relativ leichte Störungen im Input beenden die Aufzeichnung. Das ist leider nicht auf die Analogeingänge beschränkt. Wenn man zB einen vorgeschalteten HDMI-Splitter tatsächlich auch als Splitter benutzen sollte, wird vom Typhoon mit zB Ein-/Ausschalten des andern Anzeigegeräts (Monitor) - oder sogar nur daran hängenden anderen HDMI-Geräten - der HDMI-Input sofort neu gesynct und die Aufnahme ist beendet. Ich nutze deswegen nur noch den HDMI-Passthrough-Weg vom HDMI-Out des Typhoons zum Monitor und deswegen ist der Typhoon auch immer an. Dabei gab es noch keine Probleme oder Qualitäts/Signalverluste.

Um es nochmal klar zu sagen: ausser den (wenigen) Tasten auf dem Gerät gibt es keine weiteren Einstellmöglichkeiten und insbesondere auch keine Fernbedienung. Das HDMI-Out-Signal ist nur durchgeschleift es gibt keinerlei OSD-Anzeige vom Typhoon auf dem Display - nur die (sehr kleinen) LEDs in der Front. Eine Abspielmöglichkeit der aufgezeichneten Videos direkt vom Gerät fehlt ebenso. Ein Rezensent schrieb was von USB3.0 - meines Wissens und meiner Tests nach wird USB3.0 nicht unterstützt (bzw. die Platten werden halt ganz normal abwärtskompatibel als USB2.0 angesprochen). Man kann natürlich jede HDMI-Quelle dranhängen, nicht nur Konsolen, aber der direkte Input ist HDCP-konform geschützt und Aufzeichnungen sind so natürlich nicht möglich.

Insgesamt bin ich so durchaus zufrieden, ich kann aber nicht wirklich jedem das Gerät empfehlen. Aber wer etwas bastelfreudig ist, bekommt zu einem Preis von ca. 100 Euro ein interessantes Produkt mit meinem Eindruck nach den gleichen inneren Werten wie deutlich teurere Geräte.
16 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 3. Januar 2016
Ausgepackt und als erstes - wieder so ein Gerät ohne richtige Deutsche Anleitung.
Ein kleines Faltblättchen in Englisch lag dabei. Die beiliegend CD und das Zettelchen eigentlich eine Frechheit.
Ich habe dann versucht das Ding zum Laufen zu bringen.

Wer hier jetzt als Windows User eine Software mit schicker Oberfläche erwartet, kann lange suchen, die gibt es nicht.
Uhrzeit und Datum lassen sich per Soft einstellen. Die waren nach dem Ausschalten auch sofort wieder weg.

Da gibt es keine Software um zu sehen was den gerade passiert. Nimmt das teil auf oder nicht kann man eigentlich nicht direkt sehen.

Eine Led auf der vorderseite wechselt zwar ihre Farbe, das hat aber noch nichts zu sagen.
Manchmal passiert nach drücken des Aufnahmeknopfes gar nichts. Warum? kann man nirgends nachlesen.

Der Aufnahmeknopf ist so schwergängig das man das Gerät beim Drücken mit einer Hand festhalten muss.
Dann hatte ich den Eindruck das das Gerät schon mal benutzt wurde. Die Folie war teilweise abgerissen und Fingerspuren befanden sich auf dem Gerät.
Irgendwann hatte ich dann keine Lust mehr als Versuchskaninchen herzuhalten und hab das teil wieder eingepackt und zurückgeschickt.
Danke an Amazon
Eine Person fand diese Informationen hilfreich
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am 24. August 2014
Alles in allem funktioniert das Gerät genauso wie man es sich vorstellt: einfach, zuferlässig und ich akzeptabler Bildqualität. Ich hatte gehofft, dass ich es ziwschen den HDTV-Receiver von T-Entertain und den Fernseher anschließen kann, aber der von dier quelle übertragene hdcp-kopierschutz sorgt dafür, dass das gerät de aufnahme vo dieser quelle verweigert. leider stand das vorher nicht in der produktbeschreibung sonder erst in der dem gerät beiliegenden bedienungsanleitung. ein umgehen dieses kopierschutzes ist eher was für profis mit dem entsprechenden Technik-Know-How und außerdem sich illegal, deshalb habe ich das gerät via ebay weiterverkauf an jemanden, der damit wirklich nur seine GamePlay Aktionen aufzeichnet. Also bevor ihr euch ein Gerät dieser Art kauft, inforiert euch erst über den HDCP-Schutz der Aufnahmequalle. So soll z.B. auch die PS4 ein soclhes Signal ausstrahlen. Dieses Gerär eignet sich also wirklich nur zum Aufnehmen von (älteren) analogen Geräten und von Konsolen maximal bis hin zur PS 3.
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am 8. August 2015
Unbedingt die Weiche von 1 auf 2 HDMI mit dazu kaufen,- habe gerade nicht die Daten dafür zur Hand ist aber sehr sehr preiswert (die Weiche).
Wer Filme damit "konvertieren" möchte, muß ein bißchen basteln aber es klappt zuverlässig.

Man muß mit dem PC mit einem kleinem Gratis-Programm (wie war der Name nur?) die jeweils maximal 2GB Abschnitte, die man auf dem Stick oder Platte gespeichert hat, miteinander verbinden. Aber dann ist das Ergebnis hervorragend. Ist wahrscheinlich vielen Leuten zu viel Arbeit - na ja, soll sich die DVD kaufen, aber dann hat man immer nicht den ganzen Film in einer Datei, die man sich auf den Multimedia-Heimserver schieben kann.
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am 17. Oktober 2015
Ich habe mir diese Capture Card vor ca. 1 Monat gekauft und bin sehr zufrieden, die Dateien sind klein, keine Fehlaufnahmen (also alle aufnahmen kann man verarbeiten) sie ist immer einsatzbereit und nimmt sofort auf! Viel besser als meine alte!
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am 22. Juli 2014
Das Teil ist der Hammer! Ich habe lange nach einer Möglichkeit gesucht, Gameplay über HDMI von meiner PS3/PS4 aufzunehmen ohne einen PC benutzen zu müssen. Durch Zufall fand ich endlich dieses geniale Gerät.

Mit dem HDMI input ermöglicht das Gerät somit Aufnahmen mit bis zu 1080p. Es speichert die Aufnahme auf eine extern angeschlossene Festplatte (nicht im Lieferumfang) im .mp4 Format. Danach die Festplatte an den Rechner, SmartTV oder Mediaplayer anschließen und sich die Aufnahme angucken.
Die Aufnahmen sind super klar und wie das Originalbild. Keine Ruckler oder Verzerrung.

Aber nicht nur Gameplay kann damit aufgenommen werden, sondern auch normale Fernsehaufnahmen und sogar das Überspielen von alten Videokassetten vom Videorekorder dank der analogen Anschlüsse (Cinch, Komponentenkabel). Das Adapterkabel ist in der Lieferung enthalten.

Ich habe an das Gerät eine 1TB Samsung 2.5" HDD USB 3.0 angeschlossen und bin sehr zufrieden damit. Eine SSD oder SSHD lohnt sich hier nicht, da diese noch überteuert sind.
Ich habe mal ausgerechnet und bekomme bei einer Auflösung von 720p mit 30fps auf die 1TB Festplatte 149 Stunden Videomaterial. Das ist mehr als genug.

Positiv:
- nimmt in 720p oder 1080p auf
- kann sowohl Digitale als auch Analoge Signale erkennen.
- kleines, kompaktes Gerät
- kommt mich ausreichend Kabel Zubehör.
- unterstützt USB 3.0
- unterstützt NTFS Formatierung

Negativ:
- keine Abspiel Funktion
- keine Fernbedienung
- kein Netzwerkanschluss / WiFi
- keine HDCP Entschlüsselung (kann aber umgangen werden)
2 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 4. März 2014
Das Modell GameCinema unterscheidet sich in einem wesentlichen Ausstattungsmerkmal von praktisch allen anderen Mitbewerbern. Nur bei diesem Gerät kann man neben den üblichen YUV- bzw. HDMI-Eingängen auch noch einen Standard-Video-Eingang nutzen. Das ist von allergrößtem Nutzen, wenn man z.B. seine älteren Videoaufnahmen der früheren Systeme VHS, S-VHS, 8mm, Hi8, VHS-C, S-VHS-C, Video 2000, Betamax, CVC, Umatic usw. nun ohne PC zügig im H264-Format digitalisieren möchte. Das entsprechende FBAS- (Standard-Video-) Kabel liegt dem GameCinema serienmäßig bei. Ungemein praktisch empfinde ich außerdem das separate Netzteil. Schließlich steht ja im Solo-Betrieb nicht immer ein spannungsführendes USB-Kabel zur Stromversorgung bereit. Übersichtlich und bedienungsteschnisch einfach sind die am Gerät vorhandenen Tasten zur Wahl des Aufnahmemodus (720p oder 1080p) sowie die Umschaltung zwischen Analog- oder HDMI-Signaleingang. Bezüglich der Bildqualität liefert das Modell GameCinema eine Datenrate von 16730 KB/s. Das ist im Vergleich zu einem modernen Camcorder keine Meisterleistung. Aber die von mir getesteten Mitbewerber schaffen auch nur marginal bessere oder sogar noch schlechtere Werte von bis zu 18611 KB/s.
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