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Kundenrezensionen

5,0 von 5 Sternen
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5,0 von 5 Sternen
Two Violins and One Guitar, Vol. 1
Format: MP3-Download|Ändern
Preis:7,99 €

am 10. Oktober 2010
2 Violins + 1 Guitar. Sonaten von Georg Philipp Telemann (1681-1767), Johann Rosenmüller (ca. 1619 - 1684), Arcangelo Corelli (1653 - 1713), Johann Adolf Hasse (1699 - 1783), Domenico Gabrielli (1651 - 1690) und Anton Diabelli (1781 - 1858). Ausführende: Anna und Quido Hölbling, Violinen; Josef Zsapka, Guitarre. Aufgenonnen im Oktober 1989 in der Konzerthalle des slowakischen Rundfunks in Bratislava. Erstauflage 1990 als Naxos 8.550409. Gesamtspielzeit: 57'46".

Die Ereignisse, die vor 20 Jahren zu deutschen Einheit führten, führten ebenfalls zur Spaltung der damaligen Republik Tschechoslowakei. Damals lebte man "hinter dem Eisernen Vorhang", und Musiker aus Bratislava kannten wenig von der Bewegung hin zur "historischen Aufführungspraxis", wie sie sich im Westen rasant ausbreitete. Wer also von dieser CD eine Annäherung an die musikalischen Gewohnheiten des Barock oder der Klassik erwartet, wird sicher enttäuscht. Dennoch fünf Sterne von mir, weil diese CD "wunderschöne Musik" enthält (so meine geliebte Gattin spontan beim ersten Anhören). Fünf barocke Triosonaten unterschiedlicher Herkunft und unterschiedlicher Art werden auf zwei Violinen und einer Gitarre vorgetragen, wobei die Violinen, wie nicht anders zu erwarten, die Melodieinstrumente vertreten, während die Gitarre das Cembalo oder die Orgel ersetzt. Diese Kombination ergibt einen herrlichen, betörenden Klang, auch auf modernen Instrumenten, und die Musik vermag zu beruhigen, zu beflügeln, zu unterhalten oder zu begeistern, je nachdem, was man gerade braucht. Das Schluss-Stück, ein Trio von Anton Diabelli, wurde tatsächlich für diese Instrumenten-Kombination komponiert und verbindet Leichtigkeit mit Tanzrhythmen und einem sehr positiven Lebensgefühl. Köstlich! Anna und Quido Hölbling spielen mit Herzblut, Josef Zsapka vermag mit seiner Gitarre dafür zu sorgen, dass man die alten Continuo-Instrumente keineswegs vermisst. Und der Naxos-Sound, zumindest bei gutem Abspielgerät (Vor- und Endstufe, gute Lautsprecher), ist meines Erachtens tadellos. Mein Dank an diejenigen, die diese Platte konzipiert und ihr Erscheinen ermöglicht haben!
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