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Turn on the Bright Lights

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Audio-CD, 16. August 2002
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Produktinformation

  • Audio CD (16. August 2002)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Mute (EMI)
  • ASIN: B00006AKQM
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen 30 Kundenrezensionen
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Titelverzeichnis

Disk: 1

  1. Untitled
  2. Obstacle
  3. Nyc
  4. Pda
  5. Say Hello To The Angels
  6. Hands Away
  7. Obstacle 2
  8. Stella Was A Driver And She Was Always Down
  9. Roland
  10. The New
  11. Leif Erikson

Produktbeschreibungen

Produktbeschreibungen

DISC 11. UNTITLED2. OBSTACLE3. NYC4. PDA5. SAY HELLO TO THE ANGELS6. HANDS AWAY7. OBSTACLE 28. STELLA WAS A DRIVER and#38; SHE WAS ALWAYS DOWN9. ROLAND10. THE NEW11. LEIF ERIKSON

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Das New Yorker Quartett Interpol passt mit seinem Debütalbum Turn On The Bright Lights perfekt in das Punk- und New-Wave-Revival, das 2001 und 2002 vor allem in den USA losgetreten und in Europa gerne aufgenommen wird. US-amerikanische Bands wie die Strokes, Liars, Black Rebel Motorcycle Club, Radio 4 oder Interpol orientieren sich an Vorbildern aus der fruchtbaren Zeit der späten 70er- und frühen 80er-Jahre, wobei Interpol eher britisch denn amerikanisch klingen. Dabei sind vor allem auch die düsteren Vertreter englischen Post-Punks, allen voran Joy Division aus Manchester ein Einfluss auf die Band.

Die Vier haben sich 1998 auf dem College in New York getroffen. Schon das erste Demo hat das schottische Kultlabel Chemikal Underground (Arab Strap, The Delgados) entdeckt. Nach einer weitere EP und einer Aufsehen erregenden John-Peel-Session in England erscheint das Debüt beim US-Indie Matador, "unserem Lieblingslabel", so Sänger Paul Banks gegenüber Amazon.de. Dass die Band mehr an englischen Vorbildern orientiert ist und sich auch entsprechend kleidet, führt Banks unter anderem darauf zurück, dass man mit dem gegenwärtigen US-Rock überhaupt nichts anfangen könne. Weder der Mainstream, noch Funpunk im Stile von Blink 182 oder Nu-Metal von Linkin Park und Papa Roach sagen den Musikern zu. Ihm fehle die "emotional moodiness".

Auf ihrem Debütalbum gibt es diese emotionale Seite. Eher düster als hell, driftet das Werk dennoch nicht in plumpen dunklen Dark-Wave ab, wie er hier zu Lande von Gothic-Acts zelebriert wird. Irgendwo zwischen Pop und experimentelleren Klängen sind Tracks wie "Untitled", das wunderschöne "Stella Was A Diver And She Was Always Down" oder das mit einem Smiths-Gitarrenriff daherkommende "Say Hello To The Angels" angesiedelt. Wert legen Interpol darauf, dass ihr Song "NYC" längst vor dem allgemeinen, gegenwärtigen New-York-Hype, schon im Dezember 2000 geschrieben worden sei. --Thomas Bohnet

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Format: Audio CD
Es gibt Musik, die bekommt man nicht mehr aus dem Kopf. Da steht man im Regen in der Bushaltestelle, krallt seinen Blick an irgendeinem Punkt in der Leere fest, und summt eine Melodie vor sich hin. Interpol gehört definitiv dazu, und es vergeht kaum ein Tag, an dem ich mich nicht dieser wunderbaren Musik ausliefere.
Eine leidenschaftlich verzerrte Stimme, eingebettet in melancholische Gitarrenklänge, und das Ganze ohne viel Elektronik wie das heute oft der Fall ist. Dies ist reine, ehrliche Musik, Musik die leider vom Aussterben bedroht ist. Bisher habe ich noch nichts vergleichbares gehört, wobei man aber auch sagen muss, das jede Musik irgendwo ihren ganz eigenen Kosmos hat, und Vergleiche nicht unbedingt angebracht sind.
Interpols Musik schleicht sich wie Elektrizität unter die Haut, und irgendwie verschwindet man nach einer Weile in einer anderen Welt, fernab der diesen.
Vielleicht passen Interpol nicht so recht in die heutige Zeit, ich aber auch nicht. Da haben sich zwei gefunden.
Oft reise ich auf meine Gedankeninsel, gehe etwas am Strand spazieren, schau aufs Meer hinaus, und höre Interpol.
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Von Ein Kunde am 15. Oktober 2002
Format: Audio CD
Endlich mal wieder eine Platte, die ich an einem Stück durchhören möchte. Jedes Lied erinnert an die guten alten 80er mit den Helden Joy Division, Smiths, Bauhaus oder New Order.
Immer ein wenig anders klingender, Gesang zwischen Poesie und Rebellion, verträumt plingende Gitarren, hier und da glitzert sogar ein U2-Riff durch. Alles sehr abwechslungsreich und gut produziert. Getragene Stücke wechseln sich mit leicht angepunkten, schönes Gitarrengeschrammel mit Bulldozer-Bass und traurigschönen Weisen.
Das überraschend Gute daran: Obwohl Interpol an die alten Meister erinnern, gelingt es ihnen scheinbar mühelos, deren Niveau in Melodie, Gesang und Instrumentensound zu erreichen. In jedem Stück! Was für eine Hammer-Qualität. Ich kaufe viele CDs, aber so eine Super-Scheibe habe ich lange nicht mehr gehört. Erstaunlich, zumal Interpol aus den USA und nicht aus England kommen. Die fragende Stimmung, die so schön ungläubig aus vielen Liedern der 80er sprach, grüßt sensationell aus meinem absoluten Lieblingsstück: "Leif Erikson". Kopfhörer auf und abtauchen. Wer die alten Meister mag, wird Interpol lieben.
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Von Ein Kunde am 14. Oktober 2005
Format: Audio CD
Interpol sind alles Mögliche, aber sicher keine leichte Kost. Wer diese Musik in ihrer Gänze verstehen will, muss sich lange mit ihr beschäftigen. Wirkt sie zunächst sehr gleichförmig und höhepunktslos, merkt man nach und nach, wie berührend eine schroffe, abweisende Gitarre sein kann, wie tief eine Stimme dringen kann, was eine Zeile wie "It's like learning a new language" bedeuten kann. Ist man erstmal so weit gelangt, kann es sein, dass man tagelang in Songs wie dem bittersüßen "Stella was a diver and she was always down" oder "Leif Erikson" versinkt, dass man bei "Obstacle 1" entrückt mitschreit und die Platte mit einer Intensität wirkt, wie man es vielleicht vorher noch nicht erlebt hat. Eine faszinierende Platte. Eine große Platte. Eine Platte, die mich zum weinen gebracht hat.
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Von Ein Kunde am 17. April 2003
Format: Audio CD
Interpol wurden immer wieder als Revival des Post-Rocks im Stile von Joy Division bezeichnet. Mir ist eigentlich egal, wo man sie nun einordnet, was zählt, sind die 11 Tracks auf ihrem Debütalbum „Turn on the bright lights".
Und was für ein Debütalbum! Als Einsteller auf dieses wirklich herausragende Album seien hier kurz einige Songs aufgezählt:
Der Opener „Untitled" beginnt mit einer Sinfonie aus schwebend anmutenden Gitarrenklängen, dann setzt der sehr dominante Bass ein und man sieht sich nahezu in das Valhalla des Rock versetzt.
„Obstacle 1" holt einen wieder runter, aber durchaus nicht zu unsanft. Die herb, markante Stimme vom Sänger und das permanent „läutende" Lead-Gitarren-Staccato gräbt sich gleich ins Gedächtnis und lässt einen nicht mehr los.
„Say hello to the angels": Voller Überraschungen, mit stampfendem Beat und wunderschön brummendem Bass-Solo.
Wieder "Obstacle", diesmal "Part II", und wieder ein klasse Song. Schöne Melodie, eingehender Rhythmus und, nicht zuletzt, wieder eine Menge Bass.
Und dann wäre da noch das wunderschön melancholische „Stella was a diver an she was always down". Wer sich durch den langen Titel nicht abschrecken lässt, erlebt eine ästhetische und gefühlsbetonte Arie, die sich auf dem Plattenteller tief drin im Herzen immer und immer wieder abspielt. „Stella I love you! Stella I love you!"
So etwas wunderschönes wie dieses Album gibt es selten. Leider! Aber wenn dem doch so wäre, würden wir so großartige Musiker wie Interpol kaum zu schätzen wissen, oder?
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Format: Audio CD
zunächst kann ich mich den musikalischen vergleichen, die hier zu "Turn on the Bright Lights" gezogen werden, nicht anschließen.
die anleihen an die Manchester-Szene der 80er sind zwar unüber- hörbar, doch mit Joy Division hat der Stil von Interpol nicht viel gemeinsam !
im vordergrund stehen schwelgerische und schillernde gitarren-
sounds wie sie bei bands wie Kitchens Of Distinction, Breathless,
Slowdive und vor allem The Chameleons anzutreffen sind. diese verleihen "Turn on the Bright Lights" eine außergewöhnliche melo-
dische stärke.Interpol ist das seltene kunststück gelungen, trotz einem hohen maß an stiltreue jedem einzelnen stück seinen eigenen charakter einzuhauchen. der gesang ist sehr variabel, wirkt teils etwas entrückt, teils klagend, manchmal auch fordernd während sich die nimmermüden gitarren zu immer neuen höhen aufschwingen. das wunderbare an diesem album ist, daß es zu keiner zeit lang-
weilig zu werden droht. die immens hohe intensität macht es zu der großen überraschung des jahres 2002.
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