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Der Turm: Geschichte aus einem versunkenen Land. Roman (suhrkamp taschenbuch) von [Tellkamp, Uwe]

Der Turm: Geschichte aus einem versunkenen Land. Roman (suhrkamp taschenbuch) Kindle Edition

3.0 von 5 Sternen 228 Kundenrezensionen

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Kindle Edition
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EUR 9,99

Länge: 968 Seiten

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Da raschelt und klimpert und wispert es wie bei den Buddenbrooks. Tellkamp entfaltet ein grandioses, ein farbiges und figurenreiches Panorama der deutschen Gesellschaft in der DDR im letzten Jahrzehnt ihres Bestehens. (Die Welt)

Kurzbeschreibung

Das Dresdner Villenviertel, vom real existierenden Sozialismus längst mit Verfallsgrau überzogen, schottet sich ab. Anne und Richard Hoffmann stehen im Konflikt zwischen Anpassung und Aufbegehren: Kann man sich vor den Zumutungen des Systems in die Dresdner Nostalgie flüchten? Oder ist der Zeitpunkt gekommen, die Ausreise zu wählen? Christian, ihr ältester Sohn, bekommt die Härte des Systems in der NVA zu spüren. Sein Onkel Meno Rohde steht zwischen den Welten: Er hat Zugang zum Bezirk »Ostrom«, wo die Nomenklatura residiert, die Lebensläufe der Menschen verwaltet werden und deutsches demokratisches Recht gesprochen wird. In epischer Sprache, in eingehend-liebevollen wie dramatischen Szenen beschreibt Uwe Tellkamp den Untergang eines Gesellschaftssystems.
Ein monumentales Panorama der untergehenden DDR, in der Angehörige dreier Generationen teils gestaltend, teils ohnmächtig auf den Mahlstrom der Revolution von 1989 zutreiben. Kein anderes Buch hat in den letzten Jahren gleichermaßen Kritiker und Publikum derart begeistert.

Produktinformation

  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 2927 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 968 Seiten
  • Verlag: Suhrkamp Verlag; Auflage: 1 (16. November 2010)
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B006M3Y398
  • X-Ray:
  • Word Wise: Nicht aktiviert
  • Verbesserter Schriftsatz: Nicht aktiviert
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen 228 Kundenrezensionen
  • Amazon Bestseller-Rang: #22.980 Bezahlt in Kindle-Shop (Siehe Top 100 Bezahlt in Kindle-Shop)

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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Ich war auf diesen Roman gespannt - nicht nur, weil ich in der Nähe von Dresden aufgewachsen bin und den sozialen Rahmen der Handlung zumindest oberflächlich kenne. Dazu war ich in der beschriebenen Zeit so alt wie Christian, eine der Hauptfiguren, und habe so viele seiner Stationen zeitlich parallel erlebt: EOS, Abitur, dreijährige Armeezeit, Ende der DDR. Nach einer anstrengenden bis quälenden Lektüre bin ich mit Uwe Tellkamps "Der Turm" eher unzufrieden. Dieses Buch ist nicht der erwartete Gesellschaftsroman sondern leider nur eine starre, schrullige und gelegentlich größenwahnsinnige Beschreibung eines bestimmten Dresdener Kleinbürgermilieus. Mir kommt es vor wie eine Art gigantisches Selbstgespräch, mit dem der Autor seine Jugendjahre reproduziert.

Dieser "Turm" ist trotz seiner Detailverliebtheit abweisend; er erzählt keine große Geschichte, an deren Handlung und Figuren man Anteil nimmt. Das liegt vor allem an den drei Hauptfiguren des Romans: neben Christian (offensichtlich Tellkamps alter ego) sein Vater Richard und sein Onkel Meno. Jeder hat auf seine Weise bestimmte Konventionen extrem verinnerlicht, erscheint borniert und unbeweglich. Man kann als Leser zu ihnen kein Verhältnis aufbauen; sie bleiben während der gesamten Handlung stets distanzierte Fremde. Speziell die Figur des Christian wirkt so blass, verklemmt und unverständlich. Sie erzeugt keine Neugier und kann einen nicht durch den Roman führen. Ähnlich ergeht es mir mit Meno, diesem zwanghaften Nischen-Intellektuellen, der seine Unfähigkeit zu leidenschaftlichen Gefühlen im Buch immer wieder mit seitenlangem Gesülze kompensieren muss. (Durch die Kursivschrift kann man jeweils leicht weiterblättern).
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Format: Gebundene Ausgabe
Uwe Tellkamp. Der Turm

Trotz des enormen Umfangs habe ich das Buch ganz (mit ein paar Ausnahmen, wo die mir zu anspruchsvolle Syntax mich vor die Wahl stellte, eine Passage dreimal zu lesen oder zu überspringen) und meist auch gerne gelesen, teile aber dennoch die Meinung einiger Kritiker, dass einige Kürzungen gutgetan hätten. Tellkamp ist gelegentlich der Versuchung erlegen, zu viele Anekdoten und Ereignisse, die ihm für sein Thema relevant erschienen (es für sich genommen auch sind) in seinen Roman einzubauen, ohne sie jedoch handlungsmäßig integrieren zu können. Ich denke z.B. an den Verteidigungsminister und sein urologisches Problem, an die Wiedereröffnung der Semperoper, an die Episoden mit Arbogast und seinem Institut oder auch an die Besuche Menos bei Schriftstellern und Mitgliedern der Nomenklatur, wo der Lesegenuss wohl doch eher auf Insider beschränkt ist, die die realen Vorbilder kennen und hier ihre Freude an der manchmal satirisch zugespitzten Darstellung haben.
Insgesamt gewinne ich den Eindruck, dass Tellkamps Talent nicht wirklich das eines genuinen Romanschriftstellers ist. Konstitutive Elemente eines Romans wie Figurendarstellung und Handlungsentwicklung sind oft erstaunlich schwach. Die an Christian interessierte Reina hat plötzlich eine Affäre mit dessen Vater? Christians Mutter schläft mit Rechtsanwalt Sperber, damit dieser sich Christians Sache annimmt? Wie unmotiviert! Zu viele der eingeführten Figuren bleiben ganz blass; selbst Meno, nach Christian die andere Zentralfigur im Roman, ein Mann, dessen in auch Tagebucheinträgen und Gedankenfragmenten vermittelte Sicht der Dinge wir doch offensichtlich teilen sollen, wird insgesamt nicht plausibel entwickelt. What makes him tick?
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Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Fast 1000 Seiten Wenderoman. Ich, geboren 1963 und bis zu deren Ende in der DDR gelebt, also 5 Jahre älter als der Autor, war richtig gespannt auf dieses Buch. Empfohlen von einem Literatur besessenen ehemaligen Klassenkameraden, der auf schwierige Längen" des Werkes hinwies, dem es grundsätzlich jedoch die Tiefe, das Detailwissen und Erinnerungsvermögen des Autors und die vielfältig vorhandene Parallelität zwischen der Hauptfigur Christian und seinem eigenen Leben angetan hatten. Dazu kamen noch ein Klappentext, der zum Inhalt des Romans meint, dass es wirklich so gewesen sei in der späten DDR, die Tatsache, dass der Stoff jetzt gar hochkarätig verfilmt wird und schließlich ein Vergleiche des Romans mit den Buddenbrooks" und anderen Klassikern weckten meine Vorfreude auf das Werk.

Meine Erwartungshaltung war also sehr hoch. Und sie wurde enttäuscht. Ich habe mich durch dieses Werk gekämpft und war froh, dass es zu Ende war. Zum einen liegt es tatsächlich an den Längen, an seitenlangen epischen Passagen. Diese fielen mir außerordentlich schwer, zumal sich dabei weder die Handlung entwickelte noch inhaltliche Vertiefungen erfolgten, die für das Handlungsverständnis notwendig gewesen wären. Dann spielt das Buch vorwiegende in einer intellektuellen, hochgeistigen Sphäre, also in einem sehr speziellen Milieu. Sicher werden dort die Achtziger so abgelaufen sein; ich habe sie anders erlebt. Und ich bin überzeugt, dass viele derer, die diese Zeit bewusst und aktiv erlebt haben, diese Milieuschilderung im "Turm" nicht nachvollziehen können, da sie diese anders erlebt haben und ihnen auch deswegen, da ihnen der Umgang mit bzw. Zugang zu dieser elitären Umgebung fehlte.
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