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Der Turm: Geschichte aus einem versunkenen Land. Roman Gebundene Ausgabe – 15. September 2008

3.0 von 5 Sternen 228 Kundenrezensionen

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Wenn in Zukunft einer wissen will, wie es denn wirklich gewesen ist in der späten DDR, sollte man ihm rasch und entschlossen den neuen Roman von Uwe Tellkamp in die Hand drücken: »Nimm und lies«. Knapp tausend Seiten umfasst Der Turm, die Geschichte aus einem versunkenen Land. Hier lernt man die späten Jahre des Sozialismus in einer Intensität kennen, für die es in der Literatur nach 1989 kein Beispiel gibt. So wie wir heute die Welt des Bürgers mit den Augen Thomas Manns sehen, werden spätere Generationen in Tellkamps Roman Erstarrung und Implosion der DDR nacherleben können.« (Jens Bisky Süddeutsche Zeitung )

»Auf nebensatzlose Prosa geeichte Leser sollten sich vom Vorspiel nicht abschrecken lassen, sich dem erheblichen Sog dieses Gesangs überlassen, ihm folgen, denn Tellkamp kann auch anders. Die Palette seiner sprachlichen Möglichkeiten ist so vielfarbig, wie die kaum eines anderen deutschen Gegenwartsautors. Und mindestens so atemberaubend ist die strukturelle Vielgestaltigkeit der Szenen. Kurzgeschichten, hat Tellkamp behauptet, könne er nicht. ImTurm beweist er das Gegenteil. Tellkamp verschränkt Erzählstränge, bricht sie auf, beschleunigt das Tempo und lässt die Zeit ganz langsam vorbeiziehen, springt in Briefausschnitte und wieder zurück in den Erzählfluss und baut Kapitel zu makellosen Kurzerzählungen aus. Die Wechsel in Stilebene und Erzählform nutzt er, um auch in die hinteren Winkel seines Panoramas zu spiegeln.« (Elmar Krekeler Literarische Welt )

»So schonungslos, so radikal, so ohne Illusionen, in solch sozial- und alltagsgeschichtlich akribischer Weise wurde das Leben in der DDR bisher noch nicht dargestellt. Die Mühen der Materialbeschaffung, die Lagermentalität und das allgegenwärtige Misstrauen - die DDR steht hier in ihren fast schon vergessenen Facetten wieder auf, mit ihrer Stasi-Atmosphäre und all ihren Sprelacart- und Wofasept- und Dederon-Depressionen. Der schwarze Schimmel, der sich in den alten Bürgerhäusern breitmacht und auch nicht mit Bootslack zu beseitigen ist, ist nur ein Vorbote, eine kleine Metapher für das Kommende.« (Helmut Böttiger Die Zeit )

»...fast tausend Seiten, Hunderte von Figuren, Dutzende von dramatischen Wendungen, und keine davon ist zuviel. Weil dieses Buch einen Countdown dokumentiert: die letzten sieben Jahre der DDR. ... Dies ist ein synästhetischer Roman, der alle Sinne fordert, der einen das Sehen und Hören lehrt und gleichzeitig Hören und Sehen vergehen lässt in der Dichte seiner Beschreibungen, die uns erzählen, wie ein Sommer in Dresden riecht, wie eine Semmel dort schmeckt, wie sich die Liebe anfühlt. Es ist ein alchemistischer Roman, der aus zahllosen Ingredienzien neue Materie schafft - und ein musikalischer: Denn nicht nur hat er vor den beiden Hauptbüchern die Ouvertüre, zwischen ihnen ein Interludium und zum Abschluss ein Finale, sondern dieses Buch ist durch und durch Musik. ... Ja, dieses Buch will alles. Und ihm gelingt auch fast alles. Mehr gewagt jedenfalls hat seit Jahren kein deutscher Autor mehr.« (Andreas Platthaus Frankfurter Allgemeine Zeitung )

»Ein großartiger Roman, der sehr an die Buddenbrooks erinnert.« (Hellmuth Karasek )

»Ein großartig-stolzer Abgesang auf das deutsche Bildungsbürgerturm, dessen soziales Aroma Tellkamp immer wieder heraufbeschwört, etwa in der vibrierenden Vorfreude eines ganzen Familienclans auf ein großes Geburtstagsfest. Da raschelt und klimpert und wispert es dann wie bei den Buddenbrooks. Ein Familienroman also ist der Turm. Aber auch ein Gesellschaftsroman, denn er weitet den Blick weit hinaus über die bildungsbürgerliche Rückzugsnische im Dresdner Villenvirtel hoch über der Elbe. Tellkamp entfaltet ein grandioses, ein farbiges und figurenreiches Panorama der deutschen Gesellschaft in der DDR im letzten Jahrzehnt ihres Bestehens. ... Dass Tellkamps Turm so gewaltig und sperrig in der literarischen Landschaft steht, hängt auch mit dem Handlung und Erzählperspektive bestimmenden Männerdreieck zusammen. Der Turm ist ein Männerroman, in dem männliche Rollenmodelle durchgespielt werden: die des Ehemann, die des Liebhabers, die des Vaters, die des Berufsmenschen, die des Soldaten. ... Endlich hat auch Deutschland ein dangerous book for boys«. (Eckhard Fuhr Die Welt )

»Tellkamp hat der deutschen Literatur frei von Bitterkeit und Ressentiments einen Erfahrungsschatz schriftlich gesichert, der unbedingt erzählenswert war, nicht zuletzt deshalb, weil er uns sonst möglicherweise unmerklich wieder entglitten wäre. ...
Nicht von ungefähr endet dieser bedeutende Roman mit einem Doppelpunkt im Offenen. Gäbe es einen zweiten Band - man würde ihn sofort lesen.« (Sabine Franke Frankfurter Rundschau )

»Der Chronist und Zeuge des Absterbens der DDR ist von nun an Uwe Tellkamp. Tschechow, Doderer, Tellkamp, man darf die drei Namen ruhig nebeneinander setzen, um den Rang des Romans Der Turm zu beschreiben. Ist dies nun der immerfort erwartete und nie eingetroffene große Wenderoman? Ja - wenn auch die Wende selbst in ihm gar nicht mehr vorkommt. ... Man lege einmal alles Übrige beiseite und widme sich Tellkamp. Es lohnt sich.« (Christoph Bartmann Die Presse )

»Es gibt hier einen unbedingten Willen zum Roman und eine große Lust am ästhetischen Spiel immer neuer Erzählperspektiven, die weit über das Thematische hinausreichen. Uwe Tellkamps Literaturentwurf ist am Projekt einer Rückgewinnung des Epischen ausgerichtet, an der Neuerfindung eines gründlichen, genauen, sozusagen nachhaltigen und dafür gelegentlich auch etwas umständlichen Erzählens. Uwe Tellkamp will in einem emphatischen Sinn Erzähler sein.« (Dirk Knipphals Die Tageszeitung, Literaturbeilage )

»Uwe Tellkamp hat einen Bildungsroman geschrieben, der uns endlich vom kollektivistischen Pop-Dagegensein bundesdeutscher Kleinbürgerkinder und kalauernder Prenzlberg-Aktivisten erlöst. Man mag diese Urgewalt von Erzählströmen und Bilderfluten einen Wenderoman nennen oder nicht, traditionell oder nicht, man mag ihr einen Buchpreis für braves Erzählen zuerkennen oder nicht: Sie ist eingepflockt in die deutsche Literatur, setzt Maßstäbe, wird so bald nicht vergehen.« (Andreas Nentwich Literaturen )

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Uwe Tellkamp wurde 1968 in Dresden geboren. Nach seinem Wehrdienst in der NVA verliert er wegen »politischer Unzuverlässigkeit« seinen Medizinstudienplatz, wird 1989 im Zuge der Wende inhaftiert und setzt danach sein Studium in Leipzig, New York und Dresden fort. Nach seinem akademischen Abschluß arbeitete er als Arzt in einer unfallchirurgischen Klinik in Dresden. Derzeit lebt er als Schriftsteller in Dresden.

Bislang sind von ihm erschienen: Der Hecht, die Träume und das Portugiesische Café  und Der Eisvogel. Für seinen Roman Der Turm, seinem ersten Buch im Suhrkamp Verlag, erhielt er 2008 den Deutschen Buchpreis.

-- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Audio CD.


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Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Ich war auf diesen Roman gespannt - nicht nur, weil ich in der Nähe von Dresden aufgewachsen bin und den sozialen Rahmen der Handlung zumindest oberflächlich kenne. Dazu war ich in der beschriebenen Zeit so alt wie Christian, eine der Hauptfiguren, und habe so viele seiner Stationen zeitlich parallel erlebt: EOS, Abitur, dreijährige Armeezeit, Ende der DDR. Nach einer anstrengenden bis quälenden Lektüre bin ich mit Uwe Tellkamps "Der Turm" eher unzufrieden. Dieses Buch ist nicht der erwartete Gesellschaftsroman sondern leider nur eine starre, schrullige und gelegentlich größenwahnsinnige Beschreibung eines bestimmten Dresdener Kleinbürgermilieus. Mir kommt es vor wie eine Art gigantisches Selbstgespräch, mit dem der Autor seine Jugendjahre reproduziert.

Dieser "Turm" ist trotz seiner Detailverliebtheit abweisend; er erzählt keine große Geschichte, an deren Handlung und Figuren man Anteil nimmt. Das liegt vor allem an den drei Hauptfiguren des Romans: neben Christian (offensichtlich Tellkamps alter ego) sein Vater Richard und sein Onkel Meno. Jeder hat auf seine Weise bestimmte Konventionen extrem verinnerlicht, erscheint borniert und unbeweglich. Man kann als Leser zu ihnen kein Verhältnis aufbauen; sie bleiben während der gesamten Handlung stets distanzierte Fremde. Speziell die Figur des Christian wirkt so blass, verklemmt und unverständlich. Sie erzeugt keine Neugier und kann einen nicht durch den Roman führen. Ähnlich ergeht es mir mit Meno, diesem zwanghaften Nischen-Intellektuellen, der seine Unfähigkeit zu leidenschaftlichen Gefühlen im Buch immer wieder mit seitenlangem Gesülze kompensieren muss. (Durch die Kursivschrift kann man jeweils leicht weiterblättern).
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Format: Gebundene Ausgabe
Uwe Tellkamp. Der Turm

Trotz des enormen Umfangs habe ich das Buch ganz (mit ein paar Ausnahmen, wo die mir zu anspruchsvolle Syntax mich vor die Wahl stellte, eine Passage dreimal zu lesen oder zu überspringen) und meist auch gerne gelesen, teile aber dennoch die Meinung einiger Kritiker, dass einige Kürzungen gutgetan hätten. Tellkamp ist gelegentlich der Versuchung erlegen, zu viele Anekdoten und Ereignisse, die ihm für sein Thema relevant erschienen (es für sich genommen auch sind) in seinen Roman einzubauen, ohne sie jedoch handlungsmäßig integrieren zu können. Ich denke z.B. an den Verteidigungsminister und sein urologisches Problem, an die Wiedereröffnung der Semperoper, an die Episoden mit Arbogast und seinem Institut oder auch an die Besuche Menos bei Schriftstellern und Mitgliedern der Nomenklatur, wo der Lesegenuss wohl doch eher auf Insider beschränkt ist, die die realen Vorbilder kennen und hier ihre Freude an der manchmal satirisch zugespitzten Darstellung haben.
Insgesamt gewinne ich den Eindruck, dass Tellkamps Talent nicht wirklich das eines genuinen Romanschriftstellers ist. Konstitutive Elemente eines Romans wie Figurendarstellung und Handlungsentwicklung sind oft erstaunlich schwach. Die an Christian interessierte Reina hat plötzlich eine Affäre mit dessen Vater? Christians Mutter schläft mit Rechtsanwalt Sperber, damit dieser sich Christians Sache annimmt? Wie unmotiviert! Zu viele der eingeführten Figuren bleiben ganz blass; selbst Meno, nach Christian die andere Zentralfigur im Roman, ein Mann, dessen in auch Tagebucheinträgen und Gedankenfragmenten vermittelte Sicht der Dinge wir doch offensichtlich teilen sollen, wird insgesamt nicht plausibel entwickelt. What makes him tick?
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Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Fast 1000 Seiten Wenderoman. Ich, geboren 1963 und bis zu deren Ende in der DDR gelebt, also 5 Jahre älter als der Autor, war richtig gespannt auf dieses Buch. Empfohlen von einem Literatur besessenen ehemaligen Klassenkameraden, der auf schwierige Längen" des Werkes hinwies, dem es grundsätzlich jedoch die Tiefe, das Detailwissen und Erinnerungsvermögen des Autors und die vielfältig vorhandene Parallelität zwischen der Hauptfigur Christian und seinem eigenen Leben angetan hatten. Dazu kamen noch ein Klappentext, der zum Inhalt des Romans meint, dass es wirklich so gewesen sei in der späten DDR, die Tatsache, dass der Stoff jetzt gar hochkarätig verfilmt wird und schließlich ein Vergleiche des Romans mit den Buddenbrooks" und anderen Klassikern weckten meine Vorfreude auf das Werk.

Meine Erwartungshaltung war also sehr hoch. Und sie wurde enttäuscht. Ich habe mich durch dieses Werk gekämpft und war froh, dass es zu Ende war. Zum einen liegt es tatsächlich an den Längen, an seitenlangen epischen Passagen. Diese fielen mir außerordentlich schwer, zumal sich dabei weder die Handlung entwickelte noch inhaltliche Vertiefungen erfolgten, die für das Handlungsverständnis notwendig gewesen wären. Dann spielt das Buch vorwiegende in einer intellektuellen, hochgeistigen Sphäre, also in einem sehr speziellen Milieu. Sicher werden dort die Achtziger so abgelaufen sein; ich habe sie anders erlebt. Und ich bin überzeugt, dass viele derer, die diese Zeit bewusst und aktiv erlebt haben, diese Milieuschilderung im "Turm" nicht nachvollziehen können, da sie diese anders erlebt haben und ihnen auch deswegen, da ihnen der Umgang mit bzw. Zugang zu dieser elitären Umgebung fehlte.
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