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Kundenrezensionen

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am 18. Juli 2014
Bevor man sich das neue, erst zweite Album von La Roux zu Gemüte führt, könnte man sich vielleicht folgende Fragen stellen: Warum um Himmels Willen hat es fünf Jahre gedauert, bis nach der Veröffentlichung von „La Roux“, aus meiner Sicht eines der allerbesten Alben dieses Jahrhunderts, endlich der schwierige Zweitling veröffentlicht wurde? Warum sind dann erst recht nur neun Songs auf dem Album zu finden? Und wie lässt sich diese Wartezeit überhaupt rechtfertigen?

Zuerst wurde der Frontfrau Elly Jackson das Rampenlicht und der Rummel um ihre Person zu viel. Schlimmer noch waren aber die stimmlichen Probleme, an denen sie danach litt. Laut eigener Aussage konnte sie eine Zeit lang überhaupt nicht singen, ihr hohes Falsett beherrschte sie nicht mehr. Irgendwann aber erholte sich Elly und die Arbeiten am neuen Album begannen. Es kam jedoch zu Unstimmigkeiten zwischen ihr und ihrem Studiopartner Ben Langmaid. So gefiel Ben Ellys Gitarrenspiel bei dem Stück „Kiss And Not Tell“ nicht, von dem sie selbst aber begeistert war. Die Wege trennten sich; im Nachhinein stellte sich heraus, dass Elly darunter gelitten hatte, dass die Musik-Journalisten oft behauptet hatten, Ben sei der kreative Kopf des Duos und Elly „nur“ die Sängerin und das Aushängeschild. In Wahrheit hat sie großen Anteil an der Entstehung ihrer Musik und ist von ihrem Partner unabhängig.

Die geringe Anzahl an Songs auf dem neuen Album ist wohl dadurch zu erklären, dass Elly Jackson eine Perfektionistin ist. So lange nicht jedes Detail an den Songs stimmt und sie nicht das Gefühl hat, hier einen Hit produziert zu haben, dann ist sie nicht zufrieden. Filler gibt es bei ihr nicht. „Wenn ich bei einem Albumsong das Gefühl habe, den kann ich nicht als Single auskoppeln, dann frage ich mich, warum er dann überhaupt auf dem Album ist.“ Und sie hat Recht: Jeder der neun Tracks könnte ein Nummer-1-Hit sein, wenn die Charts nicht momentan so resistent gegen wirklich gute Popnummern wären.

Und genau damit lässt die sich das jahrelange, hoffnungsvolle und zugleich bange Warten auf das Comeback-Album rechtfertigen: Es enthält, wie schon das unglaublich geniale und zeitlose Debüt, Popmusik in Perfektion.

Doch wie klingt „Trouble In Paradise“? Nun ja, zwar merkt man beim ersten Ton, um welche Künstlerin es sich handelt, und Elly klingt immer noch, als wäre sie aus den 80ern in die Gegenwart gebeamt worden, aber der kompromisslose, infektiöse Synthpop, der nicht nur mich damals auf Anhieb in Verzückung und Euphorie versetzte, ist einem etwas wärmeren Sound gewichen, dem man mehr von Ellys Seele anhört. Dieser Eindruck entsteht unter anderem durch den Einsatz von echten Instrumenten, der bei „La Roux“ ja überhaupt nicht gegeben war. Selbstverständlich sind die Synthie-Elemente nicht gänzlich verloren gegangen, ganz im Gegenteil, sie spielen immer noch in allen Songs eine Rolle. Doch lediglich im Banger „Silent Partner“ treten sie derart dominant hervor wie beim Debüt.

Ebenso nicht verloren gegangen ist Ellys Gespür für eingängige Melodien, die sich sofort im Ohr festsetzen und doch nicht gleich wieder verleiden. Schon nach dem ersten Hördurchgang konnte ich sämtliche Refrains des Albums aus dem Gedächtnis abrufen. Zudem ist das Album diesmal abwechslungsreicher geworden als das Debüt. „Let Me Down Gently“ und „Paradise Is You“ sind die bezaubernden Balladen des Albums, doch die Uptempo-Nummern überwiegen. „Uptight Downtown“ überzeugt als erste Single und als Opener auf ganzer Linie, schon die ersten Takte reißen hier mit. „Kiss And Not Tell“ ist ein süßer Ohrwurm mit einem wunderbaren Refrain. „Cruel Sexuality“ klingt wieder völlig anders, zugleich entspannt und verzweifelt. Mit „Sexotheque“ kommt eine unfassbar gute Popnummer, wie man sie heutzutage leider viel zu selten hört. Ich würde gerne sehen, wie der Song auf die 1 geht. „Tropical Chancer“ wird seinem Namen mehr als gerecht, gehört zu den erfrischendsten Tracks auf dem Album und ist mein persönlicher Sommerhit. Man muss sich den Sommerhit schließlich nicht diktieren lassen, wie es so viele tun. Bei „The Feeling“ setzt Elly wieder ihren bekannten Falsett-Gesang ein, der auf dem Zweitling aufgrund der stimmlichen Probleme rarer geworden ist. Aber Ellys normale Stimme ist ja auch höchst angenehm.

Lange Rede, kurzer Sinn: Ich vergöttere La Roux und dieses Album!
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VINE-PRODUKTTESTERam 31. August 2014
--- Inhalt & Kritik ---

Für mich persönlich wirkt TROUBLE IN PARADISE wie eine Special Edition von La Roux' Debütalbum, das denselben Titel wie die mittlerweile nur noch aus einer Person bestehenden Band um Elly Jackson trägt. Bis auf das Grace-Jones-Sample in TROPICAL CHANCER (neben UPTIGHT DOWNTOWN mein Anspieltipp) bleiben Überraschungen vollkommen aus.
La Roux bleibt sich treu. Das ist keinesfalls nur als negativ zu werten. Falls man auf eingängig synthetischen Nachschub aus ist, der den Achtziger Jahren einmal mehr huldigt und mit nur wenig neumodischen Beats ausgestattet ist, kommt man bei TROUBLE IN PARADISE voll auf seine Kosten. Wenn man aber, ähnlich wie ich, der Meinung ist, dass nach fast fünf Jahren ein Nachhall des Debütalbums wie eine berechenbare und - ich mag dieses Wort in Rezensionen nicht, aber in diesem Falle trifft es den Nagel einfach auf den Kopf - langweilige Wiederholung klingt, dann sollte man diese Platte erst einmal nur zur Probe hören. Es ist wirklich schade, dass die bedeutungsschwangeren, warmen Songtexte über Liebe, Lust und Leidenschaft bei solch einem bereits gehörten Gewand untergehen. Wahrscheinlich hätte sich Elly Jackson nach ihrer stimmlichen und persönlichen Krise mehr Zeit zur Regeneration nehmen und nicht bereits seit 2010 an diesem Album werkeln sollen.

--- Zur Vinyl ---

Der Klang der Vinyl wird leider durch unangenehm dröhnende Tiefen ausgemacht, die die Mitten und (kaum vorhandenen) Höhen ziemlich überlagern. Wenn man den Lautstärkeregler hebt, wird eigentlich nur der Bass intensiver. Elly Jacksons helle Stimme bekommt in der Abmischung nicht den ihr gebührenden Platz, sie geht regelrecht unter. Solch eine Audioqualität erlebt man selten auf einer Schallplatte, die rein äußerlich eine gute Pressung ohne Wellen oder Haarkratzern ist. Da hätte es wohl auch die CD getan, wobei der beiliegende Downloadcode auf einem separaten Zettelchen das Vinylset weitaus attraktiver und deutlich preiswerter als seine pure CD-Ausgabe erscheinen lässt.
Gestaltungstechnisch bewegt man sich auf einem anspruchsvollem Niveau. Die Hülle ist so bunt und auffällig entworfen worden, dass das darin befindliche Album einen krassen Kontrast dazu bildet (leider...). Der Staubschutz der schwarzen Vinyl ist auf der einen Seite mit einem ebenfalls sehr farbenfrohen Bild der Sängerin geschmückt. Auf der anderen Seite behaupten sich die Produktionsnotizen aller neun Titel. Die Songtexte wurden unglücklicherweise nirgends abgedruckt.

--- Fazit ---

Mehr oder minder die "Paradise Edition" des Debütalbums: So würde ich die zweite Platte TROUBLE IN PARADISE von La Roux bezeichnen, die kaum Impulse für eine Weiterentwicklung aufzeigt. Als eigenständiges Werk, ohne dass man den Vorgänger gehört hat, würde es wirklich gut funktionieren. Da dies jedoch nicht der Fall ist und ich nach dem phänomenalen Debüt LA ROUX höchstwahrscheinlich zu viel erwartet habe, vergebe ich lediglich eine Durchschnittswertung von drei Sternen, wobei auch viel dem miesen Sound der LP geschuldet ist.
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TOP 500 REZENSENTam 18. Juli 2014
Tanzmusik braucht eigentlich, so die landläufige Meinung, keine großen Worte – entweder sie funktioniert oder sie tut es nicht. Diese hier von Elly Jackson alias La Roux, das darf man vorausschicken, tut es (noch immer), und zwar bestens. Dennoch kann es nicht schaden, ein paar Sätze mehr über die mittlerweile 26-jährige britische Künstlerin zu verlieren, gerade weil es keine Selbstverständlichkeit ist, dass dieses Album überhaupt erschienen ist. Fünf Jahre Pause nach ihrem fulminanten Debüt, fünf Jahre, die ihr einige unschöne Erfahrungen eingebracht haben – Jackson trennte sich von ihrem langjährigen Songwriting-Kollegen Ben Langmaid, musste sich allerlei hartnäckiger und böswilliger Gerüchte zu ihrem Privatleben erwehren und verlor noch dazu während eines Auftritts in den USA ihr wichtigstes Karrierekapital – ihre Stimme. Die Regeneration kostete Mühe und Zeit, doch zusammen mit dem neuen Kreativpartner Ian Sherwin gelang ihr nun das, woran sie eigentlich nach all den Tiefschlägen gar nicht mehr geglaubt hatte – die Vollendung dieser zweiten Platte.

Am Sound von La Roux hat sich nicht übermäßig viel geändert – stilprägend ist noch immer der synthetische Dancepop der (allzeit sträflich unterschätzten) 80er, aufgeladen mit jeder Menge so unbestimmter wie unaufdringlicher Sexyness und einem Drive, der sich hinter dem von Daft Punk ganz gewiss nicht verstecken muss. Wie die Stücke der beiden Franzosen zeichnen sich auch die der blassgesichtigen Londonerin, die jederzeit auch als Tochter von Tilda Swinton einspringen könnte, durch eine entwaffnende Entspanntheit und viel Gefühl für den richtigen Moment aus – “Uptight Downtown”, “Tropical Chancer”, “Let Me Down Gently”, das geht stufenlos und ungebremst durch den Bauch in die Beine und ist, was im Deutschen immer schnell missverständlich klingt: infectious. Vielleicht hat nicht jeder Song die Klasse der drei genannten, vielleicht sind die sieben Minuten EBM von “Silent Partner” eine Ecke zu lang und “Kiss And Not Tell” etwas zu verspielt. Ganz sicher aber hat es in diesem Jahr noch keine Platte wie “Trouble In Paradise” gegeben, keine, die in dieser Kategorie so überzeugend punkten kann. Der Aufwand hat sich also gelohnt, die Tour kann kommen. mapambulo:blog
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TOP 500 REZENSENTam 27. August 2014
Elly Jacksons zweites Album zitiert wie schon ihr Debüt Album heftig den (guten) Dancepop der 80er. Selbst in den Songtiteln (‚Uptight Downtown‘ – das auch musikalisch sehr viel Diana Ross‘ ‚Upside Down‘ schuldet oder ‚Tropical Chancer‘ – remember Kid Creole’s Hit Album ‚Tropical Gangster‘? – oder ‚Kiss And Not Tell‘ – siehe Bryan Ferry’s ‚Kiss And Tell‘) spiegelt sich das wieder.

Dennoch ist alles sehr sauber und zeitgemäß produziert und das songwriting ist durchaus in Ordnung, allerdings vermisst man in den Arrangements das Gewisse etwas, sprich Ecken und Kanten, die diesen Pop Songs die nötige Nachhaltigkeit verleihen würden und Sie interessanter machen. Für das aktuelle Format-Radio Gedüdel ist das perfekt, aber richtige nachhaltige Klassiker, die man auch in 10 Jahren noch hören wird, sind hier nicht zu finden, obwohl viele der Songs prinzipiell gute Ohrwurmqualitäten hätten.

Zum Klang der LP Ausgabe muss man leider sagen, dass auch hier der loudness-war zugeschlagen hat. Es stellt sich halt wirklich mittlerweile die Frage, warum die Industrie es nicht versteht, dass Leute die sich explizit das Vinyl zulegen, das v.a. wegen eines besseren Sounds tun und deswegen die Vinyl Editionen eben auch anders gemastered und abgemischt gehören. Die Beigabe eines download codes (in diesem Fall sogar für wahlweise mp3 od. flac in HD Qualität!) ist zwar löblich, ist aber soundmäßig dennoch eine Verschlechterung gegenüber des LP Sounds.

Für die Künstlerin Elly Jackson bleibt zu hoffen, dass die solide Basis auf der ihre Songs stehen zukünftig auch interessantere und innovativere Arrangements als Überbau bekommen und auch eine Weiterentwicklung im songwriting wäre ihr zu wünschen, denn es gibt hier einfach noch eine kompositorische Überraschungsarmut die es auszumerzen gilt, um tatsächlich einmal eine essentielle Nachhaltigkeit erreichen zu können. Das Talent dazu hätte die Dame zweifellos. Dennoch – Dranbleiben lohnt sich möglicherweise, aber trotz des, die frühen 80er herufbeschwörenden, schönen Covers, gehen sich hier aus meiner Sicht nicht mehr als 3 Sterne aus…
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am 30. Juli 2014
...des zweiten Albums! Lange war von "La Roux" nichts zu hören. Und man fragte sich...wieder nur ein One Hit-Wunder? Das erste Album fand ich Klasse, ob seiner Ideen und des wirklich coolen Sounds, der da damals aus meinen Lautsprechern hämmerte.
Nun aber...nach dem Probehören des (nach 4 Jahren) endlich neuen Albums...bin ich zwiegespalten, was dieses Gesamtwerk angeht. Klar....es ist eine Art Weiterentwicklung und ja...schmissige, wenn auch an der Zahl wenige, Tracks sind es auch...! Nur klingt es doch alles ein wenig zu hitlastig und beliebig. Mit...wenn man auch auf die Texte lauscht...durchaus ernsten Themen. Die zwar durchaus gut sind, mal angesprochen zu werden. Aber doch irgendwo "seelenlos " wirkt
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am 20. September 2014
Great new Album by British singer Elly Jackson! Just love the synthpop & wave influence and definitely the next step after the successful album "La Roux" in 2009 - can't wait to see her performing live!
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am 28. Dezember 2014
...nicht nur, dass die CD mit mageren 9 Titeln bestückt ist, es fehlt auch einfach das "gewisse Etwas". Die meisten Lieder klingen wie liebloser Einheitsbrei und die Sängerin bleibt zu oft im Hintergrund. Im Vordergrund ist dann-gar nichts. Sehr sehr schade! Im übrigen hat die CD ganze 4 Monate gebraucht um bei mir anzukommen, also bei Lieferungen aus dem Ausland ist Geduld gefragt. Sollte es mal noch eine weitere Platte geben, werde ich die sicher nicht mehr ungehört bestellen.
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am 11. September 2014
Das Album und die Lieder sind einfach wunderschön! Genauso wie alle andere Lieder von ihr. Lohnt sich wirklich dieses Album zu kaufen! :D TOP TOP!
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am 2. August 2014
Nach einigen Jahren Burnout und einer Beziehungskrise ein Comeback hinzulegen ist nicht einfach. Doch Ellie Jackson alias La Roux nimmt die Arbeit in die Hand und rafft sich wieder auf.

Ein bewegendes entspannendes Album mit dem Charme der 80er und den Synthies von heute.

Konzertkarten für Frankfurt wurden auch schon gebucht ;)
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am 24. September 2015
Das Debüt war ein Knaller. Hier nun wurde etwas ruhiger nachgelegt, ohne aber die Perfektion zu verlieren. Grandios, was La Roux da mit ihrer Stimme zaubert. Bin hingerissen. Anspieltipp: Sexotheque, Tropical Chancer und Let Me Down Gently.
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