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am 28. März 2004
Das Hollywood-Kino der letzten Jahren tendiert immer mehr zu großen Filmen mit möglichst viel Action und Special Effects, die dazu verdammt sind, bereits in der ersten Woche hohe Gewinne einzuspielen. Das Kinopublikum macht hierbei auch noch mit, weswegen wirklich kreative Filme mit einer einfallsreichen Story immer mehr zu Exoten werden. Mit "Tricks" drehte der inzwischen auch in erster Linie auf große Blockbuster abonnierte Ridley Scott zur Abwechslung wieder einmal einen etwas kleineren Film, der aber von Anfang bis Ende genau die drei wichtigen Elemente aufweist, die einst Billy Wilder für einen guten Film für unverzichtbar gehalten hat:
"1. Ein gutes Drehbuch
2. Ein gutes Drehbuch
3. Ein gutes Drehbuch."
Der Genremix zwischen Gangster-Movie und Vater-Tochter-Drama ist abwechslungsreich, witzig und spannend. Keine Minute ist in diesem Film zuviel eingeplant, jede Szene passt. Die drei Hauptfiguren sind in ihren Rollen absolut glaubwürdig, vor allem Nicolas Cage weckt als Ganove mit Neurosen viele Sympathien. Zu guter letzt kann der Film auch noch mit einem überraschenden Finale glänzen. Da dieses aber die Ereignisse der vorherigen 97 Minuten ziemlich auf den Kopf stellt, wird man wahrscheinlich nicht mehr als einziges Mal "Tricks" mit voller Begeisterung sehen können.
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am 8. Februar 2004
Dieser Film hat mich wirklich überrascht. Positiv. Es ist ein Film, den ich eigentlich gar nicht unbedingt im Kino sehen wollte, aber da ich ein reger Kinogänger bin, dachte ich, „warum nicht?". Ich musste spätestens Ende 2003 feststellen, dass ich persönlich den Film als einer der besten des Kinojahres '03 sehe.
Der Film ist unterhaltsam, komisch, spannend und schafft eine gelungene, fast einzigartige Balance zwischen Komödie (einfach spitze: Roys Zwangsneurosen!), Drama (Vater-Tochter-Konflikt) und Thriller (die immer komplexeren und verzwickteren Handlungen um den großen Coup). „Tricks" ist ein angenehmer Film, der nicht „belastet" und den man sich auch noch mehrmals ansehen kann.
Ich muss noch dazu sagen, dass ich überhaupt kein Fan vom Schauspieler Nicolas Cage bin, ihn ja sogar bisher gar nicht so mochte. Aber in diesem Film passt er wirklich 1a hinein. Auch Alison Lohman zeigt hier eine tolle Leistung. Man kauft den Schauspielern ihre „ungewöhnlichen" Charaktere auf jeden Fall ab.
Mir gefällt der Film vor allem wegen den verschiedenen Genres, die dieser Film bietet, aber auch weil man als Zuschauer das Ende des Films nicht vorhersehen konnte.
PS: Das „R" in Tricks ist andersfarbig - so dass man auch den Film als „Ticks" lesen kann - tolles Wortspiel, toller Film!
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am 4. Januar 2012
Als Alien neu war, bin ich jedes Mal ins Kino gelaufen, wenn der wieder lief. Klar war, dass das ein Film ohne Inhalt, nach dem Schema der 10 kleinen Neg..lein war. Trotzdem, diese Ästhetik, dieser Einsatz von Geräuschen - Lichteffekten, die sich bis zur Entladung der orgasmusartigen Explosion steigern. Und Giger... und erster Einsatz von Steampunkelementen. Dieser Abstieg des Raumschiffes in eine fremde, rätselhaft bleibende Welt...
Ein Film - ohne Inhalt, aber eine ästhetische Wende...

Bei Gladiator - konnte ich eigentlich schon nicht mehr so ganz folgen... FandŽs einen seltsamen Spartacus-Verschnitt, alles passte so garnicht zu meinem - ich gebŽs zu unvollständigem Rom-Bild.

Beim Hannibal habe ich fast kotzen müssen. Mal abgesehen von der wohl genrebedingten Aufwertung des Killers zum superintelligenten, gebildeten Star, zum Sympathieträger. Einem Begriff des Bösen, dem kein Kraut der Wissenschaft mehr gewachsen ist. (ähnlich Alien - aber das ist genrespezifisch....)
Aber der Schluss liess mich denken: Hier schreckt ein Filmemacher (und ein Autor) vor fast nichts mehr zurück, fand ich und wollte mir eigentlich nichts mehr von dem angucken.
Dann habe ich den Toscana-Film zufällig doch gesehen. und fand ihn wenig zynisch und eigentlich wirklich schön...
Und dieser hier hat mich dann "verzeihen" lassen, einem Handwerker, der wohl alles kann. Und, was mir besonders gefiel war, das Vorführen der weiblichen Hauptfigur - über weite Strecken, nicht geschminkt (wirkend), als Kind, als Jugendliche, das, die heutzutage fast aus der Rolle fällt. Und am Schluss taucht sie dann äusserlich völlig verändert auf - nicht allein erklärbar durch ein vergangenes halbes Jahr, also durch Älter-Werden. Jest ist sie in der Maske des amerikanischen Frauentyps, der junge, mittelalte, alte Frauen seit Jahrzehnten uniformiert. Ist dies der Versuch des Films der Absage an ein herrschendes, aufgezwungenes Frauenidol? - Fragte ich mich ...
Und dies erleichterte Abschiedslächeln der jungen Frau aus dem wegfahrenden Auto, hat mich dann endgültig für den Film gewonnen.
Auch die Lehre, die die männliche - geleimte Hauptfigur aus allem zieht, ist eine anständige "Leistung", besser gesagt, eine reife Leistung. Hier heiligt der Zweck mal durch und durch positiv die Mittel.
Auf krummen verschlungenen Wegen geht es auch mal zum guten Ziel.
H.
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am 3. Juli 2005
Auch wenn man manche Sachen erst im Laufe des Films versteht (Stichwort: Pygmäen), so glänzt Nicholas Cage durch schauspielerische Höchstleistung und obwohl er einen umwerfend guten Trickbetrüger spielt, fühlt man doch mit ihm, als er auch mal aufs Kreuz gelegt wird. Und das auf eine Weise, mit der man wirklich nicht rechnet.
Sehr überraschender Film mit sehr charmanten Darstellern und einer wirklich schönen, glaubhaften Erzählweise.
Sehenswert. Unbedingt.
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am 6. September 2005
Tiefgründiger, aber nicht moralinsaurer Film übers Abzocken und Abgezocktwerden mit einem melancholischen und schauspielerisch sehr überzeugenden Nicolas Cage. Schöne Darstellung des "American Dream" von seiner nicht so schönen Seite!
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am 16. März 2007
Dem routinierten Actionfilm-Regisseur Ridley Scott ("Black Hawk Down", "Gladiator", "Black Rain" etc.) gelang mit "Tricks" eine überaus gelungene Gradwanderung zwischen intelligenter Kriminalkomödie und eigenwillig-humorvoller Charakterstudie. Das ausgefeilte Drehbuch, das die Geschichte des zwangsneurotisch-paranoiden Trickbetrügers und geschiedenen Hochstaplers Roy (einfach köstlich: Nicolas Cage) erzählt, der in den Irrungen und Wirrungen seiner von Krisen gebeutelten Existenz urplötzlich mit einer ihm bislang unbekannten 14-jährigen Tochter konfrontiert wird, wurde vielschichtig und urkomisch arrangiert. Mit einer erstklassigen Rythmisierung versehen, liefern Scott und Cage, die auf ein hervorragendes Darstellerensemble zurückgreifen können, ein modernes und aberwitziges Bravourstück ab, dass es versteht, den Betrachter vollkommen an den Handlungsverlauf zu fesseln. Kamera- und Schnitttechnik sind hervorragend und die Synchronisation lässt keine Wünsche offen. Fazit: Eine der besten Komodien, die Hollywood bislang hervor gebracht hat. Temporeich, zynisch, überragend. Uneingeschränkt empfehlenswert!
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am 6. Mai 2004
Über Regisseur-Gott Ridley Scott muß man wohl keine gesonderten Worte mehr verlieren. Filme wie "Alien" oder "Gladiator" sprechen da ganz für sich. Mit "Tricks" legt der Altmeister nun einen etwas anderen, da ruhigeren Film vor, dessen Titel Programm ist.
Protagonist Roy (Nicholas Cage) ist ein Trickbetrüger, ein sogenannter "Matchstick Man" (daher auch der für unsere Gefilde etwas irreführende Titel im Original), der mit seinem Partner und guten Freund Frank (Sam Rockwell, bekannt aus "Confessions of a Dangerous Mind") willkürlich ausgesuchte Opfer nach allen Regeln der Kunst abzockt. Doch Roy ist noch viel mehr: Roy ist ein thunfischessender zwanghafter Neurotiker mit Putzfimmel, der nur ungern vor die Tür geht. Dieser eiskalte Gauner ist also durchaus sehr verletzlich, was ihn für den Zuschauer schon einmal höchst sympathisch und liebenswert macht. Als dem geschiedenen Zwangsneurotiker eines Tages seine verloren geglaubte minderjährige Tochter über den Weg läuft, sieht sich Roy auf einmal mit ganz anderen Problemen konfrontiert.
Tricks ist eine Mischung aus skurriler Gaunerkomödie und Vater-Tochter-Beziehungsdrama. Ridley Scott versteht es dabei prächtig, den Zuschauer an Roys Problemen teilhaben zu lassen, indem er ersteren phasenweise mit harten Schnitten, grellem Licht und einer höheren Filmgeschwindigkeit konfrontiert. Cages genetisch veranlagter "geschlagener Hundeblick" hat dabei noch nie so hervorragend zu seiner Rolle gepaßt wie bei diesem Streifen. Nachdem ja auch heutzutage kein Film mehr ohne überraschende Wendung und ähnliche Heiterkeiten auskommt, hält auch Tricks so einige Überraschungen für den Zuschauer bereit, die das Verlangen antreiben, die DVD wieder und wieder abzuspielen (gut, über das Ende kann man sich streiten).
Die filmische und soundtechnische Umsetzung ist, wie gesagt, hervorragend gelungen, die Menüführung denkbar einfach. Bei den Special Features gibt es dann aber leider keine großartigen Überraschungen mehr. Neben dem Trailer kann diese Silberscheibe lediglich mit einem Kommentar von Regisseur und Drehbuchautor sowie dem altbekannten Making-of aufwarten. Wer sich dieses Teil zulegt, kauft also eigentlich nur den Film. Dieser ist allerdings abseits des üblichen Hollywood-Mainstream und daher nicht nur für Cage-Fans durchaus sehenswert.
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am 9. Juli 2006
Einen Neurotiker mit solchen Ticks zu spielen ist sicher nicht leicht, Cage hat es hervorragend gemacht. Manchmal schüttelt man den Kopf, manchmal fängt man an zu lachen und manchmal tut er einem leid. In seine neue Vaterrolle fügt er sich gut ein und entdeckt sogar pädagogisches Talent das dann in die Entscheidung mündet, aus dem Betrugsgeschäft auszusteigen.

Die Wende kommt völlig überraschend, ich fand das Ende dann zwar etwas zu melodramatisch, aber naja - wieso nicht.

Alles in Allem ein sehr sehenswerter Film, abwechslungsreich, auch zum Lachen geeignet, aber trotzdem nicht oberflächlich.
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am 27. Mai 2006
Einem Trickbetrüger bei der Arbeit zuzuschauen ist ein wenig so, als wenn ein Zauberer seine Arbeitsweise preisgibt. Jeder möchte gerne wissen, wie es sein kann, dass dieser Beruf so signifikante Erfolge verbuchen kann.

Der Protagonist Roy ist ein erfolgreicher Trickbetrüger. Er hat einen Partner und die beiden zeigen dem Zuschauer eindrucksvoll, wie sie arbeiten. Doch Roy hat mehrere Handikaps. Er ist pedantisch sauber, leidet in bestimmten Situationen unter Sprachstörungen und glaubt Medikamentenabhängig zu sein. Um an die gewünschten Medikamente heranzukommen begibt er sich in psychotherapeutische Behandlung.

Bei den Gesprächen kommt heraus, dass er geschieden ist und möglicherweise Vater eines ihm unbekannten Kindes ist. Als seine" Tochter zu ihm Kontakt herstellt und bei ihm einzieht, verändert sich Roy vorteilhaft. Die Trickbetrügereien zieht er zunächst weiter durch. Aber dann erklärt er seinem Partner, der er aussteigt und einen ehrlichen Beruf ergreifen möchte.

Doch die Vergangenheit lässt Roy nicht so einfach los. Die Ereignisse beginnen sich zu überstürzen.

Der Film ist unterhaltsam, weil mit guten neuen Tricks daherkommt, spritzige Dialoge vorhält und mit zahlreichen Überraschungen Spannung und Humor gleichermaßen an den Zuschauer bringt. Der Roy-Darsteller Nicolas Cage bringt die Figur glaubhaft und sympathisch auf die Leinwand.
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am 17. Oktober 2014
ganz anstaendiger film. fuer mich persoenlich hat sich der film etwas gezogen, als der protagonist eine gewisse normalitaet in seinem leben erlangt hat. wer einen film sucht, der einen unterhalten soll und etwas tiefgang hat ist hier richtig.
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