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Treppe in die Dunkelheit: Eine Suchtgeschichte Taschenbuch – 27. Oktober 2014

4.8 von 5 Sternen 88 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Steffen Flügler:

Steffen Flügler wurde am 27.02.1966 in Mannheim geboren. Von seinem 12. bis 29. Lebensjahr war er alkohol- und drogenabhängig. Nach erfolgreichem Entzug arbeitete der Autor als Verkäufer und sieben Jahre als gewerbliche Führungskraft in der Logistikbranche. Während dieser Zeit war er auch in mehreren Bereichen der Musik- und Filmszene aktiv. Nach einem 30-monatigen Studium erhielt er im November 2008 die Zulassung zur berufsmäßigen Ausübung der Heilkunde auf dem Gebiet der Psychotherapie und schrieb im gleichen Jahr sein erstes Buch "Treppe in die Dunkelheit- Eine Suchtgeschichte". Seit 2009 arbeitet Steffen Flügler als Dozent im Bereich der Suchtaufklärung und hält Vorträge an Schulen, Universitäten, in Betrieben und bei öffentlichen Veranstaltungen. Zudem ist er als Heilpraktiker für Psychotherapie in einer Praxisgemeinschaft tätig. Nach der Veröffentlichung einer Kurzgeschichte und mehreren Artikeln, erschien 2012 sein zweites Buch "Der Anti-Streber".


Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Taschenbuch
Der Autor gibt auf ergreifend offene und ungeschönte Weise den Blick auf seine ganz persönliche Drogengeschichte frei. Das Besondere daran ist, es ist SEINE Geschichte, was auf jeder Seite, in jedem Satz des packend geschriebenen und gut zu lesenden Buchs spürbar wird. Somit ist das Buch empfehlenswert für jeden, der in irgendeiner Weise mit dem Thema Sucht konfrontiert ist oder den das Thema interessiert, auch und gerade für Jugendliche, die mit Alkohol und Drogen ihre ersten Erfahrungen machen.
Mein Urteil: Das Buch hat die Qualität von Christiane F.s "Wir Kinder vom Bahnhof Zoo", das vor Jahrzehnten Furore machte.
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Format: Taschenbuch
Treppe in die Dunkelheit: Eine Suchtgeschichte

... nach all diesen Flüssigkeiten, Drogen, Spritzen, die der Autor seinem Körper zugemutet hat. Eine knallharte Geschichte, die unter die Haut geht und die sehr abschreckend wirkt im Vergleich zu "Christiane F.", die für einige einen Reiz zum Drogenkonsum auslöste...

Sehr gut gefallen hat mir auch der "Dialog" mit der "personalisierten Sucht" mit dem Treppenabstieg.

Für mich grenzt es an ein Wunder, dass Steffen das alles geschafft hat nach den vielen Jahren "Fast-Total-Dauerrauschzustand", wie er so lange noch irgendwie funktionieren konnte, bis sein Körper - man muss fast sagen - endlich mit Zusammenbrüchen reagierte und er eine Entscheidung treffen MUSSTE.

Gerade die Szenen in der Entgiftung, vorher, nachher, mittendrin, wurden sehr drastisch geschildert. Wer nach dieser Lektüre noch "Komasaufen" will, ist für mich persönlich nicht nachvollziehbar in seinem Handeln. Dieses Buch sollte Pflichtlektüre in den Schulen werden....

Alles Gute für den Autor, der damit viel bewegen konnte und kann in seiner Tätigkeit an den Schulen und betreffenden Einrichtungen.... weiter so! Und DANKE!
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Format: Taschenbuch
mir wurde das buch von einem kollegen empfohlen, dem ich meinen wunsch äußerte mehr einblick in die (psycho-)dynamik stofflicher süchte zu erlangen.
ich habe dieses buch als eine einladung erlebt, den autor bei seinem sehr ehrlichen inneren dialog mit seinen tiefsten abgründen zu begleiten. dabei hat mich seine nackte offenheit in sein leben blicken zu dürfen sehr vielschichtig berührt.
um nur einige zu erwähnen: das höchst riskante spiel mit dem tod, zum anderen-mich an meine eigenen intimen 'abgründe' erinnert zu fühlen, und nicht zuletzt schockiert- wie und mit welchen gesichtern 'sucht' als glaubhaft einziger freund am leben erhält.
ganz besonders wertvoll empfinde ich die haltung des autors- ohne erhobenen zeigefinger der belehrung- mit achtung für seinen eigenen gegangen weg- den (sucht)weg anderer menschen zu respektieren- auch wenn das in letzter konsequenz- den tod bedeuten kann.
mich hat dieses buch nachhaltig beeindruckt.
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Dieses Buch lässt einen sprachlos zurück. Ich habe es fast in einem Schwung durchgelesen. Es ist tatsächlich eine Treppe in die Dunkelheit. Man glaubt von Kapitel zu Kapitel, dass es ja nicht mehr schlimmer kommen könne....Oft habe ich mich wirklich gewundert, wie der Autor das alles überlebt hat. Umso mehr freut es mich, dass er den Weg aus der Sucht aus eigener Kraft geschafft hat.
Dieses Buch kommt ohne Übertreibungen aus, auch ohne Anklagen. Er schreibt wie es war das Leben mit den verschiedenen Substanzen. Die schönen Seiten aber auch die grausamen Seiten. Man kann das Buch durchaus als Warnung verstehen. Was so vermeintlich harmlos beginnt kann sich zu einem Albtraum entwickeln. Ein Bier, mal ein zweites. Die Dosis steigert sich, nicht nur beim Alkohol. Es kommt so schleichend und man macht sich vor jederzeit aufhören zu können.
Im nachhinein beleuchtet der Autor dieses Suchtverhalten sehr objektiv, so wie es ist aus seiner neuen Perspektive heraus die er durch die Verhaltenstherapie und auch durch seine persönlichen Lernprozess gewonnen hat. Auch das hat mir sehr gut gefallen. Diese Warte kommt nämlich in eher wenigen Büchern über Drogen vor. Das rechne ich dem Autor auch sehr hoch an, nämlich, dass er ganz ohne Jammern auskommt wie schlimm und böse das nicht alles war. Auch, dass er nun Vorträge über dieses Thema hält, dass er aber auch gleichzeitig sagt, dass es kein Patentrezept gibt aus der Sucht wieder herauszukommen, dass jeder Süchtige seinen Weg finden muss.
Ich würde das Buch sicher noch ein zweites Mal lesen. Eine klare Kaufempfehlung von mir. Ein selten gutes Buch über Drogen, Sucht und den Weg zurück in ein drogenfreies Leben.....
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Von C E am 14. Dezember 2011
Format: Taschenbuch
Als ausgebildete Suchttherapeutin ist es für mich alltäglich, mich mit den Lebensgeschichten von Suchtkranken zu befassen. Dennoch brachte mir Steffen Flüglers Buch in seiner Schonungslosigkeit noch einmal ganz neue Einblicke in die Welt hinter der Fassade,in das Ausmaß der Lügen, des Leids, die hinter so einem Lebenslauf stecken. Es ist ein sehr bildhaftes, sehr lebendiges Buch, das ich mir auch gut als Verfilmung vorstellen kann. Besonders faszinierend fand ich, wie seine Geschichte in ihrem Verlauf ganz allmählich die "Farbe" wechselt: vom Bubenstreichhaften am Anfang bis zum nackten Grauen in der schlimmsten Zeit der Sucht. Und dann diese wundervolle Passage, in der ein Vogel vor dem Fenster den Mut wieder weckt, um das eigene Leben zu kämpfen. Und auch das habe ich aus diesem Buch gelernt: dass es selbst in der hoffnungslosesten tiefsten Sucht noch die begründete Hoffnung darauf gibt, dass dieser Mensch wieder aufblühen und sein Potential entfalten kann.
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