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Treffpunkt Banbury oder wie die Atombombe zu den Russen kam. Klaus Fuchs, Ruth Werner und der größte Spionagefall der Geschichte Gebundene Ausgabe – 2003

3.3 von 5 Sternen 3 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Panitz, Eberhard: Treffpunkt Banbury oder Wie die Atombombe zu den Russen kam. Klaus Fuchs, Ruth Werner und der größte Spionagefall der Geschichte. Berlin, Das neue Berlin 2003. 286 S. Ppbd. m. Schutzumschlag. Mit umfangreicher Widmung von Panitz.


Kundenrezensionen

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Top-Kundenrezensionen

Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Es wird in spannender Weise das Leben der Ursula Kuczynski, der späteren Schriftstellerin Ruth Werner, erzählt. Hier aber ist sie die "Kundschafterin" Sonja, eine von früher Jugend an überzeugte Kommunistin. Das blieb sie bis an ihr Lebensende. Im Mittelpunkt des Buches steht ihre Begegnung mit dem Atomphysiker Klaus Fuchs, der die Pläne der in amerikanisch-englicher Zusammenarbeit entwickelten Atombombe an die Russen weitergab. Er hat sein Wissen nicht verkauft, betrachtete sein Tun auch nicht als Verrat. Er war überzeugt, auf diese Weise das Gleichgewicht der Mächte wieder herstellen zu können. Damit hatte er möglicherweise recht.
Beschrieben wird aber auch das Alltagsleben einer Frau, die man wohl auch als "Spionin" bezeichnen könnte. Das Leben der Sonja wird für den Leser plastisch, ihr Handeln wird nachvollziehbar, ohne dass der Autor den Leser dazu zwingt, für sie Partei zu ergreifen. Sie war zweifellos eine gebildete Frau, die in späteren Jahren auch zu den negativen Seiten des DDR-Regimes Stellung nahm.
Interessant ist dennoch die überzeugt kommunistische Sichtweise, in der das Buch geschrieben ist. Auch wenn man vieles vielleicht inhaltlich nicht teilt, so ist das Buch dennoch eine Anregung, sich mit diesem Teil deutscher Geschichte zu beschäftigen, vielleicht erst recht nach der Wiedervereinigung.
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Format: Gebundene Ausgabe
Im Jahr 1948 sorgte der Spionagefall Fuchs weltweit für Aufsehen, er galt als der größte Verrat des Jahrhunderts. Die Amerikanische Atomgeheimnisse waren in die Hände der Sowjets gelangt. Einige der Informanten, die Verbindung zum sowjetischen Geheimdienst hatten, waren Juden.

Dr. Klaus Fuchs, der eine führende Rolle im Manhattan-Projekt, dem Bau der amerikanischen Atombombe, einnahm, war zwar kein Jude, jedoch viele seiner engsten Vertrauten: Harry Gold, dessen Eltern vor den Pogromen aus Kiew geflohen waren. Nachdem er die Arbeitsbedingungen der Unterschicht erlebt hatte, wurde er zunächst Kommunist aus Überzeugung und später Spion.
Auch der Vater von David Greenglass, einem weiteren engen Mitarbeiter von Dr. Fuchs, war vor den Judenverfolgungen aus Rußland in die USA geflohen. David Greenglass` Schwester Ethel war mit Julius Rosenberg verheiratet, dessen Eltern aus Osteuropa in die USA eingewandert waren. Das Ehepaar Rosenberg hatte für die Weiterleitung der Atomgeheimnisse an die Sowjets gesorgt.
Dr. Klaus Fuchs stand seit 1941 mit den Sowjets in Verbindung. Sein damaliger Kontaktmann in London war der Jude Simon Dawidowitsch Kremer. Zu allem Unglück waren zwei weitere Spione ebenfalls Juden: George Silverman und Nathan Gregory Silvermaster, beide enge Freunde von Dr. Harry Dexter White, dem Erfinder des Morgenthau-Plans.

Das machte die Verschwörungstheorie in der Öffentlichkeit perfekt: Eine Organisation jüdischer Einwanderer hatte die amerikanische Nation an die Bolschewiken verraten. Dr. Fuchs und Harry Gold waren voll geständig, Gold bekam dreißig, Greenglass fünfzehn Jahre Gefängnis.
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Format: Gebundene Ausgabe
Die erste Legende ist das Bild auf dem Umschlag. Es ist eine unkommentierte Fotomontage, und sie zeigt die beiden Hauptpersonen, die so nie gemeinsam zu sehen gewesen sind. Die Frau, links im Bild, von den ungezählten Namen, die sie trug, soll hier der Geburtsname Ursula Kuczynski genügen, wurde vermutlich in den 1930er Jahren aufgenommen, der Mann, rechts im Bild, der Atom-Forscher und -Spion Klaus Fuchs, fotografiert am 24. Juli 1959 nach der Freilassung aus britischer Haft, auf dem Flughafen Schönefeld ankommend.

Es ist die Geschichte von zwei Menschen, deren Leben sich nur kurz berührt haben, irgendwann in Großbritannien während des Zweiten Weltkriegs. Ansonsten sind es zwei Geschichten, die nichts miteinander zu tun haben. Der Berührungspunkt ergab sich, als die Sowjetoffizierin Kuczynski für kurze Zeit die Führungsagentin des Atomspions Fuchs war. Beide Geschichten sind bereits mehrfach zuvor erzählt worden, die Geschichten zweier Sowjetagenten. Meist stammten die Schilderungen aus dem Milieu kommunistischer Heldenverehrung, im Fall der Ursula Kuczynski wurde dies durch die Autobiografie (Ruth Werner: Sonjas Report) ergänzt und überhöht. Es sind Geschichten aus der Selbstsicht der sowjetischen Spionage, stets interessant, aber nicht immer mit den Maßstäben der Wahrheit zu messen. Was ist also jetzt neu? Autor Panitz hat offensichtlich Einblick in die Aufzeichnungen bzw. Briefsammlungen der im Jahre 2000 verstorbenen Ursula Kuczynski bekommen, aus denen im Buch erstmals zitiert wird. Doch schnell drängt sich der Verdacht auf: Entweder Panitz hat nur strikt Ausgewähltes erhalten oder er hat sich der von den Hinterbliebenen geforderten Geschichtsretusche unterworfen.
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