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The Tree of Life

3.0 von 5 Sternen 182 Kundenrezensionen

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Produktinformation

  • Darsteller: Sean Penn, Jessica Chastain, Hunter McCracken, Laramie Eppler, Tye Sheridan
  • Komponist: Alexandre Desplat
  • Künstler: Jack Fisk, Jacqueline West, Francine Maisler, Terrence Malick, Sarah Green, Emmanuel Lubezki, Nicolas Gonda, Donald Rosenfeld, Jay Rabinowitz, Susan Kirr, Grant Hill, Steven S. Schwartz, Mark Yoshikawa, Daniel Rezende, William Pohlad, Paula Mae Schwartz, Brad Pitt, Hank Corwin, Dede Gardner, Billy Weber
  • Format: Dolby, DTS, PAL
  • Sprache: German (Dolby Digital 5.1), German (DTS), English (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Ages 12 and over
  • Studio: Concorde Video
  • Erscheinungstermin: 10. November 2011
  • Produktionsjahr: 2011
  • Spieldauer: 132 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen 182 Kundenrezensionen
  • ASIN: B0073N9RBA
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 810 in DVD & Blu-ray (Siehe Top 100 in DVD & Blu-ray)
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Jack wächst in den 60er-Jahren im mittleren Westen der USA als ältester von drei Brüdern auf. Vordergründig scheint die Welt in Ordnung. Alles geht seinen gewohnten Gang, jeder hat seinen Platz in der Gesellschaft. Der sonntägliche Kirchgang gehört ebenso zum festen Ritual wie die gemeinsamen Mahlzeiten im Kreis der Familie. Aber der kleine Jack sieht die Risse in der Fassade. Wie seine Mutter (Jessica Chastain) hat er die Fähigkeit, mit der Seele zu sehen und dadurch Liebe und Empathie zu entwickeln. Sein Vater (Brad Pitt) hingegen predigt dem Kind, unnachgiebig für die eigenen Interessen zu kämpfen. Er will ihn stärken für das „richtige, feindliche Leben“. Jack ist hin- und hergerissen zwischen seinen Eltern und ihren Idealen. Als er im Laufe seiner Kindheit mit Krankheit, Leid und Tod konfrontiert wird, verdüstert sich seine heile Kinderwelt und erscheint ihm immer mehr als undurchdringliches Labyrinth. In der modernen Welt fühlt sich der erwachsene Jack (Sean Penn) als verlorene Seele, ständig auf der Suche nach dem großen Plan, der im Wandel der Zeit unveränderbar bleibt und in dem jeder seinen festen Platz hat. Ein tiefgreifendes Ereignis führt ihn schließlich zu einer wunderbaren Erkenntnis...

Movieman.de

Wie findet man sich in dieser Welt zurecht? Wie kann man das Leben in seiner Ganzheit fassen und es dennoch nicht verpassen? Wie sehr muss man lieben, damit das Leben nicht an einem vorbei zieht? Diese und viele andere philosophische Fragen stellt das neue, nicht ganz einfach zu konsumierende Drama des exzellenten Filmemachers Terrence Malick ("Badlands - Zerschossene Träume", "Der schmale Grat"). Die Erwartungen an Malick waren enorm hoch, denn der Regisseur ist für seine seltenen aber äußerst qualitativen Projekte bekannt. Die Geister der Kritiker schieden sich aber nicht nur aufgrund der hohen Erwartungen oder durch die Auszeichnung, die der Film in Cannes erhielt. Ob der einzelne Zuschauer "The Tree of Life" lieben wird, mag in den Sternen stehen, doch eines ist gewiss: Es handelt sich um einen ganz besonderen Film. Wunderschöne Naturaufnahmen entführen das Publikum in die Welt der irdischen Elemente. So wähnt sich zeitweise schon auf einem optisch berauschenden Drogentrip. Doch in erster Linie lernen wir eine amerikanische Familie kennen und erleben die Emotionen, mit denen sie zu kämpfen hat. Der Vater verliert einen seiner drei Söhne und kämpft erbittert darum, den kleinen Jack für das Leben stark zu machen. Bemerkt er nicht, dass die Erwartungen an den eigenen Sohn zu hoch sind? Der Film gibt keine Antworten aber stellt viele Fragen. Er geht poetisch vor, berichtet von Liebe und den großen Emotionen im Leben. Andeutungen, traumgleiche Erinnerungen und Naturerlebnisse versuchen uns die intensiven Emotionen der Protagonisten näher zu bringen und erzeugen bei uns selbst ähnliche. Der Film lässt vieles offen, lässt den Zuschauer selbst entscheiden, was er fassen möchte und was er ziehen lässt. Auf seine Art ist "The Tree of Life" definitiv ein genialer Film, doch man muss für ihn bereit sein. Der Zuschauer sollte sich auf ein intensives Kinoerlebnis einstellen und auch darauf, dass er hier nicht bloß rezipieren kann. Geistige Aktion ist im Kino diesmal absolute Voraussetzung! Fazit: Ein Film, der den Zuschauer fordert und zum Denken zwingt. Nicht unbedingt für die breite Masse geeignet aber für den Liebhaber definitiv sehenswert!

Moviemans Kommentar zur DVD: "The Tree of Life" ist schon aufgrund der vielfältigen Aufnahmen schwer objektiv zu bewerten. Die animierten Sequenzen im Weltraum oder die Dinosaurier sind von unfassbarer Schärfe und Genauigkeit, während die realen Aufnahmen ein wenig unterkühlt und nüchtern abgebildet werden. Das Blau des Himmels besticht auf der einen Seite, die Wälder im Halbschatten können sich kaum grünlich vom Hintergrund absetzen. Rauschen oder Ruckeln ist dem Film aufgrund der mächtigen Datenrate vollkommen fremd. Brad Pitts feine Bartstoppeln (37.40) beim Lauschen am Bauch der Mutter seines Kindes sind außerodentlich detailnah und sauber anzusehen. "Tree of Life" lebt überwiegend von der klassischen Musikuntermalung und seiner sanften Off-Stimme, die sich weit vom Centerkanal löst und im Raum umherschwebt. Man hat dann und wann den Eindruck, dass es dem Film etwas an Dynamik fehlt, doch immer wieder wird man z. B. beim Donnern der Wellen eines Besseren belehrt. Es gibt eine zweite Disc mit interessanten Features rund um die Hintergründe des Filmes. --movieman.de -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Blu-ray.

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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: DVD
Es ist die Stimme der Mutter(Jessica Chastain), die das Gute verkörpert. Sie würde alles für ihre drei Söhne tun. Als einer, im Alter von 19 Jahren stirbt, ist das der Beginn von Terence Malicks -The Tree of Life-. Was dann 138 Minuten über den Bildschirm flimmert, ist kein Film im eingentlichen Sinne. Wenn sie sich vorstellen können, alle Erinnerungen ihres Lebens, lose und unsortiert; vielleicht so wie in dem sprichwörtlichen Film der an einem vorbeizieht, bevor man stirbt, auf eine Filmrolle zu knallen, und dabei die Stimmen der Hauptdarsteller "ihres eigenen Lebens" als Erzähler zu hören, dann sind sie ziemlich nah dran an -The -Tree of Life-. Dass, und wie dieser Film die Zuschauer spaltet, lässt sich allein schon daran erkennen, dass es bisher auf Amazon noch keine 3-Sterne-Bewertung gibt. Also: Ich werde versuchen, ihnen zu erklären, was sie erwartet und gleichzeitig eine Warnung an alle aussprechen, die diesem cineastischen Rundumschlag vermutlich nicht standhalten werden. Los gehts:

Jack wächst als ältester Sohn der Familie O'Brien auf. Die drei Söhne leiden unter dem strengen Vater(Brad Pitt) und genießen die umfassende Liebe ihrer fürsorgenden Mutter. Zusammen gehen sie von Anfang an durchs Leben. Jeder allein, aber doch ganz eng an die Geschwister und Eltern gebunden. Das geht manchmal gut, manchmal schlecht, und manchmal gar nicht. Vor allem Jack rebelliert gegen den Vater und tut Dinge, die ihm selbst zuwider sind. Als Kind kann er sich nichts davon erklären. Später, im Rückblick aus Sicht des Erwachsenen, wird ihm klar, was er erleben durfte...und was er verschenkt hat...
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Format: DVD
Die Hälfte der Zuschauer ist hingerissen, andere steht "vor einem geschlossenem Betonwerk". Ich selber war von Malicks Filmen immer fasziniert, auch dieser hat mich restlos mitgenommen. Er fängt an mit Gottes Frage an Hiob: "Wo warst du, da ich die Erde gründete? Sage an, bist du so klug! Weißt du, wer ihr das Maß gesetzt hat oder wer über sie eine Richtschnur gezogen hat? Worauf stehen ihre Füße versenkt, oder wer hat ihren Eckstein gelegt, da mich die Morgensterne miteinander lobten und jauchzten alle Kinder Gottes?" Gott meint an dieser Stelle wohl, denke ich mir zumindest, dass der Mensch nicht gleich ersehen kann, was es auf sich hat mit der Schöpfung, weil er erst später, als Teil derselben dazu gekommen ist. Der Film vollzieht dann Gottes Plan oder Atem nach, von der Entstehung des Universums bis in die 60er Jahre in die Familie des Regisseurs (dessen Brüder beide vor ihrer Zeit, einer infolge eines Unfalls, einer wohl durch Selbstmord starben). Wer keine religöses Gemüt hat, wird in Tree of Life nichts finden außer Langeweile. Für die religiös Veranlagten, ob sie nun zur Kirche gehen oder nicht, gibt es ein Wunder nach dem anderen zu sehen, alles wirkt überglänzt vom Geheimnis der Schöpfung, die so unerklärlich wie zauberhaft ist.
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Format: DVD Verifizierter Kauf
Definitiv ein polarisierender Film. Vereinfacht lautet die Frage: ist das Kunst, oder kann das weg.
Wie man aus der Anzahl der Sterne folgern kann, gehöre ich zu denen, die hier große Kunst sehen. Ich muss aber auch zugeben, dass ich die andere Fraktion durchaus verstehen kann. Worauf sich wohl alle einigen können ist, dass es ein ungewöhlicher Film ist. Es gibt keine stringente Handlung und keinen klassischen Spannungsbogen. Manchmal wirkt es wie eine Kollage aus Bildern, Stimmungen und Sätzen.
Man kann schon sagen, dass es Kunst ist. Nur dass Kunst selten allen gleich gut gefällt. Vor Allem, wenn es sich wie hier um ziemlich abstakte Kunst handelt. Er ist schwer objektiv zu bewerten und beschreiben, deswegen gebe ich hier meinen subjektiven Eindruck wieder.
Nach dem ich den Film zum ersten Mal sah, ohne vorher irgendwas darüber zu wissen, habe ich mir eine Frage gestellt: Fand ich den jetzt halbwegs gut, oder möchte ich nur, dass er mir gefällt, damit ich mich intellektuell fühlen kann. Ich gebe zu nicht wirklich alles verstanden zu haben, und wusste nicht was ich davon halten soll. Ich habe bei Wikipedia gelesen, was ich da gesehen habe und um was es überhaupt ging. Erst einige Monate später versuchte ich es mit dem neuen Wissen im Hinterkopf noch mal. Ich war begeistert und beeindruckt, wie ich es noch selten nach einem Film war. Große Kunst über das Leben, über das Erwachsenwerden, über Gnade, über Trauer. Ich hatte ungelogen das Gefühl, dass sich mein Blick auf mein Leben und Welt änderte. Das Gefühl war ehrlicherweise nicht dauerhaft, aber immerhin.
Ähnlich der Bewertung des Films fällt auch die Bewertung Brad Pitts schauspielerischer Leistung aus.
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Format: DVD Verifizierter Kauf
Malick bietet so ziemlich Alles auf, was sein verquastes Verständnis von einem gottgefälligen Leben unterstützen könnte. Die wirklich ungewöhnlich schönen Aufnahmen aus dem Weltall, den Wundern der Erde in ihren Erscheinungsformen und denen der Natur vermitteln ein großartiges Bild von der göttlichen Schöpfung. Es wird erkennbar, wie Alles Energie und unerschöpfliche Kraft ist. Das Großaufgebot an klassischer Musik spiegelt wieder, was geniale Menschen unter dem Eindruck dieser Wunder in Klänge umsetzen konnten. Aber schon die programmatisch gezielte, pompöse Wiedergabe christlich sakraler Tonschöpfungen machen den Missbrauch deutlich, den Malick mit diesem Film in fundamentalistisch missionarischer Absicht treibt. Die langen Bildfolgen himmelstürmender Architektur, die anscheinend an den Turmbau zu Babel erinnern sollen, wollen wohl die ehrgeizige Anmaßung menschlichen Leistungsvermögens zeigen. Vor diesem bombastischen Hintergrund sticht dann allerdings die Erzählung von einer Kindheit in einer typisch US-amerikanischen, bürgerlichen Familie geradezu kläglich ab. Ein aggressiver, gewalttätiger Vater, der zunächst von Selbstgerechtigkeit strotzt und, als er im Beruf scheitert, sich selbst gnadenlos verurteilt und abwertet, dominiert und drangsaliert als Patriarch seine Familie. Die sanfte, liebevolle Mutter erduldet und erleidet das Leben an der Seite dieses Machos, ohne für sich einstehen zu können. Unter dem Eindruck dieses Gespanns läuft Jack in der Haltung und mit der Miene eines geprügelten Hundes durch die Welt und rächt sich mit Missetaten aus dem Hinterhalt, für die er sich prompt wieder verurteilt.Lesen Sie weiter... ›
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