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am 27. November 2015
Udo Jürgens als Musiker bringt man ja hauptsächlich mit gefühlvollen und romantischen, manchmal vielleicht auch humoristisch-gesellschaftskritischen Liedern in Verbindung. "Traumtänzer" aus dem Jahr 1983 ist ein Studioalbum, das den österreichischen Entertainer auch mal von einer anderen Seite zeigt.
Den Mittelteil des Albums bilden die beiden epikurischen, genuss- und lebensbejahenden sowie Best-of tauglichen Lieder "Die Schwalben fliegen hoch" und der titelgebende "Traumtänzer". Daneben stechen auf diesem Musikalbum vor allem die fünf für Jürgens'sche Verhältnisse ungewohnt erotischen Lieder hervor: "Die Sonne und du", "Entschuldigung, wo geht's hier zu Hölle?", "Ich weiß, du könntest meine Tochter sein", "Angela" und natürlich "... will ich mit dir". Während "Die Sonne und du" wie eine musikalische Hommage an die jamaikanische Reggae-Musik wirkt und andere Songs wie z.B. "Hallo Promille", "Entschuldigung, wo geht's hier zur Hölle?" und "... will ich mit dir" Zeugnisse von Udo Jürgens' Spaß an Liedtexten mit ausgeprägtem spielerischen Wortwitz sind, dürften "Ich weiß, du könntest meine Tochter sein" und "Angela" zwei Stücke sein, die bei konservativen und moralinsauren Personen etwas unangenehm aufstoßen. In "Ich weiß, du könntest meine Tochter sein" verwendet Udo die oftmals als langweilig-spießig verrufene Musikrichtung der Volksmusik auf provokante Weise, um über eine mit gesellschaftlichen Tabus befrachtete Liebesbeziehung zwischen einer jungen Frau und ihrem doppelt so alten Liebhaber zu singen. Etwas tiefschürfender wird es dann im neugierig-schlüpfrigen "Angela", dessen Liedtext seine Hörerschaft direkt unter die Bettdecke eines Liebespärchens entführt und die zwischenmenschliche Entfremdung in einer Paarbeziehung beschreibt: "Manchmal glaub ich, ich spür / Du bist gar nicht bei mir / Ich hab Angst, dass ich dich verlier". Die beiden Lieder erscheinen heute zumindest thematisch wie die erwachsen gewordenen und sexuell-emanzipierten Versionen zu den allseits bekannten Udo-Jürgens-Schlagern "17 Jahr - blondes Haar" ("Ich weiß, du könntest meine Tochter sein") und "Griechischer Wein" ("Angela") aus den 70er Jahren. Einer meiner Favoriten vom Album ist das schwarzhumorige Liebeslied "Entschuldigung, wo geht's hier zur Hölle?" über eine ungesunde weil destruktive Liebesbeziehung: "Drei Uhr morgens, zuviel Rauch und Alkohol / Und dein Gift in meiner Seele / Mit dir zur Hölle, oder allein ins Paradies / Du weißt genau, was ich wähle."
"Traumtänzer" kann man heute wohl mit Fug und Recht als das sinnlichste Studioalbum von Udo Jürgens bezeichnen. Die Philosophie dieses Albums besteht nach meinem Verständnis darin, dass es nicht die Träumer sind, die Gewalt anwenden, Verbrechen begehen und Kriege anfangen, sondern vielmehr die Realisten, die terroristische Anschläge begehen, Atombomben und Napalm abwerfen oder Millionen von Menschen in sogenannten Vernichtungslagern dahinmorden. In einer Welt oder Gesellschaft leben zu müssen, in der die Menschen keine Träume mehr haben, das dürfte wohl das aller Schrecklichste sein was man sich vorstellen kann. Man sollte natürlich schon realistisch sein, aber Realität ohne Träume ist doch wie Träume ohne Realität - beide sind ohne einander ungenießbar. Die schönsten Träume sind letztendlich die, die auch wahr werden. Zu einem wahrgewordenen Traum ist über die Jahre schließlich das Lied "Bruder, warum bist du nicht mehr mein Bruder?" geworden, in dem Udo die Aufteilung Deutschlands in West (BRD) und Ost (DDR) nach dem 2.Weltkrieg thematisiert. Wer hätte damals als das Album erschien, also in einer Zeit des atomaren Wettrüstens zwischen den beiden großen Weltmächten, schon gedacht, dass dieser Wunschtraum nach (Wieder-)Vereinigung einmal, nämlich sechs Jahre später Realität werden würde?
Dieses Studioalbum von Udo Jürgens ist thematisch und inhaltlich lange nicht so unkritisch wie es aufgrund seines sommerlichen Albumtitels erscheinen mag. Eine Empfehlung für alle, die den begnadeten Komponisten und Chansonnier gerne mal von einer etwas anderen Seite kennenlernen wollen.
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am 30. November 1999
„Ich glaube an das Gute in uns allen - und darin bin ich unverbesserlich". So singt Udo Jürgens in seinem Titelsong des 1983 erschienenen Albums „Traumtänzer". Und so könnte man auch das Motto seiner CD bezeichnen, auf der neben den üblichen gute-Laune-Schlagern auch wieder ernstere Songs zu finden sind, mit denen der Österreicher wieder etwas sagen will. So beschäftigt sich das obligatorisch humorvolle Lied mit der ernsten Problematik des Alkohols. Mit dem Song „Bruder, warum bist du nicht mehr mein Bruder" greift er die deutsch-deutsche Teilung an und „Lebe wohl mein halbes Leben" setzt sich mit einer Scheidung auseinander. Ein typischer Udo-Jürgens-Mix, der dem Hörer das Gefühl vermittelt, eine fröhliche Platte gehört zu haben, aber trotzdem eine Message mit auf den Weg bekommen zu haben - ganz im Sinne von Udo Jürgens. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 27. November 2015
Ich kenne diese Lieder schon lange. Udo hat es verstanden schöne Lieder mit interessanten Texten zu kombinieren.
Meine Mutter hatte diese Lieder früher auf Kassette. Ich freue mich jedes Mal wenn ich die Lieder wieder höre. Kann es nur empfehlen.
Von mir gibt es deshalb 5 Sterne.
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am 30. Dezember 2014
Ich kann die negativen Rezensionen dieses Album nicht nachvollziehen.

Sicher, "Angela" als Single A-Seite auszukoppeln war damals sicher keine gute Idee.
Aber das Album enthält grossartige Songs, die zu den Höhepunktzen in Udos Schaffen zählen:

- "Die Schwalben fliegen hoch."
Enthalten auf "Das Beste" (2009)-- Muss man mehr sagen? Ein grossartiger Song!

- "Will ich mit dir" -- Einer der besten Lovesongs von Udo

- "Die Sonne und du"-- Gute Laune pur und "gehobener Schlager" a la UJ-- Fantastisch!

-- "Lebe wohl, mein halbes Leben" -- Für mich das Highlight des Albums!
Ein Abschiedslied, mit knapp 50 Jahren geschrieben! (Udo: "Mit 80 kann man keine Abschiedslieder mehr schreiben. Ich habe meine besten Abschiedslieder mit 50 geschrieben").

Richtig!
"Lebe wohl, mein halbes Leben zeigt, warum Udo zu dem Ausnahmekünstler deutscher Sprache wurde.

Insgesamt ein Album, das nicht die Qualität seiner besten "80iger-Alben" erreicht ("Uddo `80" (1980), "Ohne Maske", 1989), aber dennoch ein Album, das zeigt, warum Udo ein Ausnahmekünstler war.

Udo war nicht Liedermacher. Udo war nicht Schlagersänger.
Udo war seine eigene Kategorie!
Udo Jürgens ist "A Class of its own."

Trotz einiger schwacher Titel ("Angela") zeigt auch "Traumtänzer", warum UJ ein Ausnahmekünstler war und bleiben wird!
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Von Mitte der Sechziger bis Anfang der Neunziger Jahre hat Udo Jürgens pro Jahr mindestens ein neues Studio-Album geschrieben, aufgenommen und veröffentlicht. Hinzu kamen schon damals die gigantischen Tourneen alle zwei Jahre mit jeweils deutlich über 100 Konzerten. Wirklich schlechte Alben sind ihm nie passiert, einige wahren absolute Meisterwerke, anderen einfach nur gut - bei dieser Quantität kann nicht jedes Album ein künstlerischer Meilenstein werden. "Traumtänzer" aus dem Jahr 1983 ist so ein gutes Album. Wer nur gelegentlich Udo Jürgens hört und nur hier und da mal ein Album von ihm kauft, wird es sicher nicht brauchen, jedem der doch mehr Udo Jürgens im Regal haben möchte, sei es empfolen. Denn der Titelsong allein würde den Kauf schon rechtfertigen, "Die Schwalben fliegen hoch" ist eine der ganz großen Kompositionen und das entspannte "Lebe wohl mein halbes Leben" ist eines meiner ewigen Lieblingslieder von Udo Jürgens. Melancholisch und dennoch gelassen sieht er dem Älterwerden entgegen. Die Reggae-Single "Die Sonne und Du" schafft Kontrast, ebenso das lassig cool daherkommende "Entschuldigung, wo geht's hier zur Hölle?" zu Balladen wie "Will ich mit Dir" und der Neuaufnahme des damals erst acht Jahre alten "Ich weiß, du könntest meine Tochter sein". Eine gute Mischung wie beinah alle Alben von U.J., lediglich die jazzig-swingende Seite taucht auf dieser Platte nicht auf. Ein wirklich gutes, facettenreiches Album, auch wenn es nicht ganz zu fünf Sternen reicht. Mein persönlicher Favorit ist das nur gut zweiminütige Finale. Der Titelsong wird im Thema nochmal aufgegriffen, Udo spricht die magischen Worte "Wenn einer zu mir sagt, mein Freund, ich glaube Du hast nicht alle Tassen mehr im Schrank, in deinem Kopf ist eine lockere Schraube, dann sag ich aus tiefstem Herzen - Gott sei Dank! Ein Traumtänzer, ein Traumtänzer, ein Traumtänzer bin ich!" und das Orchester stürzt nochmal herein - Gänsehaut! Eigentlich doch fast fünf Sterne, aber das wäre noch besseren Platten von ihm gegenüber ungerecht.
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am 19. August 2015
Für Udo Jürgens Fans ein absolutes Muss. Er war eben ein Künstler, der nicht zu toppen ist. Werde auch weiterhin versuchen, meine Sammlung zu vervollständigen.
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am 9. September 2008
leider ist diese udo jürgens produktion die nichtssagendste der achtziger.

Udo Jürgens fehlte hier eindeutig ein fordernder Produzent.

Joachim Heider gab es nicht mehr, Faltermayer ebenfalls passe.

Die titel klingen alles in allem "unvollendet".Es fehlt eine Autorität im Studio. Komischerweise damals ein komplettflop der titel "angela". dieser gefällt mir bis zum heutigen tag sehr gut,auch wenn "the police" grüssen lassen.
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am 25. Januar 2015
Fand die Lieder auf dieser CD nicht schlecht. Hätte mir jedoch gewünscht, dass sie auch pünktlich gekommen wäre.- Noch vor Weihnachten, wie
bei Amazon angegeben, sie kam aber erst nach Weihnachten, und war somit nicht zum Verschenken geeignet. Wer schon ältere Alben von Udo
Jürgens hat braucht diese nicht zu bestellen, da man sonst viele Lieder doppelt hat. Am Besten vergleicht man die Auflistung der Lieder
auf der CD mit älteren Alben.
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