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Transparenzgesellschaft Broschiert – 1. März 2012

4.2 von 5 Sternen 13 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Byung-Chul Han, geboren in Seoul, Professor für Philosophie und Medientheorie an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung Karlsruhe, veröffentlichte zuletzt u.a. ›Shanzhai 山寨 – Dekonstruktion auf Chinesisch‹, ›Müdigkeitsgesellschaft‹ und ›Topologie der Gewalt‹.


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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Broschiert Verifizierter Kauf
Ein Philosoph, der nicht vom Elfenbeinturm herab schreibt, aber auch nicht oberflächlich für die Masse. Wer sich in social media tummelt, wer den Rufen nach "mehr Transparenz" eher skeptisch gegenübersteht, aber wenig Argumente hat, seine andere Haltung zu begründen, der findet hiervon reichlich.
Die Transparenzgesellschaft sieht Han als eine Misstrauensgesellschaft, die auf Kontrolle setzt. Er betrachtet die Hypervisibilität in seinem geschichtlichen Kontext und zeigt auf, was unsere "Positivgesellschaft", die "Informationsgesellschaft", die "Evidenzgesellschaft", die "Beschleunigungsgesellschaft" , unsere "Kontrollgesellschaft" mit Transparenz zu tun hat, und welche Folgen das nach sich zieht. Letztendlich wird das Soziale ausgebeutet, doch diese Ausleuchtung wird nicht als Angriff auf die Freiheit betrachtet, wie in früheren Zeiten, sondern Han zeigt eindrücklich auf, wie der moderne Mensch sich diesem globalen Panoptikum freiwillig aussetzt und damit gleichzeitig zum Täter und Opfer wird....
Ein kleines Büchlein, was ermutigt, dem Pathos der Transparenz nicht zu folgen, sondern sich wieder in Distanz und diskretem Rückzug zu üben.
Sonja M. Mannhardt
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Format: Broschiert Verifizierter Kauf
Wieviele Sterne verdient dieses Buch?
Ließe sich derart Qualität beziffern, durch Quantität transparent machen, hätte Han Unrecht. Er hat aber Recht. Sehr. Die gesellschaftspolitische Bedeutung seiner Hauptthesen ist enorm. Deshalb haben es offenbar Viele mit Gewinn gelesen.
Doch kann man die Oberflächlichkeit einer Zeit kritisieren, indem man auf bloß 82 Seiten alles Mögliche anspricht, ohne sich Zeit zu nehmen? Das Buch ist für rasches Lesen geschrieben. Viele gute Ideen, denen ich mit meiner am Grundsätzlichen orientierten Kritik nicht ganz gerecht werde. Das Hauptproblem ist nämlich der Mangel an Gründlichkeit und Systematik. Deshalb nervt es schon beim zweiten Lesen.

Worum es geht

Thema ist wohlgemerkt nicht die Nützlichkeit von Transparenz, sondern die Unmöglichkeit von Transparenz ganz ohne Intransparenz; anders gesagt: die Ambivalenz von Transparenz und Intransparenz in allem, was wir wahrnehmen.
Angenommen, wir wollten ab jetzt „nichts mehr für uns behalten“, „keine Geheimnisse mehr voreinander haben“: Wir wissen schon längst, dass das nur manchmal, zwischen bestimmten Menschen möglich ist. Offenheit, Transparenz gibt es nur bis zu einem gewissen Grad.
Hans Verdienst liegt darin, uns vor Augen zu führen, wie wir angehalten werden, die Grenzen des Möglichen in puncto Transparenz zu übergehen. Er spricht hier mit Foucault von einem Dispositiv: also einem Prinzip, nach dem Macht sich auswirkt. Wir werden gedrängt, unser Heil im Sichtbaren zu suchen.
Die darin enthaltene Leugnung der Bedeutung des Intransparenten bedeutet: Die Transparenzgesellschaft macht nicht einfach sichtbar. Ihr Sichtbarmachen ist auch ein Verbergen.
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Format: Broschiert Verifizierter Kauf
Das kleine Büchlein mit seinen 90 Seiten ist grandios. Byung-Chul Han, Professor für Philosophie in Karlsruhe, schreibt mehr assoziativ als stringent von der Pornographie des erstarrten Augenblicks und bewahrt methodisch auf die Weise Sinn", der sich erst im Abgang schmecken lässt.
Transparenz ist ein Wort, das sich oberflächlich betrachtet zunächst positiv anhört. Die Illusion, dass Informationen rücksichtslos offen gelegt werden, scheint einer aufgeklärten Gesellschaft angemessen zu sein.
Doch Transparenz und Wahrheit sind nicht identisch." Wahrheit steht für Negativität. Wer eine Wahrheit behauptet, setzt dem Offensichtlichen etwas entgegen. Transparenz dagegen nivelliert und Die Transparenzgesellschaft ist eine Hölle des Gleichen."
Byung-Chul Han beschreibt im ersten Abschnitt, was er mit Transparenz meint bzw. welche Strukturen und Dynamiken in einer Gesellschaft anzunehmen sind, die Transparenz fordert. In dieser Gesellschaft wird Freiheit missverstanden. Der Mensch glaubt sich frei, er kann grenzenlos seinem Exhibitionismus und Voyeurismus frönen, bemerkt jedoch gar nicht, wie sehr er sich im Sinne von Norbert Elias freiwillig zum offenen Buch gemacht hat und sich selbst nicht mehr erkennen kann, da er sich dafür auch als ein anderer betrachten müsste.
Diesen Zwang zur Transparenz dekliniert Byung-Chul Han dann durch. Die Ausstellungsgesellschaft verhindert das Ding als solches durch den Ausstellungswert. Die Evidenzgesellschaft verhindert das Verführen, weil das Verfahren im Vordergrund steht. Die Pornogesellschaft macht den Körper zur Schau und verhindert die erotische Spannung. Die Beschleunigungsgesellschaft verhindert das Narrative.
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Format: Broschiert
"Was ich mir selbst Unbekanntes in mir trage, das macht mich erst aus."
(Paul Valery)

Diese Welt lebt in einer Ambivalenz, nämlich in der stetig wachsenden Forderung und Begeisterung nach Transparenz und gleichzeitig in der Sorge, dass ein Zuviel schadet und es somit auch Verhülltes geben muss. Wenn diese Vorstellung eine ist, die die gesellschaftliche Wirklichkeit spiegelt, dann sollte man auf das achten, was die Welt sich zum Spiegel macht: die Mode. Auf den Laufstegen nimmt die Transparenz zu und zugleich die Verhüllung des Blicks durch Netz und Spitze. Angesehen werden sollen, aber nicht sehen dürfen treten hier im scheinbaren Widerspruch auf und doch sind sie die Botschaften aus einer Welt, die sich so selbst-referentiell beschreibt.

Mit diesem gesellschaftlichen Phänomen beschäftigt sich Byung-Chul Han vortrefflich. In seinen Betrachtungen über die (1) Positivgesellschaft bleibt festzuhalten, dass mit der Eliminierung des Negativen das Leben geglättet und geebnet wird, damit der Mensch in die Ströme von Kapital, Information und Kommunikation nahtlos einfließen kann. Transparenz wird zum systemischen Zwang. Hier werden durch reine positve "likes" die Anschlussräume aufrechterhalten, die Kommunikation über Gleiches läuft leichter und die Kettenreaktion des Gleichen wird nicht durch Andersartigkeit gestört. Er rät, Pathos und Distanz zu üben, damit der Blick nicht nur auf das Schamlose und Nackte gerichtet ist, dass eine Autonomie bestehen bleibt, in der das Unverständliche im anderen akzeptiert wird. Alles Verweilen im Negativen (weil bemerkenswert) wird durch Rasen im nur Positiven ersetzt. Der Gedanke zum Müßiggang wird obsolet.
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