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am 5. November 2013
Asus Transformer Book T100TA 25.65 cm (10.1 Zoll) Tablet PCs (Intel Atom Quadcore Z3740 1,3GHz, 2GB RAM, 32GB HDD, Intel HD, Windows 8 Touchscreen) schwarz

Hallo zusammen,
eins vorweg, das Tablet wurde bei MediaMarkt gekauft und nicht bei Amazon (aufgrund der Verfügbarkeit).
Ich nutze beruflich ausschliesslich Mac und wollte mir für den privaten Bereich ein neues Notebook anschaffen. Da mir das Apple Macbook Air zu teuer ist und ich nicht gänzlich abgeneigt bin gegen Windows fiel meine Wahl auf das ASUS T100T.
Zum Zeitpunkt des Kaufs gab es leider noch keine Testberichte.
Nun zum ASUS T100T:

Lieferumfang:
Der Lieferumfang beinhaltet alles was man zum Start benötigt. 1x USB auf Micro USB Kabel, Netzstecker, Kurzanleitungen und die Office H&S Lizenz.

Verarbeitung:
Hier dominiert das Plastik, welches leider in Hochglanz gehalten ist und somit ein Fingerabdruckmagnet ist. Es knarzt aber nichts und fühlt sich ganz okay an. Für diesen Preis kann man das verkraften.

Leistung:
Gefühlt läuft alles sehr flüssig, auch das Multitasking funktioniert einwandfrei (Surfen auf der einen Seite, Stream auf der anderen Seite). Zum testen der Grafikleistung habe ich mir aus dem APP Store das Spiel „Zombie HQ“ runtergeladen. Die Grafik ist nett und das Spiel läuft sehr flüssig.

Betriebssystem:
Wichtig war mir ein vollwertiges Betriebssystem zu bekommen, hier sei erwähnt das kein Windows RT installiert ist, sondern das echte Windows 8.1. Somit kann man wie gewohnt Programme installieren etc.

Speicher:
Ich habe mich bewusst für die 32GB Version entschieden. Nach der Installation von Office, Antivir und Firefox sind nun noch etwa 12GB frei. Ich nutze ohnehin ein NAS zuhause und brauche somit nur wenig Speicher auf dem Gerät. Im Zweifel kann eine Micro SD problemlos nachgerüstet werden (max. 64GB).

Akkuleistung:
Der Akku hält bei Officeanwendungen & Surfen etwa 10 Stunden durch. Der Ladevorgang dauert ca. 6 Stunden.

Einsatzgebiet:
Ich nutze das Tablet hauptsächlich für Office-Anwendungen und zum Surfen. Excel & Word lassen sich gut und schnell nutzen.

Schwächen/Probleme:
Leider hat das Tablet auch Schattenseiten. Eine ist der nicht funktionierende Ruhemodus. Das Tablet läßt sich teilweise nicht mehr konventionell einschalten, Abhilfe schafft hier nur das drücken der Lautstärke+ Taste und des Ein/Aus-Schalters. Durch diese Kombination startet das Tablet neu. Ich nehme an es handelt sich um einen Softwaredefekt.
Die zweite Schwäche ist das hakelnde TouchPad. Der Mauszeiger scheint zeitweise einzufrieren und bewegt sich erst beim 2-3 Versuch. Auch hier vermute ich einen Softwaredefekt, da man über Probleme in Kombination mit Windows 8.1 und Mäusen viel im Internet lesen kann.

Ich hoffe die Rezension hilft einigen bei der Kaufentscheidung. :-)

Update 1.0:
In den Kommentaren habe ich einen sehr hilfreichen Tipp erhalten (vielen Dank nochmal!), welcher das Maus-Problem voerst behebt.
Sobald man die Gestensteuerung deaktiviert (die vom Mauspad), friert die Maus nicht mehr ein.
Ein Software-Update sollte das Problem also gänzlich beheben.

Nochmal zum Thema "Lässt sich nicht mehr einschalten":
Ich habe den Ruhemodus nun deaktiviert und das ASUS T100 schaltet sich immer wieder sofort ein.
Dadurch leidet ggf die Akkuleistung, aber das Gerät muss nicht resetet werden. Eine kürzere Akkulaufzeit ist mir bisher nicht aufgefallen.

Tastatur-Dock und HDD aufrüstung:
Anscheinend wird bei der Version mit 500GB ein anderes Tastatur-Dock mitgeliefert. Ich habe meine Tastatur aufgeschraubt und es ist weder Platz noch der nötige SATA Anschluss vorhanden um ggf eine Festplatte/SSD nachzurüsten. Dies zur Info für die mit diesem Gedanken spielen.

Der USB 3.0 Anschluss bietet übrigens genug Strom um eine 2,5" USB 3.0 Festplatte einwandfrei zu erkennen. Getestet habe ich das mit einer Toshiba 1TB und eine ICY Box mit einer WD 750GB.

Update 2.0:
Transcend TS32GUSDHC10E
SanDisk Ultra Class 10 32GB & 64GB
Samsung microSDHC 8GB (aus meinem alten Samsung Galaxy)

All diese Karten wurden direkt erkannt. Einen Geschwindkeitstest konnte ich bisher leider nicht machen.
3636 Kommentare| 543 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 500 REZENSENTam 15. Juli 2014
Entweder man nutzt einen sperrigen Laptop mit vollwertigem Windows oder ein Tablet mit iOS/Android, kann aber die gewohnten Funktionen eines vollwertigen PC nicht nutzen? Dieser Zwiespalt gehört mit dem Transformer der Vergangenheit an, denn das Transformer Book kann beides: Es ist sowohl ein Tablet mit vollwertigem Windows und – wer es mag – Kacheloberfläche, aber mit angesteckter Tastatur auch ein vollwertiger Laptop. Solche Convertibles waren aber bisher größer und schwer (Lenovo X220t) oder hatten viel zu wenig Leistung für eine aktuelle Windows-Version. Mit den neuen Quadcore-Atoms der Bay Trail Generation ist das jetzt aber anders und das Transformer Book hat genügend Leistung für Office, Surfen, Videostreaming und sogar die Bearbeitung kleinerer Videos. Mit im Lieferumfang ist neben einem vollwertigen Windows 8.1 auch Office 2013 Home & Student als Vollversion.

Dem Intel Atom Z3740 stehen 2 GB Arbeitsspeicher zur Seite, was ausreichend ist. Erhältlich ist das Gerät in vier Varianten: 32 GB eMMC, 64 GB eMMC sowie jeweils mit und ohne 500 GB HDD im Tastaturdock. Ist die Tastatur abgeklemmt (Tablet-Modus) steht die optionale HDD nicht zur Verfügung. Programme sollte man dort daher nicht installieren. Da der Speicherkartenslot zudem über USB 2.0 angebunden ist, ist dieser um den Faktor 5 langsamer als der interne eMMC-Speicher. Da dieser jedoch in der 32 GB Variante bereits zu zwei Dritteln ab Werk mit Windows, Recovery usw. gefüllt ist, muss ich dringend dazu raten, eine der beiden nur unwesentlich teureren 64 GB Varianten zu erwerben und keinesfalls die 32 GB Versionen – das rächt sich sonst nach wenigen Wochen bis Monaten mit den nächsten Windows Updates.

Neben dem Transformer Book von Asus sind mit dem Aspire Switch 10 von Acer sowie dem Lenovo MIIX 2 zwei sehr ähnliche Geräte erhältlich. Beide sind mit einem scheinbar besseren Prozessor (Z3745) erhältlich, der jedoch nicht schneller ist. Lediglich der Grafikkern ist ein kleines Bisschen schneller. Darüber hinaus hat das Lenovo einen höher auflösenden und zudem wesentlich helleren Bildschirm. Leider sind bei mir 2 von 3 Lenovo MIIX 2 defekt eingetroffen. Selbst das funktionierende Gerät hatte mit extrem schwergängigen USB-Buchsen und einer sich durchbiegenden Tastatur keinen guten Eindruck hinterlassen. Das Aspire Switch 10 hatte ich mir hingegen im lokalen Handel angesehen. Mehrere ausgestellte Geräte hatten einen Defekt am Touchpad, von dem auch in den Rezensionen bei Amazon berichtet durch die Bank weg berichtet wird. Somit sind die beiden großen Konkurrenten vom Asus Transformer Book wegen technischem KO aus dem Rennen.

Überrascht hat mich die Verarbeitungsqualität vom Transformer Book, die ausgezeichnet ist. Die Tastatur ist solide und beigt sich nicht wesentlich durch, das Displayscharnier wackelt nicht sondern sitzt straff und auch die Verbindung zwischen Tastatur und Tablet ist sehr solide ausgeführt. Dank einer Arretierung ist die Verbindung, wenn beide Teile eingerastet sind, nur mit einem Knopf wieder zu lösen, so dass auch nicht die Gefahr besteht, beide Teile versehentlich – beispielsweise beim Tragen oder Bewegen des Display – zu trennen. Das Display mit seinen 1366x768 Pixeln hat eine gute Auflösung für die Gerätegröße. Denn mit einer höheren Auflösung wie den 1920x1200 Pixeln beim Lenovo lässt sich bei normalen Windows-Programmen kaum arbeiten. Windows kann zwar skalieren, aber bei den Anwendungen werden Buttons, Inhalte und Menüs nicht immer mit skaliert, so dass man ständig daneben „toucht“.

Allerdings ist das Display des Transformer Book nicht sehr hell. An Arbeiten auf der Terrasse ist kaum zu denken. Selbst eine normale Deckenlampe spiegelt bereits merklich. Überzeugend ist hingegen des Thermal-Design: Während das Lenovo bei Dauerlast auf allen vier CPU-Kernen heruntertaktet, arbeitet das Asus konstant mit den 1,33 GHz und erledigte eine Videkomprimierung merklich schneller. Als zweites Manko neben dem Display ist das Netzteil zu nennen. Ist das Gerät ausgeschaltet, dauert eine Ladung über microUSB etwa 6 Stunden. Verwendet man das Gerät, lädt der Akku nur unmerklich. Zudem belegt das Netzteil die microUSB-Buchse. Ein separater Netzteilanschluss zur schnellen Ladung bei Beibehaltung der Option unterwegs über micorUSB laden zu können wäre wünschenswert gewesen! Ein großer Vorteil des Transformer Books ist hingegen der USB 3.0 Anschluss an der Tastatur, mit dem auch energiehungrige und schnelle Massenspeicher angebunden werden können. Positiv ist auch die extrem lange Akkulaufzeit von etwa 9 bis 10 Stunden bei Officenutzung.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Gerät gut verarbeitet ist sowie eine solide Mechanik und Tastatur hat. Die Leistung ist gut und das Gerät hat keine Fehler gezeigt. Einzig das recht dunkle Display und die fehlende Schnellademöglichkeit trüben den sonst sehr guten Eindruck.
1111 Kommentare| 370 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 10. November 2013
Ideal für alle, die durchaus gelegentliches "leisure computing" via Touch auf Sessel, Sofa, Bett (oder unterwegs mal schnell zwischendurch ) einerseits bequem finden , aber andererseits auch ein Gerät für hochmobiles produktives Computing mit Office, spezieller Software, intensiver Internet-Recherche mit Desktop-Browser etc. brauchen, und schlicht keinen Bock haben, sich dafür zwei separate Geräte anzuschaffen ( ...und am Ende outdoor gar beide mitzuschleifen und sich mit Dateien, Apps und Programmen darauf zu verzetteln )

Die Wermutstropfen , die dieses kleine Preis-Leistungs-Wunder mit sich bringt, wurden ja hier ja bereits zur Genüge benannt, sind für mich aber reichlich relativer Natur.

Die 0,3 Sekunden, die das Trackpad nach längerer Nichtnutzung zum Aufwachen & Reagieren braucht, nerven mich mittlerweile eigentlich nicht mehr...
[ Nachtrag 5.12.13:
Das Trackpad ist im übrigen responsiver, wenn man die "Seitenwischgesten" für das Trackpad ( Charmbar und App-Leisteneinblendung ) deaktiviert. Auch das Update auf die neueste BIOS-Version ( 220 ) hat hier weitere Verbesserungen gebracht ]

... und ( die auf diesem Teil doch reichlich lauten ) Touchpad-Tasten habe ich ohnehin höchst selten benutzt. Tap statt Linksklick und Menutaste statt Rechtsklick ( man kommt ja ohnehin meist mit Pfeiltasten bzw. Shortcut-Buchstaben dann schneller weiter ) waren mir schon immer lieber.
[Nachtrag 10.11.13 : Mittlerweile habe ich bemerkt, dass die Gestensteuerung des Touchpads ein gleichzeitiges kurzes Auftappen mit 2 Fingern ebenfalls als Kontext-Menü-Aufruf interpretiert - auch eine bequeme Alternative ]

Immer wieder mit 'nem Tüchlein drauf rumzuwienern ( es ist wirklich ein Fingerabdruck-Sammelgerät ) , habe ich mir auch bereits abgewöhnt. Man sieht halt, dass es benutzt wird…

Sternabzug gibt's dafür aber nicht. Andere liefern Geräte aus, die gar kein Keyboard u./o. Mousepad beinhalten, dennoch teurer sind und auch 5 Sterne kassieren. Wo sind wir denn ?

Mit dem Keyboard konnte ich mich sehr schnell anfreunden, wenn es wohl auch noch etwas weiterer Schreibpraxis bedarf, bis ich auch mit den recht kleinen Shift-Tasten keine Miss-Hits mehr produziere.
Elegant, dass man direkt an den Pfeiltasten eine (weitere ) Fn -Taste hat,womit in Kombination auch Home, End, Bildauf, Bildab zur Verfügung stehen.
( Kleiner Tipp am Rande: Apps kann man ab 8.1 auch mit Win+Pfeil nach unten schliessen )

Auch lese ich gerade, dass sich hier jemand echauffiert, dass beim Aufklappen des Displays das Gerät sich hinten um gut einen Zentimeter anhebt, weil es dann auf dem Scharnierteil aufliegt. Ich jedenfalls halte es definitiv für einen ergonomischen Vorteil, auf einer leicht geneigten Tastatur zu schreiben...

Das Display ist toll, wenn es auch keine Helligkeitsrekorde aufstellt, und mehr als 1368x768 wäre imo ohnehin schlicht Overkill auf 10,1 '. So ist (fast) alles in Originalauflösung noch gut lesbar, selbst für mich mit altersweitsichtigkeitsbedingter Lesebrille.
[ Nachtrag 10.12.:
Wem die Darstellung auf dem Desktop dennoch zu klein ist, kann unter Rechtsklick Desktop-> Bildschirmauflösung ändern-> "Text und weitere Elemente vergrössern oder verkleinern" auch eine 125 %- Skalierung aller Fenster, Icons, Bedienelemente einstellen.

Ein weiteres nettes Feature ist das vorinstallierte "Asus Reading Mode"-Programm. In diesem lässt sich festlegen, ob und bei welchen aktiven Apps ( und auch Desktop-Programmen ! ) die "Farbtemperatur" des Displays in "warm-weiss" geändert werden soll ( weniger Blauanteil, mehr Rot-Anteil ). Sehr angenehm beim Lesen bei wenig Umgebungslicht, z.B. abends im Bett. ]

Zudem bin ich eigentlich überrascht, wie gut sich der Desktop und auch die meisten Desktop-Programme sich auch per Touch bedienen lassen. Nur zum Maximieren und Wiederherstellen von Fenstern habe ich mir angewöhnt, dies nicht über die oberen rechten Fenster-Schaltflächen zu tun, sondern über das Fenstermenu links oben.

[ Nachtrag 10.2.14 :
Besser lassen sich Desktop & Desktop-Programme natürlich mit einem Stylus bedienen.

Hier habe ich jedoch die Erfahrung gemacht, dass ein gekaufter "üblicher" kapazitiver Stylus mit gummiartiger Spitze nicht wirklich geeignet ist, da dieser beim Zeichnen, Schreiben( z.B. im Office Onenote ), beim Verschieben von Fenstern, der Handschrifterkennung etc. häufige ärgerliche "Aussetzer" hat.
In amerikanischen Foren wurde dazu geraten, unbedingt einen Stylus mit Metallgewebespitze zu verwenden. Ich habe mir nun diesen hier geholt:

tedim® 1 x Mikrofasertuch Eingabestift mit präzise Bedienung für ipad 1, 2, 3, 4, mini ipad, iPhone 4, iphone 5, Google Nexus, Microsoft Surface Tablet, Samsung Galaxy S2, S3, S4, Note, Mobile Phones, HTC, LG, Nokia, Tablet pc, Asus Transformer, Advent,...

und kann bestätigen, dass dieser einwandfrei funktioniert. ( nicht irritieren lassen, die Bezeichnung "Mikrofasertuch" ist offenbar lediglich eine dämliche Übersetzung von "fiber mesh")
]

Hier ist übrigens darauf hinzuweisen, dass Windows zwei Bildschirmtastaturen mitbringt:

1. Die standardmässige Touch-Tastatur für Eingaben im Tablet-Betrieb, die man in der Systemtray antappen kann, bzw. bei Apps automatisch erscheint, wenn man ein Eingabefeld antappt.

2. Eine "vollständige" Bildschirmtastatur, die man einfach durch Suchen nach "Bildschirmtastatur" findet. Diese beinhaltet alle Tasten, wie z.B. AltGr, Windows-Taste, vertikale Pfeiltasten, Bildauf, Bildab, Zugriff auf Funktionstasten etc. etc.
Diese sollte man sich daher am besten ebenfalls auf die Taskleiste ( und evtl. auch auf den Startscreen ) anheften.

Der Sound ist für Tablet-Verhältnisse richtig gut und vor allem auch laut genug. Das Ding taugt damit durchaus auch mal als portables Internet-Radio ( z.B. TuneIn-App ) bzw. Musikabspielgerät, wenn man hier und da in Haus & Garten was arbeitet.

[ Edit 13.11.13 : Übrigens kann man wie bei einem Smartphone z.B. in der TuneIn-App einen Sender einstellen und dann per Sleep/Wake-Taste den "Rest" des Computers in den Standby-Modus versetzen. Dann ist der Screen aus, auch Desktop-Programme werden angehalten, nur der Radio-Stream läuft weiter. Verbraucht dann selbst bei höchster Lautstärke nur gut 2 % Akkukapazität pro Stunde ]

Wirklich verblüfft war ich dann aber von der Performance - auch und vor allem im Desktop-Bereich mit Multitasking. Da hätte ich mir einen Atom bedeutend zäher vorgestellt.
Auch wenn mal ein, zwei Prozesse permanent Leistung anfordern, bleibt wegen der vier CPU-Kerne das System immer sehr responsiv. Da kann man sich mit auf dem Papier deutlich stärkeren Notebooks, die jedoch nur 2 Kerne haben, bisweilen eher Gedenksekunden und Zähigkeitsphasen einhandeln.

[ Nachtrag 14.2.14 :
Eigentlich noch verblüffender: Das Memory Management von Windows arbeitet im Zusammenwirken mit den minimalen Zugriffszeiten der eMMC-SSD so effizient, dass man subjektiv überhaupt nicht bemerkt, wenn die RAM-Auslastung die Speicherausbaugrenze übersteigt und des öfteren geswappt wird ]

Das hat mich dann dazu gebracht - was ich eigentlich gar nicht vorhatte - Visual Studio Express aufzuspielen, und zwar sowohl die "Windows"-Version für Win8-App-Entwicklung und die "normale" für die Entwicklung von Desktop-Programmen. Auf meinem 64 GB-Teil kann ich mir diesen 5 GB-Luxus ja locker leisten.
…Baff ! …
Das Ding ist voll tauglich zum Entwickeln zumindest kleinerer Programme & Homebrew-Apps. Selbst der in "VS for Windows" enthaltene "Simulator" läuft verblüffend gut.

[ Nachtrag 23.12.13: Übrigens habe ich mittlerweile festgestellt, dass selbst bei dauerhafter 100% Nutzung aller vier Prozessorkerne durch rechenintensive Programme der Prozessortakt bei der "Turbo-Frequenz" von 1,86 GHz verbleibt und nicht abgeregelt wird. Das "thermal design" des - natürlich lüfterlosen - Geräts scheint hier also grossen Spielraum zu lassen. Wahrscheinlich erfolgt nur dann eine Abregelung auf die "Nominalfrequenz" von 1,33 GHz, wenn der SoC gleichzeitig auch hohe 3D-Grafikleistung erbringen muss]

Und das alles aus einem 2,5-Watt - System on Chip…

…womit wir dann beim Thema Akku wären, was dann auch gleich den ersten Bedarf für ein Progrämmchen lieferte.
Um das Lade- und Entladeverhalten zu beobachten, schrieb ich auf die Schnelle ein Kommandozeilen-Tool, das mir jede Änderung des Akkustandes mit genauer Uhrzeit im CMD-Window ausgibt.

Damit ließ sich zuallererst die in einer Rezension hier aufgestellte Behauptung widerlegen, dass der Akku nicht geladen wird, wenn das Teil mit eingestecktem AC-Adapter betrieben wird. Im soeben getesteten extremen Low-Usage-Fall ( Idle, Keyboard abgedockt, Flugzeugmodus , minimale Helligkeit ) kommt pünktlich alle knapp 3 Minuten ein Prozentpunkt Ladekapazität dazu, sprich auch so ist der Akku rechnerisch in 5 Stunden voll.

Nur ist die Schwelle der Nutzung, ab der sich im Betrieb das Laden verlangsamt, eher niedrig anzusetzen. Da reicht schon eine hohe Bildschirmhelligkeit. Dass dann beim permanenten Abspielen von Video-Playlisten u.ä. im Hintergrund der Ladesaldo gegen null geht, ist dann klar. Bei einem "normalen" Idle-Szenario mit eingedocktem Keyboard, aktivem Internet und indoor-typischer mittlerer Helligkeit verlangsamt sich das Laden jedenfalls nur geringfügig ( ca. 3 1/2 Minuten für ein Prozent ).

Die Ladezeiten sind also Tablet-typisch, nicht Laptop-typisch ( ein iPad braucht auch ähnlich lange zu laden ). Hat aber auch den für die Gesamtlebensdauer den Vorteil, dass der Akku schonend geladen wird ( schnelles Laden, sprich hohe Ladeströme verkürzen die Lebenszeit eines Akkus ja erheblich )

Auch hat das Laden per standardisierter micro-USB-Buchse zudem den Vorteil, jedes entsprechende Ladegerät ( und Kabel ) verwenden zu können. Selbst mit dem naturgemäß deutlich schwächerem Ladeteil meines Smartphones wird während ansprucharmen Betriebs ( ./. Video & Games ) noch geladen.

[Nachtrag 23.11.13 : Die micro-USB-Buchse am Tablet ist aber nicht nur zum Laden da, sie ist - per OTG-Adapter - ebenfalls ( zusätzlich zum USB 3- Anschluss am Keyboard-Dock) ein vollwertiger USB2-Anschluss. Auch externe 2,5' Festplatten können damit problemlos betrieben werden, nach meinen Tests auch ältere, deren Stromaufnahme höher ist als die spezifierten 500mA ]

Damit eine Akkuladung nicht für einen ganzen Tag reicht, muss man sowieso nahezu pausenlose "Usage-Gewalt" anwenden. Und wenn man mal vergessen hat, über Nacht aufzuladen, nimmt man den Adapter ( federleicht und so groß wie zwei Streichholzschachteln ) eben mit.

Manche haben hier auch moniert, dass einem die vorraussichtlich verbleibende Nutzungsdauer nicht angezeigt wird. Dazu habe ich festgestellt, dass diese durchaus von den WMI-Klassen berichtet wird. Asus hat sich aber offenbar verkniffen, diese an Windows "weiterzureichen".

Wahrscheinlicher Grund: Sie schwanken ständig und so deutlich nach jeweiligem Nutzungsszenario, dass sie mehr verwirren als nutzen würden. Die Akkuausdauer ist ja auch darauf zurückzuführen, dass so ziemlich jede Komponente des PC's, die gerade nicht gebraucht wird, in Schlafzustände versetzt wird und der Prozessor im Idle mit gerade mal 510 MHz tuckert...

Da muss halt jeder eben in seinen Nutzungsszenarien ein Gefühl dafür bekommen, ob 40 % Ladung mittags um 2 bis zum Abend knapp werden könnten oder nicht.
Übrigens beträgt der kritische Akkuzustand, bei dem "zwangsweise" in den Ruhezustand gefahren wird, nur 2 %.

Im o.g. "extremen" Idle-Szenario berichtet mir mein Progrämmchen bei vollgeladenem Akku verbleibende Nutzungszeiten von bis zu 1100 Minuten ( also über 18 Stunden ).
In einem "normalen" Idle-Szenario sind es dann immer noch um die 750 Minuten.
Auch die Akku-Prozentzahl nimmt dann im Betrieb entsprechend ab. Bis ein Prozent verbrummt sind, dauerts 7 - 8 Minuten.

Wenn er als normaler "Laptop" so da steht ( automatisches Standby deaktiviert ) , kann er also ruhig deutlich über 12 Stunden drauf warten, dass man mal was drauf tut. Wenn man im wesentlichen nur drauf schreibt, ist davon auszugehen, dass das auch gleich der Nutzungsdauer ist.
Hab mich gestern schon dabei ertappt, dass ich einfach mal was einkaufen war, und das Ding in der Küche stehen ließ, ohne die Sleep/Wake-Taste zu drücken. Sowas macht man eben mit einem T100…
[ edit 14.11.13 : Apropos Sleep-Zustand: Das Aufwachen aus dem Standby erfolgt tatsächlich gefühlt sofort. Der Batterieverbrauch im Sleep-Zustand liegt bei ca. 0,8 % pro Stunde ]

Next Thing wird jetzt ein HDMI-Kabel zur Verbindung mit meinen Fernsehern sein. Full-HD-Desktop. Ein USB-Funk-Keyboard / Maus-Set habe ich ja noch irgendwo..

[Nachtrag 23.11.13:
Gesagt, getan. Funktioniert einwandfrei, auch die Soundausgabe wird dabei automatisch auf TV umgestellt. Leider wird natürlich bei einem "Klonen" des originären Display-Inhalts nicht die volle Screen-Grösse eines FullHD-Fernsehers genutzt (lässt sich evtl. in den Zoom-Einstellungen des TV's anpassen, bei mir jedoch nicht ) , daher ist das völlständige Umschalten bzw. das "Erweitern" des Desktops auf den zweiten Monitor in meinem Fall da sinnvoller.
Windows bietet für die entsprechenden Monitor-Setups übrigens mit Win+P einen hochbequemen Shortcut an. Via Touch : Charmbar->Geräte->Projizieren. ]
[ Und noch ein Nachtrag hierzu 14.2.14:
Mittlerweile verwende ich das Teil auch des öfteren in meiner Bastelecke im Keller an einem älteren VGA-Monitor via folgendem Adapter:
Cable Matters - Aktiv Micro-HDMI (Typ D) auf VGA Adapter (Nur Video) mit 1m USB Stromkabel - Weiß
Diesen habe ich mir vorsichtshalber ausgesucht, da dieser auch mit zusätzlicher Stromversorgung betrieben werden kann, was sich jedoch als nicht notwendig herausstellte. Auch der Micro-HDMI-Anschluss scheint also die für für solche Zwecke gedachte Stromversorgung (50 mA ) befriedigend zu liefern.
Der Dual-Monitor-Betrieb schlägt natürlich spürbar auf die Akkulaufzeit. Diese sinkt bei simpler Benutzung ( Office, Surfen ) bei mittlerer Helligkeit des integrierten Displays dann auf knapp sieben Stunden ]

Eigentlich wäre es da - gerade für's Schlafzimmer(-TV) - genial, wenn es einen "Dongle" zum Einstecken in die Keyboard-Unit gäbe, das aus diesem eine BT-Eingabe-Unit machen würde…. Hallo Asus !!

Nachtrag 21.11.13:

Ein kleiner Tipp für den Alltag:

Wer das Asus eher öfter mit der Sleep/Wake-Taste aus- und einschaltet, wird mit der Zeit ein wenig genervt sein, ( auch bei deaktivierter Kennwortanforderung beim Zurückkehren aus dem Standby ) immer erst den Lockscreen vor sich zu haben, den man erst mit einem Tastendruck bzw. Wisch "loswerden" muss.
Es gibt zwar ( noch ) keine Einstellungsmöglichkeit dafür, dies zu deaktivieren, aber bereits einen wirksamen Registryeintrag, den man folgendermassen erstellen kann

Folgendes ins Notepad kopieren:

Windows Registry Editor Version 5.00
[HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Policies\Microsoft\Windows\Personalization]
"NoLockScreen"=dword:00000001

..die Datei via "Speichern unter" mit der Dateiendung .reg abspeichern und auf die Datei doppelklicken. Nach Abmeldung und Anmeldung ist der Eintrag dann wirksam.
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am 5. Dezember 2013
Ich werde in dieser Rezension größtenteils versuchen, so kleinlich an dem Tablet (und zwar am Tabletmodus. Nicht so sehr in Kombination mit der Tastatur) herumzumeckern, wie es mir möglich ist und dabei nicht zu viel zu nennen, was andere schon erwähnt haben. Denn natürlich gibt es Kritikpunkte, aber insgesamt ist das Asus T100 FANTASTISCH!
Am Ende versuche ich noch etwas Entscheidungshilfe für Tablet-Suchende zu leisten.

-Das Display ist definitiv zu dunkel für einen Außeneinsatz in der Sonne.
-16:9 Format finde ich unsinnig. Es bietet einfach zu wenig Platz in der Höhe. Selbst wenn man das Tablet hochkant nimmt, damit man z.B. mehr von einer (nach unten sehr langen) Webseite auf einen Blick hat, dann ist das Display so schmal, dass man evtl. nicht die ganze Breite der Seite sieht. Wenigstens 16:10 und noch besser 4:3 sind für mich die besseren Formate. Pluspunkt von 16:9 sind nur die Filmtauglichkeit und das verminderte gefühlte Gewicht im hochkant-modus.
-Das Schutzglass ist "nur" Soda Lime Glass, kein höherwertiges Gorilla Glas. Also nicht so kratzfest, wie man das evtl. von top Handys gewohnt ist.
-Es gibt tatsächlich diesen Bug, dass das Tablet manchmal nicht aus dem Ruhemodus aufwacht (passierte mir in 5 Tagen bisher einmal). Lautstärketaste + On-Taste startet das Tablet dann neu.
-Die Verankerung im Tastatur-Dock ist deutlich wackeliger als z.B. beim Asus Transformer Infinity. Allerdings insgesamt ok.
-Der interne Speicher bzw. die Möglichkeit der Speichererweiterung durch micro SD Karten ist recht langsam. Hier muss sich keiner Illusionen hingeben, dass Datenübertragungsraten an die einer SSD herankommen. Auch nicht an die einer HDD, allerdings sollten hier zumindest die Zugriffszeiten schneller sein als bei herkömmlichen Festplatten. In der Praxis sieht das so aus, dass das Übertragen von Daten oder auch das Installieren von Software wirklich ätzend lange dauert. Sobald die Daten aber da sind, arbeitet das System sehr flüssig. Programme bis zum Umfang von z.b. Word starten sehr schnell.
-64 GB interner Speicher sind sehr knapp bemessen für ein Windows System (an die 32GB Version will ich gar nicht denken). Bei einem Android Tablet kommt man mit ca. 32GB freiem Speicher noch halbwegs hin. Windows Programme und speziell Spiele haben allerdings kaum Gewissensbisse, wenn sie mal eben mehrere GB umfassen. Kommt natürlich stark auf den Nutzer an, aber insgesamt nerven solche Platzeinschränkungen natürlich.
-Speichergeschwindigkeit: Interner Speicher: Lesen - 143 MB/s, Schreiben - 44,3 MB/s --> eigentlich ganz in Ordnung, aber eben nur 64GB
Ich habe leider noch kein Tool gefunden, das mir die Geschwindigkeit meiner Speicherkarte mit exFAT format anzeigt (allerdings funktioniert die Speicherkarte mit dem exFAT format einwandfrei als "weitere festplatte". Es lassen sich beliebig Programme darauf installieren und von dort ausführen). Allerdings habe ich die Vermutung, dass der micro SD Speicher wesentlich langsamer ist. Falls jemand eine qualifizierte Meinung dazu hat, welches Dateisystem man für die Speicherkarte verwenden sollte, dann bitte her damit.
-Über Youtube abgespieltes 1080p Material ruckelt. Allerdings macht 1080p bei der Auflösung des Tablets auch keinen Sinn. 720p läuft einwandfrei. Zum Spaß hab ich mal 3 720p youtube Videos parallel im Desktop Browser (Chrome) laufen lassen. Zwei gehen noch, ab 3 fängt das Bild (nicht der Ton) an zu ruckeln. Allerdings laufen xvid, mpeg4, etc. Videos ohne jegliche Probleme mit 1080p (und sogar 60fps) und das sogar über WLAN von einer Netzwerkfestplatte (insgesamt: die WLAN-Datenraten können sich sehen lassen. Nicht extra getestet, aber z.B. ein Steam Download lief mit 2,5 MB/sec, wobei die Internetleitung eigentlich mehr kann. Da scheint also das Limit in Verbindung mit einer FritzBox 7270 zu liegen)
-Noch ein wichtiger Minuspunkt von allen mobilen Windows-Geräten, den man Bedenken sollte: Will man per Tethering über das eigene Handy und dessen Datentarif online gehen? Windows und entsprechende Software wird den Datentarif kein bisschen schonen. Android/iOS und entsprechende Apps sind da genügsamer gestaltet. Insofern sollte man von Anfang an darauf achten, dass man bei der Installation/Einrichtung von Software (wenn möglich) nicht erlaubt, selbständig Updates durchzuführen (Achtung: das geht schon bei der Einrichtung von Windows 8.1 los)

Jetzt zu eher Windows- bzw. softwarespezifischen Problemen
-der Internet Explorer ist ganz gut auf touch angepasst (aber kommt natürlich nicht in Frage, weil ein haufen Mist ;). Chrome, Firefox und Co. unterstützen z.b. noch keine Touch-Spreiz-Gesten für zoom. Die Windows-Welt ist einfach noch nicht richtig in der Touch-Welt angekommen.
-bei den Multitouch-Gesten wurde massiv Potential verschenkt. Insgesamt ist die Touchscreen-Bedienung eigentlich sogar recht gut, das Multitasking-System sogar hervorrgend. Es gibt jedoch z.B. keine gesten mit drei oder mehr Fingern oder Gesten die komplizierter als Tippen oder Wischen mit 1-2 Fingern sind. Third-Party Programme schaffen da bisher leider auch keine Abhilfe. "Gesturekey" von "Gestureworks" verspricht, das zu lösen, allerdings ist das Programm einfach nur völlig unbrauchbar. Bitte nicht kaufen.
-Es gibt praktisch keine Vernünftigen Touch-Keyboard Alternativen für Windows 8. Die Standardtastatur ist zwar keinesfalls schlecht, aber lässt Wortvorhersagen oder Swype-Funktionalität vermissen.
-Normale Desktop-Programme sind gerade noch so bequem mit dem Finger zu bedienen. Einige "Fehlklicks" sind vorprogrammiert. Auf Tablets unter 10 Zoll Diagonale wird es wohl richtig schwierig.
-die Metro-Oberfläche ist im Prinzip unnötig. Genau so gut könnte man nur den Desktop haben und wie gewohnt Verknüpfungen zu Programmen dort ablegen (kein Problem, diese mit dem Finger zu treffen). Die Metro-Oberfläche verschenkt imho nur unnötigerweise Bildschirmplatz.
-Einige Funktionen sollte Windows wirklich leichter zugänglich platzieren. Ich wünschte mir z.B. leichteren Zugang zu den Bluetooth-Einstellungen.
-Man merkt in Desktop-Anwendungen immer wieder einmal (allerdings eher selten), dass einem der Touchscreen keine vernünftige Alternative zur Bedienung anbietet. Um manche Anwendungen sinnvoll zu bedienen braucht es einfach eine Tastatur und/oder Maus. Die fehlende Mausbedienung merkt man besonders dann, wenn eine Anwendung in irgendeiner Form darauf angewiesen ist, dass man mit dem Mauszeiger über einer bestimmten Stelle schwebt (Hover-Funktion für z.B. zusätzliche Informationen/Tooltips). Das gibt die Touchscreenbedienung einfach nicht her. Dabei wäre das recht einfach zu lösen. So gibt es z.B. für Android Möglichkeiten, den gesamten Touchscreen wie ein Touchpad zu benutzen (also man bewegt einen Mauszeiger, indem man über den Touchscreen wischt). Das sollte Microsoft auf jeden Fall einbauen. Falls jemand eine Third-Party App dafür kennt, immer her damit.

Spiele:
-die Spieleleistung ist gar nicht mal schlecht. Ältere Spiele und grafisch anspruchsloses laufen schon. Das Problem ist allerdings die Bedienung. Selbst viele Point and Click Adventures von denen man denken sollte, sie wären wie gemacht für Touch-Bedienung scheitern ebenfalls oft an der fehlenden Mouse-over (hover) Funktion.
-Natürlich hat man die Möglichkeit, das Tablet beliebig mit Tastaturen, Mäusen, Gamepads zu erweitern und dann funktionieren wirklich sehr viele Spiele sehr gut damit. Damit hat man immer noch weniger Casual Games als für Android/Apple, aber dafür bei weitem mehr komplexere Spiele.
-Ein paar Beispiele: FTL sollte eigentlich gut für Touch sein, ist aber kaum spielbar wegen fehlender Genauigkeit. Civilization V hat sogar extra einen touch-modus der auch gut funktioniert. Hier reicht leider die Leistung des Tablets nicht ganz aus, um das Spiel sinnvoll spielen zu können (ist eher für touch-fähige Ultrabook-Hardware gedacht). Dust: An Elysian Tail ist ein Beispiel für ein recht neues, hübsches Spiel, das hervorragend läuft, wenn man ein Gamepad angeschlossen hat.

Noch einige Dinge die mir besonders gut gefallen haben:

-(natürlich) echtes Desktop Browser-Experience (eben nicht wie bei Android/Apple) mit Flash.
-sehr geringes Gewicht für die Displaygröße (525g). Mein vorheriges Transformer Infinity war nur 65g schwerer, aber meiner Erfahrung nach ist bei längerem Einsatz ab ca. 450g jedes Gramm wirklich für den Komfort von Bedeutung (je nach Handgröße und Kraft natürlich noch mal anders).
-der Micro-USB port ist tatsächlich Host-fähig. Das heisst, dass man mit einem USB-OTG Adapter alles mögliche anschließen kann. Ich habe es mit Maus, Tastatur, USB-Stick und sogar dem Wireless Adapter für einen XBOX 360 Controller ausprobiert. Läuft alles.
-Das Touch-Multitasking System ist wirklich spitze. In Verbindung mit der flotten Arbeitsgeschwindigkeit ist das Tablet damit für Surfen oder Medienkonsum jedem Android/Apple Tablet überlegen.
-Einfachste Einbindung in ein bestehendes Netzwerk mit leichtem Zugriff auf Netzwerkressourcen. Also keine halbgaren Workarounds wie bei Android oder Apple.
-Die Bildschirmtastatur poppt nicht sofort auf, sobald ein Cursor in einem Eingabefeld ist (wie das z.B. bei Android der Fall ist). Zuerst dachte ich, das wäre ein Minuspunkt, da man so eben immer zuerst die Bildschirmtastatur mit einem Tippen auf das Taskleistensymbol aufrufen muss. Allerdings habe ich mich daran gewöhnt und nun ist es mir lieber, dass die Tastatur nicht ständig ungefragt den halben Bildschirm versperrt. Beispiel: öffne ich youtube im Browser, so steht der Cursor direkt im Suchfeld. Unter Android würde nun direkt die Tastatur aufpoppen. In der Regel will ich das aber gar nicht, sondern möchte die ganze YouTube Seite mit meinen Abonnements und Empfehlungen sehen und per Touchscreen ein Video auswählen.
-Die neue Suchfunktion von Windows 8.1 ist wirklich gut
-Bluetooth Maus und Tastatur (falls man das Gerät als Wohnzimmer-PC o.Ä. nutzen möchte)funktionieren hervorragend damit. Auch mein Stereo Bluetooth Headset läuft wunderbar.
-Sollte man von Android umgestiegen sein und vermisst einige Android Apps im Windows Store, dann kann man über den Bluestacks Player Android emulieren und hat im Prinzip jederzeit ein Android Tablet mit Zugriff auf unzählige Apps. "Im Prinzip", denn während meine überzüchtete Desktop-PC-Rakete mit Bluestacks ein sehr gutes Android-Erlebnis bietet, ist das T100 wohl doch zu schwach, um "die Konkurrenz" mal eben in annehmbarer Geschwindigkeit zu emulieren.
- Die 2GB Arbeitsspeicher hatten mir etwas Sorge bereitet und ich mache es dem Gerät wirklich nicht leicht. Momentan tummeln sich 10, von mir zusätzlich installierte, Hintergrundprogramme wie Antivirus, Firewall, diverse Messenger, Synchronisations-tools etc. in der Taskleiste. Bisher kam das Tablet bei normalem Office und Surf-Betrieb nicht an seine Grenzen. Wahrscheinlich würde es an Grenzen stoßen, wenn ich eine Recherche Session mit 2 Monitoren und 3 Browser Fenstern mit jeweils 10 Tabs (wie am Desktop Rechner) abhalten würde. Auf einem Display mit 10 Zoll Diagonale kommt man aber denke ich erst gar nicht auf die Idee, so etwas zu tun. Also gleiches Problem wie bei der oben beschriebenen Video-Leistung. Für das, was man mit einem Tablet sinnvoll an Arbeit verrichten kann reicht die Performance absolut. Wenn jemand mit dem Gedanken spielt, das Tablet an einen externen Monitor anzuschließen, dann sind solche Infos evtl. wertvoll. Ich würde sagen: Monitor anschließen, um ernsthaft (mit vielen Fenstern und Programmen) daran zu arbeiten: eher nein. Als Wohnzimmer-PC/Media Player an den Fernseher anschließen: Absolut.

Fazit: Wenn man rein Leistung/Verarbeitung/Performance/Software etc. bewertet, dann führen Dinge wie der zu dunkle Bildschirm klar zu einer 4/5 Wertung. Zieht man jedoch den Preis für das Gesamtpaket in Betracht, dann ist es fast unmöglich hier keine 5 Sterne zu vergeben.
Sehr schnell, allround kompatibel, volles Windows, Bedienung trotz nicht gerade touchoptimierter Desktopoberfläche produktiver als ein Android/Apple Tablet und das zu einem Preis der DEUTLICH unterhalb der Android/Apple-Mittelklasse liegt.

Kaufberatung/Alternativen:
Zuerst einmal: Ich würde praktisch jedem Studenten das T100 uneingeschränkt (als Zweitgerät für die Uni!) empfehlen. Portable Schreibmaschine, Kommunikations- und Unterhaltungszentrale in einem zu einem sagenhaften Preis. Im Vergleich zu einem Laptop zieht hier überwiegend das Argument der Instant-On/Off Funktion. Was habe ich es gehasst, wenn ich am Ende einer Vorlesung den Laptop herunterfahren musst und das Ding in aller Ruhe 68 Windows Updates installieren musste.

Ansonsten stellt sich grundsätzlich die Frage, was man von dem Gerät will.
Will ich viele Touch-optimierte Casual Spiele spielen? ---> Android / iOS
Will ich nur gelegentlich spielen, aber dafür komplexe ("echte") Spiele? ---> T100
Will ich viele eBooks lesen und nur gelegentlich surfen/Desktop/Medien konsumieren? ---> 8 zoll Tablet. Betriebssystem ist dabei fast egal.
Will ich mobil arbeiten? Dann stellt sich die Frage WIE mobil und wie "hart" arbeiten? Ist für meine Leistungs- und Mobilansprüche ein Ultrabook besser geeignet? Rechtfertigt der Mehrwert bei sinkender Mobilität den Preis?
Brauche ich mehr Rechenleistung als für Office (Photoshop, CAD etc.)? ---> Ultrabook
Brauche ich nur Office/surfen, aber das viel/oft und professionell? Dann ist nicht die Leistung, sondern eher die Displaygröße entscheidend. Aber wie viel mehr/angenehmer kann ich auf 11, 12, 13, 14 Zoll arbeiten?

Zu guter letzt: Alternativen?
Damit das hier nicht quantitativ vollends aus dem Ruder läuft, beschränke ich mich eher auf Windows 8.1 Alternativen.

-Da wären zum einen die (evtl. noch nicht verfügbaren), auch sehr günstigen, 8 Zöller á la Toshiba Encore, Dell Venue 8 pro, Lenovo Ideapad Miix 8. Als reiner eBook reader und um Metro-Style Apps zu verwenden: Ja. Im Desktop Modus fürchte ich, dass man ernsthafte "Zielprobleme" mit dem Finger bekommt.

-Atom Bay Trail basierte Tablets: Da gibt es momentan eigentlich nur das Dell Venue 11 pro (Atom Version). Ein klein wenig größer (10,8 Zoll), ein klein wenig schärfer (FHD), ein klein wenig schneller (Atom Z3770 @ 2,4ghz), ein ganzes Stück schwerer (770g), verbauter Digitizer (allerdings kein guter), extrem teures Tastaturdock (Richtung 200€), kein Office-Paket, ca. 500€ (ohne Tastatur oder Stift).
Eigentlich hätte ich gerne das Venue 11 pro gehabt, aber Dells Preisgestaltung ist (vor allem angesichts des T100) einfach etwas unverschämt. Bis auf den hohen Preis und das hohe Gewicht ist das Venue 11 pro allerdings eine ernstzunehmende Konkurrenz für das T100.

-Ultrabook-Technik im Tablet-Format:
Wiederum die höherwertigen Varianten des Dell Venue 11 pro mit core i3, i5, 120gb+ ssd, 4gb+ ram. Dann natürlich Microsoft Surface 2 pro und das Sony Vaio Tap 11 mit ähnlichen Spezifikationen. Kurz gesagt: Höherer Preis (ca. 1000€), höheres Gewicht (800g - 1kg), kein festes Tastaturdock wie beim T100. Hier geht man imho einfach zu viele Kompromisse ein (besonders angesichts des Preises). Klar hat es relativ viel power, aber wie viel Power braucht ein ca. 11 Zoll Touch-Gerät ohne vernünftige (oder extrem teure) Tastatur? Meine Empfehlung: Bei diesen Preisen kommt man tatsächlich besser weg, wenn man sich ein günstiges Ultrabook kauft und sich notfalls noch ein T100 dazu holt.

Ich hoffe, ich konnte behilflich sein.

Update: Ich habe ein kostenloses Tool gefunden, um mit dem Touchscreen sozusagen ein Touchpad (oder Trackpad) zu simulieren. Funktioniert hervorragend. Damit hat man jederzeit zusätzlich zum Touchscreen eine Möglichkeit, den Mauszeiger sehr genau zu steuern und somit auch von mouse-over Effekten zu profitieren. Funktioniert hervorragend in Windows, für Spiele (besonders z.B. Point and Click Adventures) allerdings bisher nur wenn das Spiel im Fenstermodus läuft. Das Tool heißt: "Touchmousepointer" und wird aktiv weiter entwickelt.
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am 30. Oktober 2013
Ich glaube 2006 war es als Asus den ersten EEE-PC auf den Markt brachte, und damit eine völlig neue Bauart erschuf. Jetzt 7 Jahre später habe ich die neuste Version vom EEE-PC in der Hand, obwohl von dem ursprünglichen 7 Zoll Netbook mit 256 MB-Ram und 600 Mhz Celeron nicht mehr viel übrig geblieben ist.

Unboxing:

Im Karton liegt ein Ladegerät mit USB Kabel auf Micro-USB, welches 2A Output hat. Desweiteren eine Garantiekarte, eine Asus RMA Karte, ein Benutzerhandbuch und eine Karte mit Lizenzschlüssel für die Office Home and Student Version. Dazu natürlich das 10,1 " Tablet und das Tastaturdock.

Das Tastaturdock hat ziemlich kleine Tasten, aber nach einer kurzen Eingewöhnung kann man auch damit einigermaßen schreiben (diese Bewertung ist auf dem T100 entstanden). Es hat eine schöne Gummi-Unterseite (fühlt sich an wie Gummi Beschichtung sieht aber aus wie Plastik), auf der man keine Fingerabdrücke sieht. Desweiteren besitzt das Tastaturdock einen USB-3.0 Anschluß auf der linken oberen Seite. Der Haltemechanismus des Tastaturdocks hält, wenn er eingerastet ist dass Tablet und das Dock ausreichend gut beieinander, so dass nichts wackelt, geschweige denn abfällt.

Das Tablet selbst hat einen 10,1" Touchscreen, der hier mit 10 Finger beworben wird, in meinem Test in Paint habe ich aber festgestellt, dass nur 5 Finger gleichzeitig erkannt werden. Ob das jetzt an der Software oder Hardware liegt weiß ich nicht. Mir war es jedoch herzlich egal, solange man nicht 10 Finger für irgendwelche komischen Gesten braucht, die man sowieso nie nutzen wird. Die Rückseite des Tablets sieht auf den ersten Blick ganz schick aus, ist aber wie die Vorderseite ein wahrerer Fingerabdruckmagnet. Dies hatte ich z.B. beim Ipad nicht so in Erinnerung. Das Tablet hat wenn es im Dock steckt, rechts einen Micro-HDMI Ausgang, und einen Mircro-USB Eingang zum Laden des Tablets. Desweiteren sind auf der Rechten Seite ein Kopfhörereingang und ein Micro-SD Kartenslot zu finden. Auf der oberen linken Seite des Tablets ist der Standby-Knof. Zur linken finden wir eine Lautstärkewippe sowie einen Zurück-Knopf der sehr praktisch ist, wenn man das Tablet ohne Dock benutzt.

Tablet:

Ich habe das Tablet in der 32GB Version. Ohne irgendwelche Programme installiert bleiben mir noch 13GB Speicher über für Programme. Das Tablet verfügt über einen neuen Intel Atom Bay-Trail Prozessor mit 4 Kernen der bis zu 1,86 Ghz getaktet werden kann. Desweiteren sind 2 GB Ram verbaut. Soweit ich informiert bin lässt sich weder RAM noch Festplatte austauschen. Viele Leute denken wohl dass irgendwann beim normalen Arbeiten die 2GB Ram zum Flaschenhals werden. Ich habe mehrere Tests gemacht unter anderem mehrere Browser Tabs mit Youtube-HD Videos, und konnte trotzdem flüssig das Multitasking nutzen, und keine Verzögerungen feststellen. Wenn man natürlich Grafik/Videobearbeitung auf diesem Tablet benutzen will, kann es durchaus zu Engpässen kommen. Der Akku hat 2 Zellen mit 31Wh und soll laut Asus bis zu 11 Stunden halten. Dies konnte ich noch nicht testen weil ich ihn gerade eben das erste mal komplett aufgeladen habe. Soundqualität ist verglichen mit einem Ipad etwa gleichwertig, und meiner Meinung nach deutlich besser als ein Nexus 7 (alte Version) oder Samsung Galaxy Tab 10.1. Hinten sind Stereo Boxen verbaut, die rechts und links am Rand des Tablets nach hinten abstrahlen. Bass kann man natürlich nicht erwarten, aber für ein kurzes Musikvergnügen reicht es allemal aus.

5/5 Sternen

Tastatur:

Die Tastatur ist schon arg klein geraten aber wie oben bereits erwähnt lässt sich auch damit nach kurzer Eingewöhnung einigermaßen gut schreiben. Der Druckpunkt und die Haptik der Knöpfe sind aber gut. Das Touchpad ist auch ziemlich klein reagiert jedoch wunderbar.

4/5 Sternen

Display:

Das 10,1" große Display basiert auf einem IPS Panel und hat eine Auflösung von 1366x768 Pixel. Ich kann keine Pixel erkennen, und das Bild ist wirklich Klasse. Das Display ist dank des IPS Panels ziemlich Blickwinkelstabil und kann auch von der Seite fast ohne Farbveränderungen eingesehen werden. Bei komplett dunklem Hintergrund sehe ich bei mir am oberen Bildschirmrand 3-4 Lichtflecke, die im normalen Betrieb aber nicht sichtbar sind. Der Touchscreen hat meiner Meinung nach nur 5 statt 10 Fingererkennung.

EDIT: Ich glaube Windows 8.1 (vllt auch nur die 32bit Version) könne nur maximal 5 Finger gleichzeitig verarbeiten. Es handelt sich hierbei also eher um einen Software "Fehler".

4/5 Sternen

WLAN: Der Empfang des Wlans in diesem Formfaktor ist wirklich wunderbar. Da wo mein Galaxy S4 teilweise schonmal 20s rödelt bis es von seiner Fritzbox 6360 mal wieder ein Signal bekommt, spielt das T100 einwandfrei und ohne Verzögerungen selbst Full HD Videos von Youtube ab. 5/5 Sterne

Akku: Der Ladevorgang über 2A Micro-USB dauert schon ziemlich lange, gerade wenn das Tablet in Benutzung ist. Eine vollständige Ladung ohne Benutzung schätze ich auf ca. 3 Std. Werde es die Tage nochmal genau ausprobieren. Der Akku hat nach der ersten 100% Ladung 10 Stunden gehalten (Windows 8.1 mittlere bis hohe Helligkeit, immer WLAN, teilweise Radio / Stream, Rezension auf Amazon geschrieben etc.) , mit einer Restladung von 20%. Die 11 Stunde sind also meiner Meinung nach überhaupt kein Problem.

Fazit: Alles in allem ist das Gerät wirklich eine gelungene Kombination aus Tablet und großem Netbook. Die Leistung ist mehr als ausreichend zum im Internet surfen, Filme gucken und zum erledigen der täglichen Aufgaben. Als täglichen Begleiter für einfache Aufgaben ist der Asus T100TA sehr zu empfehlen.

4,5/5 Sternen

11.11.2013 : Bios Update auf der Asus.de T100 Supportseite zu finden :

[...]

BIOS 216
1.Update EC F/W.
2.Update GOP Driver
3.Auto Wake up system after winflash.
4.Fix Atmel touch panel run at wrong frequency.
5.Fix there is no password check when winflash.
6.Adjust Panel power sequence.

Was genau es bringt, und ob sich irgendwas merklich verändert, werde ich berichten.
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am 15. Januar 2014
Seit ein paar Tagen besitze ich nun das Asus Transformer Book T100TA mit 64GB und bin, mit einigen kleinen Abstrichen, begeistert. Das Display ist hell und Kristallklar. Lichtreflexionen durch Fingerabdrücke kann ich bei meinem Display nicht bestätigen. Die Haptik des Tablets finde ich persönlich gut, aber mit feuchten Händen sicherlich sehr glatt. Das glatte Oberflächen ein Magnet für Fingerabdrücke sind, sollte einem schon klar sein. Aber dafür gibt es Microfasertücher, die man schon allein wegen des Displays immer dabei haben sollte. Auch raue Oberflächen sollte man mal reinigen ;-)
Die Tastatur klappert nicht und hat einen angenehmen Hub. Schreiben mit zehn Fingern ist aber aufgrund der kleinen Tastatur im Moment noch etwas schwierig. Weder Tablet noch Tastatur haben scharfe Kanten, alles sehr passgenau und wertig verarbeitet.

Auf PC und Laptop ist bei mir Windows 8.1 installiert, also kein Problem mit dem Transformer. Die Vollversion von Microsoft Office habe ich durch eine freie Lizenz von meinem Office 365 ersetzt, um auch hier nicht auf Outlook zu verzichten.
Um ein Image Backup zu erstellen, hatte ich mir noch einen externen DVD Brenner bestellt. Acronis CD rein und ein Image erstellen, dachte ich. Schnell wurde ich eines Besseren belehrt, denn booten von CD/DVD/USB.....Fehlanzeige! Im Bios lässt sich nichts einstellen. So wie ich im Internet erfahren habe, liegt das wohl am 32Bit UEFI (Tipps sind willkommen). Ich konnte zwar mit Windows 8.1 ein komplettes Systembackup machen und auf MicroSDHC speichern, aber was machen, wenn das Transformer nicht mehr startet?

Touchpad reagiert für mein Empfinden langsamer als auf meinem Laptop. Es hakt sehr oft, ein produktives arbeiten ist nur mit einer Maus sinnvoll. Der MicroSDHC Slot stört mich, da sich die Karte nicht vollkommen versenken lässt. Sie steht ca. 1mm raus und fühlt sich beim Anfassen wie ein Taster an. Versehentliches drücken und die Karte kann verloren gehen.

Das Asus Transformer T100TA ist aber zu diesem Preis ein wunderbares Net/Notebook mit Windows 8.1 und einer Vollversion vom Microsoft Office. Für mich aber noch nicht ganz ausgereift und perfekt.
Aufgrund des SDHC Slots, des unpräzisen Touchpads, des nicht austauschbaren Akkus, kein Starten von USB und ab und zu Probleme beim Einschalten (Gerät reagiert nicht, trotz aktuellem Bios) kann ich nur 3 Sterne geben. Trotzdem macht das Arbeiten mit dem Transformer T100TA Spaß und ist mit seiner Größe und seinem Gewicht ein Idealer Begleiter auf Urlaubsreisen.
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am 23. März 2014
Ich habe das Asus Transformer Book für den rein beruflichen Einsatz gekauft. Als vielreisender Dozent und Fachautor benötige ich unterwegs einen Rechner als Arbeitsgerät zur Arbeit an Manuskripten und Präsentationen sowie als Präsentationsmaschine mit Anschluss von Beamern per VGA und HDMI. Neben Office- und Internetanwendungen kommt häufig Spezialsoftware, insbesondere Planungs- und Simulationsprogramme, teilweise mit Dongle-Schutz, zum Einsatz. Daneben werden mit anderen Geräten oft große Dateien per USB ausgetauscht. Entertainment-Anwendungen spielen für mich hingegen keine Rolle.

Inzwischen habe ich das Gerät über zwei Monate im intensiven Einsatz im In- und Ausland, und bin abgesehen von Kleinigkeiten rundum zufrieden. Um fair zu bleiben, darf man einen solchen Rechner natürlich nicht mit High-End-Geräten aus weit höheren Preisklassen vergleichen. Es handelt sich letztlich um den Nachfolger der Eee PC, und da ist der Fortschritt enorm.

Der Rechner kann für mich unterwegs einen Laptop vollwertig ersetzen. Die Tastatur ist entgegen der Meinung einiger Rezensenten aus meiner Sicht hervorragend. Ich habe darauf schon sehr viel geschrieben und empfinde es als deutlich angenehmer als auf meinem früheren Eee PC. Allerdings schreibe ich ohnehin gern auf kleineren Tatstaturen. Den Hinweis einiger Rezensenten, dass der Bildschirm ein Fingerabdruckmagnet ist, muss ich leider bestätigen. Allerdings lässt sich dieses Problems mit einer matten Displayschutzfolie beseitigen. Ich benutze die von Mumbi (2 x mumbi Displayschutzfolie ASUS Transformer Book T100 (T100TA 25.65 cm 10.1 Zoll) Schutzfolie AntiReflex matt) und bin bisher sehr zufrieden. Die Touchscreen-Funktion wird dadurch nicht beeinträchtigt. Das Touchpad funktioniert nicht immer perfekt, auch sind die Maustasten sehr laut. Dieses Manko relativiert sich allerdings durch die Möglichkeit, auch im Laptop-Modus den Touchscreen zu benutzten, so dass man weniger auf das Touchpad angewiesen ist. Das gelegentlich berichtete Problem, dass sich das Touchpad nach einiger Zeit ablöst, ist bei mir auch nach Monaten intensiver Nutzung nicht aufgetreten. Womöglich handelt es sich dabei um ein Problem früher Lieferserien, das inzwischen vom Hersteller beseitigt wurde. Zur Akkulaufzeit ist schon genug gesagt worden, bei mir hält das Akku immer einen normalen Arbeitstag durch. Bei mehrstündigen Präsentationen nutze ich allerdings immer den Netzbetrieb.

Die Klavierlackoptik wirkt in der Tat etwas billig, aber das war bei den Eee PC auch nicht anders. Abhilfe schafft hier das sehr zu empfehlende Lederetui von Supremery (Supremery - Asus Transformer Book T100TA Tasche Case Lederetui Sleeve Cover Schutzhülle in Schwarz mit Standfunktion für Tablet und Keyboard). Dann sieht man von der Rückseite des Bildschirms nichts mehr. In dieser Tasche lässt sich der Rechner sowohl im Laptop- als auch im Tablet-Modus ohne Einschränkungen nutzen. Ich nutze das Transformer Book allerdings fast ausschließlich im Laptop-Modus. Im Tablet-Modus sind mir die Einschränkungen als Arbeitsgerät einfach zu groß, auch habe ich sehr viele Daten auf der Festplatte im Tastatur-Dock. Leider habe ich noch nicht herausgefunden, wie man im Laptop-Modus das störende Aufklappen der Bildschirmtastatur unterdrücken kann. Verschwindet zwar immer sofort wieder, sobald man eine Taste drückt, ist aber trotzdem etwas nervig. Da wäre ich für einen kurzen Hinweis dankbar.
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am 19. November 2013
Das kleine Transformer Book ist der ideale Begleiter für Unterwegs für alle, die auch "to go" richtig arbeiten müssen.
Das neue CS6 läuft (trotz anderen Systemanforderungen online auf Adobe.com) problemlos. Für den Export von größeren PDF's aus Illustrator und InDesign braucht das Book etwas länger, aber es funktioniert.
Ich benutze das "TBook" überwiegend für Simulationsprogramme, die auf Excel Basis funktionieren. Alle laufen ruckel -und fehlerfrei, was das "TBook" zum idealen Begleiter für Zugfahren, Baustellenbesuche, etc macht.
Die für mich größte Schwachstelle an Notebooks, der Klappmechanismus des Displays, existiert beim "TBook" nicht, da man es auch einfach als Tablet benutzen kann.
Nach den ersten Tagen der Benutzung bin ich einfach nur begeistert, vor allem vom Preis - Leistungsverhältnis.

Die Leistungsfähigkeit des "TBook" versteckt sich in einem Plastikmantel, der nicht gerade hochwertig wirkt, aber bei dem Preis auch einfach egal ist. Es ist gut verarbeitet und die Rechenleistung stimmt.

Ich habe das "TBook" mit nur 32GB und konnte alle meine Anwendungen (CS6 Suite, Office, etwa 10 Simulationsprogramme) instalieren und habe noch einen Rest von 10 GB auf der Festplatte. Ärgerlich ist, dass Windows von den 32 GB allein schon 10 GB belegt, was ich aber ändern lässt, wenn man die ganzen unnötigen Apps deinstalliert.

Zum Arbeiten und für Daten kann man immer noch eine MicroSD am Display verschwinden lassen. Das diese sich so gut integrieren lässt und nicht absteht und damit keine Schwachstelle bildet finde ich besonderes angenehm.

Zusammenfassung:

+ vollwertiges Windows
+ große Rechenleistung und Grafikleistung ( CS6 und Sketch up 2013)
+ abnehmbares Display ( sehr praktisch für unterwegs)
+ leicht (Plastikgehäuse)

- Plastikgehäuse ( man sieht jeden Fingerabdruck)

Ich kann es nur empfehlen.
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am 26. November 2013
Diese Rezension gilt grundsätzlich für alle Modelle, die sich ja nur durch ihre Speichermöglichkeiten unterscheiden.
Die eigentliche Technik ist bei allen Modellen gleich!!!
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Das Video wurde zunächst mit LoiLoScope geschnitten, dann mit Video deluxe 2014 finalisiert.
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Vorweg:
Dieser Bestellung ging eine herbe Enttäuschung durch ein Lenovo-Convertible (K3011W - Tablet/Notebook-Kombi) voraus.
Das schien zunächst ganz okay, "verreckte" aber schon nach kurzer Zeit.
Der Lenovo-Service erwies sich dann auch als ignorant und wenig zielführend. Anscheinend setzt Lenovo jetzt mehr auf "Masse statt Klasse", um als weltgrößter PC-Hersteller zu gelten.
(Amazon fackelte bei Rücknahme und Gutschrift nicht lange und handelte absolut zügig.)
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Vor der Lieferung eines anderen Rechners von ASUS gab es in der Zwischenzeit Gelegenheit, anderweitig einen entsprechenden ASUS-Transformer gründlich auszuprobieren.
Dabei fiel auf:
Das Lenovo-Gerät wies nur einen 2-Kern-Prozessor auf (wenn auch mit HT=Hyperthreading).
Der ASUS-Transformer hat dagegen eine echte und sehr fortschrittliche 4-Kern-CPU und dazu auch noch eine integrierte Grafik, die zudem mit QUICK SYNC-Video ausgestattet ist. Dazu kommt dann noch die spezielle Clear Video INTEL-HD-Grafik.

Der ASUS-Transformer bringt noch einen besonders geldwerten Vorteil mit, der nicht zu verachten ist:
Eine vorinstallierte **Vollversion** von Microsoft Office Home & Student 2013. Für jemanden, der mit den entsprechenden Programmen bereits viel am PC gearbeitet hat und weiter arbeitet, ist das ein nicht zu verachtendes ganz enormes Plus. - Für Neulinge erübrigt sich das Suchen nach anderen leistungsfähigen Programmen.

Der als etwas "gering" erscheinende Speicher von nur 32GB ("Festplatte") lässt sich durch eine zusätzliche und entsprechend große micro-SD-Karte ausgleichen (z.B. durch eine SanDisk Ultra Class 10 64GB microSDXC-Speicherkarte zu € 44,00).
Daraus ergibt sich der Vorteil, dass man alle sensiblen Daten nur auf diesem "Zusatz-Laufwerk" speichert und die Karte im Notfall entnehmen kann.

Auf dem ASUS-Transformer, der erprobt werden konnte, befand sich auch das LoiLoScope-Videoschnitt-Programm, das überraschenderweise sehr flott arbeitete.
(Siehe dazu http://www.amazon.de/LoiLoScope2-Videobearbeitung-DVD-Blu-Ray-Software/dp/B0088N0E0C/ref=sr_1_1?s=software&ie=UTF8&qid=1384860799&sr=1-1&keywords=loiloscope2)
Das gibt sozusagen den Kick:
Die MS-Suite-Vollversion und dazu noch ein Videoschnitt für unterwegs, um über einen Adapter etwaige Videoaufnahmen direkt von der SDHC-Karte des Camcorders aus bewerten und dann bearbeiten und für einen weiteren Schnitt auf einem "großen Rechner" vorbereiten zu können.
Übrigens:
An Windows 8.1 gewöhnt man sich sehr schnell, zumal man auch direkt zum Desktop statt zu den Kacheln booten kann.
Windows 8.1 bietet selbst die passende Einstellung dafür.

Ein weiteres Highlight:
Über das Dock-Teil steht ein Anschluss für schnelles **USB 3.0** zur Verfügung.
Das bringt richtig Power! - Weil das allein jedoch nicht reicht, habe auch ich einen "CSL - USB 3.0 HUB (Super Speed) | bis zu 5Gb/s | 4 Port Verteiler" mitbestellt. Daran lässt sich nach Herzenslust anschließen, was man so braucht... - z.B. auch eine 240GB-SSD-"Festplatte" (in meinem Fall die 840er von SAMSUNG oder eine 500GB-USB 3.0-HDD von Toshiba). Preiswerter Speicherplatz ist heutzutage kein Problem mehr und muss nicht unbedingt im Rechner selbst vorhanden sein. Externe Speicher mit sensiblen Daten haben zudem den Vorteil, dass man sie abtrennen und woanders sicher unterbringen kann.

Hier ist ein solches Gerät wie der ASUS Transformer deshalb von so starkem Interesse, weil damit bei längeren Bahnfahrten Langeweile in eine produktive Tätigkeit verwandelt werden kann. Dabei steht nicht einmal die Online-Funktion (über Smartphone-Tethering / de.wikipedia.org/wiki/Tethering) im Vordergrund, sondern die Arbeit, für die man sich zu Hause dann die Zeit für anderes, etwa für das Familienleben, sparen kann.

Die glatte und glänzende Oberfläche des Tablet-Teils dürfte beim Halten von erheblichem Vorteil sein.
Kaum jemand hat absolut trockene Haut.
Dadurch rutscht ein Tablet mit absolut glatter Oberfläche weniger leicht aus dem Griff.
Mein MEDION LIFETAB weist eine matte Oberfläche auf. Deshalb unternahm ich einen Versuch:
Mit einem bestimmten, abnehmenden Druck hielt ich es fest, bis es mir aus den Fingern rutschte.
Bei einem gleichen und vielleicht sogar geringeren Druck blieb das ASUS-Tablet noch "im Griff".
Es "klebte" sozusagen an den Fingern, was ich für einen großen Vorteil halte. Etwaige Fingerabdrücke interessieren mich nicht, weil ich ja auf das Display schaue und nicht unentwegt auf die Rückseite starre. Beim Zuklappen eines Note- oder Netbooks lege ich sowieso ein Mikrofaser-Tuch zwischen Tastatur und Display. Damit kann man ja auch mal eben den "Deckel" abwischen.

Für unwichtig halte ich auch die Druckpunkte beim Touchpad.
Ich durfte den ASUS-Transformer einer befreundeten Person noch einen ganzen Tag bei mir zu Hause benutzen.
Da habe ich an USB eine kleine Funkmaus von Logitech angeschlossen, die unverzüglich erkannt wurde. Dadurch ergab sich eine Arbeitsweise, wie ich sie am Akoya-Notebook und am Büro-PC gewohnt bin.

Bleibt das Display:
Am Büro-PC habe ich einen FullHD-Monitor mit 1920 x 1080 Bildpunkten. Mein "großes" Notebook bietet 1600 x 900 Bildpunkte.
Da erscheinen 1366 x 768 Pixel als etwas wenig. -- Aber stimmt das?
Mein MEDION-Tablet weist 1280 x 800 Pixel auf, was für HD-Videos in 720p bereits "nativ" bedeutet.
Das gilt dann auch für das ASUS-Gerät, das dem früheren "HDready"-Format entspricht.
Man bedenke auch, dass es sich bei dem Transformer um einen Mobil-PC handelt, der sonst oft üblichen Notebooks bis auf die Bildschirm-Diagonale in keiner Weise nachsteht. Dazu noch um einen "lautlosen" PC, weil er keinen Lüfter braucht.

Gewicht:
Mein LIFETAB wiegt 620 Gramm. Es wirkt nicht unangenehm in nur einer Hand, doch relativ massiv.
Das um 100 Gramm geringere Gewicht des Transformers ist da schon von Vorteil, aber nicht entscheidend.
Immerhin bewegt sich der ASUS-Transformer hinsichtlich Gewicht auf "Apple-Niveau"... ;-)
- (Als Anhalt: Mein SAMSUNG-Smartphone wiegt 108 Gramm, und mein HUAWEI-Smartphone wiegt 133 Gramm.
- Das sind Geräte, die üblicherweise in den Hemdentaschen getragen werden oder im Einkaufsbeutel.
- Mein "Smoking-Handy" wiegt 65 Gramm.)

USB:
Dieses ist ein sehr wichtiger Punkt.
Das ASUS-Gerät arbeitet mit einen hochmodernen echten 4-Kern-Prozessor und Schnittstellen auf dem neuesten Stand.
Am Tastatur-Dock wird eine USB 3.0-Schnittstelle angeboten. Daran lässt sich bequem ein 3.0-tauglicher HUB anschließen (z.B. der schon erwähnte "CSL - USB 3.0 HUB").
Dieser HUB stellt vier USB 3.0-Buchsen zur Verfügung.
Zusammen mit den Möglichkeiten, welche mit WLAN-tauglichen Peripherie-Geräten bestehen (etwa Drucker), ergibt sich eine äußerst beachtliche "Konnektivität" ähnlich wie bei einem vollwertigen PC.

Hier wurde auch eine SSD von SAMSUNG in einem USB 3.0-Gehäuse am Transformer ausprobiert (nur **ein** Anschluss notwendig).
Auch eine Toshiba-USB 3.0-HDD -- ebenfalls mit nur einem Anschluss -- funktionierte einwandfrei.
Im gemessenen Stromverbrauch kam die TOSHIBA-HDD im Notebook-Format beim Schreib-/Lese-Zugriff sogar besser weg.
Sogleich entstand die Idee, Daten beim Transformer im Mobil-Betrieb nur auf einer zusätzlichen 64GB-Karte abzulegen und später im Heimbetrieb mit Daten auf einer solchen SSD additiv zu synchronisieren (nicht jedoch subtraktiv, so dass Daten auf der Karte auch gelöscht werden können).

Software:
Windows 8 in der Vollversion (also nicht nur RT!) ist ein wesentlicher Knackpunkt.
Die Mission von Windows 8 ist ja, für alle Geräte vom Smartphone über Notebooks und Tablets bis hin zum Standard-PC eine gleichartig zu benutzende Oberfläche einschließlich Touch zur Verfügung zu stellen.
Der Benutzer soll nicht ständig umdenken müssen und einmal Gelerntes auch auf anderen Geräten sofort anwenden können.
Das wird vor allem jener zu würdigen wissen, der Geräte verschiedener Klassen auch ständig zu bedienen hat.
Hinzu kommt:
Der Transformer bringt eine Vollversion von Microsoft Home & Student 2013 mit.
Das ist eine (schon etwas "überfrachtete") Office-Suite, die zu nutzen erlernt werden will, die jedoch kaum irgendwelche Wünsche offen lässt.
Rechnet man handelsübliche Preise für MS-Windows und MS-Office zusammen, erhält man die Hardware schon fast "geschenkt".

*** Fazit ***:
Das ASUS-Transformer-Convertible dürfte gegenwärtig als "Best Buy" anzusehen sein.
Insbesondere ist es im Preis/Leistungs-Verhältnis und in der Technik z.B. dem LENOVO Ideatab K3011W und anderen Angeboten im Windows 8-Segment haushoch überlegen.

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Update 21.11.2013: Und noch etwas vorweg, ehe das eigene Gerät ankommt:
Während die Bestellung noch lief, bot AMAZON die 64GB-Variante an (€ 429.00).
Also wurde flugs die 32GB-Variante storniert und das 64GB-Modell bestellt, das nun zur Lieferung ansteht.
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Update 26.11.2013:

Wahrhaftig ein verrücktes Ding.
Als Erstes wurden die Schriftgrößen unter Windows angehoben.
Danach lassen sie sich unter den Icons, in den Titeln etc. bequemer lesen.
Auch wurde unter Taskleiste >> Eigenschaften >> Navigation das Booten zum Windows-Startbildschirm eingestellt (Haken gesetzt).

Unter bestimmten Umständen bringt Windows die Ordnung auf dem Desktop durcheinander. Dagegen hilft das Progrämmchen "Desktop OK", das ohne Installation die Ordnung wiederherstellt.
Fürs DVB-T-Fernsehen über WLAN wurde ein Programm von MEDION installiert, das mit einem winzigen und akkubetriebenen DVB-T-Empfänger zusammenarbeitet, der einfach so auf dem Tisch herumliegt und über WLAN die digitalen Sender auf den Transformer bringt.
Funktioniert hervorragend.
Ebenfalls einwandfrei funktioniert der WDR-Radiorecorder, der alle Programme des Westdeutschen Rundfunks auf den Rechner bringt.

Die WLAN-Empfindlichkeit ist hervorragend. Auf alle anderen PCs konnte ruck-zuck zugegriffen werden. Gleiches gilt für den FRITZ!-Mediaserver, so dass Videos von an der FRITZ!BOX angeschlossenen USB-Datenträgern bequem angeschaut werden können.

Eine an die Transformer-Tastatur angeschlossener "CSL - USB 3.0 HUB (Super Speed)" arbeitet einwandfrei. Er macht aus einer USB-Buche nun **vier** USB 3.0-Buchsen. Eine wird für die drahtlose Funkmaus benötigt. An einem anderen Anschluss steckt ein USB-Stick (zur Zeit einer von einem Schweizer Freund, der darauf bearbeitete Dokumente gespeichert hat, die der "Cloud" nicht anvertraut wurden). An eine weitere Buchse wurde eine externe TOSHIBA-USB 3.0-Festplatte mit 500GB Kapazität gesteckt, die einen rasend schnellen Datentransfer bringt.

Von den vielen Möglichkeiten der Konten-, Cloud- und Synchronisierungsverknüpfungen wurde mit etwas List und Tücke Abstand genommen. Einige von Microsoft klammheimlich vorgenommene Verknüpfungen (z.B. von Skype-Konten) wurden -- etwas mühselig -- wieder aufgelöst.
Als tückisch erwies sich unter Windows 8.1 die Benutzung bereits vorhandener und bekannter Email-Adressen. Daraus sollte man die Lehre ziehen, nur nagelneue, frisch angelegte Email-Adressen zu verwenden, die auch keine Klarnamen enthalten (etwa mail@domainname.de).

Ansonsten arbeitet Windows 8.1 hervorragend und auch ohne jede Hakelei auf diesem Rechner. Die mitbestellte Karte "SanDisk Ultra Class 10 64GB microSDXC-Speicherkarte" war exFAT formatiert und wurde vor dem Gebrauch als NTFS-Laufwerk formatiert. Mit dieser Karte gab und gibt es keine Probleme.

Der Akku
benimmt sich sehr ordentlich. Mal wurde mit, meistens ohne angeschlossenes Netzteil gearbeitet (das auf unkritische Weise warm wird). Gestern wurde immer mal wieder für längere Zeit nur im Akkubetrieb gearbeitet, wonach der Akku immer noch halbvoll war.

Für jemanden, der nur mit Tastaturen wie bei Bürorechnern gearbeitet hat, ist die Transformer-Tastatur etwa gewöhnungsbedürftig. Das Verhältnis zwischen Büro- und Netbook-Tastatur beträgt 21:19 Zentimeter (gemessen von Taste A bis Taste Ä). Die Abstände bei der ASUS-Tastatur sind also rund 10 Prozent kleiner.

Das Trackpad wurde bislang noch nicht benutzt. Wegen der bevorzugten Funkmaus dürfte es (HIER!) sogar fehlen.

Als reines Notepad (also ohne angedockte Tastatur) verhielt sich der Transformer sehr lobenswert. Es gibt Journalisten, die auf der glatten Oberfläche herumreiten, weil diese "magnetisch" auf Fingerabdrücke reagiere. "Glatte" Oberflächen haben anscheinend erst die Journalisten und danach deren Leserschaft verrückt gemacht.
Man mache folgenden Test:
Man nehme ein Notepad (z.B. mein MEDION Lifetab) auf die flache Hand und senke diese dann allmählich ab. Spätestens bei einem Winkel von etwa 60 Grad rutscht das Tablet spontan weg.
Dann lege man den Transformer auf die flache Hand und senke sie ab.
Und siehe da:
Erst wenn die Hand schon fast senkrecht nach unten weist, beginnt das Tablet zu rutschen.
Vielleicht fängt jetzt der eine oder andere an, darüber nachzudenken, welche Vorteile eine "glatte" Oberfläche bietet.
Und noch etwas:
Die Rückseite des ASUS-Transformers T100TA gilt mit ihrem Kristall-Effekt in anderen Kreisen als den "deutschen" als ausgesprochen elegant. Sie sieht alles andere als "billig" aus. Bei Autos muss man für eine "Kristall-Effekt-Lackierung" sogar einen ansehnlichen Extra-Betrag drauflegen.
Auch das Herummäkeln an dem "Kunststoff" für den rückseitigen Deckel ist absolut albern. Schließlich soll ein Tablet-PC möglichst leicht sein. Und Kunststoff ist insbesondere im privaten Leben Alltag, ohne dass sich jemand daran stört.

Noch kurz zum Display:
Es bringt bei entsprechender Helligkeitseinstellung (HIER stets auf Maximum!) eine hervorragende Darstellung wie sie besser nicht sein muss. Es lohnt sich aber, das Display mit einer Folie abzudecken. Dabei erweist sich eine "dipos Asus Transformer Book T100TA"-Folie als das Beste auf dem Markt. Trotz dieser Folie ist der Touchscreen herausragend sensitiv. Er reagiert schnell und zuverlässig auf die leiseste Berührung (es sei denn das jeweilige Programm ist von sich aus widerspenstig).
Dabei fällt vielleicht auch die absolut intelligent gestaltete Bildschirm-Tastatur von ASUS auf. Eine bessere wurde hier noch nicht erlebt. Auch die von MEDION beim Lifetab kann da nicht mithalten.

Etwas zum Meckern? -- Bis jetzt wurde noch nichts gefunden. Ein vollwertiger, lautlos arbeitender Rechner mit einem hochmodernen, leistungsfähigen Prozessor sowie mit dem neuesten Betriebssystem von Microsoft, und das in der Größe eines 10-Zoll-Tablets, nur etwas dicker, das ist schon etwas! Dazu noch Home & Student-Office in der Vollversion fertig installiert...
Der Preis von EUR 429.00 für die 64GB-Version erscheint dabei eher ein Witz zu sein, ist jedoch Tatsache.
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Update 29.11.2013:

Eindeutig eine Windows-Angelegenheit:
Wird das Gerät häufig allein gelassen, wonach es sich "schlafen" legt, kann es sein, dass die Verbindung zum zweiten "Laufwerk" (64GB-Zusatz-Karte) instabil wird.
Wird die Karte herausgenommen und wieder eingesteckt, ertönen dann zwar die "Gongs", doch wird die Karte nicht im Explorer sichtbar.
Neustart behebt dieses Problem zuverlässig.

Erstaunlich: Das Durchhaltevermögen des Akkus.
Über Nacht wurde der Akku absolut voll geladen. Dann sollte er bis zur Selbstabschaltung des Rechners entladen werde (zum "Kalibrieren"). Das wurde zu einer langweiligen Sache, weil trotz großer Belastung (zwei Videos wurden in Schleife gleichzeitig über WMP und VLC abgespielt) der prozentuale Rest nur langsam weniger wurde.
Schließlich riss der Geduldsfaden, und es wurde wieder aufgeladen.
Zur Zeit liegt nach Aufladung und heftiger Benutzung die Kapazität noch bei 57%.

Als Nächstes stand der Anschluss einer USB 3.0-HDD an, um zu erleben, wie der Akku damit zurechtkommt.
Das ist nun geschehen.
Ausgewählt wurde eine 500GB-Toshiba-Festplatte, die an einen HUB gesteckt wurde.
An diesem HUB befanden sich damit: 1 32GB Intenso-Stick, 1 Empfänger für die Funkmaus von Logitech und die TOSHIBA-Festplatte.

Der Rechner hatte nach Aufladung am Morgen 99% Akkureserve.
Nun wurden von der Festplatte Hunderte von .MTS-Videoclips im HD-Format aus einem Camcorder in die Wiedergabeliste des Windows Media Players gezogen. Der Player sollte sie in einer Dauerschleife wiedergeben.
Dadurch würde die Festplatte beständig für Lesezugriffe angesprochen und im Dauerbetrieb arbeiten.
Ergebnis:
Nach drei Stunden war die Akkureserve erst von 99% auf 47% abgesunken.
Das spricht einerseits für die Genügsamkeit der Festplatte und andererseits für die Leistungsfähigkeit des Transformer-Akkus.
Festzuhalten ist:
Mit zunehmender Spielzeit erhöhte sich die Entladungsgeschwindigkeit. Wohl nichts Ernsthaftes und womöglich grundsätzlich stets so.

Bei 40% wurde während des Betriebes das Notebook an den 5V/2,1A-Ausgang eines externen Akkupacks angeschlossen. Sofort leuchtete die Ladeanzeige am Notebook auf. Die Akkukontrolle meldete: "Netzbetrieb; wird aufgeladen".
Offenbar funktioniert auch dieses.

Später wurde der Rechner-AKKU mit DVB-T-Empfang gequält, bis das Gerät sich von selbst abschaltete.
Nach dem Anstecken des Netzteil wurden nur 2% für an Akku gemeldet.
Der Rechner wurde nun in Ruhe gelassen und zeigte irgendwann in den Abendstunden 100% Akkuladung an.

Weiteres Fazit:
Der Akku hält wohl eine Menge aus... - trotz diverser außergewöhnlicher Belastung.
Das beruhigt.

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Weiteres wird berichtet, wenn noch Wesentliches beobachtet wird, das von Interesse sein mag.
Bei jenen, die etwas lese- und denkfaul sind, bitte ich schon jetzt um Verzeihung wegen der vielen Details, die mir nicht unwichtig scheinen.
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1010 Kommentare| 49 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 14. Juli 2014
Ich bin sehr zufrieden mit meinem Kauf.
Ich wollte ein Tablet, aber auch einen kleinen Laptop mit dem man mal schnell Dokumente tippen oder kleinere Entwicklungsarbeiten(Eclipse,VS,...) erledigen kann.
Dazu ist es mit der Tastatur und der 500GB Platte bestens geeignet.
Außerdem nutze ich das Gerät um Filme anzuschauen und im Netz zu surfen.

Dazu reicht die Hardware dicke und der Akkuverbrauch kann sich sehen lassen (2-3 Tage Laufzeit je nach Gebrauch)

Ich würde das Teil für diese Zwecke immer wieder kaufen.
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