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Trügerische Stille Taschenbuch – 1998

3.4 von 5 Sternen 23 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Andreas Steinhöfel wurde 1962 in Battenberg geboren, arbeitet als Übersetzer und Rezensent und schreibt Drehbücher – vor allem aber ist er Autor zahlreicher, vielfach preisgekrönter Kinder- und Jugendbücher, wie z. B. »Die Mitte der Welt«. Für »Rico, Oskar und die Tieferschatten« erhielt er u. a. den Deutschen Jugendliteraturpreis. 2009 hat Andreas Steinhöfel den Erich-Kästner-Preis für Literatur verliehen bekommen und 2013 wurde er mit dem Sonderpreis des Deutschen Jugendliteraturpreises für sein Gesamtwerk ausgezeichnet. Andreas Steinhöfel ist als erster reiner Kinder- und Jugendbuchautor Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung. 

-- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch.


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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Von Ein Kunde am 24. August 2001
Format: Taschenbuch
So verschieden können Bewertungen ausfallen ... Wenn man "Trügerische Stille" als Geschichte um eine Misshandlung liest, verkennt man die eigentliche Story. Wie in fast allen Büchern Steinhöfels, so geht es auch hier um das Scheitern von Kommunikation im weitesten Sinne. Dabei ist das Timing schlicht perfekt! Dieses Werk mit "Mitte der Welt" zu vergleichen ist gleichfalls unsinnig. Die Zielgruppen sind viel zu verschieden. Doch beide Bücher sind - auch das eine Eigenart des Autors - düstere Märchen. Wunderbar und erschreckend zugleich. Sorry nach Österreich, aber von mir kommt die volle Punktzahl.
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Von Ein Kunde am 23. Dezember 2002
Format: Taschenbuch
Mir ging die Geschichte richtig unter die Haut. Die Beschreibungen sind in jeder Punkt wichtig für die Handlung. Und ich denke, dass sich hier auch gewisse Parallelen zu "Der Mitte der Welt" ziehen lassen.
Denn in beiden Büchern geht es um ein besonderes Schicksal und sie sind einfach nur toll geschrieben.
Ich kann jedem dieses Buch empfehlen, der es nicht nur lesen und dann ins Regal verbannen will, sondern auch mal drüber nachdenken will.
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Von Villette TOP 1000 REZENSENT am 28. Oktober 2013
Format: Taschenbuch
Ich mag die Bücher von Andreas Steinhöfel eigentlich alle sehr gern, aber dieses Buch hat noch einige Reserven. Die erste Hälfte des Buches führt den Leser sehr ausführlich in die Familie des 14-jährigen Logo ein, so ausführlich, dass man nun erwartet, dass das alles irgendwie in der Geschichte von Bedeutung ist und weitergeführt wird. Aber leider verläuft Vieles im Sande, so dass es besser gewesen wäre, die vielen Einzelheiten von vornherein wegzulassen. Für so ein kurzes Buch ist es einfach zu viel Einleitung. Denn hauptsächlich geht es darum, dass Logo im Urlaub auf das rätselhafte Mädchen Carla trifft. Er verliebt sich sofort in sie, kommt aber nicht richtig an sie heran, versteht auch ihr Tun nicht. Erst als es fast zu spät ist, geht ihm ein Licht auf. Und was den Leser dort erwartet, ist dann auch ein harter Brocken. Aber selbst dieser Teil wirkt unfertig. So wird kurz offenbart, dass Carla offenbar sehr schwerwiegend von ihrem Vater geschlagen wurde. Das allein ordentlich in eine Geschichte zu verpacken und aufzuarbeiten, wäre schon genug gewesen. Aber es fällt fast unter den Tisch. Das Ende ist schließlich ziemlich offen und auch da wünscht man sich mehr. Insgesamt muss ich sagen, dass die Geschichte wirklich Potential hat, sprachlich gut geschrieben ist und auch viele gute Ideen enthält. Nur für diese Ideen hätte man nochmal 200 Seiten draufschlagen müssen.
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Format: Taschenbuch
Logo fährt mit seiner Familie (gefühlskalte Mama, hilfloser Papa, direkte Oma, schwer verliebte Pubertäts-Schwester und den vierjährigen Zwillingen - einer stumm, eine ist Fischmörderin) an einen See. Sie wollen dort drei Wochen ihren Urlaub genießen und auf Familie machen. Schnell wird klar, dass die Sippe nicht so harmonisch ist, wie sie denkt (kein Wunder bei diesen Charaktereigenschaften). Aber dieses Problem ist für Logo nicht wirklich relevant, denn er lernt ein Mädchen kennen. Beim Baden bemerkt er Striemen auf ihrem Körper. Sie gibt zwar zu, dass sie vom Vater geschlagen wird, verweigert aber jede Hilfe. Logo zögert - bis es fast zu spät ist. Doch dann deckt er die Geschichte auf - mit einer grauenhaften Wendung.

"Trügerische Stille" ist ein flüssig geschriebener Jugendroman aus der Feder von Andreas Steinhöfel, der ja bereits mit "Die Mitte der Welt" bewies, dass er sich sehr gut in die Gefühlswelt von Jugendlichen hineinversetzen kann. So detailreich gelingt ihm das in diesem Werk nicht, aber als Verteidigung sei angeführt, dass er auch nur knapp 200 Seiten diesmal Platz hatte. Die Sprache ist von einer unterschwelligen Melancholie geprägt, die sie klar und deutlich erscheinen lässt. Eigentlich plätschert die Geschichte etwas vor sich. Doch das ist wahrscheinlich absicht, denn mit diesem Ende hätte selbst ich nicht gerechnet. Das ist wie ein Faustschlag in die Magengrube. Schade ist lediglich, dass die Geschichte durchaus noch hätte weitergehen können, und ich mich frage, was aus dem Mädchen geworden ist.
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Ein großer Anteil meiner Siebtklässler hat sich dieses Buch als Klassenlektüre ausgewählt. Das Feedback ist durchweg positiv. Die Figuren sind sympatisch, die Sprache intelligent aber leicht verständlich, die Handlung für diese Altersstufe packend, der Aufbau nachvollziehbar.
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Von Amazon-Kunde am 16. Januar 2017
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Ich fand das Buch recht eigenartig als wir es in der Schule in der 8. Klasse gelesen haben. Ich würde es ab 12 empfehlen wenn man auf diesen Stil steht. Es ist manchmal recht unrealistisch aber auch ziemlich düster vom Stil her gehalten. Es spricht aber auch wichtige Themen wie Kindesmisshandlung oder die richtige Erziehung der Kinder an. Es regt definitiv zum Nachdenken an, ist aber nicht jedermanns Sache.
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Von Ein Kunde am 10. Januar 2000
Format: Taschenbuch
Misshandlungen sind schmerzliche und unvergessliche Momente. Clara erfährt immer wieder, wie schmerzhaft es ist, wenn ihr Vater mit dem Ledergürtel mit der versilberten Spitze kommt.
Der deutsche Jugendbuchautor Andreas Steinhöfel schreibt realistisch. Er benutzt die Ich-Form und erzählt in einer unkomplizierten Sprache. Er bespricht Themen, die im Leben von Jugendlichen immr öfter vorkommen.
Als der 14-jährige Logo und seine Familie in Urlaub fahren, lernt er durch Zufall das ängstliche und verschlossene Mädchen Carla kennen. Auf den ersten Blick verlieben sie sich ineinander. Nach einiger Zeit treffen sie sich wieder, und als sie nachts gemeinsam schwimmen gehen, entdeckt Logo die schwarzen, geschwollenen Strienmen auf ihrem Rücken. Doch Carla schweigt. Welches Geheimnis sie wirklich mit sich herum trägt, bemerkt Logo erst viel später, beinahe zu spät.
(Daniela Schwartz)
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