Sale Sale Hier klicken Jetzt informieren Xmas Shop 2017 Cloud Drive Photos Learn More TDZ HI_PROJECT Mehr dazu Mehr dazu Shop Kindle Rammstein BundesligaLive wint17



am 16. Oktober 2017
Klappentext:
Was könnte frostiger sein als ein kanadischer Wintersturm? Tempe Brennan, Forensikerin in Montreal, wird an einem tristen Montagmorgen zu einem Fundort gerufen, der ihr das Blut in den Adern gefrieren lässt. Verscharrt in einem Kellergewölbe liegen die Leichen dreier junger Frauen. Nicht eine Gewebefaser gibt Aufschluss darüber, warum diese Mädchen sterben mussten. Dank akribischer Ermittlungen und weiblicher Intuition kommt Tempe einem Verdächtigen auf die Spur. Doch sie muss auf alles gefasst sein, denn ihr Gegner ist an Kaltblütigkeit nicht zu übertreffen.

Im eiskalten Montreal muss sich die wohl bekannteste Forensikerin der Welt wieder einmal mit unbekannten Knochen und Luc Claudel, dem wohl unkooperativsten und unsympathischsten Ermittler ganz Kanadas herumschlagen. Dass dann auch noch die kürzlich aufgeblühte Beziehung zu Andrew Ryan auf einmal abkühlt, lässt Tempe natürlich wieder einige unüberlegte Dinge tun, ihr Händchen dafür, sich in brenzlige Situationen zu manövrieren ist einfach unübertroffen.
Auch im siebten Fall um die Knochenlady hat mich Kathy Reichs wieder voll mitreißen und begeistern können. Der Schreibstil ist nach wie vor hochspannend und gespickt mit ganz viel Hintergrundinformation, die die Handlung aber trotzdem nicht langweilig werden lassen. Tempe und ich sehen uns sicher sehr bald wieder!

Fazit: Auch der 7. Fall ein absoluter Pageturner. Tempe bekommt mal wieder eine ganz klare Leseempfehlung von mir. Weiter so!

Reihenfolge:
01. Tote lügen nicht
02. Knochenarbeit
03. Lasst Knochen sprechen
04. Durch Mark und Bein
05. Knochenlese
06. Mit Haut und Haar
07. Totenmontag
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 20. Juni 2007
die höchst gefühlvolle und sympathische Heldin in einem Fall, den sie praktisch allein löst - die männlichen Ermittler um sie herum wirken allenfalls als Staffage. Es macht durchaus Spaß, den Irrungen und Wirrungen bei der Suche nach dem Mörder zu folgen, denn Tempe Brennan ist zwar äußerst intelligent, in ihrer wissenschaftlichen Disziplin sagenhaft bewandert und sehr intuitiv obendrein, aber zum Schluss liegt sie denn doch nicht richtig und tritt auch gehörig daneben. So gerät sie dann schnell auch wieder mal selbst in tödliche Gefahr.

Reichs glänzt wieder zum einen durch ihre verständlichen Erklärungen zur neuesten wissenschaftlichen Methodik in der Altersbestimmung von Knochen zum anderen durch ihren Witz und Humor bei der Beschreibung skuriller Typen (ich sage nur: Monsieur Cyr).

Insgesamt ein spannendes, sprachlich flott geschriebenes und gut lesbares Buch. Aber der ewig gleiche Schlamassel im Liebesleben der Hauptfiguren trübt denn die Begeisterung doch ein wenig: dafür ein kleiner Stern Abzug.
0Kommentar| 8 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 10. Dezember 2017
Die Protagonistin und ihre Geschichte
Dr. Temperance „Tempe“ Brennan ist Mitte 40 und Forensikerin, die zwischen North Carolina und Québec pendelt. In Montreal lebt Lieutenant-Détective Andrew Ryan, mit dem sie ein Verhältnis hat.

Die Tempe-Brennan-Reihe hat nur bedingt etwas mit der Fernsehserie zu tun. Die Serie wird in Zusammenarbeit mit Kathy Reichs produziert, ist aber keine Verfilmung der Romane, sondern eher eine Vermischung mit den Romanfiguren:

Die Tempe Brennan aus der Serie ist jünger, als die Romanfigur und ist auch ein ganz anderer Charakter. Die Fernseh-Tempe schreibt selbst Romane und ihre Heldin ist die forensische Anthropologin Kathy Reichs, die ihrerseits mit ihrem Partner Andy (Andrew Ryan) zusammenarbeitet.

Gerade ist sie in Kanada, als im Keller einer Pizzabude drei Leichen gefunden werden, die Tempe jungen Mädchen zuordnen kann für die es jedoch offenbar keine Vermisstenmeldungen gibt.

Antike Knöpfe, die die Polizei neben den Leichen findet, lassen diese darauf schließen, dass die Mädchen schon Jahrzehnte zuvor vergraben wurde, was das Interesse der Ermittler, insbesondere Luc Claudel, mit dem Tempe ein eher angespanntes Verhältnis hat, an dem Fall verschwindend gering hält.

Doch Tempes Bauchgefühl lässt sie weiter nachforschen und sie entdeckt Unglaubliches.

Meine Gedanken zum Hörbuch
Was mir besonders wichtig bei den Romanen von Kathy Reichs ist, ist, dass sie sich von der Fernsehserie abhebe. Der Sprachstil der Protagonistin ist schon einmal ein ganz anderer. Das war mir auch beim Hörbuch wichtig, denn so bin ich nie in die Verlegenheit gekommen, Roman und Fernsehserie zu vergleichen.

Kathy Reichs nimmt sich nicht zurück, wenn sie über Leichen schreibst. Den Zustand, in dem diese vorgefunden werden, kann ich aber gut ausblenden, was für mich unbedingt notwendig ist, wenn es um Kinder oder Jugendliche geht, sonst würde ich die Bilder im Kopf viel zu nahe an mich heran lassen.

Die Protagonistin gibt erneut einen Einblick in die Rechtsmedizin und neuartige wissenschaftliche Verfahren. Als US-Serienjunkie, der ich bin, ist mir vieles schon bekannt und dennoch habe ich in diesem Roman von Verfahren erfahren, die mir bislang völlig unbekannt waren.

Die Handlung ist sehr spannend und überrascht mit mehreren, teils doch sehr unerwarteten Wendungen. Sie war schlüssig und konnte mich absolut überzeugen.

Zum Hörbuch habe ich nur eine Anmerkung. Die Stadt Montreal wird im Hörbuch nicht deutsch, sondern französisch (also ohne „t“) ausgesprochen. Das hat mich anfangs stark irritiert, ist aber eine Gewöhnungssache.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 8. November 2017
Durch Zufall werden in einem nicht benutzten Kellerraum unter einem Pizza-Imbiss die Skelette von drei Mädchen gefunden. Nichts an ihnen führt zunächst zu einer Identität der Opfer. Aber Tempe Brennan gibt nicht auf. Und dann überschlagen sich die Ereignisse und ein grausamer Verdacht, was passiert sein könnte, nimmt Gestalt an.

Das Buch war sehr spannend erzählt. Ich habe es verschlungen und war zugleich mal wieder entsetzt darüber, was Menschen einander antun können. Ein toller forensischer Krimi, den ich empfehlen kann.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 24. März 2006
An einem kalten Montag im Dezember wird die Gerichtsmedizinerin Tempe Brennan zu einem ungewöhnlichen Fundort gerufen. Im Keller einer Pizzeria werden Skelette dreier Frauen gefunden. Zuerst gibt es Hinweise darauf, dass die Skelette historischen Ursprungs sind. Doch eine Zeugin meldet sich bei Tempe und verweist auf eigenartige Verhaltensmuster eines ehemaligen Mieters des Kellers...
Die Ermittlungen beginnen...
"Totenmontag" - lang erwartet - hält alles, was man sich erhofft. Nachdem die letzten beiden Bücher eher gute Mittelklasse waren, läuft Kathy Reichs hier zu Hochtouren auf. Es gibt keine verwirrenden Parallelfälle, die nur Seitenfüller sind und ablenken sollen. Man kann sich vollkommen auf die drei Frauenskelette konzentrieren. Puzzleteil für Puzzleteil kommt man der Lösung näher - und weiß doch bis zum Schluss nicht, wer der Mörder ist.
Leider wird auch hier nicht auf die Person aus dem engeren Freundes/Bekannten/Familienkreis verzichtet, die mal wieder in die Ermittlungen reinpfuscht...
Ich fand das Buch klasse - vom Anfang bis zum Ende und hätte gerne noch 300 Seiten weiter gelesen. Vor allem, wie es mit Ryan weitergeht.
5 Sterne - nicht zu toppen
0Kommentar| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 31. Januar 2007
Tempe Brennan ist wieder da! Die amerikanische Anthropologin, die interessanterweise ihre spannendsten Fälle immer in Montreal lösen muss, hat wieder einen neuen Fall, der eigentlich gar keiner ist wenn man der Polizei glauben darf.

Story:

An einem Montag im Winter soll Tempe einige Knochenfunde untersuchen die im Keller einer Pizzeria gemacht wurden. Eigentlich nichts Besonderes. Alleine schon die Art des Fundes läßt auf eine uralte Geschichte schliessen. So alt, dass keine Nachforschungen notwendig sind. Tempe wäre jedoch nicht Tempe wenn sie sich mit wenigen Details zufriedenstellen würde. Sie ermittelt, dass es sich bei den Toten um drei junge Mädchen handelt. Diese Tatsache läßt sie nicht mehr los und so fügt sie eigenständig ein Mosaiksteinchen zum nächsten um ein Bild vor sich zu sehen. Schliesslich wird ihr klar, hierbei geht es nicht um eine archäologische Frag sondern um akute Verbrechen. Nun muss nur noch ihr Lieblingspolizist Claudel überzeugt werden.

Fazit:

Auch Totenmontag fügt sich nahtlos in die bisherige Temperance Brennan Serie ein. Wer die Arbeit von forensischen Anthropologen nicht kennt, erhält wiederum tiefgreifende Einblicke in die Arbeit um sich dadurch wissender aber nicht belehrt zu fühlen. Die bekannte, spannungsteigernde Kriminalistentätigkeit, aufbauend auf Knochenspuren gelingt Kathy Reichs auch hier wieder. Evtl. nicht der spannendste Fall, aber dafür diesmal reichlich gewürzt mit den kleinen aber trotzdem nicht minder interessanten privaten Schwierigkeiten von Tempe.

Aufgrund der erst spät einsetzenden Spannung diesmal nur 4 Sterne.
0Kommentar| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 9. Juni 2006
Ueber den Inhalt möchte ich mich nicht äusssern, das haben andere schon zur Genüge getan. Allein die Vorstellung, was diese Mädchen mit sich geschehen lassen mussten, da verschlägt es einem wirklich die Sprache. So viel Pein und Sadismus, unglaublich.

Zuerst wollte ich dieses Buch, aufgrund der gelesenen Rezensionen, gar nicht kaufen und lesen. Doch die Neugier siegte. Ich muss zwar sagen, dass die Geschichte anfänglich etwas schleppend und verwirrend beginnt. Doch all die Erklärungen und Dialoge sind nötig, um die das Ganze in ihrer Darstellung zu verstehen.

Für alle die Kathy Reichs-Fan sind, lest dieses Buch ebenfalls, es lohnt sich.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
VINE-PRODUKTTESTERam 21. November 2004
Die vorherigen drei Bücher um Dr. Temperence Brennan konnten m.E. nicht den Standard halten, den Kathy Reichs mit den ersten drei Büchern aus dieser Reihe selbst gesetzt hat. Mit „Totenmontag" ist sie endlich wieder auf dem richtigen Weg! Ich habe es vor einiger Zeit im Original gelesen und verschlungen:
Im siebten Buch dieser Reihe ist Tempe eigentlich nach Montreal gereist, um in einem Fall auszusagen, aber sie wird in einen anderen Fall hineingezogen: Die Skelette dreier junger Frauen wurden in einem Pizza-Schnellimbiss gefunden. Tempe ist gezwungen mit ihrem Lieblingsfeind, Detective Claudel zusammen zu arbeiten. Claudel meint, dass es sich um historische Skelette handelt und wiegelt daher ab. Er möchte mit dem Fall nichts zu tun haben. Aufgrund der von ihr durchgeführten Untersuchungen kann Tempe aber mit Sicherheit sagen, dass die Skelette entweder aus den fünfziger, achtziger oder neunziger Jahren des letzten Jahrhunderts stammen...
So wie die Herkunft der Skelette geheimnisvoll bleibt, wird auch Tempes Beziehung zu Ryan immer rätselhafter: Ryan ist zwar wie immer charmant und sexy, hat aber für Tempe kaum Zeit. Sie fragt sich daher, ob er jemand anderen kennengelernt hat.
Eine ältere Dame, die behauptet über die Skelette Bescheid zu wissen, verstirbt plötzlich. Tempes beste Freundin, die sich eine Auszeit von ihrer Ehe genommen hatte, verschwindet unvermittelt. Tempes Wohnung wird durchwühlt & verwüstet, alle Gläser und Spiegel zerstört... Um sich von den Problemen mit Ryan und ihren Ängsten abzulenken, ermittelt Tempe auf eigene Faust und gerät dabei direkt in die Höhle des Bösen.....
Fazit: Reichs hat endlich wieder zu sich gefunden. Ihr trockener Humor und ihre Wortspiele sind besser denn je. Es ist ihr wieder einmal gelungen, Erklärungen und Auflösungen geschickt in den Fall einzubringen, ohne dabei herablassend zu wirken (z.B. über das Stockholm Syndrom). Manchmal hätten die Erläuterungen allerdings ein wenig kompakter sein können. Trotzdem und trotz des langsamen Anfangs ist „Totenmontag" ein echter Pageturner und hat volle fünf Sterne verdient!
0Kommentar| 50 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 11. September 2007
Man kann sagen was man will, im direkten Vergleich mit Patricia Cornwell ist Kathy Reichs Schreibstil, Inhalt der Romane, Darstellung der Personen und Humor einfach um Welten besser. Im Gegensatz zu Kay Scarpetta der höchst unterkühlten Hauptprotagonistin Cornwells (sie scheint ständig einem der Kühlfächer für Leichen entstiegen) empfindet man sehr schnell Sympathie für Tempe Brennan, die mit all ihren menschlichen Schwächen zu kämpfen hat und trotzdem niemals verloren wirkt.
Hinzu kommt ein fantastischer Gegenspieler in Form von Andrew Ryan. Seine strahlendblauen Augen bleiben nicht nur durch ihre Erwähnung im Gedächtnis des Lesers haften. Sie werden erst dadurch real das die gesamte Figur überaus natürlich liebenswert und zugleich eigenständig agiert.
Katy die Tochter Brennans wird im Gegensatz zu Scarpettas übertrieben fantastisch intelligenten (wovon man an Hand ihrer Handlungsweise allerdings in den Romanen nicht viel mitbekommt), wunderschönen und nicht nachvollziehbar tollen Tochter immer nur am Rande in das Geschehen eingefügt. Dann jedoch so das auch sie einfach nur als Mensch in Erscheinung tritt und nicht als gottgleiches holdes Wesen. Und gerade dadurch reicht bei Katy oft ein Satz um sie zu mögen.
Über den Inhalt der Story möchte ich kein Wort verlieren, es wurde schon zu viel ausgeplaudert. Das Buch ist definitiv absolut lesenswert und ich glaube kein Fan dieses Genres wird enttäuscht werden. Ganz im Gegenteil, von der ersten bis zur letzten Seite wird man als Leser in das Geschehen hineingezogen und leidet gerade in diesem Buch teilweise unter der nachvollziehbaren Gefühlswelt Tempe Brennans.
Ich habe nur zwei Dinge zu bemängeln, die aber vielleicht nur mich im Speziellen nerven weil ich mit dieser Form von Schreibstil nichts anfangen kann. 1. Die ewigen Wegbeschreibungen sind mir zum Großteil zu ausführlich und trotzdem nicht immer bildhaft genug. 2. Nervt mich das ewige französische Reden und dann im nächsten Satz die Übersetzung für Menschen die des Französischen nicht mächtig sind. Das kann man sich als Schriftsteller wirklich sparen. Ein Hinweis auf die französische Sprache des Gegenübers würde reichen, dann müßte man nicht Seitenweise beide Sprachen über sich ergehen lassen. Außerdem dürfte langsam bekannt sein das in der Gegend um Montreal nun einmal eher französisch geredet wird.
Ansonsten ein Lesegenuß der Extraklasse!

Eines muß ich noch hinzufügen: Der Hinweis auf die TV-Serie ist abolut unnötig, denn wer Bescheid weiß, weiß auch dass diese Serie nur nach Vorbildern der Storys um Kathy Reichs Bücher verfilmt wurde und keineswegs nach den dort agierenden Personen. Also bitte diese beiden Dinge auseinander halten. Im übrigen ist die Serie ebenfalls herrlich unterhaltsam!
0Kommentar| 6 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 1. Mai 2005
Drei Mädchenleichen in einem uralten, modrigen Keller.
Keine Kleidung, keinerlei Hinweise auf Alter oder Herkunft der jungen Frauen. Nur Knochen, kein Gewebe. Eines der Skelette
ist in Leder eingepackt. Sonst finden sich nur noch drei offensichtlich antike Knöpfe bei den Leichen.
Ein aktuelles Verbrechen ? Oder ein historischer Fall ?
Die Altersbestimmung ist also vorrangig.
Unsere Heldin stürzt sich - wie wir sie kennen - voller Eifer und Elan auf diesen Fall. Dabei erfährt sie - wie nicht anders zu erwarten - wenig Hilfe durch ihren Intimfeind, Monsieur Claudel von der zuständigen Polizeibehörde.
Trotzig ermittelt sie auf eigene Faust und erlebt dabei hanebüchene Situationen und Gefahren, die selbst einen James
Bond in rechtschaffene Schwulitäten bringen würde.
Dieses Buch, wie auch die vorherigen Werke von Kathy Reichs,
erinnert stark an die guten alten amerikanischen Krimiserien,
die Donnerstag Abend um 21.00Uhr im ZDF liefen.
Wie Petrocelli, der Anwalt oder Quincy, der Gerichtsmediziner.
Als ob Ärzte, Gerichtsmediziner oder Anwälte nicht so schon
genug um die Ohren haben. Nein ! Da wird selbst ermittelt und recherchiert. Die Helden geraten dabei immer in höchste Gefahr,
aus der sie sich - natürlich in letzter Sekunde - immer selbst
befreien können. Und immer gegen den Widerstand der mehr oder weniger trotteligen Polizei. Und selbstverständlich wird
nebenbei auch noch der Fall gelöst. Und auf die Mütze gibt's
auch immer was. Wegen der Spannung. Und Beziehungsprobleme
hat's auch. Wegen der Gefühle. Und immer einen etwas spinnerten
Kumpel. Wegen dem Lustigen.
So geht es auch der lieben Tempe. Armes Ding. Ganz verbeult,
unglücklich verliebt, Tochter-Probleme, n' Haufen Arbeit,
umgeben von doofen Polizisten usw. usw.
Ich sag's ja 007 im Kleinformat. Respekt !
Da die Schriftstellerin im echten Leben mit der Materie der
Gerichtsmedizin bestens vertraut ist, ist wenigstens der
'wissenschaftliche Teil' der Bücher äusserst interessant und
fundiert dargestellt.
Warum Tempe Brennan in 'Totenmontag' zur Altersbestimmung der
Skelette aber alle Möglichkeiten der forensischen sowie der archäologischen Wissenschaft ausschöpft, das Lederstück in dem
eine der Leichen verpackt war jedoch überhaupt nicht berück-
sichtigt, bleibt ein Rätsel. Ein sachlicher Fehler.
Unser eiskalter Freund Ötzi lehrt uns doch, welche vielfältigen
Rückschlüsse aus Lederfragmenten herauszulesen sind.
Egal. Ich lese sie trotzdem gerne die Bücher der Kathy Reichs.
Übertrieben, aber spannend. Flüssig geschrieben. Man legt den
'Totenmontag' nicht so leicht aus der Hand.
Die Schriftstellerin sollte aber darauf achten, durch die ständigen Wiederholungen und Übertreibungen nicht langweilig
zu werden.
Sonst sag' ich: Lesenswert !
Drei Sterne für das Buch, einer für die Sympathie.
0Kommentar| 10 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden

Gesponserte Links

  (Was ist das?)