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am 8. März 2013
...schliesslich das Toeten seiner Opfer zu einer Art "Kunstform" erhebt.

Los Angeles.
An einem schoenen Sonntagmorgen wird Detective Robert Hunter zu einem Tatort gerufen, wo ihn nicht nur sein Kollege Carlos Garcia vom Extrem-Gewaltdezernat des LAPD erwartet, sondern auch ein hoechst einpraegsamer, da extrem grausamer Anblick.
Zu Klaeren ist der sadistische Mord des Ex-Staatsanwaltes Derek Nicholson. Obwohl dieser nur noch ein paar Wochen von seinem vorsehbaren Tod durch Lungenkrebs entfernt war, wurde sein Koerper zerlegt und die verfuegbaren Teile daraufhin mit Draht und Super-Kleber zu einer Skulptur wieder zusammen gesetzt.
Hunter ist sicher, dass dies absurde "Kunstwerk" eine Nachricht des Killers enthaelt, kann aber diese noch keineswegs deziffrieren...
Ein hochrangiger - vom Autor als ziemlicher Miesling dargestellter - Freund des Toten, General-Staatsanwalt Bradley draengt auf eine super-schnelle Aufloesung des Falles und drueckt den beiden Ermittlern die - zunaechst - hoechst unwillkommene Alice Beaumont aufs Auge. Alice ist - wie Robert - eine Art Genie, allerdings mit Schwerpunkt auf Computern und logisch angelegter Suche und hat eine extrem gute Ausbildung genossen.
Dann wird eine zweite Leiche entdeckt und mit ihr eine weitere, perverse Skulptur.
Und Robert, nun mit seinen ZWEI Team-Mitgliedern muss die Teile des Puzzles zusammen setzen, um die ekelhafte Mordwelle zu beenden...
Nun, der Autor nimmt in diesem Buch keine Ruecksicht auf seine Leser: Er fuehrt uns durch die Torturen, die den Opfern langsam, gaaaanz langsam zugefuegt werden. Wir werden Teil der Ermittlungen und der Analysen der Motivation dieser Verbrechen - Schritt fuer Schritt...
Als die meisten Spuren ins Nichts oder zu Loesungen anderer Verbrechen fuehren, hat Robert Hunter eine Eingebung: Er glaubt, endlich das Raetsel geloest zu haben, das hinter den Skulpturen und den grausamen Morden steht.
Und wir werden feststellen, dass oft die Schuld nicht einfach bei einem psychotischen Individuum liegt, sondern dass es oft sehr gute Gruende fuer ein solches menschliches Fehlverhalten gibt. Und dass man manchmal fast Verstaendnis fuer eine derart gequaelte Kreatur aufbringen koennte - waeren die Handlungen nur nicht DERART grausam...
Auch wird die Ueberraschung ueber die Identitaet am Schluss riesig sein - stand diese Person doch auf keiner Liste der Verdaechtigen.

Nun, der "Totenkuenstler" ist kein Thriller fuer empfindliche Gemueter. Da braucht es schon manches Mal einen starken Magen.
Detective Hunter ist eine aeusserst interssante Persoenlichkeit - ein Genie und eine hoechst empfaengliche Natur. Der Verbindungen sieht, die andere uebersehen, und faehig ist, grosse logische Spruenge zu machen mit den Informationen, die er zur Hand hat.
Sein Partner Carlos Garcia bleibt neben ihm etwas im Hintergrund, und Neuzugang Alice Beaumont ist aeusserst aktiv, ihr Ziel zu erreichen: Den "Totenkuenstler" zu fangen.

Wie in allen drei Vorgaengern schreibt Chris Carter harten Stoff fuer noch haertere Thrillerfans, aber nichts fuer zarte Gemueter.
Den deutschen Lesern ist Chris Carter ja schon durch Der Kruzifix-Killer,Der Vollstrecker und Der Knochenbrecher bekannt. Nun ein weiteres, (sehr) blutiges Kapitel um Robert Hunter und Carlos Garcia, in dem Leser/Leserin allerhand aushalten muss, um die ziemlich "lebendigen und farbigen" Darstellungen von Tortur und Tatorten gut zu verarbeiten.
Trotzdem ist bei Chris Carter immer noch ein wenig Platz fuer Menschlichkeit, als wenn auch das Unbegreifliche verstanden werden koennte...
So warte ich schon ungeduldig auf das Erscheinen seines fuenften Buches, bisher noch ohne Titel, das am 31.07.2013 herauskommen soll.

Fuer alle Thriller-Freundinnen und Freunde: Frohes Lesen!
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VINE-PRODUKTTESTERam 13. Oktober 2013
Ein Staatsanwalt wird in seinem eigenen Bett brutal ermordet und verstümmelt. Eigentlich keine Besonderheit für Detective Robert Hunter und seinen Kollegen Carlos Garcia - doch was sie am Tatort vorfinden lässt auch ihnen das Blut in den Adern gefrieren: Der Mörder hat seinem Opfer Gliedmaßen abgetrennt und daraus eine groteske Skulpur gebildet, die er ihnen als Botschaft hinterlassen hat. Hunter und Garcia tappen im Dunkeln. Wer macht sich die Mühe einen Mann zu töten, der sowieso sehr bald gestorben wäre? Derek Nicholson hatte Lungenkrebs im Endstadium und noch maximal zwei Wochen zu leben.

Aufgrund des angesehenen Opfers erhalten Hunter und Garcia vom Bezirksstaatsanwalt Unterstützung zugewiesen. Alice Beaumont aus der Rechercheabteilung, eine junge Frau die nicht nur mit Robert Hunter zur Schule ging, sondern einen ähnlichen IQ aufweist wie er und ihnen dank ihres fundierten Computerwissens eine große Hilfe ist.

Doch schon bald gibt es ein weiteres Opfer, dieses Mal ein ehemaliger Polizist des LAPD, Andrew Dupek. Dieses Mal hat der Mörder zwei Skulpturen aus Körperteilen vom Opfer hinterlassen. Zwei Opfer, die keinerlei Verbindung zueinander zu haben scheinen. Doch Robert Hunters Gehirn denkt anders als normale Polizisten und schon bald findet sich eine heiße Spur. Schnell genug um weitere Morde zu verhindern?

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Das war wieder einmal ein Thriller vom Feinsten, auch wenn die Bücher sich steigern an Brutalität und Grausamkeit. Doch obwohl die Taten brutal sind, wird der Hergang nicht in blutrünstigen Einzelheiten beschrieben. Details erfährt man eher bei den Ermittlungen von Robert und Carlos und daher fand ich die Handlung nicht allzu schlimm.

Subtil wie immer geht Robert Hunter ans Werk und macht sich besonnen und mit gewohnter Souveränität ans Werk, dem Mörder das Handwerk zu legen. Doch genau wie er habe ich lange im Dunkeln getappt und die Aufklärung der Geschichte hat mich am Ende doch mit einem überraschten "Ohh!" auf den Lippen zurückgelassen.

Genau wie schon mit den Vorgängerbänden hat Chris Carter auch hier wieder einen soliden Thriller vorgelegt, der einem beim Lesen ein ums andere Mal einen Schauer über den Rücken jagt und der so spannend ist, dass man das Buch kaum aus den Händen legen kann. Ich weiß nicht wie er das noch toppen will aber ich bin schon sehr gespannt auf Robert Hunters nächsten Fall. Daumen hoch für einen exzellenten Hochspannungsthriller mit einem hervorragenden Detective Hunter. Bitte mehr!
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am 14. November 2016
Einfach nur genial. Spannend von der ersten bis zur letzten Sekunde. Diese Buch schafft es wirklich das ich bis zur Aufdeckung wirklich nicht weiß wer der Täter ist. Die Tötungsmethoden sind wie immer sehr ausgefallen und lassen einen erschaudern.
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am 18. März 2013
Inhalt:
Grausam, überaus brutal und sehr blutig so lassen sich die Morde beschreiben in denen Detective Robert Hunter dieses Mal ermitteln muss. Ein neuer Serienmöder treibt sein Unwesen in L.A. Sein erstes Opfer ist ein krebskranker Staatsanwalt. Er foltert sein Opfer, hält ihn durch Medikamente besonders lang am Leben, amputiert ihm bei vollem Bewusstsein Körperteile und baut diese zu einer skurilen Skulptur zusammen. Hunter und sein Kollege Garcia tappen erst einmal im Dunkeln, was es mit dem "Kunstwerk" auf sich hat. Ist es nur "Kunst"? Will der Mörder damit etwas sagen? Wenn ja, was soll sie darstellen? Sie entdecken, dass es sich um ein Schattenbild handelt, doch die Bedeutung bleibt vorerst unklar. Dann gibt es einen zweiten Toten, einen Polizisten. Auch dieser wird auf brutalste Weise hingerichtet und wieder hinterlässt der Täter eine Skulptur, ein Schattenbild. Hunter und Garcia versuchen alles um die Paralellen zwischen den beiden Toten zu finden und werden recht bald fündig. Ein Verdächtiger kristallisiert sich immer mehr raus. Dann kommt es auch schon zu Mord Nummer 3 an einem Psychiater. Doch wo liegt hier der Zusammenhang zu den beiden anderen Opfern? Und das Schattenbild an diesem Tatort, gibt Hunter noch mehr Rätsel auf. Verfolgen sie wirklich die richtige Spur? ......

Meine Meinung:
Endlich habe ich mit dem "Totenkünstler" einen wirklich guten Thriller in der Hand gehabt. Da mich das Genre ansich nicht so anspricht, und ich daher in der Buchhandlung eher an dem Regal vorbei gehe, freute ich mich umso mehr, als ich das Buch bei vorablesen.de gewonnen habe. Ich kannte bis dahin kein Buch von Chris Carter, war völlig unvoreingenommen. Und er hat es wirklich geschafft mich zu fesseln.

Es ist ja eigentlich fürchterlich, was sich ein Autor so einfallen lassen kann. Auf eine Art stößt einen das ab, aber auf der anderen ist es wie ein Unfall, man kann einfach nicht wegsehen, bzw. hier aufhören zu lesen. Die Morde sind so überaus brutal, dass man sich fragt, was in dem Kopf des Autors abgehen muss, dass er sich sowas ausdenkt. Nun Mr. Carter hat durch sein Studium und seinen Job bestimmt viele Erfahrungen sammeln können und musste sicher einiges bereits sehen. Ich finde man merkt sehr deutlich, dass der Autor weiß wovon er schreibt, wenn er immer wieder psychologische Deutungen miteinbringt und auch die medizinischen Aspekte haben Hand und Fuß und wirken nie übertrieben. Da ich selbst auf dem Gebiet der Biologie arbeite, musste ich bei so manchen CSI-Folgen z.B. schon erheblich schmunzeln, wenn sie einem Wirkstoff eine gänzlich andere Wirkung zusprachen, die er nie im Leben hatte.

Der Stil von Carter gefällt mir sehr gut. Er hält sich nicht an Belanglosem auf, zieht das Geschehen nicht künstlich in die Länge. Durch die geschickt eingebauten Cliffhanger baut er eine Spannung auf, die einem das Buch nicht mehr aus den Händen legen lässt. Gerade zum Showdown hin wurde ich ganz kribbelig, da er sich auf zwei verschiedene Geschehnisse konzentrierte und die eine mit der anderen immer wieder unterbrach. Hunter ist als Person sympathisch und wirkt recht realistisch, auch wenn er mit sehr wenig Schlaf auskommt ;). Er ist kein unfehlbarer Überdetectiv, sondern auf die Hilfe seines Kollegen und in diesem Fall auch auf die IT-Kenntnisse von Alice angewiesen. Das macht ihn menschlich, was mir sehr gefallen hat.

Fazit:
Ein guter, fesselnder Thriller mit einem abgrundtief bösen Mörder. Nichts für Zartbeseitete! Absolut lesenswert!
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am 18. März 2013
Ich muss sagen, als Thriller-Leserin habe ich ja schon viele kranke, brutale und einfallsreiche" Killer erlebt. Aber dieser hier landet eindeutig ganz oben in der Hitliste. Und ich denke mir auch immer: Wie krank muss ein Autor sein, um sich sowas einfallen zu lassen? Steckt in jedem Schreiber dieses Genres ein potentieller Serienkiller? Ich hoffe nicht...

Robert Hunter und Carlos Garcia bekommen es diesmal jedenfalls mit einem besonders brutalen und eiskalten Serienkiller zu tun. Das erste Opfer ist ein Staatsanwalt, der aufgrund seiner Krebserkrankung sowieso nicht mehr lange zu leben hatte. Warum macht man sich die Mühe, ihn auf so blutige Weise umzubringen? Und was bedeutet das Kunstwerk", das aus seinen abgetrennten Gliedmaßen gebaut wurde?
Die nächsten Opfer sind ein Polizist und ein Psychiater. Auch hier geht der Täter äußerst brutal vor und auch hier hinterlässt er bizarre Kunstwerke aus abgetrennten Gliedmaßen. Die Presse nennt ihn bald den Totenkünstler".
Detective Robert Hunter, überdurchnittlich intelligent und dank seiner Erfahrungen in der Lage, sich in die Gedankengänge eines Killers zu versetzen, ist klar, dass dieser ihnen damit eine Botschaft zukommen lassen will. An den Tatorten gibt es keinerlei Spuren und die Ermittler tappen zunächst im Dunkeln. Auch die ihnen von der Staatsanwaltschaft zugeteilte Recherche-Expertin Alice Beaumont ist zunächst überfordert.
Durch die Berufe der ersten beiden Toten liegt die Vermutung nahe, dass es sich um einen Racheakt handelt. Steckt ein inzwischen aus dem Gefägnis entlassener Straftäter dahinter? Und wie passt das dritte Opfer ins Bild?
Hunter und seine Kollegen arbeiten Tag und Nacht auf Hochtouren, denn niemand weiß, wie viele Menschen auf der Liste des Killers stehen und wer der Nächste sein wird.

Dies war mein zweites Buch von Chris Carter und ich bin wieder begeistert. Durch seinen Schreibstil und die Art, wie er manchmal nur Andeutungen macht und den Leser zunächst im Ungewissen lässt, treibt er die Spannungskurve besonders zum Schluss hin noch einmal in die Höhe. Schließlich geht die Auflösung in eine ganz andere Richtung, mit der ich so nicht gerechnet hatte. Trotzdem ist diese Wendung nicht übertrieben oder an den Haaren herbei gezogen, sondern meiner Meinung nach gut durchdacht.
Mit Alice Beaumont ist ein neuer Charakter aufgetaucht, von dem ich mir wünschen würde, dass sie vielleicht im nächsten Buch wieder dabei ist.

Ich kann das Buch jedem Thriller-Leser und den Fans von Robert Hunter sowieso absolut empfehlen.
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am 17. März 2013
"Totenkünstler" ist bereits der vierte Teil um die Ermittler Hunter und Garcia. Auch wenn es eigentlich immer sinnvoll ist, Reihen von Anfang an zu lesen, kann man dieses Buch auch unabhängig von den bisherigen Teilen lesen, ohne dass einem Wesentliches verschlossen bleibt.

Auffällig ist - wieder einmal - die Ungenauigkeit des Klappentextes. Zwar ist eines der Opfer Polizist, aber "tötet Polizisten" impliziert ja, dass jede Menge oder ausschließlich Polizisten zum Opfer des Totenkünstlers werden - das ist definitiv nicht der Fall!

Bei Reihen, gerade wenn die ersten Teile so mitreißend waren wie bei Chris Carters Hunter-Reihe, wartet man oder fürchtet man sich immer vor dem Punkt, an dem die Reihe beginnt abzuflachen, die Spannung nachlässt, das Buch einfach nicht mehr an den Vorgänger heranreicht. Ich meine, wie viel neues kann einem Autor noch einfallen, was der Leser nicht kennt oder erwartet? So auch meine Befürchtung vor dem Lesen von "Totenkünstler", fand ich die bisherigen Teile doch grundsätzlich mitreißend. Gute Nachricht für die Leser: diesen Punkt hat Chris Carter bisher noch nicht erreicht!

Auch in diesem vierten Teil präsentiert sich das Böse Hunter und Garcia wieder in einer neuen, unerwarteten Form und diese ist ganz klar nichts für schwache Nerven! Wer nicht viel Blut verträgt, sollte das Buch lieber meiden, denn die Tatorte sind vor allem blutig - dennoch wird Hunters überragende Intelligenz auch von diesem Serienmörder mehr als gefordert und der Leser kann eifrig mitraten - diesmal in einer sehr bizarren und skurrilen Art und Weise.

Auch eine weibliche Hauptprotagonistin gibt es - Alice, die für die Staatsanwaltschaft arbeitet, und Hunter und Garcia durch ihre herausragenden Recherchefähigkeiten unterstützen soll. Sie und Hunter kennen sich schon aus ihrer Kindheit und irgendwas scheint sich im Laufe der Handlung zu entwickeln...da noch alles offen ist, können wir hoffen, dass Alice auch im nächsten Teil mit von der Partie sein wird, zumal ich mir bei der Ausformung ihres Charakters etwas mehr Tiefe wünschen würde, sie blieb alles in allem recht blass...

Davon abgesehen, hat uns Chris Carter mit "Totenkünstler" wieder einmal gezeigt, wie Thriller sein muss: spannend, packend, fesselnd - klare Leseempfehlung von meiner Seite!
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am 17. März 2013
Dies ist das erste Buch, das ich von Chris Carter gelesen habe. Da die Protagonisten jedoch alle hinreichend beschrieben und vorgestellt werden, war es kein Problem, sich in das Denken und Handeln des Ermittlerduos Robert Hunter und Carlos Garcia hineinzuversetzen. Dies ist für mich ohnehin immer das Wichtigste und Spannendste in einem Thriller oder Krimi, zu lesen in welcher Weise die Ermittler an ihre Aufklärungsaufgabe herangehen. Robert Hunter ist der beste Ermittler in der Mordkommission und wird deshalb mit seinem Partner mit den besonders schweren Fällen beauftragt. So auch dieses Mal. Sie werden in das Haus von Staatsanwalt Derek Nicholson gerufen, weil dieser auf bestialische Weise ermordet wurde. Nie zuvor hatten die Ermittler einen so grausamen Tatort vorgefunden. Aus den abgetrennten Gliedmaßen des Toten hat der Mörder eine Skulptur gebildet und Hunter und Garcia sind sich sicher, daß der Täter ihnen damit einen Hinweis aufzeigen will. Staatsanwalt Bradley stellt dem Ermittlerduo die junge Alice zur Seite, die ihnen helfen soll, hinter das Geheimnis der Skulptur zu kommen. Da geschieht ein zweiter Mord. Dieses Mal wird der Polizist Andrew Dupek auf seinem Boot getötet, nachdem er zuvor grausam gefoltert wurde. Auch hier hinterläßt der Mörder aus abgetrennten Gliedmaßen eine Skulptur. Das Ermittlerduo ist sich sicher, daß es sich um den selben Täter wie bei Staatsanwalt Nicholson handeln muß. Aber was verband die beiden Toten und welchen Hinweis gibt die neuerliche Skulptur? Wird es weitere Opfer geben?

Chris Carter versteht es meisterlich, Spannung aufzubauen und diese durch das gesamte Buch aufrecht zu erhalten. Die Taten werden detailliert beschrieben, grausam und blutig. Als Leser muß man nichts mehr hinein interpretieren. Interessant sind wirklich die Gedankengänge von Robert Hunter, der den anderen immer einen Schritt voraus ist und Dinge sieht oder erahnt, die sonst niemandem auffallen. Das macht seine Genialität im Aufklären besonders schwerer Fälle aus. Chris Carter hat einen knallharten Thriller geschrieben, der seine Leser begeistern wird.
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am 6. Januar 2017
Hier wurde ja bereits hinreichend zu dem Buch geschrieben von daher gibt es von mir diesmal nur eine ganz kurze Bewertung.

Ich bin begeistert und Chris Carter hat sich mal wieder selbst übertroffen. Wie bei allen seinen Büchern fiel es mir auch hier schwer das Buch aus der anzulegen. Spannend von Anfang bis Ende. Ich kann das jedem nur empfehlen
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am 20. März 2013
Zur Story:

In Los Angeles treibt wieder ein bestialischer Mörder sein Unwesen.
Er tötet und formt aus Gliedmaßen eine makabere Skulptur.
Detective Robert Hunter kommt bald dahinter, das das scheußliche Gebilde nicht nur wahllos geformt wurde, sondern das der Mörder mit einer Art "Schattenbilder" etwas ausdrücken möchte.
Und er ist noch lange nicht fertig damit...

Meine Meinung:

Auch der vierte Fall um die Detectives Robert Hunter und Carlos Garcia entspricht wieder meinen Erwartungen.
Wenn ich anfange Chris Carter zu lesen, weiß ich, was mich erwartet:

- brutale und außergewöhnliche Todesarten
- ein skrupelloser Mörder, der einem das Blut in den Adern gefrieren lässt
- gut erklärte Tatort-und Obduktionsberichte, die ich immer sehr interessant finde, gerade weil es um außergewöhnliche Todesarten geht
- ein geniales Ermittlerteam, das auch mal im dunkeln tappt, also nicht zu perfekt sind.
Allerdings kann man sich immer auf Hunters "Superbrain" verlassen

All das, wurde auch in diesem Thriller erfüllt.

Sehr gut hat mir auch die weibliche Unterstützung gefallen.
Alice Beaumont arbeitet beim Bezirksstaatsanwalt und ist ein As im recherchieren.
Sie und Hunter kennen sich schon aus vergangenen Tagen und ich fände es gut, wenn wir sie mal "wieder lesen" dürfen.

Natürlich ist der Thriller nichts für schwache Nerven.
Es fließt unheimlich viel Blut und das der Mörder nicht zimperlich mit seinen Opfern umgeht und wir teilweise bei den Taten dabei sind, könnte vielleicht eher weniger Hart gesottenen etwas zu viel des Guten sein.
Ich weiß ja, was mich erwartet und ich wäre ohne diese Szenen eher enttäuscht, denn es gehört bei Carter einfach dazu.
Aber für Neulinge, sollte man sicher eine kleine Vorwarnung aussprechen. :o)

Fazit:

Wieder ein genial durchdachter Top-Thriller -mit Suchtfaktor! Absolute Leseempfehlung!
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am 17. März 2013
Zum Inhalt:

Sommer in der Stadt der Engel. Los Angeles wird von einem neuen Mörder heimgesucht. Sein erstes Opfer ist ein ehemaliger Staatsanwalt, dessen abgetrennte Gliedmaßen er zu einer mysteriösen Skulptur formt und am Tatort zurücklässt. Aber mit einem Opfer ist noch lange nicht Schluss.

So ist es mal wieder Zeit für Robert Hunter und Carlos Garcia, sich an die Fersen eines Serienkillers zu heften…

Meine Meinung:

"Hart. Härter. Carter." Heißt es auf der Homepage des Ullstein Verlages. Ich wandle das Ganze mal ein wenig ab: Gut. Besser. Carter. :D

Manche mögen es vielleicht als wenig kreativ betrachten, dass seine Thriller immer nach dem gleichen Schema aufgebaut sind. Ich hingegen genieße die daraus resultierende Erwartungshaltung, mit der ich mittlerweile zu seinen Büchern greife. Chris Carters Bücher überraschen mich immer wieder dadurch, dass sie mich nicht überraschen, obwohl sie mich schlussendlich dann doch überraschen. Hä?!?! Ich hoffe, man kann verstehen, was ich damit meine. :)

">>Na toll<<, brummte er und nahm das Gespräch an. Er wusste genau, was zehn verpasste Anrufe und sein Partner in der Leitung frühmorgens an einem freien Tag zu bedeuten hatten.
>>Carlos<<, sagte Hunter, nachdem er das Handy ans Ohr gehoben hatte. >>Was gibt’s?<<
>>Meine Güte, wo warst du denn? Ich versuche seit einer halben Stunde, dich zu erreichen!<<
Ein Anruf alle drei Minuten, dachte Hunter. Das verhieß nichts Gutes." (S. 9)

Ohne große Vorreden ist man mittendrin im Geschehen, bekommt die erste Leiche präsentiert. In gewohnter Manier lenkt Chris Carter den Blickwinkel auf verschiedene Fährten, beleuchtet verschiedene Aspekte und bindet den Leser in die Ermittlungen mit ein. Das Ermittler-Team, das in diesem Teil ohnehin schon durch ein weiteres Mitglied ergänzt wird, besteht somit im Prinzip aus vier Personen.

Der Aufbau der Geschichte ist im Nachhinein zwar logisch, während des Lesens aber vor allem eines: unvorhersehbar. Und genau das macht einen guten Thriller ja aus – zumindest für mich. Ich möchte, von wenigen Ausnahmen in diesem Genre mal abgesehen, nicht von Anfang an wissen, wie zum Schluss alles ausgehen wird. Ich möchte mir den Kopf zerbrechen, meine eigenen Schlussfolgerungen ziehen und Vermutungen anstellen, nur um dann am Schluss eines besseren belehrt zu werden. Genau das bekam ich während des Lesens.

Ich hätte es eigentlich nicht für möglich gehalten, aber die Mordszenarien in "Totenkünstler" sind noch ekeliger, perfider und scheußlicher als in den bisherigen Büchern der Robert-Hunter-Reihe, und somit nichts für schwache Nerven und Leser, die eine Abneigung gegen Blut haben. Die Bedeutung hinter diesen Szenarien, die Aufklärung des Falles, hat mich am Ende sprachlos und schockiert zurückgelassen. Psychologie spielte bisher auch immer eine große Rolle in seinen Thrillern, aber in diesem hat Chris Carter noch einen draufgesetzt.

"Hunter hatte nur Augen für die Nachbildung. Wie explodierende Feuerwerkskörper leuchteten im Sekundentakt Bilder der echten Skulptur vor seinem inneren Auge auf, und diese Bilder brachten auch die Gefühle zurück, die er beim Anblick des Tatorts empfunden hatte. Er sah die blutverschmierten Wände und die Blutlachen am Boden, sah die Schlieren von Blut auf der Skulptur aus menschlichem Fleisch." (S. 85)

Auf den rund 450 Seiten kam für mich nicht einmal Langweile auf. Dies lag neben dem gewohnt knackigen und präzisen Schreibstil von Chris Carter vor allem wieder an den kurz gehaltenen Kapiteln und den häufigen Szenenwechseln. Die Spannung nahm von Seite zu Seite zu.

Man kann diesen Teil (und auch die vorherigen) lesen, ohne die Vorgänger zu kennen. Chris Carter lässt die wichtigsten Begebenheiten im bisherigen Leben seiner Protagonisten immer wieder einfließen. Den Fans von Chris Carter werden so die alten Fälle und sonstigen Ereignisse wieder ins Gedächtnis gerufen, neue Leser erhalten einen Crash-Kurs.

Ich habe bislang alle Bücher von Chris Carter (Der Kruzifix-Killer, Der Vollstrecker, Der Knochenbrecher) gelesen und fand sie alle ziemlich gut. Der aktuelle Fall von Robert Hunter und seinem Partner Carlos Garcia bildet da keine Ausnahme!

Für mich als Chris-Carter-Fan definitiv ein Must-Read-Thriller, den ich aber auch allen anderen Thriller-Fans ans Herz legen möchte.
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