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Der Tote vom Strand/Die Schwalbe, die Katze, die Rose und der Tod: Zwei Romane in einem Band Taschenbuch – 2. Februar 2009

3.9 von 5 Sternen 38 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Interview mit dem Autor H??kan Nesser: Jetzt reinlesen [593kb PDF]

Produktbeschreibungen

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Die junge Kriminalinspektorin Ewa Moreno plant mit ihrem neuen Freund einen Urlaub in einem südschwedischen Seebad. Dort soll sie außerdem eine Vernehmung leiten, da ein lang gesuchter Verbrecher darauf besteht, nur mit ihr zu sprechen. Nicht nur das Geheimnis, das dieser ihr verrät, bringt ihr Leben in der Folge gehörig durcheinander: Auf dem Weg zum Urlaubsort trifft sie im Zug die 18-jährige Mikaela Lijphart. Diese besucht ihren Vater, den sie seit ihrer Kindheit nicht gesehen hat, in einer psychiatrischen Klinik. Der Vater, ein ehemaliger Lehrer, war vor 15 Jahren in den Mord an einer Schülerin verwickelt, was ihn seelisch zerbrechen ließ und seine Familie zerstörte, da er mit der Schülerin ein Verhältnis hatte.

Dass Mikaela kurze Zeit später verschwindet und gleichzeitig am Strand des Ferienorts eine Leiche gefunden wird, lässt Ewa keine Ruhe. Der mysteriöse Fall in der Vergangenheit scheint eng verknüpft mit den Ereignissen der Gegenwart. Trotz ihres Urlaubs und obwohl ihr zwischenzeitlich der Freund davonläuft, beginnt sie zu recherchieren. Gegen die Widerstände des selbstherrlichen örtlichen Polizeichefs rollt sie den Fall neu auf und ermittelt auf eigene Faust.

Mit dieser Geschichte einer Familientragödie legt Håkan Nesser seinen achten Roman der Kommissar-Van-Veeteren-Reihe vor. Seit Münsters Fall spielt dieser darin allerdings nur noch eine Nebenrolle. War diese Verlagerung auf andere Figuren des Maardamer Kommissariats bisher eher enttäuschend, so gelingt ihm das in Ewa Morenos Fall (so der schwedische Originaltitel) weit besser. Nesser erzählt in Der Tote vom Strand eine Tragödie fast klassischen Zuschnitts. Eingebettet in das komplexe Zusammenspiel von Vergangenheit und Gegenwart, entwickelt er mit Ewa Moreno eine starke, selbstbewusste und sympathische Frauenfigur. --Christian Koch -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

„Vielleicht der beste unter Schwedens Krimiautoren!“ („Hamburger Abendblatt“)

„Derart eigenwillig und eigenständig erzählt kaum jemand Kriminalgeschichten.“ (WDR-Mittagsmagazin)

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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Gebundene Ausgabe
Nachdem sich Kommissar Van Veeteren aus dem Polizeidienst zurück gezogen hat, tritt in "Der Tote vom Strand" die bisherige Nebenperson Eva Moreno in den Mittelpunkt von Hakan Nessers Erzählungen.
Die Komissarin trifft zufällig auf einer Zugfahrt auf ein junges Mädchen,Mikaela Lijphart, welche Ihre Lebensgeschichte erzählt.
Mikaela hat gerade an ihrem 18. Geburtstag von der dunklen Vergangenheit ihres Vaters, einem verurteilen Mörder, erfahren.
Sie ist unterwegs um den verwirrten Mann im Heim zu besuchen.
Als Kommissarin Moreno kurz darauf erfährt, dass Mikaela verschwunden ist, wird sie hellhörig und schaltet sich in die Ermittlungen ein, die von der örtlichen Polizei nur schleppend durchgeführt werden.
Wenig später finden spielende Kinder am Strand eine Leiche...
Hakan Nesser hat in Bezug auf Sprache und Wortgewandtheit deutlich dazugewonnen. Mit der Tote vom Strand liegt eins seiner bestern Werke vor.
Ein optimaler Roman für spannende Stunden im Urlaub oder zwischendurch...
Wer mit Hakan Nesser Krimis anfangen will, sollte auf die chronologische Reihenfolge achten. Leider sind die Romane in Deutschland zeitlich ungeordnet erschienen.
Die richtige Reihenfolge ist wohl:
Das grobmaschige Netz - Die Frau mit dem Muttermal - Das falsche Urteil - Das vierte Opfer - Münsters Fall - Der Kommissar und das Schweigen - Der unglückliche Mörder - Der Tote vom Strand
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Von Ein Kunde am 11. November 2002
Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
einer der besten Nesser-Krimis - ungewöhnlicher Aufbau, in dem anfangs ein Mädchen verschwindet (man ist dauernd versucht, zum Ende zu blättern, um zu erfahren, ob sie tot ist) und tolle Verstrickung von Mußmaßungen, falschen Schlüssen, Schweigen und Vertuschung von höherer Stelle, die zu einer über 16 Jahre dauernden Tragödie geführt haben. Extrem spannend, dabei schön die Einflechtung der privaten Herzensangelegenheiten von Ewa Moreno (Titel im Original: Morenos Fall), leider nicht so witzige Dialoge wie in vorigen Bänden, weil Moreno im Urlaub ermittelt und dadurch der Humor von Reinhardt und Münster hier nicht zum Tragen kommt, anrührend allerdings ihre Verehrung für "den Kommissar" van Weeteren und ihr Nutzen aus dem, was sie von ihm gelernt hat. Das Buch hat mir fast so gut gefallen wie die Åke Edwardssons und besser als die letzten Mankells und Donna Leons. Streckenweise sehr witzige Schilderung, selbst da, wo am Strand die Leiche zutage gefördert wird.... Unglaublich gut!
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Was geschah mit Mikaela Lijphart? Was geschah mit ihrem Vater? Was geschah vor 16 Jahren und warum ist Mikaelas Vater seit dieser Zeit geistig verwirrt?
Die junge Kriminalbeamten Ewa Moreno lernt die 18 jähre Mikaela Lijphart kurz vor ihrem Verschwinden kennen. Ewa will zwei Wochen am Meer Urlaub machen. Hier erfährt sie, dass das junge Mädchen vermisst wird und beginnt gewissermaßen undercover zu ermitteln.
"Der Tote vom Strand" ist der zweite Krimi, den ich von Hakan Nesser gelesen habe und wurde wieder nicht enttäuscht.
Der Autor versteht es nur zu gut, intelligente Krimis zu schreiben. Seine Charakterstudien zeugen von großem menschlichem Einfühlungsvermögen. Die Charaktere wirken sehr menschlich und damit lebendig.
Der Schreibstil ist gut. Der Leser wird in Spannung gehalten.
Vier Sterne verteile ich für diesen Roman. Für fünf Sterne hätte ich mir ein wenig mehr Tempo gewünscht und vielleicht die eine oder andere unvorhersehbare Wendung mehr.
Dieser Roman hat mich neugierig auf weiter Romane von Hakan Nesser gemacht.
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Von Leserin am 8. September 2002
Format: Gebundene Ausgabe
Ich oute mich als absoluten Fan von Hakan Nesser. Mir gefällt besonders, dass er keinen Kriminalguru braucht, der die Fälle souverän im Alleingang löst. Der Held ist die Dienststelle, das Kollektiv oder es kommt jeder einmal dran. Im neuen Krimi ist Ewa Morena an der Reihe, ihre Stärken und Schwächen zu zeigen.
Was mir in diesem Buch sehr gut gefällt, ist die Idee und auch die Umsetzung mit Rückblicken in die Vergangenheit, die dem Leser immer wieder neue Einblicke ins Dunkel gewähren.
Was mir nicht gefällt ist die Sprache, die Hakan Nesser wählt, diese vielen unvollständigen Sätze, die zum Teil unbefriedigende Wortwahl, die ich gerne der Übersetzerin in die Schuhe schieben würde. Allerdings muß ich zugeben, dass ich mit den bisherigen Arbeiten von Frau Haefs wirklich zufrieden war.
Was mir noch weniger gefallen hat, war, dass er ein sehr heikles Problem als Nebenschauplatz in den Roman einführt und dann praktisch unbearbeitet abhakt. Das ist in meinen Augen fahrlässig bis kontraproduktiv.
Dennoch bereue ich nicht, diesen Krimi gelesen zu haben. Ich freue mich aber schon auf den nächsten, der diesen dann sicherlich vergessen machen wird.
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Von marielan VINE-PRODUKTTESTER am 13. Oktober 2003
Format: Gebundene Ausgabe
Ewa Moreno, bisher eine Polizistin aus van Veeterens Stab, ermittelt hier in ihrem ersten eigenen Fall: Auf der Fahrt in den Urlaub begegnet sie Mikaela, einer 18jährigen, die erst gerade erfahren hat, wer ihr Vater ist, und dass dieser seit 16 Jahren in der Psychiatrie sitzt. Mikaela will ihren Vater kennen lernen, verschwindet aber spurlos, nachdem sie ihn besucht und mit ihm gesprochen hat. Ewa schaltet sich in die Ermittlungen ein, trotz Urlaub, und obwohl ihr der leitende Beamte Vrommel Steine in den Weg legt. Die Spur des Falles führt zurück zu einem Mord, den angeblich Mikaelas Vater begangen haben soll.
Die fundierte und gut konstruierte Geschichte hat mir gefallen, auch Ewa als neue Ermittlerin im Zentrum des Geschehens. Geschickt verlässt Nesser manchmal die Ebene der Aufklärung und fügt Kapitel ein, in denen das Geschehen um Mikaela, ihren Vater und andere Personen geschildert wird; der Leser weiss etwas mehr als die Polizei, aber nicht soviel, dass er der Lösung konkret näher kommt.
Aber der zweite Fall, die Aussage des Verbrechers, den Ewa verhört, dass einer der Polizisten in Maardam, Ewas heimischen Behörde, ein Kinderschänder sei, erscheint mir wie angeklebt und völlig irrelevant für die Hauptgeschichte. Den Täter ermittelt Münster von zuhause aus, und es wird der Schuldige aus dem Hut gezaubert ohne dass der Leser am Hergang der Ermittlung beteiligt ist. Oder sollte diese Geschichte nur dazu erzählt werden, um van Veeteren zum Schluss noch einen Auftritt zu gönnen?
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