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Kundenrezensionen

4,4 von 5 Sternen
52
4,4 von 5 Sternen
Tom Clancy's Splinter Cell: Blacklist - [PlayStation 3]
Plattform: PlayStation 3|Version: Standard|Ändern
Preis:21,99 €+ 3,00 € Versandkosten


am 25. Juli 2015
Tolles Spiel nach langer Zeit auf Wunschliste gehabt bis der Preis so tief war das ich zugeschlagen habe toll gern wider
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am 19. Juli 2014
Ich war erst sehr skeptisch was das neue Blacklist anging. Die Trailer sahen sehr nach Ballerei aus und ich habe einen weiteren Shooter á la Conviction erwartet. (Was nicht heißt, dass Conviction schlecht ist.)
Habs mir dann doch geholt als der Preis nicht mehr allzu hoch war und war positiv überrascht. Brauche zu den positiven Seiten des Games auch nicht mehr viel zu schreiben denn das haben andere Rezensenten schon trefflich beschreiben.
Kleinere Fehler wie die manchmal etwas hakelige Steuerung aufgrund der Sam Fisher nicht immer das macht was wir wollen trüben hier und da schon leicht den Spielspaß aber was mich wirklich schon oft zur Weißglut gebracht hat während ich spiele ist das wirklich - entschuldigen sie die Wortwahl - VERKACKTE Speichersystem!
Man kann nicht mehr wie in vorherigen Teilen (z.B. Chaos Theory) selber speichern und so schnell und simpel verschiedene Methoden versuchen bestimmte Areale zu meistern. Es gibt nur noch vom Spiel vorgesehene Savepoints. In der Hauptstory ist das nicht weiter schlimm obwohl es auf den höheren Schwierigkeitsgraden schon EXTREM nervt. Richtig zum Ko**en wird es in den Nebenmissionen von Grim, Kobin etc. Ich spiele gerne Spiele die sich als Herausforderung darstellen und nicht einfach sind solange es machbar ist, vielleicht nicht für jeden Spieler, ABER machbar. Aber das hier ist was ganz Anderes.

Beispiel :
Du musst irgendwo in der Walachei an einer Grenzstation drei Akten beschaffen und die Wachen dürfen dich nicht bemerken! Als Bonus kommt noch hinzu, dass du die Wachen nicht stören darfst d.h. sie dürfen nicht misstrauisch werden.
Im Endeffekt heißen solche Missionsvorgaben : Viel Schleicherei, viel Warten und Ausgucken des Gegners.
Alles super und mir macht es auch Spaß da Zeit zu investieren um am Ende sauber mit 100 % rauszukommen aber dieses Speichersystem raubt mit den Spielspaß.
Wenn du innerhalb dieses Levels irgendwann entdeckt wirst -> Abbruch und du musst wieder von vorne starten!!
Ich war mit Fisher schon kurz vorm Abholpunkt und habe alles leise gemeistert als mich irgendein Wache doch noch entdeckt hat....alles klar, mein Fehler ABER IST ES DENN WIRKLICH NÖTIG, DASS ICH DANN WIEDER GANZ VON VORNE ANFANGEN MUSS?!
D.h. schon wieder die drei Akten beschaffen was auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad echt eine haarige Angelegenheit ist und nochmal komplett durchschleichen.
Du wirst also für jeden kleinsten Fehler direkt damit bestraft den ganzen Rotz nochmal von vorne machen zu müssen.
Klar, solche Level sind eine Harte Nuss aber DAS raubt mir jeglichen Spielspaß.
Zur Erklärung : Ich versuche immer im Stil Ghost zu spielen was echt schwierig sein kann.
Ich hab schon ein paar mal die Playstation einfach nur ausgemacht weil ich die Schnauze voll hatte. Auf sowas Unfaires habe ich echt kein Bock, wenn ich was Ungerechtes spielen will, zock ich lieber FIFA, nein danke!

Ich habe wegen des verkackten Speichersystems einen ganzen Stern abgezogen und einen weiteren weil die Hülle des Spiels beschädigt bei mir ankam. Weil sonst aber alles absolut unbeschädigt war und ich keine Lust habe wegen so einer Lappalie das Spiel einzuschicken habe ich einfach eine alte Hülle von den PSN-Network Cards genommen und sie ausgetauscht (war sie wohl doch noch für was gut ;-) )
Trotzdem hat der Artikel für den ich Geld bezahle unbeschädigt bei mir anzukommen!

Also : Splinter Cell Fans aber auch Neulinge können getrost zugreifen, sollten sich aber hier und da auf Wutanfälle einstellen und sich von der von Pathos-überschäumenden Storyline nicht abschrecken lassen ;D
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HALL OF FAMETOP 50 REZENSENTam 14. April 2015
Wer nicht die Geduld oder Zeit aufbringen kann bzw. möchte, die doch recht ausführliche Rezension zu lesen, hat die Gelegenheit auch gleich unten, unter "Gesamt-Fazit", weiterzulesen.

Neben Metal Gear Solid und vielleicht auch noch Tenchu, ist Splinter Cell wohl die älteste Stealth-Game Reihe, die auf Konsolen erhältlich ist. Spielerisch kann dieses Game wieder überzeugen, und konzentriert sich im Gegensatz zum Vorgänger „Conviction“ wieder mehr auf das Stealthgame, obwohl auch hier wieder einige seltene Phasen im Gameplay vorkommen, wo der Stealth-Aspekt in den Hintergrund tritt, und offensiver, direkter Feindkontakt leider unausweichlich ist. Aber selbst in diesen Situationen, ist in den meisten Fällen die Möglichkeit mit verschiedenen offensiven, aber auch defensiven Angriffsmöglichkeiten zu agieren, gegeben.

Die Grafik ist hervoragend, so das ich keine größeren Grafikfehler feststellen konnte, die erwähnenswert wären, wie auch die realistische Soundkulisse, insbesondere aber der sehr realistische Waffensound zu überzeugen vermag. Die Musikuntermalung paßt sich immer dem Geschehen an, stört aber auch leider gelegentlich, wenn man sich hauptsächlich auf Nebengeräusche im Spiel konzentrieren möchte. Läßt sich aber, wie viele Grafik-/Sound-/Musikoptionen anpassen. Die insgesamt hervorragende Spieleinszenierung, z.B. in den Zwischensequenzen, fällt von der Thematik her, dagegen ziemlich flach. Dazu paßt dann auch die deutsche Synchronisation, die mit Sicherheit nicht schlecht ist, sich aber leider der unterkühlten, wie auch emotionslosen Atmosphäre des Games anpaßt. Hier kann man jedoch auch die englische Original Synchronisation, mit falls nötig, deutschem Untertitel auswählen. Das der Hauptprotagonist Sam Fisher, der in diesem Teil desöfteren telefonisch mit seiner ehemals vermißten Tochter Kontakt aufnimmt, dramaturgisch viel differenzierter herausarbeitet hätte werden können, und damit einiges an Sympathie, wie auch eine vielschichtere Charakterzeichnung möglich gemacht hätte, spielt leider nur eine Nebenrolle, und wird nur kurz angeschnitten.

Gerade hier hätte man noch einiges rausholen können, um Sam ein wenig nahbarer zu machen, und somit eine Identifikation zu ihm leichter zu gestalten. Auch die zeitgemäße, durchaus politischen Realsituationen aufgreifende Story, die nicht uninteressant ist, dreht sich im wesentlichen aber t nur darum, schalte böse Zielperson aus, und dann schnell weg, welches dann mit US-pathetischen Zwischen-/Spielsequenzen unterstrichen wird. Hier wurde auch leider die Möglichkeit vertan, den Gegnern einen soliden, differenzierten Platz im Game einzuräumen, wie auch insgesamt die ganzen teilnehmenden Personen sehr blaß herüber kommen. Das Echolon3 tot, und alles seinen geschichtlichen Lauf fast unverändert jetzt mit Echolon4 weiternimmt, zeugt auch nicht gerade von einem neuem, mutigem Innovationsgeist in den Entwickleretagen bei Ubisoft. Klar, jeder der keine großartigen Überrraschungen mag, wird hier befriedigt werden, besonders in Hinblick auf den Vorgänger. Trotzdem hätte man storymäßig einiges besser machen können, ohne nur auf den Hauruck-Patriotismus der USA zu setzen. Naja, ist eben ein Clancy-Game, obwohl es schon einige andere Games der Clancy Reihe gab, die ein wenig neutraler und differenzierter waren.

Gut, jetzt genug auf der Story rumgeritten, und so kommen wir zum Gameplay, welches bei diesem Game ja im Vordergrund steht. Die Locations an die es Sam verschlägt sind abwechslungs- und detailreich, und wie in vielen der früheren Teile, spielen sich einige Missionen wieder im Schutze der Dunkelheit ab, welches der Atmosphäre zugute kommt. Die Gegner-Ki ist gut gelungen, so das sich zwar in den meisten Fällen Laufwege analysieren lassen, diese aber bei ausgelöster Alarmstufe relativ unberechenbar in ihrem Vorgehen sind, und die wichtigste Funktion, die der Deckungssuche ist. Diese kann man eigenständig aufsuchen, jedoch auch mit für den Gegner unbemerkt wechseln, wenn man die dafür grünlich dargestellten Deckungsmöglichkeiten automatisch mit einem Tastendruck, durch eine gekonnt ausgeführte Rolle, aufsucht. Eine Funktion die auch besonders hilfreich ist besteht darin, das wenn ein Feind einen entdeckt hat, man diese Position schnellstens verlassen kann, der Feind sich aber weiter auf diese Position konzentriert, da dort noch für einige Zeit die eigene Shilouette zu sehen ist, man selbst jedoch in eine günstigere Angriffs-/Deckungsposition wechseln kann, um dem Bösewicht dann von hinten in den Rücken zu fallen, oder die Lebensleiste, in sicherer Deckung, wieder in Ruhe auffüllen zu lassen.

Das die Wachen zudem auf geöffnete Türen reagieren, wie auch auf ausgeschaltetes/zerschossenes Licht, bringt noch einen zuätzlichen Aspekt ins Game, der einen beim aufsuchen von Räumen die vorher geschlossen waren, diese auch wieder schliessen lassen. Hier stört gelegentlich eine ungenaue Kollisionsabfrage, die einem zum Beispiel statt die Tür schliessen, im ungünstigstem Falle das Licht einschalten lassen, da der Schalter dafür genau daneben liegt. Bei hoher Wachendichte ist dieses natürlich fatal, und führt meist unausweichlich zu einem offenem Gefecht. Auch Lüftungsschächte, die man desöfteren als Fluchtweg nimmt, sind nicht automatisch ein sicheres Refugium, sollte einen vorher eine Wache bei der Flucht gesehen haben, und können somit zu einer Einbahnstrasse werden. Hingegen bleibt man, wenn man an einem Rohr an der Decke hängt unsichtbar, und erregt nur die Aufmerksamkeit der Wachen, wenn diese im Alarmzustand sind bzw, durch eine Schuß die Ursprungsquelle orten können. Einzig seltene KI-Hänger, die sich in der Form auswirken, das eine Wache z.B. vor einer Kiste hängen bleibt, und von dort nicht mehr weiter weiß, trüben das Geschehen nur, wenn man zu den Pedanten gehört.

Ausgeschaltete Feinde lassen sich zudem in diesem Teil in Kisten bzw. Containern verstecken, welches neu ist, man aber schon von anderen Genre-Konkurrenten (47) kennt. Auch das anlocken der Feinde mit einem Pfiff bzw. leises zuflüstern wurde integriert, wie auch das ausschalten von Lichtquellen und zerstören von Feuerlöschern. Die Feinde erschöpfen sich auch nicht nur in dem gemeinen „Fußvolk“, sondern es gibt auch sehr schwer gepanzerte Einheiten, wo ein Stealth-Kill besonders herrausfordernd ist, da man bei diesen viel mehr Vorsicht walten lassen sollte. Unberechenbar sind jedoch die Spürhunde, die einem das ein oder andere Mal das Leben schwer machen, aufgrund Ihrer Schnellig- und "Anhänglich"-keit.

Die Beweglichkeit bzw. die Fortkommensmöglickeiten unseres Helden sind fast grenzenlos. Die Gebiete sind zwar meist nicht sehr groß gehalten, die verschiedenen Wege, wie ich dieses Gebiet jedoch durchquere sucht seinesgleichen, ob es Rohre sind an denen ich mich hochhangel und von dort aus im fallen einen Knock-Out erziele, wie auch Simse die sich erklettern lassen, aber auch Lüftungsschächte usw., lassen eine Vielzahl von Infiltierungsmöglichkeiten zu

Für das Game stehen zu Anfang drei Schwierigkeitsgrade zur Verfügung, wo Anfänger den leichtesten nehmen sollten, da die Steuerung doch ziemlich komplex ist, und eine gewissen Eingewöhnungszeit bedarf. Geübte Stealthgamer nehmen den normalen, und Leute denen normal nicht reicht den schwierigen Perfekionistengrad, bei denen viele hilfreiche Gadgets, wie z.B. das durch die Wände sehen, Munition innerhalb einer Mission auffüllen usw. ausfallen. Zudem lassen sich alle Missionen in drei verschiedenen Styles durchspielen. Für die Draufgänger der Actionstyle, für die Stealth-Kill Freunde der Panther, und für die Leute die absolut ungesehen ein Gebiet durchqueren wollen, der Ghostsstyle. Nach einer Mission werden für alle drei Gruppen Punkte zugeteilt, wobei man mit dem Ghostsstyle die meisten Punkte absahnen kann, die einem wiederum eine Menge an Geld einbringen, welche dann in Gadgets investiert werden können, die dem eigenem Spielestil am einträglichstem sind. Für einige Missionen sind jedoch auch bestimmte Gadgets zwingend erforderlich, so das man sein Geld zunächst in diese Hilfsmittel investieren sollte.

Was die Vielzahl an Gadgets angeht, braucht sich Splinter Cell Blacklist nicht hinter Metal Gear Solid verstecken. Angefangen bei der Aufrüstung des eigenen Ops-Anzuges den man, sollte man offensiv gamen z.B. in der Panzerung (Kevlar-, Ab-Gelgewebe usw) verstärken, oder bei defensivem Ghoststyle, mit Tarnungsmöglichkeiten (Polymer, Nanotarnfaserbeschichtung usw.) ausstatten kann. Hierbei sollte man immer dem vor jeder Mission stattfindendem Briefing aufmerksam zuhören, da es zumindest einige Offline-/Oneline-Nebenmissionen (Grimm-Missions) gibt, die nur auf Stealth, bzw. auf Angriff ausgelegt sind. Der falsche Anzug macht es einem dann fast unmöglich eine dieser Missionen zu bestehen. Mit Betonung auf „fast“. Die nicht kostenlosen farblichen Veränderungen des Restlichtverstärkers, der ja im Normalfall grün ist, erschloß sich mir nicht, da es außer der Individiualisierung des Helden, keinerlei Nutzen einbringt.

Was die Hauptmissionen angeht, kann man hier fast in allen Missionen seinem eigenem Spielestil frönen. Das Geld welches man verdient läßt sich unendlich vielfältig ausgeben, in Gadgets, die den Gegner ablenken, töten, beobachten, einschläfern usw. lassen. Hier eine kleine Auswahl, der einem nach und nach zu Verfügung stehenden Gadgets.

Hier eine kleine Aufzählung der möglichen Ausrüstungsgegenstände:

Haft- Geräuschermitter, Kamera, EMP (zum stören von Stromquellen), wie auch ein Tricopter, der als Drohne offensiv, aber auch eben zur Beobachtung eingesetzt werden kann. Rauch-, Tränen-, Schlafgasgranaten, wie aber auch Blend-, Splitter und Brandgranaten, wie auch Sprengladungen und Minen, die von einem örtlich festgesetzt werden, und dann erst bei Feindkontakt ihre Wirkung tun bzw. hochgehen. Ganz zu schweigen, von den verschiedenen Waffentypen, wovon man drei tragen kann. Hauptwaffe z.B. Betäubungspistole, Sekundärwaffen wie Schnellfeuer-, Scharfschützengewehr, wie auch eine Spezialwaffe in Form z.B. der Armbrust, die mit verschiedenen Pfeilen ausgerüstet werden kann, und somit als Ablenkungsmittel, aber auch als Offensivmaßnahme taugt.

Nachtsichtgerät, wie auch der Sonarimpuls, der einen Feinde auf eine bestimmte Entfernung durch Wände sehen läßt, aber auch die Spurenverfolgungsfunktion usw. stehen einem zumindest auf den beiden unteren Schwierigkeitsgraden zur Verfügung. Auf höchstem Schwierigkeitsgrad muß man auf Erweiterungen wie das Sonar verzichten.

Bei allen Gadgets, wie auch Zusatzfunktionen die den Anzug betreffen, Waffenfähigkeit verbessern, steigt natürlich der Preis, mit den immer besser werdenden Ausrüstungsgegenständen, weshalb es nötig ist, sich frühzeitig auf einen Spielestil zu entscheiden, da es ansonsten sein kann, das man fehlinvestiert.

Als Ausgangspunkt für alle Missionen dient ein hochtechnisiertes Flugzeug (Paladin). Dieses Flugzeug läßt sich in einigen Bereichen upgraden, wobei man hier wieder auf seinen Spielestil achten sollte. Hier kann man z.B. durch die Krankenstation seine Lebensleiste verbessern, wie einem auch bei richtiger Investition, der Schwarzmarkt, mit besonders effektiven Waffen, zur Verfügung steht. Ich persönlich habe jedoch mein schwer verdientes Geld nur in persönliche Upgrades gesteckt, und habe das Game auf dem mittlerem Schwierigkeitsgrad ohne größere Schwierigkeiten gemeistert. Hier finden im übrigem auch die Missionsbesprechungen statt, wie auch alle Aufrüstungsmöglichkeiten hier vor einer Mission getroffen werden müssen. Am Sim-Terminal kann ich mich dann entscheiden, ob ich den Hauptmissionen weiter folge, oder eine der Nebenmissionen in Angriff nehme, wovon viele im Coop-Modus (kann man z.B. Räuberleiter machen), aber auch solo zu meistern sind, einige andere hingegen machen jedoch zwingend eine Internetverbindung erforderlich, da diese sich auch nicht im Coop-Modus zuhause mit einem Freund spielen lassen.

Die Menüführung/Spielesteuerung ist dem Spiel angepasst, und nicht gerade besonders einsteigerfreundlich. Die automatischen Speicherpunkte sind, wenn man vorher eingestellt hat, ausnahmslos fair verteilt und lassen Frustmomente nur selten zu. Dies gilt jedoch nur für die Hauptmissionen, da die Nebemissionen komplett ohne temporäre, wie auch feste Speicherpunkte auskommen müssen. Eine besondere Herausforderung die einen doch desöfteren ins Pad beißen läßt. Dafür ist dann der Sieg, wie auch die Belohnung umso kostbarer. Zu den offensichtlichen Geldeinnahmen, die mit abschließen einer Mission erfolgen, gibt es noch eine Vielzahl an Möglichkeiten an Bares zu kommen, wenn man eine Mission, oder auch Aufgaben die sich auf das gesamte Game beziehen, unter bestimmten Voraussetzungen erfüllt, wie z.B. eine bestimmte Anzahl an Stealth-Kills, Kopfschüsse, verstecken von Gegnern usw. Hier bekommt man meistens Informationen über das Shadow-Net, welches letztendlich das Spiele-Menü ist, wo Einkäufe und das festlegen der Mission stattfindet. Diese Hinweise stehen dann meistens unscheinbar oben, und erläutern einem die Voraussetzungen zum erreichen eines bestimmten Zieles mit dem dazugehörigem Preisgeld.

Gesamtfazit:

Ein grafisch, gameplay-, wie auch soundtechnisch hervorragendes Game. Die Zwischensquenzen können auch grafisch überzeugen, wie auch die gesamte Missionsvorbereitung in dem Flugzeug (Paladin), inform von Besprechungen mit den anderen Mitgliedern von Echolon 4 informativ, aber doch sehr pathetisch ausgefallen sind. Die dezente Musikuntermalung, die sich immer dem Spielgeschehen anpasst, kann sich hören lassen, ist aber insbesondere bei ruhigeren Spielabschnitten gelegentlich störend. Kann man jedoch im Menü natürlich seinen eigenen Vorlieben anpassen. Von der Story sollte man sich nicht zuviel erwarten. Hier hätte man sehr viel mehr dramaturgisch, differenzierter auf die einzelnen Hauptdarsteller eingehen können, insbesondere was das Verhältnis von Sam Fisher und seiner Tochter angeht, aber auch die Darstellung der Hauptgegner und Begleitkameraden.

Was die spielerischen Vorgehensweisen angeht, besinnt sich dieses Game wieder seines Ursprungs, den es mit dem letztem Teil ein wenig verlassen hat. Eine Unmenge an unterschiedlichen Vorgehensweisen, wie auch die Möglichkeit nach einen von drei Spielstilen (Ghost, Panther, Action) zu spielen, welche aber nicht zwingend in einer Mission zum Einsatz kommen müssen, die einem in seiner Spielweise am nächsten kommen sollten, machen dieses Game für reine Stealthgamer, aber auch für die heutige Shootergemeinde interessant. Die Locations sind vielfältig, wie auch wieder viel in der Dunkelheit gespielt wird, welches der Atmosphäre, aber auch dem Gameplay des Games zugute kommt.

Die Möglichkeit, je nach Spieletyp, seinen Hauptprotagonisten mit Anzug-Upgrades zu versorgen, die ihm entweder eine bessere Panzerung, oder eine höhere Tarnung bescheren, wie aber auch die Unmenge an Gadgets die zur Ablenkung, Beobachtung, Eliminierung usw. dienen, sind nicht nur sinnfreies Beiwerk, sondern helfen wirklich, und machen sehr viel Spaß in der Anwendung.

Normalerweise würde ich keinem Videogame-Neuling „Splinter Cell“ als Einstieg in das Stealthgenre empfehlen, da die voll belegte Steuerung Anfänger doch überfordern könnte. Hier mache ich jedoch eine Ausnahme, da der einfachste Schwierigkeitsgrad auch kleinere Bedienungsfehler verzeiht. Ein bischen Übungswillen, wie auch eine niedrige Frusttoleranzgrenze sollte man jedoch mitbringen. Für Stealthgamer wieder ein echtes Schleichspiel. Auch wenn sich die Entwickler von Ubisoft auf altbewährtes verlassen haben, und Innovationen Mangelware sind, ist mir dieses doch tausend Mal lieber, als die im Ansatz begonnene Shooterisierung des letzten Teils „Conviction“. Was die Shooterisierung bei einigen, vormals guten Games angerichtet hat, darf man an an genügend Beispielen von altbekannten Spieleserien sehen. Man erobert sich vielleicht kurzfristig jüngere Käuferschichten, verprellt aber ältere Anhänger einer Spieleserie, denen dieses dumpfe Drauflos-Geballer schon lange nicht mehr reicht.

In der Gesamtwertung, wegen der schwachen Story, einen Stern Abzug. Bei der Spaßwertung ganz klare 5 Sterne.

Auch wenn ich kein Oneline-Gamer bin, möchte ich trotzdem auf die vielfältigen Oneline-Missionen dieses Games hinweisen, die einem auch wieder eine Menge Geld verdienen lassen, und somit weitere, höherwertige Ausrüstungsgegenstände freischalten, wie z.B. bei dem Oneline-Game „Söldner gegen Spione“.

Für alle Stealth-game Fans ein „Musthave“. Fans der Spieleserie die vielleicht mit dem letzten Teil verschreckt wurden, können hier wieder bedenkenlos zugreifen, da dieses wieder ein Splinter Cell ist, wie man es erwartet.

P.S.

Freue mich über jedes Feedback, und jeden der sich die Zeit genommen hat, diese doch recht ausführliche Rezension zu lesen. Wenn ich damit keinen Erkenntnisgewinn bei Ihnen erzielen konnte, hoffe ich Sie doch zumindest gut unterhalten zu haben.

Ansonsten GOOD GAMING !!!
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am 11. August 2014
Punkt 1: das Spiel erlaubt kein freies Speichern mehr (Für mich das gravierendste Mango)
Speichern ist nur an den durch das Spiel festgelegten Speicherpunkten möglich. Das kann pro Mission zwischen gar kein Speicherpunkt und mehreren Punkten sein. Gehe ich kaputt, kann ich das Spiel nur vom letzten automatischen Speicherpunkt aus starten. Der kann aber ziemlich weit hinten liegen, so dass ich alles noch einmal machen muss.
Beispiel:in einer Zusatzmission muss ich am Anfang 18 Gegner lokalisieren und lautlos ausschalten und dann so verstecken, dass sie nicht entdeckt werden, um im Anschluss eine Zielperson einzufangen. Scheitere ich nach über einer Stunde Spielzeit am 18. Gegner, muss ich die ganze Mission wieder von vorne beginnen, da dort der letzte automatische Speicherpunkt liegt. Frust-Frust-Frust.

Punkt 2: Die Tastenbelegung für "lautlos manuell überwältigen" ist sehr unglücklich gewählt. In vorherigen Teilen überwältigte ich den Gegner mit der Quadrat- taste, um ihn leise wegzuziehen und im Schatten mit R1 k.o. zu schlagen. Das geht jetzt nicht mehr. Jetzt muss ich mich VOR der Aktion entscheiden, ob ich den Gegner im Würgegriff halten möchte ODER gleich k.o. schlage. Beide Aktionen werden mit der gleichen Taste ausgeführt und entweder durch "Taste drücken" oder "Taste halten" unterschieden. Oder mann muss vor der Aktion wählen, ob man im Nahkampf tödlich mit Messer oder nicht tödlich agiert. Doch das wird nirgendwo ausführlich und in Ruhe angezeigt, sondern nur direkt im Spiel, in der jeweiligen Situation ganz kurz, dass diese Auswahl besteht. Meist endet es damit, dass der Gegner sofort k.o. geschlagen oder getötet wird und an Ort und Stelle, natürlich mitten im Licht, geräuschvoll hinfällt. Sollte das noch nicht die anderen Gegner aufmerksam gemacht haben, dann sehen sie Sam spätestens dann, wenn er den Körper wegtragen möchte. Besonders toll, wenn man einer Vielzahl von Gegnern gegenüber steht, was bei diesem Teil sehr oft vorkommt.

Punkt 3. Im Zeitalter extremer Gewinnoptimierung wird hier am Wichtigsten gespart, einem einigermaßen vernünftigen Handbuch, wo zumindest die einzelnen Optionen erklärt werden, wie das Punktesystem funktioniert, wie das Menü aufgebaut ist, wie man eine Mission angehen kann (Söldner, Tarnung, Geist) und welche Auswirkung das hat. Auch fehlt eine gedruckte Grafik des Controllers über die Tastenbelegung. Sehr wichtig, da die Steuerung komplett überarbeitet wurde. Es gibt zwar ein Handbuch, aber das besteht aus zwei Seiten mit Firmeninfos und ist nur so "dick", weil diese in 20 Sprachen abgedruckt sind. Zwar kann ich im Spiel über die Pausen-Taste die Controller-Belegung aufrufen, dass nutz mir aber herzlich wenig, wenn ich sofort und unter Zeitdruck eine Entscheidung treffen muss. Entscheide ich mich falsch oder finde nicht die passende Taste, bin ich hin und kann a.G. der fehlenden freien Speicheroption die letzte halbe Stunde noch einmal absolvieren.

Punkt 4: Es geschieht im Spiel sehr oft, dass ich einer Vielzahl von Gegnern als Gruppe gegenüberstehe oder mich gegen mehrere Wellen von Gegnergruppen behaupten muss - Natürlich ohne ausreichende Möglichkeiten der Deckung und voll im Licht. Da ist man froh über jedes Teilvorankommen und wäre froh auch Zwischenspeichern zu können. Genau so oft habe ich ein Zeitlimit einzuhalten. Da wäre eine manuelle Speicherung gut, falls Versagen wegen Zeitüberschreitung. Aber leider erlaubt das Spiel genau das nicht.
Frust- alles auf Anfang, wie beim Monopoly.

Vielleicht sind diese Punkt für die Hardcore-Könner unerheblich. Für mich als Duchschnittsspielerin ! aber extrem ärgerlich.
Eigentlich ein super Spiel mit toller Grafik, tollem Sound, tollen Entscheidungsfreiräumen und tollen Möglichkeiten die Ausrüstung und das Basiscamp aufzurüsten.
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am 26. August 2013
Die Rezensionen sagen ja schon eigentlich alles, daher nur kurz mein Senf dazu ;)

+ gut designte Level mit alternativen Coop Routen
+ sehr gute deutsche Sprecher
+ sehr viele spassige Gadgets & Waffen
+ spassiges aufleveln selbiger
+ sehr gute Musikuntermalung
+ nach etwas Übung, gut belegte Steuerung
+ Frei wählbare Zusatzmissionen
+ stylish inszenierte Kills
+ fordernde Missionen (manchmal jedoch etwas zu sehr fordernd....)

- kein gut abgemischter Sound...
- die Stimmenortung ist oft nicht richtig
- oftmals wurde vergessen die englische SPrachausgabe gegen die deutsche zu tauschen
- Geräusche sind oft schon viel zu früh hörbar, was zu irritationen führt
- Steuerung ist oftmals bockig bei der Zielerfassung was zu frustrationen führen kann (vor allem auf höheren Schwierigkeitsgraden)
- Teilweise lächerliche Rücksetzpunkte, die das Geschehen oftmals arg frustig werden lässt.
- sehr viel trial & error, was aufgrund rarer Checkpoints nerven kann

FAZIT: Das Spiel bietet eine ordentliche & stimmige Grafik, höchst professionelle deutsche Sprecher, eine spannende Story. Dazu abwechslungsreiches Gamesplay & oftmals freie Hand ob man wie Rambo vorgehen möchte oder gänzlich unentdeckt bleibt. Theoretisch ist es sogar möglich das SPiel durchzuspielen ohne als Sam Fisher Gegner zu töten. Leider sorgen die gneannten Minuspunkte hauptrangig für ein... FRUST !!!

Gut ich spiele auf "realistisch" und möchte auch eine spannende Herausforderung. Es macht schon Spass sich zu überlegen wie man am besten vorgeht. Doch was bringt es wenn man bereits 15min einen Level spielt, dann eine falsche Entscheidung trifft udn dann wirklich komplett von vorne anfangen muss?

Wenn man unzählige Male den Löffel abgibt oder erwischt wird, weil das SPiel hier und da unsauber programmiert ist, dann ist das im höchsten Maße ärgerlich!

Das Spiele bietet so viel gutes, vor allem das ganze Gadgets & Waffentuning macht das ganze sehr facettenreich, schade jedoch das man starke Nerven haben muss da man ansonstne das Pad desöfteren gegen die Wand pfeffern möchte.

Wer starke Nerven hat & Spiele des Genres mag bekommt hier ein super SPiel. Wer ungeduldig ist und schnell Frust bekommt, sollte lieber vorher antesten oder es besser ganz sein lassen.
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TOP 500 REZENSENT VINE-PRODUKTTESTERam 24. August 2013
"Splinter Cell: Blacklist" ist ein Titel, den ich in diesem Jahr (als großer Freund der Reihe) fest auf dem "will ich zocken-Schirm" hatte. Klar, der Vorgänger "Conviction" machte einiges anders und hatte nur noch recht wenig mit dem Ur-Pinzip der "Splinter Cell"-Reihe gemein, war aber dennoch äußerst Spielenswert. Denn es bot einige nette Features wie etwa Mark-and-Execute und eine sehr spannende Story. So, und nun ist "Blacklist" an der Reihe und soll wieder einiges anders machen respektive zu alter Form auflaufen, jedoch auch mit der ein oder anderen guten Idee des Vorgängers. Und ob der neue Schleichspaß mit Sam Fisher in der Hauptrolle in meinen Augen etwas geworden ist, das erfährst du wie immer, korrekt, in den folgenden Pro/Contra-Zeilen.

--- PRO ---

+ Die Story ist mal wieder wie ein guter Actionfilm und besticht vor allem durch das typische Terrorgequatsche und eben allem was dazu gehört. Das Ziel: natürlich mal wieder das Land der Träume... die USA. Und es liegt selbstverständlich an Sam und seinem Team Fourth Echelon, dies zu verhindern. Klingt nicht unbedingt nach der kreativsten Story? Ist es auch nicht. Dennoch wird der ganze Spaß hier in bester spannender "Splinter Cell"-Manier auf den Bildschirm getragen und das liebe Freunde, motiviert und unterhält ungemein bis zum Finale.

+ Mark and Execute ist wieder mit dabei, was ich persönlich als sehr cooles Feature ansehe. Hierfür müsst ihr zunächst einen Gegner ausschalten, um eine kleine Anzeige zu füllen. Anschließend markiert ihr einfach bis zu vier Feinde in näherer Umgebung und drückt bei Sichtung und Bedarf einfach die Dreieck-Taste, schon tobt sich Sam mit seiner Waffe richtig aus und schickt alle markierten Gegner nach und nach selbstständig in die ewigen Abgründe.

+ Neuerungen hat "Blacklist" natürlich auch zu bieten. Eine davon ist, das man seinen Agenten nun selbst ausrüsten darf, was sowohl die Kleidung (also Torso, die Farbe der Lampen an Sam`s Anzug, bessere Handschuhe, Stiefel, Tarnmuster etc.) als auch das Waffen- und Ausrüstungsarsenal betrifft. Sprich, erst die Waffe kaufen, dann modifizieren (Schalldämpfer, Visier, Patronenart usw. und so fort) und dann noch die Sekundärbewaffnung (also Granaten, Gimmiks etc.). Hört sich nach er menge Zeug an? Das ist es auch! Und wie bezahlt man das Ganze? In dem man Missionen erledigt. Durch das abschließen der Einsätze und erfüllen von Sekundärzielen (Notebook hacken, Daten sicherstellen, Bösewichte gefangen nehmen) werdet ihr nämlich mit jeder menge Kleingeld belohnt, welches dann in jede menge Kram investiert werden kann. Sehr motivierend!

+ Eine weitere Neuerung in "Blacklist" ist der Paladin. Dieser Name steht für einen Jet...einen großen Jet, welcher in diesem Teil der Reihe eure fliegende Kommandozentrale darstellt und alles beherbergt, was das Agentenherz sich wünscht – sprich eine Zentrale, einen Knast, ein Telefon für Sam`s Töchterchen, eine Werkstadt und so weiter und so fort. Doch natürlich ist das Ding nicht nur stimmungsvoll eingerichtet, nein es erfüllt auch einen Zweck. Ihr könnt nämlich auch eure fliegende Festung durch euer hart verdientes Geld ordentlich aufrüsten. Zum Beispiel das Cockpit modifizerien, um einen Radar in den Missionen zu erhalten. Oder die Krankenstation aufpimpen, damit sich die Lebensleiste schneller regeneriert.

+ Doch damit nicht genug, denn "Blacklist" hat noch einiges mehr an frischem Wind in petto. Denn auch der Storyverlauf als solcher hat eine Frischzellenkur erfahren. Man spielt nun nämlich nicht mehr einfach nur eine Kampagne durch, nein man begibt sich an die Kommandozentrale im Paladin und findet dort eine große Landkarte vor sich, auf welcher sich immer neue potenzielle Einsatzziele befinden. Hier gibt es dann zum einen die reinen Singelplayer-Einsätze welche die Hauptkampagne darstellen, dann gibt es noch Nebeneinsätze, welche sowohl allein als auch im Coop (Online oder via Splitscreen) in Angriff genommen werden können und dann gibt es noch die klassischen Multiplayer-Matches. Das verleiht dem ganzen eine vollkommen neue Note, die mir persönlich wirklich gut gefällt, da man stets selbst zwischen den Missionen wählen kann. Sollte man also mal die Nase voll von einem Einsatz haben, macht man einfach erst einmal einen Anderen. Cool ist auch das Briefing vor jeder Mission. Hier wird kurz die Sachlage geklärt und man kann anschließend die Ausrüstung an die eigene Spielweise anpassen (später auch während der Mission).

+ Und noch etwas ist Neu: Es gibt jetzt Hunde, die euch auf größere Distanz und selbst durch Türen mit ihrem feinen Riechorgan wittern können, Alarm schlagen, auch Angreifen und euch das Leben so gerne mal schwer machen. Eine wirklich tolle Idee, die leider nicht gänzlich zu Ende gedacht wurde, doch dazu im Contra-Teil mehr.

+ Das Spielgefühl ist so intensiv wie schon lange nicht mehr. Durch die Gänge schleichen, Lichter und Kameras ausknipsen, Lichtschranken überwinden, an Rohren oder Vorsprüngen entlang hangeln und Gegner von Oben ausschalten, sich in der Ecke verstecken und hoffen das man nicht entdeckt wird, mit der Haftkamera das Gebiet abchecken oder Feinde anlocken - all das ist "Splinter Cell" und all das macht in "Blacklist" wieder unheimlich viel Spaß. Doch es geht auch anders: Durch die Gänge preschen, die Gegner der Reihe nach mit Mark-and-Execute wegpusten, von Deckung zu Deckung hechten, Feinde KO schlagen – auch das ist im Prinzip kein Problem. Worauf ich hinaus will: Das Gameplay war schon lange nicht mehr so vielfältig und jede Spielweise (Ghost, Panther, Assault) wird belohnt bzw. macht auf seine Weise Spaß, wobei die Ghost-Variante am höchsten honoriert wird.

+ Die Kulissenvielfalt war ja schon immer nicht ohne und auch "Blacklist" bildet hier keine Ausnahme. Alle aufzuzählen würde jetzt den Rahmen sprengen. Auf jeden Fall wird’s nicht langweilig!

+ Optisch gibt es von meiner Seite nichts zu meckern. Hübsche Charaktermodelle, tolle Licht- und Schatteneffekte, scharfe Texturen, alles wirkt stimmig und sauber auf einander abgestimmt. Lediglich die Gesichtsanimationen wirken hier und da etwas steif, was aber zu verschmerzen ist.

+ Wie bereits erwähnt, bietet "Blacklist" einen Splitscreen, was für mich als großen Fan der Couch-Partien ein richtig fetter Pluspunkt ist. Schön ist auch, das dieser nicht einfach lose integrgiert wurde. Sprich, Spieler 2 kann beispielsweise seinen Agenten ebenfalls nach Lust und Laune ausrüsten und anpassen. Kurz: Das Dingen hier macht zu Zweit richtig Laune!

+ Die Synchronisation überzeugt ebenfalls ein weiteres Mal. Schön ist zum Beispiel auch, das Sam nach wie vor seine deutsche Stimme hat, welche einmal mehr perfekt zu seinem Charakter passt. Doch auch der Rest der Sprecher wirkt motiviert und liefert saubere Arbeit ab, was recht coole Dialoge zur Folge hat.

+ Die Gegner-KI ist für meinen Geschmack besonders auf den höheren Schwierigkeitsgraden sehr fordernd. Es wird genau geschossen, die Feinde bewegen sich, sind aufmerksam, geben Alarm, werfen Granaten, umzingeln einen, und verzeihen vor allem in den kniffligen Missionen keine Fehler.

--- NEUTRAL ---

: Hier würde ich den Versus-Multiplayer einordnen. Einige Ideen sind durchaus interessant, wie etwa das die eine Partei im Versus in bester Sam Fisher-Manier durch die Gegend streift und Systeme häcken muss, während die Verteidiger langsamer und in der Ego-Perspektive unterwegs sind. Das der ganze Spaß allerdings auf lange Sicht vor den Bildschirm fesselt, wage ich doch zu bezweifeln. Meinen Geschmack trifft der MP auf Dauer jedenfalls nicht unbedingt.

--- CONTRA ---

- Wie im Pro-Teil geschrieben, bringt die Neuerung "Hund" nicht nur positives mit sich. Wieso? Nun, es gibt Missionen, in denen ihr nicht entdeckt werden dürft. Geschieht dies doch, gilt die Mission als Fehlschlag und es heißt Neustart. Das Problem an der Hunde-Idee ist, das euch die Vierbeiner ebenfalls "entdecken" können und die Mission so ebenfalls als gescheitert gilt und dies wiederum, wenn du mich fragst, super bescheuert ist. Ein kurzes Beispiel: Ich stand vor einer verschlossenen Tür und späte mit der Kamera hindurch um die Lage zu peilen. Dann kam in besagtem Raum ein Hund vorbei, witterte mich und bellte fortan die ganze Zeit die Tür an. Als jedoch keine Wache reagierte, beschloss ich die Tür zu öffnen und den Hund zu erledigen. Kurz nach dem die Tür offen stand, galt die Mission allerdings prompt als Fehlschlag. Wieso? Es ploppte die Meldung auf: Sie wurden von einem Wachhund entdeckt! Ja nee is klar liebe Entwickler! Die ganze Zeit macht der Köter Lärm und keine Sau interessiert es und wenn er Blickkontakt hat gilt der Einsatz als gescheitert – enorm hoher Frustfaktor!!!

- Apropos Frustfaktor: Der ist stellenweise wirklich arg hoch, denn es gibt in einigen Missionen keine Checkpoints. Haben diese Missionen dann auch noch die Regel, das man bei Sichtung durch einen Gegner sofort von Vorn beginnen muss, ist das Dilemma perfekt.

- Das Spiel hat einige dicke Soundpatzer. In manchen Missionen sprechen die Gegner beispielsweise plötzlich Englisch, dann wieder Deutsch, dann wieder Englisch und das alles in ein und dem selben Level. Doch nicht nur das: Man hört das berühmte Kamerageräusch beispielsweise schon auf gefühlt 50 Meter Distanz. Man sucht und sucht und sucht schließlich das verdammte Ding an der Wand und wo ist sie...drei Räume weiter. Das gleiche gilt für manche Gegner-Gespräche. Die Typen unterhalten sich dermaßen laut, das man sich stets umschaut da man denkt, die Männers würden direkt hinter einem stehen, bis man schließlich feststellt, das sich diese zwei Etagen weiter oben auf einem Dach befinden. Hier muss dringend nachgebessert werden, denn das sorgt für ordentlich Verwirrung!

FAZIT:
"Splinter Cell: Blacklist" ist richtig gut geworden und sollte sogar alt eingefleischte Fans zufrieden stellen. Der Umfang ist enorm, das Gameplay durch seine drei Spielweisen welche jeweils seperat belohnt werden sehr abwechslungsreich und fordernd, die Synchro wirklich gut, es ist Mulitplayerfreundlich (sowohl On-als auch Offline), man kann seinen Charakter und seine Ausrüstung individuell gestalten, die Optik ist hübsch und der Sound macht Spaß. Das einzige was mich wirklich stört sind die nervigen Hunde-Momente in den bestimmten Missionen, die Soundpatzer und der stellenweise enorm hohe Frustfaktor. Nichts desto trotz verdient "Blacklist" klar die Höchstwertung! 5 Sterne
1212 Kommentare| 25 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 31. Januar 2015
Das Spiel habe ich ohne große erwartung gekauft. Dafür hat es aber einen sehr guten eindruck hinterlasse, anfangs muss man sich an die Steuerung gewöhnen aber wenn man es raus hat bietet das Spiel eine menge spielspaß. Auch gut finde ich, dass es es viele verschiedene Missionenen gibt und alle sehr unterschiedlich sind.
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am 10. April 2014
Ich war schon seit dem ersten Teil der Spielereihe ein Fan von Splintercell. Wer also schon immer auf Stealth und Sam Fisher stand, kann hier bedenkenlos zugreifen. Denn das Spiel besinnt sich wieder auf seine Schleich-Wurzeln zurück, ohne die Action-Fans zu vergraulen.

Klasse Spiel
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am 25. Mai 2014
Ich kann beim besten Willen die teilweise negativen Bewertungen nicht verstehen.
Hammer spiel, egal ob Story-Modus oder Koop, oder natürlich das altbekannte Spies vs Mercs.
Story ist "klein aber fein", also recht kurz. Dafür wird aber mit den zahlreichen Koop/Einzel Missionen ausgeglichen. Ich spiele sehr oft mit Freunden und somit macht es magamäßig Spaß zu zweit (nur zu zweit, Briggs und Sam) die bösen Jungs auszuschalten. Egal ob mit dem Panther, Ghost, oder Assault Modus. Ich kann dieses Spiel jedem Stealth-Liebhaber ans Herz legen. KAUFEN KAUFEN KAUFEN!!!
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am 26. Juni 2014
Ein sehr gutes spiel dass mich an die ersten Teile der Serie erinnert. Gute Grafik, man kann agressiv oder auch verdeckt vorgehen und dementsprechend auch die Bewaffnung zu der jeweiligen Spielweise wählen. Ich persönlich habe bis eben so gut wie nichts über dieses Spiel gehört, lege aber jedem nahe, der auf Stealth-Action bzw. die ersten Teile der Splinter Cell Reihe steht hier zuzugreifen.
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