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Der Tod ist ein Meister aus Wien: Leben und Taten des Amon Leopold Göth Gebundene Ausgabe – 11. März 2008

4.8 von 5 Sternen 10 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Johannes Sachslehner, geboren 1957 in Scheibbs, studierte an der Universität Wien Germanistik und Geschichte (Dr. phil.) und unterrichtete von 1982 bis 1985 an der Jagiellonen-Universität Krakau als Gastlektor für deutsche Sprache und Literatur, danach im Archiv- und Verlagswesen tätig, seit 1989 Verlagslektor; Lehrbeauftragter der Universität Wien mit Schwerpunkt österreichische Literatur des 19. und 20. Jahrhunderts. Von Johannes Sachslehner erschienen u. a. die Bände „Wien anno 1683“ und „Der Infarkt. Österreich-Ungarn am 28. Oktober 1918“.


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Top-Kundenrezensionen

Format: Gebundene Ausgabe
Betrachtet man den eigentlichen Buchtitel "Der Tod ist ein Meister aus Wien", so kann dieser direkt Mehrdeutig ausgelegt werden.
Im Vergleich zu den wirklichen und auch definitv belegbaren Taten des Lagerchefs Göth, ist das nicht machbar.

Grausamkeit, Kaltblütigkeit und unerbittlicher Hass, den Amon Göth ausstrahlt und verkörpert, bereiten während der Lektüre des Buches gar "dem Wissenden Leser", bzw. dem geschichtlich Bewanderten ein Neues fast kaum messbares Maß an Schrecken.
Die geschilderten Taten, die sich während des 2. Weltkrieges in Plaszow zugetragen haben, belaufen sich fernab jeder Menschlichkeit.

Natürlich sind die schrecklichen Taten einiger Nazi Massenmörder schon länger bekannt, doch das Buch von Sachslehner schlägt im wahrsten Sinne ein neues Kapitel auf.
Die tragische Darstellung der bewegenden Einzelschicksale der Lagerhäftlinge, die berührenden Familiengeschichten, Erzählungen von Trennung und ewigem Abschied werden hier ebenso erwähnt wie jene Personen, die sich im direkten Umfeld von Göth aufhielten.
Die empathische Verbindung zwischen Leser und "Opfer" scheint zwar direkt zu Beginn ein grauenvolles Limit zu erreichen, das im Laufe der Biographie jedoch wieder durch unvorstellbare Taten und Handlungen sprichwörtlich niedergerissen wird.

In anderen Worten: Man kann sich die mentalen, sowie die physischen Leiden der vorkommenden Menschen wohl nicht ansatzweise vorstellen, obgleich einen während des Lesens eine unglaubliche Wut, gepaart mit einer fast paralysierenden Hilflosigkeit, die wiederum schnell in Verachtung den Tätern gegenüber mündet.
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Von Helga König #1 HALL OF FAME REZENSENTTOP 500 REZENSENT am 10. Juni 2008
Format: Gebundene Ausgabe
Das vorliegende Buch thematisiert das Leben des Kommandanten des Konzentrationslagers Plaszow bei Krakau: Amon Leopold Göth ( 1908- 1946), der von seinen Freunden " Mony " genannt wurde. Wer den Film " Schindlers Liste " gesehen hat, konnte sich bereits einen Eindruck von diesem Schurken verschaffen, wobei die Realität die Darstellung im Film an Schlechtigkeit bei Weitem übertrifft.

Einige Wochen habe ich benötigt um dieses Buch zu Ende zu lesen, obgleich es sehr gut recherchiert und geschrieben ist. Sich mit den Handlungen eines Sadisten auseinanderzusetzen, der allein eigenhändig 500 Menschen umgebracht hat, ist kein Lesevergnügen.Was macht einem Menschen so grausam und seelenlos?

Nach dem Krieg wurde Göth des Völkermordes im Rahmen des NS-Vernichtungsfeldzuges gegen Juden und Polen angeklagt. Dabei wurden fünf Anlagepunkte wurden formuliert: 1) Göth wurde beschuldigt als Kommandant des Zwangsarbeiterlagers Plaszow den Tod von etwa 8.000 Menschen verursacht und dabei immer wieder auch eigenhändig getötet zu haben. 2) Vorgeworfen wurde ihm des Weiteren während der von SS-Obersturmbandführer Willy Haase durchgeführten " Liquidierung " des Krakauer Ghettos den Tod von etwa 2.000 Menschen verschuldet zu haben. 3) Beschuldigt wurde er ebenfalls , während der "Liquidierung" des Ghettos in Tarnow die Deportation von etwa 8.000 Menschen angeordnet zu haben und während dieser Aktion" eine unbestimmte Anzahl von ihnen ermordet zu haben 4) Auch bei der schrittweisen Auflösung des Lagers in Szebnie zwischen September 1943 und dem 3.2.1944 trat Göth als Killer auf. Man klagt ihn an den Befehl zu Ermordung zahlreicher Lagerinsassen bzw.
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Format: Gebundene Ausgabe
Ein großartig geschriebenes und recherchiertes Buch über eine Bestie. Amon Leopold Göth war ein Massenmörder, der aus Vergnügen tötete und quälte. Wann immer die Diskussion um den Holocaust zu erlöschen droht, sollte man sich ein Buch wie dieses zur Hand nehmen. Sachslehner zeigt auf erschreckende Art und Weise, wie töten und quälen zu einer Banalität werden. Er zeigt aber auch welcher Kleingeist und perfider Sentimentalist sich hinter dem Täter verbirgt. Höchst empfehlenswerte Lektüre!
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Von Mario Pf. HALL OF FAME REZENSENTTOP 1000 REZENSENT am 19. März 2008
Format: Gebundene Ausgabe
Den meisten Menschen sagt der Name Amon Leopold Göth vielleicht nur durch den Hollywood-Film "Schindler Liste" etwas, durch welchen der Schlächter von Plaszow weltbekannt wurde. Aus diesem Grund hat der Historiker Johannes Sachlehner dem Österreicher Göth von seiner Jugend in Wien bis auf den Höhepunkt seiner "Karriere" in Plaszow und dem Ende in Krakau nachgespürt und dadurch die überraschenderweise erste Biografie des KZ-Kommandanten geschaffen. Zugute kommt dem Autor dabei, dass er von 1982 bis 1985 selbst als Gastlektor an der Jagiellonen-Universität in Krakau tätig war und sich bei seinen Recherchen auf die in polnischen Archiven erhaltenen Originalquellen stützen konnte.

Als Sohn eines Verlegers geboren machte Göth seine ersten Kontakte mit dem nationalsozialistischen Gedankengut bereits in seiner Jugend als Mitglied einer entsprechenden Jugendorganisation und später bei der Heimwehr, welche er schließlich wieder verlassen hat um sich den Nationalsozialisten und der SS anzuschließen, wobei er bald gezwungen war ins Deutsche Reich zu fliehen. Doch der mit sehr guten Manieren ausgestattete Mony, wie er von Freunden und Familie genannt werden durfte, war ein gnadenloser Mörder, der sich an seiner eigenen Grausamkeit berauschen konnte, wie zahlreiche Zeitzeugen berichten können.

Für Amon Göth war all das kein Widerspruch und mit seiner immensen Begeisterung für die nationalsozialistische Ideologie und seiner Einsatzbereitschaft, sowie der exzellenten Manieren galt er als Musteroffizier der SS.
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