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Kundenrezensionen

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am 2. Mai 2010
Vor wenigen Wochen hatte ich Nicola Foergs Roman "Schussfahrt" (der erste Band der Kennerknecht-Weinzirl Reihe) gelesen und ehrlich gesagt haette ich es bei diesem einmaligen Vergnuegen wohl auch belassen, haette ich "Tod auf der Piste" nicht bereits hier liegen gehabt. Deshalb komme ich nicht umhin, die beiden Buecher zu vergleichen.
Als ich diesmal zu lesen begann, war ich erstmal positiv ueberrascht. Die Hintergruende der Kommissarinnen wirkten interessant und die pseudophilosophischen Abschweifungen, die mich in Schussfahrt fuerchterlich genervt hatten, waren besser in die Handlung integriert. Je weiter ich jedoch in das Buch vordrang, desto mehr zerschlug sich dieser erste Eindruck wieder.

Der Mordfall ist auffaellig aehnlich gelagert, wie in "Schussfahrt". Wieder nimmt die Autorin einen erschossenen Mann im Skigebiet als Aufhaenger fuer diverses Geplaenkel ueber den ewigen Kampf der Tourismusindustrie mit den Umweltschuetzern. Etwa in der Mitte des Romans fuehrt die Kommissarin beispielsweise einen dreiseitigen Dialog mit einem ihrer Zeugen ueber die Klimaerwaermung - ohne, dass es irgendetwas zur Handlung beigetragen haette. Saetze wie: 'Er sprach wie aus einem Lehrbuch' taeuschen dabei nicht wirklich darueber hinweg, dass diese Passagen aus einem Ebensolchen abgeschrieben scheinen.

Die Kommissarin Irmi, aus deren Sicht der Roman erzaehlt wird, ist angenehm sproede. Allerdings verblasst daneben ihre Kollegin Kathi und deren Geschichte voellig. Diese zieht eigentlich nur trotzig-trampelig und spruecheklopfend durch die Landschaft, ohne zu den Ermittlungen wirklich etwas ausser wuesten Vermutungen beizutragen. Dazu reiht sich eine Zahl mittelalter, intelligent-erfolgreicher Herren als Nebendarsteller, die sich auf der Symphatieskala hauptsaechlich im Negativbereich aufhalten, ansonsten aber Einheitsbrei sind. Ich hatte nach kurzer Zeit den Ueberblick verloren, wer nun wie, wo, was... Ansonsten passiert nicht uebermaessig viel. Irmis Privatleben beschraenkt sich auf Gedanken, die sich vor Allem um einen geheimnisvollen 'Ihn' drehen. Nun hatte ich erwartet, dass es dazu dann irgendwann eine verblueffende Enthuellung gibt. Stattdessen wird der Liebhaber schliesslich auf einer halben Seite erklaert, ohne ein einziges Klischee ('frustrierte, langweilige Ehefrau') auszulassen.
Der Krimi selbst plaetschert weitgehend dahin, ohne zu irgendwelchen aufregenden Erkenntnissen zu gelangen. Spannung? Fehlanzeige.

Insgesamt kann ich leider auch fuer diesen Roman keine Empfehlung aussprechen. Was hoffnungsvoll beginnt, verlaeuft recht schnell im Sande.
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am 4. März 2012
Auf der Kandahar-Piste wird ein Toter gefunden mit einem altmodischen Skianzug. Bei der Leiche handelt es sich um Ernst Buchwieser, Lehrer am Ettaler Gymnasium und Gegner der Ski-WM. Ziemlich schnell erforschen Irmi Mangold und ihre Kollegin Kathi den Bekanntenkreis Buchwiesers und haben recht schnell einen Verdächtigen im Visier. Irmi ist regelrecht besessen von dem Gedanken, dass dieser verdächtige Mann der Mörder sein muss...

Von den beiden Ermittlerinnen erfährt man nicht gerade viel persönliches, nur dass Kathi sich mit ihrer pubertierenden Tochter ständig in die Haare kriegt. Und Irmi ist ein richtiges "Mann-Weib", die sich unter ihrer harten Fassade nach Zärtlichkeiten sehnt. Immer wieder ist die Rede von einem "Er", mit dem Irmi sich immer wieder trifft, doch mehr erfährt man, bis auf ein paar sehr klischeehafte Kleinigkeiten am Schluss, diesbezüglich nicht.
Viel zu lange widmet sich die Autorin den ganzen Aussagen der vielen Personen, mit denen Ernst Buchwieser in Kontakt stand. Eigentlich handelt das ganze Buch nur von solchen Gesprächen zwischen Irmi und einem Zeugen oder potentiellen Verdächtigen. Kathi hätte man sich eigentlich gleich sparen können, da diese ziemlich in den Hintergrund rückt und eine Weile sogar aussetzte, wenn auch mit Begründung.

Interessant zu lesen war, wie sich schön langsam Buchwiesers Vergangenheit zusammensetzt. Hierbei erfährt man auch, was es mit dem merkwürdigen Skioutfit auf sich hat und welche Schuld die damaligen Freunde auf sich geladen haben. Ich schreibe bewusst "interessant", weil spannend kann man es nicht unbedingt nennen. Durch die anfangs vielen falschen und gelogenen Aussagen, war ich ziemlich verwirrt und es dauerte etwas, bis ich einen Überblick hatte, was wirklich damals passiert ist.
Wer der Mörder ist, bleibt ziemlich lange unklar, aber der Ausgang vorhersehbar. Demnach kommt auch am Schluss eher mäßig bis gar keine Spannung auf.

Den Schreibstil von Nicola Förg finde ich gut, um nicht nur zu kritisieren, das Buch liest sich flüssig und man ist entsprechend schnell damit durch. Inhaltlich war es für mich jedoch ein enttäuschender Krimi! Die Geschichte plätschert ständig dahin, ohne dass was überaus überraschendes passiert. Die Charaktere sind nicht gut ausgearbeitet und von Spannung keine Spur.
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am 1. Oktober 2011
Als ich die schlechten Rezensionen gelesen hatte, war ich erst einmal sehr negativ beeinflusst. Aber ich wollte dem Buch dennoch eine Chance geben. Und ich finde es hat sich gelohnt!
Der Einstieg verläuft etwas holprig und es dauert ein wenig, bis man sich in die Geschichte eingelesen hat. Doch nach und nach fesselte die Story mich und auch das Ende fand ich überraschend und gut.
Auch die Kommisarin Irmi Mangold gefällt mir sehr. Ich finde, dass es in der Welt der glücklich verheirateten bayerischen Männer erfrischend ist auch mal eine Frau anzutreffen, die nicht den normalen Klischees entspricht und trotzdem ihr Leben in die Hand genommen hat. Die kleinen Ausflüge in ihr Gefühlsleben machen Frau Mangold meiner Meinung nach nur sympathischer.
Im Gegensatz dazu kann ich mit ihrer Kollegin Kathi Reindl überhaupt nichts anfangen. Sie hat in diesem Buch eigentlich nichts zur Polizeiarbeit beigetragen, sondern diese eher behindert. Ob so jemand im wahren Leben auch nur die geringste Chance hätte bei der Mordkommission zu arbeiten? Vielleicht sollte Frau Reindl lieber in Erziehungsurlaub gehen und Irmi Mangold bekommt einen neuen Partner an die Seite gestellt...
so und nun freue ich mich schon auf das nächste Buch von Nicola Förg :-)
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am 6. November 2014
ie Ware kam püntklich und ohne jegliche Beschädigung bei mir an. Es gab bezüglich der Ausführung keinerlei Beanstandungen und somit kann ich den Artikel nur weiter empfehlen. Das Buch liest sich unterhaltsam und kurzweilig.
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am 1. Juli 2009
.. wurde ich von Nicola Förgs neuem Werk. Ich bin absoluter Förg-Fan und habe beim Lesen so ziemlich alles vermisst was ihren Schreibstil so sympathisch und ihre Figuren so lebendig macht.
Die neue Kommissarin ist nur oberflächlich geschildert und die Anspielungen auf ihre seltsame Affäre verwirren nur.
Irmi ist etwas zu alt und zu spröde für meinen Geschmack. Eine übermüdete und gefrustete Kommissarin möchte ich nicht bei ihren Fällen begleiten.
Wie sympathisch war dagegen die chaotische Jo und der ewige Single Gerhard Weinzierl. Hier hätte man sicher für Gerhard und Evi einen neuen Fall finden können, bevor sich das Thema zwischen Gerhard und Johanna totläuft.
Frau Förg, ich hoffe es gibt eine Fortsetzung mit dem gleichen Esprit wie bisher.
Ich würde mich sehr freuen.
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am 27. Juli 2009
Es scheint sich in der Krimiliteratur inzwischen soweit entwickelt zu haben, dass jeder Landkreis und jeder Ort mit einem Kriminalroman aufwarten muss, um vertreten zu sein. Manchmal wird daraus eine spannende Geschichte, in die sich der Leser aufgrund der Assoziationen zu den Schauplätzen gut einlesen kann und manchmal wird einfach nur zwanghaft versucht aus den Konstanten "Landkreis" und "Kriminalroman" irgendetwas zu Papier zu bringen.
Nicolas Förgs Roman "Tod auf der Piste" gehört zu letzterem.

Da ich aus dem Landkreis stamme und gute Erfahrung mit anderen regionalen Kriminalromanen gemacht hatte, griff ich zu Tod auf der Piste. Bereits auf den ersten 20 Seiten werden zwanghaft alle Schubladen werdenfelser Klischees bedient, eine absurde Geschichte konstruiert und Dialoge verfasst, die sich auf derart peinlichem und primitiven Niveau bewegen, dass es weh tut. So zicken sich Snowboardfahrer und Kommissarin auf der Piste an, dabei stellen sie fest, dass sie sich aus der Kindheit kennen und sie Garmischerin und er Mittwnwalder ist (Lokalrivalität) und schwups haben wir einen langweiligen und nebensächlichen Dialog, der zwar nichts mit dem Fall zu tun hat aber Seiten füllt. Ansonsten werden noch Lieder von Kid Rock zitiert und krampfhaft alle spannenden Ereignisse in der Geschichte bemüht um auch nur irgendetwas erzählen zu können.

Es tut mir leid, aber das Buch war unterirdisch, für mich eine reine Zeitverschwendung.
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am 11. Januar 2013
Ich muss vorweg schicken, dass ich den Krimi in der gekürzten Hörbuchfassung gehört habe.

Der Vortrag durch die Sprecherin Julia Fischer ist OK. Nicht so herausragend wie Till Hagen als Sprecher bei den Andreas-Föhr-Krimis, dafür aber auch nicht so gewöhnungsbedürftig wie manch anderer Sprecher.

Nicola Förg-Krimis habe ich schon mehrere gehört, sie gefallen mir in etwa gleich gut wie die Storys von Jörg Mauerer, die übertriebener und kaberettistischer, fast überzogen humorisitisch gelagert sind. Da ist Förg näher am liebenswerten alpenländischen Original.

Jede Story ist bei ihr durchsetzt von einem unterschwelligen aber leichten Konflikt zwischen Irmi Mangold als Kommisarin und ihrer jüngeren Kollegin, die sich aber im Fall immer wieder zusammenraufen. Wie im richtigen Leben halt. Am Ende halten sie zusammen.

Der Plot hier spielt eingebettet in die zeitgenössische Diskussion um Umweltschutz und sportliche Großereignisse am Beispiel Garmisch-Partenkirchens Bewerbung um die Winter-Olympiade. Der Plot entwickelt sich schön, anfangs gibt es viele potentielle Täter, da das Opfer sich als moderner Lehrer in einem strengen Kloster-Internat und gleichzeit Umweltschutz-Aktivist etliche Feinde gemacht hat. Hinzu kommt die Verstrickung in der Vergangenheit einer Jugend-Clique. Die Lösung ist nicht überraschend, muss sie auch nicht immer sein, jedoch solide und glaubhaft erarbeitet. Das alpenländische Kolorit kommt nicht zu kurz, bei weitem nicht so übertrieben wie bei Jörg Maurer. Dickköpfigkeit, Zusammenhalt müssen von Irmi Mangold mühsam aufgebrochen werden.

Insgesamt solide Kost, gute 4 Sterne.
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am 27. Juni 2015
Ich hatte das Buch gewählt, weil ich sehr gerne Alpenkrimis lese, aber der Roman hier war manchmal bisschen unverständlich, jedenfalls für mich. Ich vermisste den groben Humor der bisher gelesenen Alpenkrimis....
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am 7. Januar 2015
Man kennt sich irgendwann nicht mehr aus, weil es zu viele Verdächtige gibt. Keine markanten Charaktere. Verstehe auch nicht die Notwenigkeit der zweiten Kommissarin. Alle Figuren sind sehr farblos.
Eher enttäuschend.
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am 31. Juli 2009
Eines mal vorweg: Ich bin totaler Garmisch Fan! Genau das war der Grund, weshalb ich mich zum Kauf des Buches hinreißen lassen habe. 237 Seiten später frage ich mich:"Warum nur?"! Völlig vorhersehbare Handlung und unsympathische Protagonisten stehen hier absolut im Vordergrund. Wie viele andere Leser fand ich den Bezug zu Ettal ebenso etwas daneben.
Fazit: Lesen, abhaken und im Regal verschwinden lassen. Es gibt bessere und überzeugendere Alpen- Krimis!
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