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Der Tod in Venedig Audio-CD – Audiobook, 19. April 2005

4.1 von 5 Sternen 208 Kundenrezensionen

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

'Thomas Mann hat die schönsten, die klügsten, die tiefsten und wichtigsten Bücher geschrieben.' (Marcel Reich-Ranicki) -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch.

Rezension

Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)

Tod in Venedig
OA 1912 Form Novelle Epoche Moderne
Thomas Mann hat die Novelle, tragisches Gegenstück zum späteren, mit eher humoristischen Zügen versehenen Zauberbergroman, stets zu seinen Hauptwerken gezählt. Zum Erfolg beigetragen haben vermutlich auch der pittoreske Schauplatz und die dem klassischen Drama angenäherte Form, in der auf kleinem Raum, dramaturgisch konsequent und stimmungsvoll-bedrohlich, eine Untergangsgeschichte gezeigt wird, die an einem Ausnahmefall einmal mehr Manns Auseinandersetzung mit der Künstlerthema vorstellt.
Inhalt: Der 50-jährige, in München lebende Schriftsteller Gustav von Aschenbach, der pflichtbewusst und diszipliniert arbeitend, sich auf der Höhe seines öffentlichen Ruhms befindet, reist, von plötzlichem Fernweh und Reiselust erfasst, nach Venedig. In der schwül-fiebrigen Atmosphäre der Lagunenstadt verbringt er eine Reihe von Tagen in einem Zustand zunehmend aufgelöster innerer Ordnung und Disziplin, in sinnlicher Zuneigung entflammt zu dem im gleichen Hotel logierenden polnischen Jüngling Tadzio, bis er sich, nach einer Verlängerung seines Aufenthaltes, in dem beginnenden Ausbruch einer Cholera-Epidemie an frischem Obst infiziert und in der Schlussszene am Meeresstrand sitzend stirbt.
Aufbau: Die Novelle ist wie im klassischen Drama in fünf Abschnitte gegliedert. Die steigende Handlung gipfelt im dritten Teil mit der verschobenen Abreise aus Venedig, die den Untergang besiegelt. Für den ›Tod in Venedig‹ vor allem charakteristisch ist die von Mann erstmals ausführlich verwendete Leitmotivtechnik, ein poetisch-allegorisches Verfahren, das darin besteht, durch eine Reihe von in die Novelle eingestreuter scheinbar realistischer Details eine zweite mythologische Ebene zu etablieren. So treten von Beginn an Figuren auf, die in der griechischen Mythologie, im Gott Hermes bzw. in der Figur des Charon, der nach dem Mythos die Toten über den Grenzfluss der Unterwelt fährt, ihren allegorischen Bezugspunkt besitzen: im Eingangsteil ein merkwürdiger Fremder am Nordfriedhof, auf dem Schiff nach Venedig der Fahrscheinverkäufer, ein alter Stutzer während der Überfahrt, ein Gondoliere, der Straßensänger und schließlich die Figur des Jünglings Tadzio selbst, der am Ende mit seiner Hand »ins Verheißungsvoll-Ungeheure« weist. Schon die erste Zeile der Novelle mit dem Namen des Helden Aschenbach intoniert den Zusammenhang.
Das Thema einer durch den Eros gefährdeten bürgerlichen Ethik sowie die durch Leitmotive eingeführte Todesthematik haben unter anderem als Quelle das Werk Die Geburt der Tragödie aus dem Geist der Musik von Friedrich R Nietzsche. Die dortige Unterscheidung zwischen dem Apollinischen und Dionysischen, dem Gott der Erkenntnis und des Maßes, und dem Gott des Rausches, dient zur Kennzeichnung der beiden Pole, zwischen denen der Künstler steht. Ihm ist es in seiner Tätigkeit wesentlich um die Vermittlung beider zu tun. An Achenbach, der in seinem Schreiben eine reife Klassizität erreicht zu haben meint, die beide Pole umfasst, wird als exemplarischem Fall die Gefährdung durch das Dionysische offenbar (»Achenbachs Seele kostete Unzucht und Raserei des Untergangs«), dessen der Künstler gleichwohl bedarf.
Wirkung: Innerhalb des Gesamtwerks von Mann nimmt Der Tod in Venedig hinsichtlich der zentralen Künstlerproblematik, die inhaltlich hier noch keiner Lösung zugeführt wird, eine wichtige Stellung ein. Mann festigte durch die Novelle und ihren der Neuklassik nahe stehenden Stil ferner seinen Ruf als klassischer Schriftsteller. Ihre Popularität verdankt die Erzählung nicht zuletzt auch der homoerotischen Thematik, die einen autobiografischen Bezug nahe legte. Nicht zuletzt dank Lucio Viscontis Verfilmung von 1970 mit Dirk Bogarde in der Hauptrolle gehört sie auch zu den international erfolgreichsten Werken des Autors. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch.

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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Von Ein Kunde am 14. Dezember 2001
Format: Gebundene Ausgabe
Die armen Schüler, die sich an diesem Ort über die ihrer Meinung nach nicht mehr vorhandene Aktualität des Buches beklagen haben entweder zweifelhafte Lehrer oder schlichtweg eine unterentwickelte Fähigkeit zur Selbstreflektion. Es geht nicht um die Vergangenheit, es geht viel mehr um die Mechanismen und Automatismen in der Formung des Charakters eines Menschen unter immer wieder aktuellen Machtkonstellationen. Und es glaube bitte keiner, dass die dargestellten Verformungen eines Charakters nur in dieser Zeit geschehen sind, man schaue sich aufmerksam um und siehe da, die Heßlings von heute sehen anders aus, sind häufig seminargeschliffene Schönredner. Hinter der Fassade aber steckt leider oft genug der nahezu skrupellose Machtmensch. Das wird aktuell bleiben solange es Menschen gibt und schon deswegen ist es gut und wichtig, zu wissen was diese Menschen treibt und wie sie sich selbst gegenüber ihr Handeln, ihr Tun und Lassen zu rechtfertigen versuchen.
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Von Michael Dienstbier TOP 500 REZENSENT am 8. April 2005
Format: Gebundene Ausgabe
Einfach nur wunderbar! Die Kirche lief Sturm gegen dieses 1951 erschienene Spätwerk Thomas Manns. Wie könne man sich nur so an der Schöpfung vergehen. Wie auch immer, für alle Nichtdogmatiker ist dieser Roman ein köstlicher Spaß.
Erzähler ist der Mönch Clemens, der uns diese Geschichte "zur Unterhaltung" berichtet. Protagonist ist Gregorius, das Kind von Wiligis und Sibylla, einem Geschwisterpaar. Als diese das unerhörte Ausmaß ihres Aktes begreifen, legen sie das Baby in ein kleines Schiffchen und setzen dieses auf dem Meer aus, beigelegt ein Bericht über die schändliche Herkunft des Kindes. Ein Abt auf einer kleinen Insel findet das Schiffchen, nimmt den kleinen Gregorius auf, verheimlicht aber vor aller Welt die Geschichte seiner Herkunft und lässt dem Jungen eine theologische Erziehung angedeihen. Als junger Mann erfährt Gregorius jedoch von seinem Makel und beschließt auf Ritterfahrt zu gehen, um seine Sünden zu büßen. Dabei befreit er eine Stadt und heiratet dessen Herrin. Diese Herrin ist, man hält es nicht für möglich, seine Mutter. Nach mehreren Jahren erfahren die beiden durch Zufall von dieser Misslichleit und der gute Gregorius beschließt, den Rest seines erbärmlichen Lebens auf einem kahlen Felsen in Meer zu verbringen. 17 Jahre später, die Kirche ist durch ein Schisma gespalten, haben zwei Kirchenmänner eine Vision, dass der neue Papst seit 17 Jahren sein Dasein auf einem Felsen fristen soll. Sie begeben sich sofort auf die Suche und finden auch tatsächlich Gregorius, der auf wundersame Weise überlebt hat und zum neuen Papst ernannt wird.
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Format: Gebundene Ausgabe
Wer behauptet, dass dieser Roman langweilig und schrecklich ist, hat ihn nicht gelesen sonder angeschaut. Auf den ersten Blick, bzw. während des Lesens kann dieses Stück sehrwohl an den Nerven zehren. Es ist keine leichte Unterhaltungslektüre, aber wer erwartet das von Heinrich Mann? Erst wenn man das bis zur letzten Seite durchgehalten hat und die Teile zusammenfügt eröffnet sich einem das Genie, des Autors. Dieses Gespür für zwischenmenschliche Beziehungen. Wer sich mit dem Buch genauer befassen möchte werd an Freud nicht vorbeikommen.

Grandios! Aber man muss einfach durchhalten und sich zum lesen zwingen, man wird dafür belohnt. Nur schon alleine die unendlichen Parallelen zwischen der willhelminischen und der heutigen Gesellschaft sind erschreckend. Der Untertan, ist der Mensch wie er leibt und lebt.
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Von Doro Betz am 4. März 2016
Format: Kindle Edition Verifizierter Kauf
Der Protagonist Aschenbach fühlt sich aufgrund einer Begegnung mit einem Fremden unwohl, er beschließt zu verreißen, sein Ziel Venedig, Lido
Dort ist Nebensaison, eine russische Adelige mit Sohn und Tochter sind ebenfalls dort, Aschenbach ist ganz angetan von der Gestalt des Knaben, er beobachtet ihn, fasst ihn allerdings nicht an, das würde im einfallen.
Die Geschichte spielt in einer Zeit in der Cholera zu Gast war, ein sehr schönes Buch, das lesen hat viel Freude bereitet
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Über die Haupterzählung dieses Bandes, "Der Tod in Venedig", ist von meinen Vorrezensenten schon viel geschrieben worden; ausreichend, um sich ein gutes Bild dieses Meisterwerks der Jahrhundertwende zu machen.
Allerdings beinhaltet dieses Buch auch andere Erzählungen, auf die ich kurz eingehen möchte, da sie in den vorigen Rezensionen zu kurz gekommen sind.
"Tristan" ist ein Frühwerk von Thomas Mann. Seine Leser werden den Schauplatz wiedererkennen, ein Sanatorium in den Schweizer Alpen. Der Protagonist: Ein Möchtegern-Schriftsteller, ein Einzelgänger und schwieriger Mensch. Die Frau eines Großkaufmanns taucht auf und die Szene für ein sehr problematisches, platonisches Liebesverhältnis ist gesetzt. Sehr gut zu lesen und mit der für Mann typische klare Psychologie ausgestattet.
Danach kommt meine Lieblingsgeschichte, "Die vertauschten Köpfe". Diese Erzählung ist in der indischen Märchenwelt angesiedelt, voller Wunder und farbenprächtig erzählt. Man könnte meinen, dass ein Inder diese Geschichte erzählt hätte. Eine ergreifende Handlung, wunderschön geschrieben und sehr weise. Eines der Spätwerke von Mann.
Dann geht es weiter mit einer sehr kurzen Erzählung, "Gladius Dei", in der es um die Unantastbarkeit der Heiligen Jungfrau Maria geht und um die Entfremdung von Religion und Heiligtum in der modernen Welt. Das Thema ist auch heute noch (mehr denn je) aktuell, allerdings habe ich mich mit dieser kleinen Geschichte nicht so richtig anfreunden können, da Mann hier zu sehr moralisierend den Finger hebt.
Anders sieht es wieder mit der kurzen Erzählung "Schwere Stunde" aus, eigentlich nichts mehr als eine Momentaufnahme im Schaffensprozess von Schiller.
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