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Tod in Lissabon. Stern Krimi-Bibliothek Band 24 (Deutsch) Gebundene Ausgabe – 22. August 2006
von
Robert Wilson
(Autor),
Kristian Lutze
(Übersetzer)
|
Robert Wilson
(Autor)
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-
Seitenzahl der Print-Ausgabe576 Seiten
-
SpracheDeutsch
-
HerausgeberStern Krimibibliothek
-
Erscheinungstermin22. August 2006
-
ISBN-103570068390
-
ISBN-13978-3570068397
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Produktinformation
- Herausgeber : Stern Krimibibliothek; 1. Aufl. Edition (22. August 2006)
- Sprache : Deutsch
- Gebundene Ausgabe : 576 Seiten
- ISBN-10 : 3570068390
- ISBN-13 : 978-3570068397
-
Amazon Bestseller-Rang:
Nr. 1,096,698 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
- Nr. 137 in Spanische & Portugiesische Literatur
- Nr. 37,982 in Belletristik - Action & Abenteuer
- Nr. 119,694 in Krimis & Thriller (Bücher)
- Kundenrezensionen:
Produktbeschreibungen
Klappentext
"Erstklassige Recherche, nachvollziehbare Personen, Tempo und viel Fingerspitzengefühl für menschliche Schwächen."
Echo der Frau
Echo der Frau
Über den Autor und weitere Mitwirkende
Robert Wilson wurde 1957 geboren. Nach seinem Studium an der Universität von Oxford arbeitete er unter anderem in der Schifffahrt und in der Werbung. Er bereiste Asien und Afrika und lebte zeitweise in Griechenland und Westafrika. Zusammen mit seiner Frau lebt er abwechselnd in England, Spanien und Portugal. Spätestens seit dem Buch "Tod in Lissabon", für das er den "Gold Dagger Award" und den "Deutschen Krimi-Preis" erhielt, wird er von der Presse und den Lesern als neuer Krimistar gefeiert.
Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.
Sie lag auf einer Kruste aus Kiefernnadeln, blickte durch das Geäst in die Sonne jenseits der offenen Zapfen, und die Zweige nickten. ja, ja, ja. Sie dachte an einen anderen Ort und eine andere Zeit, als sie auch den Duft von Kiefern im Kopf gehabt hatte und beißenden Harzgeruch in der Nase. Sie hatte Sand unter den Füßen gehabt, und das Meer war irgendwo in der Nähe gewesen, nicht weit entfernt von der Muschel, die sie an ihr Ohr gehalten hatte, um dem Rauschen der brechenden Wellen zu lauschen. Sie tat etwas, das sie bereits vor Jahren gelernt hatte. Sie vergaß, wischte blank, schrieb kurze Abschnitte ihrer Lebensgeschichte um. Sie malte ein anderes Bild der letzten halben Stunde, von dem Moment an, als sie sich umgedreht und zu der Frage "Kannst du mir sagen, wie ...?" gelächelt hatte. Es war nicht leicht, dieses Vergessen. Kaum hatte sie etwas vergessen und mit eigener Hand umgeschrieben, schon kam wieder etwas Neues, das umgearbeitet werden musste. All das führte dazu, dass sie ungern frei in ihrem Kopf umherschlenderte, dass sie zu vergessen begann, wer sie war. Doch dieses Mal hatte sie, sobald sie den hässlichen Gedanken gedacht hatte, gewusst, dass es besser für sie war, in der Gegenwart zu leben und sich von dort aus moment- und millimeterweise vorwärts zu bewegen. Die Kiefernnadeln fossilisieren auf der Rückseite meiner Oberschenkel. Weiter kam sie im Moment nicht. Eine leichte Brise erinnerte sie daran, dass sie ihren Slip verloren hatte. Ihre Brust schmerzte in dem engen BH. Ein Gedanke nagte an ihr. Er wird zurückkommen. Er hat es in meinem Gesicht gesehen. Er hat mir angesehen, dass ich ihn kenne. Und sie kannte ihn, ohne zu wissen, woher oder wie er hieß. Sie rollte sich auf die Seite und musste über ein Geräusch lächeln, das klang wie Milch, die auf Cornflakes gegossen wird. Dann bockte sie sich auf die Knie und griff mit ihren stumpfen Fingerspitzen nach der rauen Borke der Kiefer. Ihre Nägel waren bis aufs Bett abgekaut, an einem klebte eine dünne getrocknete Blutspur. Sie strich sich die Nadeln aus ihrem blonden Haar, als sie die schweren Schritte hörte. Stiefel auf gefrorenem Gras? Nein. Beweg dich. Aber sie brachte nicht die nötige Panik auf, um zu fliehen. Diese Panik hatte sie noch nie aufbringen können. Vor ihrem inneren Auge blitzten Bilder auf wie von einem alten Filmstreifen, und sie sah ein kleines blondes Mädchen, das weinend auf der Treppe saß und sich in die Hose machte, weil er sie gejagt hatte, obwohl sie es nicht ertragen konnte. Die Hetze, diese Böe schrecklicher Kraft, der Wind, der die Treppe hinauffegte und durch die Ritze ihrer Tür pfiff. Zuschlagende Türen irgendwo im Haus. Der Aufprall einer Wassermelone auf Kacheln. Geplatzte Haut, rosafarbenes Fleisch. Ihr blondes Haar verfärbte sich rot. Der Riss in ihrem Schädel klaffte auf. Sie schürfte sich an der Borke die Stirn auf. Ihre großen blauen Augen blickten in die schwarze Schlucht.
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Kundenrezensionen
4,0 von 5 Sternen
4 von 5
41 globale Bewertungen
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Spitzenrezensionen
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5,0 von 5 Sternen
Dies ist ein beeindruckender Gesellschaftsroman, der im Gewand des Polizeiromans daherkommt.
Rezension aus Deutschland vom 4. Januar 2017Verifizierter Kauf
Der Roman läuft lange Zeit in zwei Strängen nebeneinander her. Und es ist offensíchtlich, dass sie miteinander verknüpft werden, Der eine strang beschreibt die Protagonisten und ihre Entwicklung während des 3. Reiches um die Wolframexporte nach Deutschland. Der zweite Stang erzählt das Vorgehen des ermittelnden Beamten, sein Privatleben - sehr dosiert - und von der Behörde. Dieser Teil entwickelt sich langwierig, ja gemächlich. Was soll er auch machen, der Polizist, er hat wenig zum Ermitteln. Der zeitgeschichtliche Hintergrund, das Wesen der Handelnden, das alles wird sorgfältig entwickelt. Das Spannungsmoment wird nicht vernachlässigt. Es muss eine Engführung geben, Das tut es dann auch. Das Salazarische Regime, die unheilvolle Rolle der PIDE, alles wird entwickelt. Ich finde nicht, dass der Autor konstruiert, die Dinge können sich so entwickeln. Ich gebe gerne zu, das der Roman nicht unterkomplex ist. Es ist eine Geschichtsstunde in Gegenwartskunde Portugals mit den Anteilen, der uns Deutsche betrifft. Dazu kommt eine gehörige Portion menschlicher Tragik. Der Autor hat hervorragend recherchiert. Für schnelle Actionleser taugt der Roman nicht.
3 Personen fanden diese Informationen hilfreich
Nützlich
Rezension aus Deutschland vom 8. Juli 2004
Verifizierter Kauf
Die sehr komplexe Handlung führt den Leser von Deutschland über die Schweiz nach Portugal, sie führt ihn von heute bis in die Kriegsjahre und von dort zurück in die heutige Zeit. Die Kriminalgeschichte (es geht zunächst um den Mord an einem jungen Mädchen) wird mit Geschichten um Spionage, Schmuggel und Beseitigung unliebsamer Geschäftspartner erweitert, bis sich schließlich am Ende der Kreis schließt und sich ein sinnvolles wie spannendes Finale entwickelt.
Besonders interessant ist die zwiespältige Rolle, die Staaten wie Spanien und Portugal, im 2. Weltkrieg offiziell "neutral", durch ihre politische Führung den faschistischen Staaten aber sicherlich zugewandt, eingenommen haben. Es scheint, als seien sie schlau genug gewesen, sich nicht völlig auf eine Seite zu stellen und letztendlich von beiden Kriegsparteien (finanziell) zu profitieren. Über die Kriegszeit in diesen beiden Ländern weiß man eigentlich sehr wenig, Bücher wie dieses von Robert Wilson bringen etwas Licht in die Sache.
Besonders interessant ist die zwiespältige Rolle, die Staaten wie Spanien und Portugal, im 2. Weltkrieg offiziell "neutral", durch ihre politische Führung den faschistischen Staaten aber sicherlich zugewandt, eingenommen haben. Es scheint, als seien sie schlau genug gewesen, sich nicht völlig auf eine Seite zu stellen und letztendlich von beiden Kriegsparteien (finanziell) zu profitieren. Über die Kriegszeit in diesen beiden Ländern weiß man eigentlich sehr wenig, Bücher wie dieses von Robert Wilson bringen etwas Licht in die Sache.
5 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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Rezension aus Deutschland vom 6. November 2017
Verifizierter Kauf
Der aus zwei Handlungssträngen aufgebaute Roman lässt den Leser sehr ambivalent zurück: Ohne Zweifel sehr stark und fesselnd erzählt ist der geschichtliche Rückblick in die Nazizeit, überraschend profan, trivial, konstruiert und daher wenig überzeugend kommt der Teil daher, der in den 90-iger Jahren in Lissabon spielt.
Rezension aus Deutschland vom 30. Juli 2017
Verifizierter Kauf
ich finde, dass in dem Buch zu viele Gewaltszenen ausführlich beschrieben werden. Ich habe nur bis zum Ende gelesen, weil die eigentliche Geschichte recht gut geschrieben ist. Allerdings habe ich mich ziemlich gequält. Das Ende ist enttäuschend, schade, wäre ein guter Krimi mit weniger Gewalt und einem guten Ende
Eine Person fand diese Informationen hilfreich
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Rezension aus Deutschland vom 25. August 2002
Verifizierter Kauf
"Tod in Lissabon" (Goldmann 45218 - "A Small Death in Lisbon", 2000) ist der fünfte Roman von Robert Wilson und weit mehr als ein Kriminalroman. Zwei Erzählstränge ziehen sich durch die spannenden 573 Seiten, die im Finale des Buches zusammenfließen. Der erste Erzählstrang beginnt 1941 als Klaus Felsen, ein deutscher Unternehmer, im Auftrag der SS nach Portugal geschickt wird, um dort in Konkurrenz mit anderen Interessenten Wolfram zu kaufen. Dies gelingt ihm hervorragend, nicht zuletzt durch Unterstützung seitens des diktatorischen Regimes von Salazar. Im Zuge der sich abzeichnenden Niederlage des Deutschen Reiches wird er auch in den Goldtransfer involviert, sodaß er nach Kriegsende mit einem portugiesischen Partner eine Bank eröffnen kann. Doch dann kommt es zu einem Teufelskreis von Verführung und Nötigung, Mord und Verrat. Der andere Erzählstrang verläuft in einem Jahr gegen Ende der neunziger Jahre. Inspektor Zé Coelho untersucht in Lissabon den Mord an einem jungen Mädchen. Was anfangs wie ein Sexualdelikt ausgesehen hat, stellt sich für ihn bald als eine Straftat heraus, deren Motive in der Vergangenheit liegen. In einem fesselnden Schlußteil führt Wilson die beiden Erzählstränge zusammen. Der Kriminalroman (?) Wilson's führt den Leser aber abseits der eigentlichen Story auch in die Geschichte Portugals im 2. Weltkrieg und danach ein. Alles in allem ein empfehlenswertes Buch.
20 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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VINE-PRODUKTTESTER
Verifizierter Kauf
Robert Wilson versteht es in seinem Roman "Tod in Lissabon" zwei Handlungsstränge spannend zu inszenieren und zu einem Finale zu führen.
Der erste Handlungsstrang erzählt die Geschichte des deutschen Unternehmers Klaus Felsen, der während des 2. Weltkrieges im Auftrag der SS in Portugal das kriegswichtige Metall Wolfram aufkauft. Mit Hilfe seines umtriebigen portugiesischen Komplizen Joaquim Abrantes und ausgestattet mit "Nazi-Gold" baut Felsen eine Bank auf, die über den Krieg hinaus Bestnd hat und beiden ein Leben in Wohlstand garantiert.
Im zweiten Erzählstrang, der in der Gegenwart verortet ist, begleitet der Leser die Ermitllungen des Lissaboner Kommissars Zé Colho und seines jungen Assistenten Carlos, die die Ermittlungen im Sexual-Mord an einer 15-jährigen Anwaltstochter leiten.
Wilson versteht es, die Spannung in beiden Erzählsträngenauf hohem Niveau zu halten und dem Leser dabei einen Einblick in die Geschichte Portugals seit dem 2. Weltkrieg zu gewähren, sowie ein anschauliches Bild Lissabons und des südlichen Portugals zu malen. Dabei hat der Roman allerdings einige Längen und der LEser fragt sich zeitweise, ob es der Autor die Erzälstränge zusammenzuführen. Auch wenn der Spannung kein Abbruch getan wird, so wirkt die Auflösung doch ein wenig zu konstruiert. Die Lösung des Mordfalls durch den charismatischen Kommissar Coelho ist zu zufällig und die Verbindung der beiden Erzählstränge zu künstlich. Dem Roman hätten 100 Seiten weniger sicherlich keinen Abbruch getan, weniger ist manchmal mehr.
Dennoch hat Robert Wilson mit "Tod in Lissabon" einen spannenden, durchaus empfehlenswerten Roman vorglegt. Die Charaktere sind exellent ausgearbeitet, der historische Hintergrund gut recherchiert und die Schönheit Lissabons und des südlichen Portugals anschaulich dargestellt.
Der erste Handlungsstrang erzählt die Geschichte des deutschen Unternehmers Klaus Felsen, der während des 2. Weltkrieges im Auftrag der SS in Portugal das kriegswichtige Metall Wolfram aufkauft. Mit Hilfe seines umtriebigen portugiesischen Komplizen Joaquim Abrantes und ausgestattet mit "Nazi-Gold" baut Felsen eine Bank auf, die über den Krieg hinaus Bestnd hat und beiden ein Leben in Wohlstand garantiert.
Im zweiten Erzählstrang, der in der Gegenwart verortet ist, begleitet der Leser die Ermitllungen des Lissaboner Kommissars Zé Colho und seines jungen Assistenten Carlos, die die Ermittlungen im Sexual-Mord an einer 15-jährigen Anwaltstochter leiten.
Wilson versteht es, die Spannung in beiden Erzählsträngenauf hohem Niveau zu halten und dem Leser dabei einen Einblick in die Geschichte Portugals seit dem 2. Weltkrieg zu gewähren, sowie ein anschauliches Bild Lissabons und des südlichen Portugals zu malen. Dabei hat der Roman allerdings einige Längen und der LEser fragt sich zeitweise, ob es der Autor die Erzälstränge zusammenzuführen. Auch wenn der Spannung kein Abbruch getan wird, so wirkt die Auflösung doch ein wenig zu konstruiert. Die Lösung des Mordfalls durch den charismatischen Kommissar Coelho ist zu zufällig und die Verbindung der beiden Erzählstränge zu künstlich. Dem Roman hätten 100 Seiten weniger sicherlich keinen Abbruch getan, weniger ist manchmal mehr.
Dennoch hat Robert Wilson mit "Tod in Lissabon" einen spannenden, durchaus empfehlenswerten Roman vorglegt. Die Charaktere sind exellent ausgearbeitet, der historische Hintergrund gut recherchiert und die Schönheit Lissabons und des südlichen Portugals anschaulich dargestellt.
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