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Der Tod des Landeshauptmanns: Kriminalroman Gebundene Ausgabe – 1. September 2013
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- Seitenzahl der Print-Ausgabe192 Seiten
- SpracheDeutsch
- HerausgeberKremayr & Scheriau
- Erscheinungstermin1. September 2013
- Abmessungen14.6 x 2.5 x 22.3 cm
- ISBN-103218008778
- ISBN-13978-3218008778
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Produktinformation
- Herausgeber : Kremayr & Scheriau; 3. Edition (1. September 2013)
- Sprache : Deutsch
- Gebundene Ausgabe : 192 Seiten
- ISBN-10 : 3218008778
- ISBN-13 : 978-3218008778
- Abmessungen : 14.6 x 2.5 x 22.3 cm
- Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1,532,888 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
- Nr. 99,370 in Krimis (Bücher)
- Nr. 443,898 in Unterhaltungsliteratur
- Kundenrezensionen:
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Im Buch tauchen - im Rahmen von Rückblenden, die kursiv abgesetzt und damit gut als solche zu erkennen sind - alle nach dem Unfall diskutierten Szenarien auf; berichtet wird von Aktivitäten der Geheimdienste der USA, von Israel, von Ex-Jugoslawien gegen Jörg Haider. Die Schauplätze der Handlungen sind sehr genau recherchiert - wer die Gegend um den Wörthersee kennt, sieht sie beim Lesen vor seinem geistigen Auge.
Gleichfalls sind die Passagen, die Begegnungen mit Jörg Haider selbst beschreiben, sehr authentisch: Wer ihn kennt, weiß von seinem einnehmenden Wesen, seinem Lachen, seiner feschen Kleidung und auch einer gewissen Egozentrik. Bloß einmal liegt der Autor völlig daneben: Dass Jörg Haider zuhause nachschlagen muss und will, was "Concierge" bedeutet (dieser Begriff fällt in einem Gespräch, das er mit potentiellen Investoren hat, S.93) ist absurd, zumal in Wien - wo Jörg Haider lange gelebt hat - "Concierges" in Wohnhäusern durchaus üblich sind.
Nachdem man sich - mit steigender Spannung - durch das Geflecht von Attentats-Plänen gegen Jörg Haider gelesen hat, ist der Schluss des Buches ebenso überraschend wie ebenfalls passend zu Jörg Haider.
Was bleibt nach dem Lesen? 1 1/2 Tage mit Spannung und die Vermutung, dass der Autor den nach wie vor bestehenden "Haider-Hype" nutzt, um Geld zu machen. Und eine nachhaltig beeindruckende Seite: Der "Prolog", in dem der Autor die Unfallfahrt von Jörg Haider schildert.
Dass ich seinen ersten "Kriminalroman" überhaupt fertig gelesen habe, verdankt er dieser meiner Einschätzung und Erwartung. (Beides wurde bitter enttäuscht).
Wäre er doch bei einem Sachbuch geblieben oder hätte er sich wenigstens einen Ghostwriter genommen
Den immer wieder aufkommenden Hype um die Person Haiders und einige der vorhandenen und immer wieder kursierenden Verschwörungstheorien nützend, scheint mir der "Krimi" ein misslungener Versuch zu sein, in die Unterhaltungsliteratur einzusteigen.
Die parallelen Handlunsstränge sollten wohl durch die Darstellung unterschiedlicher Interessen am Tod Haiders das Buch romanhaft erscheinen lassen, die unmotivierte und für den Inhalt unnötige Entführung der Freundin eines vermeintlich Ermordeten, ein paar weitere dazugebastelte Klischees hätten wohl für Spannung sorgen sollen.
Von Freunds feinen Worten ist im Buch überhaupt nichts zu merken. Ganz im Gegenteil: Es wirkt hölzern, gewollt, gekünstelt, sprachlich ein Mittelding zwischen billigem Boulevardjournalismus und minderwertiger Unterhaltungsliteratur. Aus den Zutaten - den Mythen, die Haider umranken, seine politischen Intentionen, seine Anbiederung in fast alle politischen Lager und Richtungen, seine latent vorhandene fast kriminelle Energie, Haiders "Charisma", den Verschwörungstheorien seiner Anhänger, der Erleichterung seiner Gegner nach seinem Tod - aus all dem hätte ein guter Krimiautor was total Spannendes, Fesselndes machen können.
Ich bezeichne den "Tod des Landeshauptmanns" nicht einmal als mittelmäßig. Und schon gar nicht als "Kriminalroman".
Egon Freund hat sich damit in meinen Augen nichts Gutes getan. Er sollte besser bei dem bleiben, was er wirklich gut kann: seriösen Journalismus betreiben (auch wenn ihn der ORF das leider nicht mehr lange machen lässt...)
Trotzdem kann ich nicht 5 Sterne vergeben, weil ich das Buch eher wie einen Bericht und nicht wie ein Krimi empfunden habe. Ein sehr guter Krimi muss mir Einblicke in die Abgründe der handelnden Seelen eröffnen, die Spannung bis zum zerreißen aufbauen oder das Milieu plastisch vermittelt. Ein oder zwei kurz angedeutete erotische Fantasien einer der Figuren und eine Aneinanderreihung von Handlungen sind mir zu wenig. Es ist trotzdem ein sehr lesenswerter Tatsachenroman.
Ich halte Eugen Freund für einen exzellenten Journalisten und einen ausgesprochen intelligenten Menschen mit einem sehr scharfen Verstand. Dem Lektor hingegen (falls es einen gegeben hat) würde ich einige Male auf die Finger klopfen, da wurde einiges an Tippfehlern oder eigenständigen Fehlverbesserungen durch Office (z.B. Word statt Wort) übersehen.
Bevor ich meine Meinung hier niederschrieb, habe ich noch nachgeschaut, was andere Kritiker meinen. Dabei kam ich drauf, dass der bisher einzige Kritiker (exquistus „exquisitus“, 5 Sterne) täglich mindestens ein Buch rezensiert, meistens aber mehrere an einem Tag. Interessant.