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Tod in der Atacama: Kriminalroman Taschenbuch – 14. Mai 2013

4.2 von 5 Sternen 5 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Roberto Ampuero, 1953 in Valparaíso, Chile geboren, ist einer der erfolgreichsten Autoren seines Landes. Nach Aufenthalten in Kuba, der DDR und der BRD lebte er lange Jahre in den USA, wo er an der University of Iowa lehrte. Seit 2012 ist er chilenischer Botschafter in Mexiko. Sein Werk, in zahlreiche Sprachen übersetzt, wurde mehrfach ausgezeichnet. »Der letzte Tango des Salvador Allende« stand wochenlang auf Platz 1 der chilenischen Bestsellerlisten.


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Top-Kundenrezensionen

Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Ein Krimi, der in Chile in der Atacamawüste spielt. Ein Entwicklungsprojekt, das eigentlich die Bewässerung in der Wüste verbessern soll, wird als Deckmantel für die Entsorgung von Giftmüll benutzt. Traurig, wenn Industriestaaten eine solche Landschaft als Müllkippe benutzen.
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Von Memenga, Heyo am 12. März 2015
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Entspricht in vollem Umfang meiner Erwartung. werde diese Möglichkeit gute, interessante Bücher anzuschauen und zu kaufen allen meinen Freunden, Nachbarn und Verwandten empfehlen
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Format: Gebundene Ausgabe
Da die Region, in der Roberto Ampueros Kriminalroman spielt, wahrscheinlich den wenigsten Lesern ein Begriff sein dürfte hier kurz zur Erläuterung (Quelle Wikipedia): "Die Atacama gilt als die trockenste Wüste der Erde. Sie liegt in Südamerika im Norden Chiles und grenzt im Westen an den Pazifik, im Norden an Peru und im Osten an Bolivien und Argentinien. Flächenmäßig bedeckt sie ca. 140.000 Quadratkilometer und ist sehr dünn besiedelt."

Soweit die geografischen Rahmenbedingungen für diesen Krimi, der sich mit einem brisanten Thema auseinandersetzt: Welche Konsequenzen hat es und welche verhängnisvollen Ereignisse kann es nach sich ziehen, wenn europäische Industrienationen, im Zuge der gut gemeinten Entwicklungshilfe, Projekte ohne Rücksicht auf Land und Leute realisieren wollen?

Ampueros Protagonist, der Privatdetektiv Cayetano Brulé, ermittelt in einem Fall, der weit über die Grenzen Chiles hinausreicht. Und wieder einmal wird dem Leser vor Augen geführt, dass gerade diejenigen, die reinen Herzens sind, als erstes auf der Abschussliste stehen, wenn große Summen im Spiel sind und dubiose, skrupellose Geschäftemacher ihre Chance wittern.

Aus diesen Einzelteilen setzt sich die Geschichte zusammen und entwickelt sich langsam, aber schlüssig, und auch die Spannungskurve steigt kontinuierlich an.

Da die unterschiedlichen Faktoren nach und nach hinzugefügt werden, behält der Leser, was die Handlung angeht, immer die Übersicht.

Tod in der Atacama" ist ein Krimi, der ganz nebenbei auch interessante Fakten über dieses südamerikanische Land und seine weitgehend unbekannten Ureinwohner vermittelt.
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Format: Taschenbuch
Roberto Ampuero hat ein bewegtes Leben gelebt: 1953 in Valparaiso/Chile geboren, emigrierte er voll kommunistischen Eifers nach Kuba, nur um dort desillusioniert erst zum Studium in die DDR, dann nach Westdeutschland zu ziehen. Er lebt jetzt in den USA, sozusagen beim Klassenfeind, wo er in Iowa creative writing unterrichtet. Er war aber auch schon Botschafter Chiles in Mittelamerika.
Sein etwa gleichaltriger Privatdetektiv Cayetano Brule', gebürtiger Kubaner, lebt zwar schon sein halbes Leben in Valparaiso, sehnt sich aber immer noch nach der heißblütigen Karibik. Stattdessen wird er von einer deutschen Journalistin beauftragt, den Mord an dem ostdeutschen Entwicklungshelfer Willi Balsen aufzuklären, der in der Atacama, der auf 2500m gelegenen trockensten Wüste der Welt, ein Bewässerungssystem aufbauen wollte.
Nun interessieren sich Ampuero und sein Protagonist eigentlich für alles mehr als für diesen Mord: Die Chilenen als solche im Vergleich zu den Kubanern, die Wüste Atacama und ihre Ureinwohner, die Legenden um vergrabene Schätze, die schönen, üppigen Frauen, die lästigen, hauptsächlich deutschen Touristen...
Weil die Szenerie aber so fremdartig, exotisch ist, folgt der Leseteufel dem Geschehen bereitwillig, auch weil Ampuero die Landschaft so eindringlich schildert, kongenial übersetzt von Carsten Regling.
Der Plot entwickelt sich schwerfällig, aber überraschend logisch, das Ende durchaus glaubwürdig. Ein ungewohntes, faszinierendes Leseerlebnis. Da der gute Cayetano schon in vier Fällen ermittelt hat, ist die Fortsetzung garantiert.
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Format: Taschenbuch
Ich habe es sehr genossen, dieses Buch zu lesen. Der Autor versteht es, all die exotischen Schauplätze so zu beschreiben, dass sie vor dem inneren Auge auftauchen. Ein wirklich spannendes Buch, in das man eintauchen kann. Der Hauptfigur ist kein typischer Ermittler und daher sehr originell - ein kubanischer Mann der alten Schule, der Erotik und die Genüsse des Lebens zu schätzen weiß.
Allerdings ist das Ende etwas platt - trotzdem sehr empfehlenswert!
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