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Tirza Gebundene Ausgabe – 1. März 2008

4.7 von 5 Sternen 14 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

1971 in Amsterdam geboren, arbeitete Arnon Grünberg nach seinem Verweis vom Vossius-Gymnasium unter anderem als Apothekenhelfer, Tellerwäscher und Verleger. Für die Toneelgroep Amsterdam und im Auftrag des Amsterdamer Fonds für die Kunst schrieb er mehrere Theaterstücke. Er arbeitet für 'International Theatre & Film Books', schreibt Kolumnen für 'Boekblad', die Zeitschrift des niederländischen Buchhandels, sowie für 'NRC Handelsblad' über seinen Aufenthalt in den USA. Zur Zeit lebt er in New York.


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Top-Kundenrezensionen

Format: Taschenbuch
Arnon Grünbergs neuester Roman "Tirza" beginnt unspektakulär. Der Protagonist Jörgen Hofmeester, Lektor für fremdsprachige Literatur an einem niederländischen Verlagshaus beschäftigt, bereitet Sushi und Sashimi für die quasi als Vorabend zu einer Afrikareise stattfindende Abiturfeier seiner Tochter Tirza vor, bis seine Frau im Bademantel in die Küche tritt...

Schnell erfährt der Leser mittels Rückblenden, wie Jörgen Hofmeesters Frau sechs Tage vor diesem Abend nach drei Jahren absoluter Abstinenz wieder vor der Tür stand und sich einfach so zurück in das Leben Jörgen Hofmeesters und seiner Tochter gedrängt hat. Dieses Ereignis, wie auch die Freistellung (bei vollem Bezug) als Lektor triggern in Jörgen Hofmeester den finalen Abbau seiner moralischen und persönlichen Werte.

Mittels permanenter Rückblenden wird man in den Sog der letzten knapp über zwanzig Jahre des Protagonisten gezogen. Jahre, in die die Bekanntschaft mit seiner Frau, die Geburt der beiden Töchter, das Zerwürfnis mit der älteren Tochter, das Verschwinden der Frau und das liebevolle, aber neurotische Kümmern um die jüngere Tochter Tirza, die Sonnenkönigin Jörgen Hofmeesters fallen.

Arnon Grünberg entwickelt dieses Portrait auf beeindruckende Weise; ohne viel in das Handeln seiner Protagonisten einzugreifen, lässt er diese mittels der Geschichte unkommentiert agieren. Das funktioniert wirklich blendend. Er zeigt, wie sich der generelle moralische Verfall und das provokativ sexuelle Verhalten von Hofmeesters Ehefrau, sowie eine Affäre seiner damals fünfzehnjährigen Tochter mit einem Mieter auf die folgenden Ereignisse auswirken.
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Format: Taschenbuch
Ich habe mehrere Bücher von A. Grünberg gelesen und ihn auf einer Lesung erleben dürfen. Wegen des Inhalts verweise ich auf andere Rezensionen und den Klappentext. Es dauerte eine Weile (ca.50-60 Seiten), bis man in das Buch und den Schreibstil von A.Grünberg hereinwächst, weil sich vieles wiederholt und eigentlich nichts passiert, außer, dass man Einblick in das Leben des "Helden" J. Hofmeester erhält. Aber dann entwickelte es plötzlich eine Eigendynamik und ich war gefesselt. Die Geschichte wird unheimlich, man ahnt, dass es kein Happy-End gibt.

Die "Helden" von A. Grünberg haben immer ein Loser-Image, verzweifelte, gescheiterte, hoffnungslose Charaktere, bei denen ich nicht weiß, ob ich sie bedauern oder verachten muss. Etwas dämonenhaftes haftet auch J.Hofmeester an. Großartig.
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Format: Gebundene Ausgabe
TIRZA ist Jörgen Hofmeesters zweite Tochter, und bald sein einziger (Über-)Lebensgrund. Zuerst verlässt ihn die Ehefrau mit einer Jugendliebe und verschwindet über mehrere Jahre spurlos. Dann geht seine ältere Tochter, Ibi, mit einem Farbigen nach Frankreich und eröffnet eine Pension. Schließlich verliert er seinen Job als Lektor. Nur noch die hochbegabte Tirza, seine Sonnenkönigin, gibt ihm eine Daseinsberechtigung: als Vater, der sie umsorgt, ohne einzuschränken. Mit ihrer Abiturabschlussfeier beginnt ein neues Kapitel in Tirzas Leben. Und hier beginnt auch der Roman TIRZA. Das Fest, geschickt durchbrochen von Rückblenden im Familienleben der Hofmeesters, bietet die Rahmenhandlung des Buchteils, der in Europa spielt.

Tirza will nach dem Abitur mit ihrem Freund eine Reise nach Afrika unternehmen. Jörgen Hofmeester bringt die beiden kurze Zeit nach dem Fest und einem Wochenende im Haus seiner Eltern zum Flughafen nach Frankfurt. Dann hört er nichts mehr von ihnen, und macht sich schließlich selbst auf den Weg nach Namibia. Doch weniger auf der Suche als vielmehr um sich aufzulösen, zu verschwinden...

Arnon Grünberg ist mit TIRZA wieder ein grandioser Roman gelungen, der immer wieder überrascht und nie langweilig wird. Es geht um Elternliebe und Loslassen, Loslassen können. Großartig!
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Format: Taschenbuch
Grünberg erzählt in Tirza das Leben von Jörgen Hofmeester, eines Mannes Ende 50 in Amsterdam, Lektor für fremsprachige Literatur in einem angesehenen Literaturverlag, ein hoffnungslos verzweifelter, gebildeter, kritischer, empfindsamer Mann, dem nach dem plötzlichen Verlust seiner langjährigen Ersparnisse im Rahmen der Finanzkrise, nach dem plötzlichen Verlust seines Arbeitsplatzes und dem bevorstehenden Flügge werden und dem daraus sich notwendig ergebenden Abschied von seiner Lieblingstochter Tirza, seiner Sonnenkönigin, die letzten tragfähigen Fundamente seines Lebens verloren gehen.

Und er erzählt das Leben seiner Familie in Amsterdam, in einem Stadium also, in dem sich für Hofmeester alles noch mehr ins Negative wendet als es sich für ihn ohnehin schon immer dargestellt hat.

Seine Frau, die ihn wegen ihrer Jugendliebe vor 3 Jahren verlassen hat, sucht ihn wieder heim und begründet ihr heimkommen damit, dass sie sonst nirgendwo mehr hinkann, weil sie niemand sonst mehr will. Er fügt sich in alles, gibt scheinbar alle Ansprüche an seine Mitmenschen und das Leben auf, weil er gelernt hat, dass er mit seinen Ansprüchen idR. nur zusätzliches Unlück einfordert, wie z.B. durch seine Einstufung seiner Tochter Tirza als hochbegabt und entsprechend eingeleiteter Fördermassnahmen von ihr durch ihn, in die er viel Energie und Zeit investiert und die auch viel Erfolg zeitigen, die schliesslich aber - wie er einsehen muss - dazu geführt haben, dass sich seine Tochter schliesslich zu Tode gehungert hätte, um die daraus sich ergebenden Ansprüche abzuwehren und wieder selbst die Kontrolle über ihr Leben zu erlangen.
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