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am 26. November 2013
Ich habe alle drei Teile der Tintenwelt Romanserie gelesen und kann das nur jedem empfehlen der auf gute Fantasy steht. Geschmackvoll und gut aufgebaut.

Sollte jemand den schrottreifen, das Buch und die Geschichte verstümmelnden, Film gesehen haben, dann bitte spühlt diese Bilder erst mal mit einem guten Schluck runter. (Bei mir dauerte es mehrer Schlücke - der war einfach nur schlecht)

Die feinen emotionalen Details und menschlichen Dramen. Die Verzweiflung und der Mut, aller sehr gut dargestellten Charaktere lässt den Leser in ein 3-teiliges spannendes Abenteuer schlüpfen, dass selbst den Phantsielosesten Lesemuffel eine zauberhafte Welt, in seinen Kopf zaubert :)
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am 25. April 2017
Passt super zur Tintenherz Trilogie die Autorin hat mit über 700 Seiten gute Arbeit! Es liest sich sehr gut ! Aber für fünf Sterne reicht es leider nicht da am Anfang gleich andere Personen dazu kommen.
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am 27. Juli 2016
Eine wunderschöne Geschichte von Cornelia Funke. Ich mein nicht an sich diesen Teil, sondern alle miteinander. Eine Buchreihe die jeder gelesen haben muss.
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am 9. November 2013
Der 2. Teil nach Tintenherz einfach klasse.....Genauso fesselnd und spannend wie das erste. Ich hoffe der dritte Teile ist genauso gut
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am 26. August 2007
Meggi, Mo und Resa haben die Abenteuer von 'Tintenherz' gut überstanden und leben nun zusammen mit Elenor in ihrem grossen Haus voller Bücher. Alle sind glücklich, besonders Elenor, die endlich ihre Familie um sich hat, die ihr sonst so leeres Haus mit Leben füllt. Nur einer hat nicht bekommen was er wollte: Staubfinger. Nach wie vor hängt er in der falschen Welt fest und findet keinen Weg hinaus. Das ändert sich, als er den Vorleser 'Orpheus' trifft, der sich anbietet ihn zurück in die Tintenwelt zu lesen.
Es schafft es auch, nur lässt er Staubfingers treuen Schatten, Farid, nicht hinein, denn er ist ein Fan der Tintenwelt und vertritt die Meinung, dass der Junge darin nichts zu suchen hat. Der ist ausser sich und sucht Meggi auf, damit sie ihn hineinliest, was sie auch macht. Doch sie liest sich gleich mit in die Tintenwelt, von der ihr ihre Mutter schon so viel erzählt hat, und die sie einmal mit eigenen Augen sehen möchte. Mit der Ankunft der Beiden beginnt das Chaos in der Tintenwelt, das mit jedem Kapitel zunimmt. Meggi hat bald genug von dieser Welt und möchte zurück, während Farid sich gleich wie Zuhause fühlt. Sie sucht Fenoglio auf, damit er sie zurück schreibt, doch der hat andere Pläne. Denn jetzt, da Meggi in der Tintenwelt ist, kann sie die Ereignisse, die dort gehörig schief laufen, wieder zurecht lesen. So lässt er Tote wieder auferstehen und spielt auch sonst den 'Gott' der Tintenwelt, denn schliesslich entstammt die Geschichte seiner Feder. Als er begreift, dass sein Einmischen schlimme Konsequenzen hat, ist es fast schon zu spät, denn seine Geschichte nimmt einen schlimmen Lauf, den er ihr nicht zugedacht hat.

Wie schon im ersten Teil, 'Tintenherz', nimmt Cornelia Funke sich auch in diesem Band viel Zeit für die Beschreibungen von Gedanken und Gefühlen ihrer Figuren. Sie malt die Umgebung ihrer Darsteller sorgfältig aus und lässt so ein klares Bild der Tintenwelt entstehen. Nur hat sie diesmal viel mehr Freiheiten und kann ihrer Phantasie freien Lauf lassen, denn die Tintenwelt ist buchstäblich eine phantastische Welt, voller Feen, Nixen und verzauberten Wäldern.
Es hat mir grosse Freude bereitet mich von Rainer Streckers Stimme immer tiefer in die Tintenwelt entführen zu lassen und die Ereignisse zu verfolgen. Für Zuhörer, die es nicht eilig haben und sich auf den sachten Erzählstil der Geschichte einlassen, ist das Hörbuch mit Sicherheit ein Genuss.

Dennoch habe ich auch ein paar kritische Punkte, die ich anmerken möchte. Die Geschichte ist an manchen Stellen wirklich unlogisch und die Handlungsweise der Charaktere schwer nachvollziehbar. So weiss Meggi zum Beispiel, dass sie ihren Eltern das Herz bricht, wenn sie sich heimlich in die Geschichte liest und ihre Familie zurücklässt, ohne die Möglichkeit ihr zu folgen. Dennoch steht ihr Entschluss fest - nur weil sie ein paar Feen sehen möchte. Und dann, obwohl sie so dringend in die Geschichte wollte, hat sie, keine fünf Minuten darin, schreckliches Heimweh und will nur noch zurück.
Wundern musste ich mich auch über Fenoglio, der hier einen ziemlich übergeschnappten Eindruck auf mich macht. Er hält sich tatsächlich für so etwas wie einen Gott und ist in diesem Teil plötzlich eitel bis in die Haarspitzen, was ihn (ganz unerwartet) äusserst unsympathisch werden lässt. Zudem frage ich mich, warum Fenoglio, Meggi (und später auch Farid) nicht aus dem unsäglichen Unheil lernen, das sie mit ihrer Einmischung in der Tintenwelt anrichten. Ihre Anwesenheit in der Geschichte ist ganz offensichtlich ein Fehler, dennoch lesen sie immer mehr Figuren hinein. Die Neuerschaffung des verstorbenen Cosimo war eine eklatante Fehlentscheidung, die sie auch einsehen. Dennoch wollen sie -allem zum Trotz- am Ende Staubfinger von den Toten auferstehen lassen, als wäre all das Unheil nie geschehen, das sie mit ihren Einmischungen angerichtet haben. Die Skrupel, die zum Schluss kurz aufflackern, kommen daher recht halbherzig rüber und wirken durch die unverständliche Handlungsweise auf mich sehr unglaubwürdig. Was mir auch nicht gut gefallen hat ist das Ende. War der erste Teil in sich geschlossen und damit abgeschlossen, lässt dieser Band alles offen. Am Ende von 'Tintenherz' hatte ich Lust auf mehr. Bei 'Tintenblut' dagegen fühle ich mich etwas genötigt mir den letzten Teil zu bestellen. Als Zuhörerin finde ich mich an dieser Stelle von der Autorin etwas allein gelassen, denn sie lässt ihre Leser in dem Chaos der Tintenwelt zurück. Das hat die Geschichte meiner Ansicht nach gar nicht nötig, darum fand ich das etwas schade und auch überflüssig.

Meine Neugier auf den letzten Band ist dennoch ungebremst, denn trotz der erwähnten Brüche in den Charakteren und den damit verbundenen offenen Fragen, schätze ich den Erzählstil der Geschichte und freue mich darauf zu erfahren, wie es weiter geht.
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am 16. Oktober 2011
SEHR SCHÖNES BUCH. NICHT NUR WAS FÜR KINDER.Ist unterhaltsam und spannend.Für groß und klein( AB 9 JAHRE) sehr gut geeignet
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am 4. Dezember 2016
Sehr schnelle Lieferung und einwandfreies Buch. Das Buch war in einen neuwertigen Zustand. Gerne wieder, ich bin sehr zufrieden.
Jetzt ist die Trilogie zusammen.
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am 8. Mai 2017
Erste Sätze
Es dämmerte und Orpheus war immer noch nicht da.
Farids Herz schlug schneller, wie immer, wenn der Tag ihn mit der Dunkelheit allein ließ.

Klappentext
Der Zauber von "Tintenherz" lässt Meggie nicht los. Gemeinsam mit Farid liest sie sich selbst in die Tintenwelt, denn sie will endlich den Weglosen Wald sehen, den Speckfürsten, den Schwarzen Prinzen und seinen Bären. Sie möchte die Feen treffen und natürlich den Dichter Fenoglio, der sie später zurückschreiben soll. Vor allem aber will sie Staubfinger vor dem grausamen Basta warnen, denn Fenoglio hat sein Ende schon geschrieben…

Meine Meinung
Das Buch ist aus der Sicht eines auktorialen Erzählers geschrieben und berichtet aus der Sicht vieler verschiedener Personen.
Eine davon ist Meggie. Meggie ist ein junges Mädchen, das plötzlich nicht nur einen Vater, sondern auch eine Mutter hat, was für sie ungewohnt ist, denn bisher gab es nur sie und ihren Vater. Sie ist auf der Suche nach ihren eigenen Texten, denn ihre Stimme ist in der Lage, jemanden in fremde Welten zu lesen oder herauszulesen. Sie ist klug, naiv und eine Träumerin.
Alle Charaktere entwickeln sich im Laufe der Geschichte weiter, müssen sich mit neuen Situationen auseinandersetzen und geraten an ihre Grenzen. Ich konnte mich wirklich gut in sie hineinversetzen und fand ihre Gedanken und Handlungen nachvollziehbar.

Die Geschichte setzt beinahe direkt an die Ereignisse des Vorgängers an, aber spielt hauptsächlich in der Tintenwelt, die Welt des Buches Tintenwelt. Doch diese hat sich verändert und ist dem Autoren selbst aus der Hand geglitten, auch wenn Stimmen wie die von Meggie Einfluss auf die Geschehnisse nehmen können, wenn sie den richtigen Text besitzen. Die Tintenwelt ist faszinierend, magisch, schön, aber auch böse und grausam. Das Leben dort ist nicht unbedingt einfach, was einige Charaktere erst lernen müssen. Das Buch konnte mich von Beginn an fesseln und mitreißen und ich wollte immer tiefer in die Tintenwelt abtauchen, die so anders ist als unsere Welt. Es gibt überraschende Wendungen und Entwicklungen. Der Schreibstil der Autorin ist ein wenig magisch, aber auch angenehm und flüssig zu lesen.

Bewertung
Eine gelungene Fortsetzung, die durch die Tintenwelt führt und magischer ist als der Vorgänger, was mir auch besser gefallen hat und mich komplett überzeugen konnte. Deshalb gibt es verdiente

5 von 5 Würmchen
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am 12. April 2017
Nach meinem Fiasko mit „Tintenherz“, dem ersten Band von Cornelia Funkes „Tintenwelt“ – Trilogie, brauchte ich lange, um mich zur Lektüre der Fortsetzung zu überwinden. Die Enttäuschung hallte nach. Über ein Jahr traute ich mich nicht an „Tintenblut“ heran, obwohl meine Ausgangssituation wesentlich erfolgsversprechender aussah. Ich wusste nichts über das Buch und hatte daher auch keine übersteigerten Erwartungen, die meine Leseerfahrung negativ beeinflussen konnten. Ich musste meine Zweifel jedoch erst abklingen lassen, bis ich „Tintenblut“ eine faire Chance einräumen konnte. Als ich soweit war, verlor ich keine Zeit mehr.

Im Leben der Familie Folchart ist Frieden eingekehrt. Mo, Meggie und Resa sind bei Ellinor eingezogen. Langsam verblasst der Schrecken der furchtbaren Ereignisse in Capricorns Dorf. Für Meggie ist die Faszination der Tintenwelt ungebrochen. Noch immer träumt sie davon, die Magie von Fenoglios Welt am eigenen Leib zu spüren. Sie versuchte sogar – erfolglos und natürlich heimlich – sich selbst in die Geschichte hineinzulesen. Als eines Abends der verzweifelte Farid an ihre Tür klopft, erreicht Meggies unbändige Neugier einen neuen Höhepunkt. Er berichtet, dass Staubfinger nach all den Jahren heimgekehrt ist – ohne ihn. Ein Mann namens Orpheus las ihn in die Tintenwelt zurück. Jetzt wünscht sich Farid nichts sehnlicher, als ihm zu folgen und fleht Meggie an, ihm zu helfen. Unter einer Bedingung sagt sie zu: sie will Farid begleiten, obwohl es ihren Eltern das Herz brechen wird. Gemeinsam öffnen sie die Tür zwischen den Worten und stürzen in das Abenteuer einer Welt, die nicht einmal mehr ihr Schöpfer unter Kontrolle hat.

Ich wusste es. Ich wusste, dass sich Millionen begeisterter Leser_innen nicht irren können. „Tintenblut“ gefiel mir viel besser als „Tintenherz“. Durch meine bewusst gewählte Unvoreingenommenheit konnte ich Meggies zweites Abenteuer wahrhaft genießen und verstehe endlich, warum die Trilogie weltweit von Jung und Alt nahezu vergöttert wird. Die Liebe zum Lesen und zu Büchern ist auf jeder Seite spürbar. In ihrem klaren Schreibstil, der von märchenhafter Schlichtheit geprägt ist und bei mir besonders durch die herrlich fantasievolle Namensgebung punktet, spielt Cornelia Funke mit der Idee, Bücherwürmer die Geschichte ihres Lieblingsbuches betreten zu lassen. Folglich dreht sie das Ausgangskonzept der Trilogie, das sie in „Tintenherz“ vorstellte, auf den Kopf, weil es nun nicht länger darum geht, Figuren aus einem Buch herauszulesen, sondern darum, Leser_innen in ein Buch hineinzulesen. Meggie möchte die Tintenwelt selbst erleben; sie möchte sie sehen, riechen, schmecken und fühlen – wer kann es ihr verübeln? Gerade Fantasy-Welten haben eben ihren speziellen Reiz. Die Tintenwelt ist keine Ausnahme – ich kann verstehen, dass Meggie wild darauf ist, ihre Wunder live und in Farbe zu erfahren. Ihre Reise zwischen die Worte ist erwartungsgemäß gefährlich, was in einer spannenden, mitreißenden Handlung mündet, die lediglich auf den letzten 150 Seiten etwas zäh und ziellos wirkt. Die Tintenwelt hat mittlerweile unbestreitbar ein Eigenleben entwickelt, das sich sogar der Kontrolle des Autors Fenoglio entzieht. Dieser spielt in „Tintenblut“ eine wichtige Rolle, ich muss jedoch gestehen, dass ich ihn furchtbar anstrengend fand. Sein arroganter Besitzerstolz der Tintenwelt und ihren Bewohner_innen gegenüber ist meiner Meinung nach vollkommen unangemessen, weil er sich längst nicht mehr in „seiner“ Geschichte befindet. Das sollte ihm klar sein. Sie wurde in dem Moment unabhängig, als Mo seine Frau Resa hinein- und Staubfinger, Basta und Capricorn herauslas. Bedenkt man, wie gravierend diese Veränderungen waren, erscheinen mir die Auswirkungen erstaunlich bescheiden und zurückhaltend. Cornelia Funke gibt sich milde. Die Figuren können von Glück sprechen, dass die wiederholten, schweren Eingriffe in die Geschichte nicht ihre gesamte Welt erschütterten. Selbstverständlich sind Konsequenzen sichtbar, doch weder wurden Naturgesetze außer Kraft gesetzt, noch Verwüstung oder Zerstörung angerichtet. Als Staubfinger zurückkehrt, erkennt er seine Heimat sofort wieder, was der deutlichste Hinweis darauf ist, dass die Seele der Tintenwelt unbeschädigt blieb. Staubfinger ist mit Abstand mein Lieblingscharakter. Ich habe mein Herz an ihn verloren. Er ist mutig, anständig und rechtschaffen, trotz seiner tragischen, unglückseligen Vergangenheit. Seine Ernsthaftigkeit berührt mich; ich habe das Gefühl, es lohnt sich ungemein, ihm zuzuhören. Außerdem ist sein Spiel mit dem Feuer zweifellos eine der faszinierendsten Fähigkeiten, die mir bisher begegnet sind, weil sie so elementar zu sein scheint. Keine Künstlichkeit, keine hart erlernten Lektionen, nur Staubfinger und die Flammen, die mystisch miteinander verbunden sind.

Dürfte ich zwischen die Seiten meiner Lieblingsbücher reisen, ich glaube, ich wäre enttäuscht. Vermutlich würde ich mich permanent als Fremdkörper fühlen, der dort nicht hingehört. Auch Meggie hat in der Tintenwelt eigentlich keinen Platz, doch das hält sie nicht davon ab, diese gierig aufzusaugen und jede noch so kummervolle Sekunde auszukosten. Da frage ich mich doch, was Meggie und mich unterscheidet. Vielleicht ist es das Alter. Ich denke, mit 13 Jahren sind Leser_innen zu größerer Hingabe fähig, was auch der Grund sein könnte, warum mir „Tintenblut“ nur 4 statt 5 Sternen wert ist. Wäre ich mit dieser Geschichte aufgewachsen, meine Leidenschaft wäre grenzenlos. Heute fällt es mir schwerer, mich dem kindlichen Abenteuerflair des Buches zu öffnen und mich in der märchenhaften Atmosphäre zu verlieren. Nichtsdestotrotz kann ich erkennen, wie wertvoll „Tintenblut“ besonders für ein jüngeres Publikum ist und bin definitiv in der Lage, Cornelia Funke dafür Tribut zu zollen. Es ist eine tolle Fortsetzung. Ich bin froh, nach „Tintenherz“ nicht aufgegeben zu haben.
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am 24. Juli 2017
Staubfinger hat es tatsächlich geschafft. Er hat jemanden gefunden, der ihn zurück in seine Welt liest. Endlich ist er wieder zu Hause, nach zehn Jahren. Doch was er nicht weiß ist die Gefahr, die dort auf ihn wartet. Denn auch Basta ist zurück und hat es auf ihn abgesehen. Gemeinsam mit Farid macht sich Meggie auf die Reise in die Tintenwelt, nicht wissend, dass es dort so ganz anders ist, als es im Buche steht. Denn nicht alle Tintenweltler sind so, wie Fenoglio sie beschrieben hat. Längst hat die Geschichte begonnen, sich selber zu erzählen. Schon bald ist nicht mehr nur Staubfinger in Gefahr, sondern auch Meggies ganze Familie. Und Mo ...
Toll. Ich habe lange darauf gewartet, dieses Buch zu starten und diesen Monat habe ich es endlich gekonnt. Neben Klausurenstress und Unikram war die Geschichte über die Tintenwelt mein Zufluchtsort und ich habe es genossen. Spannung und Witz lösten sich ab, die Tintenwelt einmal näher kennen zu lernen war eine tolle Reise und ich freue mich schon, wenn ich irgendwann auf den dritten Band stoße und die Geschichte beenden kann.
Auch hier gab es wieder einen roten Faden, der sich durch die Geschichte gezogen hat, bereichert durch einige neue und einige alte Zeichnungen der Autorin selbst. Wie auch in Band 1 wird erneut jedes Kapitel durch eine Überschrift und ein Zitat eingeleitet.
Schon der Einstieg in das Buch war interessant, hat einige neue Charaktere und somit Fragen aufgerufen und neugierig auf mehr gemacht. Das Cover besteht, wie auch bei Band 1, erneut aus einem Mosaik von Initialien, diesmal jedoch nicht rot, sondern grün. In der Mitte ist diesmal nicht die Zeichnung von Gwin, dem Marder, sondern die eines Vogels auf einem Buch.
Der Schreibstil von Cornelia Funke war wieder einfach zu lesen und man konnte sich durch die Geschichte treiben lassen, eintauchen, in diese Welt und den Alltag loslassen.
Spannung war permanent da, manchmal mehr, manchmal weniger, aber immer ausreichend. Auch die Protagonisten sind genau wie in Band 1 leicht zu identifizieren und jeder mit einem eigenen Charakter ausgestattet. Das Ende ist offen, was um so neugieriger auf Band 3 der Reihe macht. Was Maggie und all ihre Lieben wohl erwartet?
Obwohl das Buch im Genre Fantasy beheimatet ist, ist die Handlung sehr realistisch.
Da ich in der Zeit, in welcher ich das Buch gelesen habe, gerade für meine Mediävistik-Klausur (Mittelhochdeutsch) lernen musste, und dort die Buchgeschichte ein Thema ist, sind mir sehr viele parallelen aufgefallen. Viele Dinge, die ich gerade lerne, wie z.B. die Herstellung von Pergament und der Bezug zum Papier, warum ein Buch Buchschließen hat und auch das Leben im Mittelalter, werde in Tintenblut, genauer gesagt in der Tintenwelt selbst, immer wieder angerissen. Das fand ich sehr interessant. Dann ist das Studium ja vielleicht doch noch für etwas gut.
Das Genre passt jedenfalls wieder super und ich bin gespannt, wie die Reise weitergeht.
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