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Kundenrezensionen

4,2 von 5 Sternen
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Format: Taschenbuch|Ändern
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am 25. Januar 2013
Eine schräge Welt, die Timmerberg dem Leser hier präsentiert - seine schräge Welt. In kurzen Episoden springt er von hier nach dort, von einem Seinszustand in den nächsten und entführt den Leser in die ungeahnten Tiefen seiner eigenen Seele. Eine optimale Lektüre, um für kurze Momente der eigenen Welt zu entfliehen, um dann aufatmend vor Erleichterung wieder in ihren behüteten Schoß zurückzukehren. Toll für Pendlerfahrten mit dem Zug.
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am 13. Juli 2013
Ein Buch, das in vielen Kapiteln geschrieben ist und sich somit für die kleineren oder größeren Pausen bestens eignet, die man im Alltag braucht. In jedem Abschnitt des Buches wird man von dem lebenserfahrenen Autor, der als Reiseschriftsteller unterwegs ist, in eine neue Welt geführt. Spannend, erheiternd, hintergründig und vor allen Dingen in einer verständlichen Form locker niedergeschrieben. Bravo! Dieses Buch habe ich mit einigem Abstand zweimal gelesen. Nach der zweiten Lektüre schenkte ich es meinem Sohn. Sein Kommentar: "Spitze!" Nun habe ich das zweite Buch einem schwerkranken Nachbarn geschenkt. Er hat sich so geäußert: "Ein tolles Buch. Das ist fesselnd geschrieben. Da kann man so richtig mitghen." - Für meinen Geschmack ist dieses Buch absolut lesens- und empfehlenswert!
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am 13. September 2007
Anfangs durchaus angetan bereitete mir die Lektüre mehr und mehr Verdruss. Zwei Beispiele. Zitat 1: "Nur Mütter sind richtige Frauen. Alle anderen sind Mädchen." Zitat 2: "Deutsche Männer sind schwach. Deutsche Frauen sind grausam. Alles dreht sich um Sex - nur ohne Sex." Plattitüden dieser Art fand man früher in Zeitgeist-Magazinen wie "Tempo", "Wiener" oder "Prinz", Zeitschriften, in denen Helge Timmerberg die meisten seiner Texte publiziert hat und die ich manchmal geliebt, meistens aber gehasst habe. Wegen genau dieser Art von Angeber-Sätzen. Klingt gut, klingt wichtig, ist aber ausgemachter Blödsinn. Und das ist mein Problem mit Timmerberg und diesem Buch.

Der Mann hat viel von der Welt gesehen, Respekt, dazu ausgiebig mit Drogen und Sex experimentiert, und das lässt er uns wissen, in jeder Story, in jedem Absatz. Ach, er findet sich so ganz anders als seine Landsleute, das verdeutlicht er uns mit einer Penetranz, die ich - sorry, Helge - schon wieder spießig finde. Was geht es uns ans, wenn Timmerberg in Amsterdam Pilze nimmt, in Marrakesch vergöttert wird für seine sexuellen Qualitäten, in Wien Viagra-beschwingte Liebe macht oder in Kuba sechs Stunden am Stück? Eben: Gar nichts.

Natürlich kann der Mann schreiben. Manchmal sogar richtig klasse, immer unterhaltsam. Ob ihn das zum "besten Schreiber in Deutschland" macht (Sibylle Berg), erlaube ich mir zu bezweifeln. Es gibt da mitunter Momente, die könnten magisch sein - Kalkutta, Andalusien, Tel Aviv - würde Timmerberg sie nicht konsequent mit diesem Pathos aufblähen. Da versteht er plötzlich, da öffnet er die Ohren oder das Herz, da wird er endlich "satt", da überfallen ihn die letzten Weisheiten. Ich persönlich bevorzuge, wenn es um Berichte aus der Dritten Welt geht, nüchterne Autoren wie Bartholomäus Grill oder Ryszard Kapuscinski. Die hören nämlich wirklich mal den anderen zu und nicht immer nur sich selbst. Auch wenn sie nicht so witzig schreiben.

Also: Die Berichte aus der Ferne sind amüsant und flott geschrieben, die Zeitgeist-Betrachtungen aus der Heimat sind unerträglich eitel. Der kiffende Bürgerschreck hat vielleicht vor 30 Jahren funktioniert. Auch die "Tempo" gibt es nicht mehr. Gut so.
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am 22. Dezember 2012
Ich habe dieses Buch von einem Bekannten bekommen. Erst dachte ich "Was ist das denn für `n Prolet da auf'm Cover? Hose bis zum Bauchnabel hochgezogen und so..." Dann hab ich''s aber doch gelesen. Zum Glück! Das Buch ist absolut klasse, kurzweilig und spannend. Und der Typ ist kein Prolet, sondern ein begnadeter Geschichtenerzähler. Und `rumgekommen ist er auch. Auf der ganzen Welt, glaub ich.
Ab jetzt fahre ich nicht mehr in den Urlaub. Ich lese nur noch Bücher von Helge Timmerberg. Das ist günstiger. Und man erlebt mehr...
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am 12. Januar 2011
Sind es wirklich (nur) Reiseberichte, wie Timmerberg uns im Untertitel ("Stories von unterwegs") zu signalisieren scheint? Ja. Und Nein.
Ja, weil wir als Leser mit ihm, dem vielgereisten Heimatlosen, in Winkeln dieser Welt Menschen begegnen und Begebenheiten erfahren, die wir nicht unbedingt ungefiltert selbst erleben wollten.
Nein, weil sich v.a. im letzten Drittel dieses Sammelbandes abgefahrener Stories der Schwerpunkt verschiebt: von Orten, an denen etwas erlebt wird, zu Themen, die an Orte geknüpft sind. Anders gesagt: geht es in den beiden ersten Dritteln v.a. um 'auf Reisen Erlebtes, Erfahrenes und Einsichten' daraus, 'verortet' Timmerberg - v.a. in den fünf 'Drogenkapiteln' des hinteren Drittels - grundlegende menschliche Befindlichkeiten, Wünsche, Obsessionen, Schwächen und Visionen an eher zufällig erscheinenden Orten, bevor er in der letzten Story von unterwegs der Frage nachgeht, wann für ihn selbst das Unterwegssein abgeschlossen sein wird, nein: abgeschlossen werden kann!
Neben jeder Menge amüsanter Einblicke - deren Erlebnisbasis man nun glauben oder gänzlich leugnen mag - enthalten (auch) diese 'Stories von unterwegs' ein paar tiefergehende Einsichten in existentielle Befindlichkeiten des 'Tieres: Mensch'. Ein echter Timmerberg halt.
P.S.: Natürlich ist der Autor ein 'eitler Fatzke', Eltern - oder andere 'Erziehungsberechtigte' - sollten seine Bücher auf keinen Fall unkommentiert Schutzbefohlenen empfehlen (könnte gehörig missverstanden werden!), ein bisweilen unerträglicher 'Macho und Schmock', ein Selbstbespiegler vor dem Herrn... All das, a u c h!
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am 26. August 2004
Ich schlug dieses Buch auf und begann zu lesen. Als es am Anfang noch etwas dahin plätschert, merke ich nicht, dass ich das Buch schon nicht mehr aus der Hand legen kann.
Später im Buch lese ich dann auch warum: Dieser gewisse Herr Helge Timmerberg hat gelebt, daraus gelernt und ist in der Lage einem dieses näher zu bringen auf eine Art und Weise die sehr viel Spaß macht. Sein Text über Kokain ist der beste den ich je zu diesem Thema gelesen habe. Seine Geschichte zu Prozac (Fluctin) hätte ich nicht erwartet und genauso überraschend schlug sie mit voller Wucht ein.
Ich möchte jedem der sich auf einer Reise befindet, ob nach Kolumbien, Bayern oder zu sich selbst, dieses Buch empfehlen.
Helge Timmerberg ist euer Guru, Yogi, Ver- und Entführer.
Danke das ich dieses Buch in die Hände gekriegt habe!
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am 15. Oktober 2014
Mein 1. Buch von Helge Timmerberg - gelesen im Urlaub auf Sardinien - wie passend :-) Dieses Buch war für mich quasi die 'Einstiegsdroge' in das Timmerberg'sche Schreibuniversum wenn man so möchte :-) ich mag seinen Stil, die prägnanten treffenden Sätze, die lebendige Beschreibung der unterschiedlichste Erlebnisse und Erfahrungen. Ich musste sehr oft schmunzeln oder lachen beim Lesen und das Buch hat mich gefangen - ohne Frage. Damit begann dann der Beginn einer hoffentlich noch lange währenden Schrifsteller/Leser Verbindung denn mittlerweile lese ich meinen mittlerweile 5.Timmerberg (African Queen) und es wird bestimmt nicht mein letzter sein :-) Empfehlung für alle die an Reisen interessiert sind bzw. an Lebenserfahrungen der unterschiedlichsten Art - ein absolut wertvoller Begleiter!
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VINE-PRODUKTTESTERam 18. Mai 2011
Spätestens seit Christian Kracht's "Der gelbe Bleistift" gehören Reiseromane zum Fundament einer gepflegten Bibliothek. Es muss daher nicht verwundern, dass Bücher mit einem Kapitel wie "Geldgruben (Deutsche Demokratische Republik)" darin einen festen Platz finden sollten. Eine Kostprobe? "Und noch einmal zum Thema Freiheit: Das Mißverständnis liegt darin, daß wir die Freiheit des Ego meinen und nicht die Freiheit vom Ego. Nur darum geht es." (S. 117)

Ok, sicher sind steckt in dieser zusammenhangslosen Zusammenfassung von Texten der letzten 40 Jahre auch viel Trivialität und Stumpfsinn. Tommy Jaud lässt grüßen.

Warum halte ich dieses Buch doch für essentiell? "'Wenn du hinfällst [..], dann steh' nicht nur wieder auf, sondern nimm noch etwas vom Boden mit.'" (S. 207) Eben, alles eine Frage der Perspektive.

Fazit: Lesen, nicht kaufen!
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am 4. Juli 2013
als erstes wurde mir seine "African Queen" zugemutet.- Müsste ich unbedingt lesen. -Seitdem bin ich süchtig nach seiner Schreibe. Jeder, der gerne jenseits von all inclusive seine Reisen plant+durchführt wird hier richtig gut bedient!!
TfkY ist das dritte Buch von H.T., das ich verschlinge, mir grauts vor seinen Beziehungsratgebern, die les ich erst wenn die Reisestories durch sind...
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am 18. Mai 2016
...aber so richtig vom Hocker gehauen hat es mich nicht. Auf Grund eines Artikels in einer Zeitschrift und der vielen Rezensionen, die dieses Buche weit über den grünen Klee lobten, habe ich mich an die Stories heran gemacht. Meine Erwartungshaltung war aber ganz offensichtlich zu hoch, denn einen Vergleich mit der grandiosen, schockierenden, wunderschönen und so spannenden Reiseliteratur von Kapuściński kann das Buch überhaupt nicht standhalten und schneidet dabei enttäuschen schlecht ab.

Wenn ich die Stories "nur so" lese, dann finde ich einige wenige ganz nett, aber auch so springt kein Funke über. Ja, ich habe den Kauf sogar bereut, leider!
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