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Tiere essen von [Foer, Jonathan Safran]
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Tiere essen Kindle Edition

4.7 von 5 Sternen 318 Kundenrezensionen

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Kindle Edition
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EUR 9,99

Länge: 400 Seiten

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Es ist investigativ, philosophisch, ökologisch nachfragend, aber vor allem interessant!" (www.hoerbuecher.info)

"Sachlich und doch berührend gelesen von Sprecher Ralph Caspers." (Buchjournal)

"Drastisch, nahegehend und sau-spannend aufbereitet." (rbb, Radio Fritz)

" (...) angenehm gelesen von Ralph Caspers." (Basler Zeitung)

(...) angenehm gelesen von TV-Moderator Ralph Caspers (Wissen macht Ah!)." (Badische Anzeigen Zeitung)

Kurzbeschreibung

»Ich liebe Würste auch, aber ich esse sie nicht.« Jonathan Safran Foer in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung
»Tiere essen« ist ein leidenschaftliches Buch über die Frage, was wir essen und warum. Der hoch gelobte amerikanische Romancier und Bestsellerautor Jonathan Safran Foer hat ein aufrüttelndes Buch über Fleischkonsum und dessen Folgen geschrieben, das weltweit Furore macht und bei uns mit Spannung erwartet wird.
Wie viele junge Menschen schwankte Jonathan Safran Foer lange zwischen Fleischgenuss und Vegetarismus hin und her. Als er Vater wurde und er und seine Frau überlegten, wie sie ihr Kind ernähren würden, bekamen seine Fragen eine neue Dringlichkeit: Warum essen wir Tiere? Würden wir sie auch essen, wenn wir wüssten, wo sie herkommen?
Foer stürzt sich mit Leib und Seele in sein Thema. Er recherchiert auf eigene Faust, bricht nachts in Tierfarmen ein, konsultiert einschlägige Studien und spricht mit zahlreichen Akteuren und Experten. Vor allem aber geht er der Frage auf den Grund, was Essen für den Menschen bedeutet. Auch Foer kennt die trostspendende Kraft einer fleischhaltigen Lieblingsmahlzeit, die seit Generationen in einer Familie gekocht wird.
In einer brillanten Synthese aus Philosophie, Literatur, Wissenschaft und eigenen Undercover-Reportagen bricht Foer in »Tiere essen« eine Lanze für eine bewusste Wahl. Er hinterfragt die Geschichten, die wir uns selbst erzählen, um unser Essverhalten zu rechtfertigen, und die dazu beitragen, dass wir der Wirklichkeit der Massentierhaltung und deren Konsequenzen nicht ins Auge sehen.
»Tiere essen« besticht durch eine elegante Sprache, überraschende Denkfiguren und viel Humor. Foer zeigt ein großes Herz für menschliche Schwächen, lässt sich aber in seinem leidenschaftlichen Plädoyer für die Möglichkeiten ethischen Handelns nicht bremsen. Eine unverzichtbare Lektüre für jeden Menschen, der über sich und die Welt – und seinen Platz in ihr – nachdenkt.
Mit einem eigens für die deutsche Ausgabe geschriebenen Vorwort von Jonathan Safran Foer.
»Diese Geschichte begann nicht als ein Buch. Ich wollte nur wissen – für mich und für meine Familie – was Fleisch eigentlich ist. Wo kommt es her? Wie wird es produziert? Welche Folgen hat unser Fleischkonsum für die Wirtschaft, die Gesellschaft und unsere Umwelt? Gibt es Tiere, die man bedenkenlos essen kann? Gibt es Situationen, in denen der Verzicht auf Fleisch falsch ist? Warum essen wir kein Hundefleisch? Was als persönliche Untersuchung begann, wurde rasch sehr viel mehr als das …« Jonathan Safran Foer
Der Titel enthält eine vom Vegetarierbund Deutschlands (VEBU) zusammengestellte Übersicht zur Sachlage der Massentierhaltung in der Bundesrepublik.

Produktinformation

  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 1226 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 400 Seiten
  • Verlag: eBook by Kiepenheuer&Witsch; Auflage: 1 (1. September 2010)
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B004WOYD26
  • X-Ray:
  • Word Wise: Nicht aktiviert
  • Verbesserter Schriftsatz: Nicht aktiviert
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen 318 Kundenrezensionen
  • Amazon Bestseller-Rang: #16.132 Bezahlt in Kindle-Shop (Siehe Top 100 Bezahlt in Kindle-Shop)

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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Gebundene Ausgabe
Vorweg: ich bin auf einem bäuerlichen Familienbetrieb, der heute nicht mehr existiert, aufgewachsen, habe eine landwirtschaftliche Lehre und danach ein Landwirtschaftsstudium absolviert. Derzeit beschäftige ich mich beruflich als Berater v.a. mit der Verbesserung der Lebensmittelsicherheit in Ländern außerhalb der EU. Ich kenne das Buch im englischen Original und habe es nun auch in Deutsch gelesen. Ich war noch nie in meinem Leben Vegetarier, bin es auch heute noch nicht und werde es wahrscheinlich niemals wirklich werden.

Anders als in der Presse und z.T. von meinen Vorrezensenten dargestellt hat der Autor mit seinem Buch zu keinem Zeitpunkt die Absicht verfolgt, den Leser zum Vegetarismus zu bekehren, auch wenn er selbst mittlerweile Vegetarier ist. Dies wird an mehreren Stellen im Text klar zum Ausdruck gebracht. Es geht ihm einzig um die Klärung der Frage, was "Fleisch" - inklusive Fisch - eigentlich ist und wo es her kommt. Die sich daraus ergebende Schlussfolgerung jedoch bleibt am Ende jedem einzelnen Leser überlassen - auch wenn Foer keine Zweifel daran lässt, dass für ihn selbst "Tiere essen" nicht länger eine Option ist.

Die genannte Fragestellung, die sich heute viel zu wenige Menschen stellen, wird angesichts einer weiter steigenden Bevölkerung sowie weiter fortschreitendem Umweltverbrauch immer dringlicher. Daher kommt das Buch zur richtigen Zeit.

Als Mensch vom Fach wird man beim Lesen schnell feststellen, dass der Autor eben nicht Fachmann ist, sondern das Buch als Journalist bzw. Geschichtenerzähler geschrieben hat. Das bedeutet, dass einige Darstellungen im Buch für Fachleute laienhaft bis eher naiv daher kommen. Das macht die getroffenen Aussagen jedoch nicht falsch.
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26 Kommentare 1.097 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Jonathan Safran Foer, Amerikaner jüdischer Abstammung, hat, um dieses Buch zum Abschluss zu bringen, einige Jahre Recherchearbeit betrieben und sich hier vor allen Dingen auf das Thema Massentierhaltung konzentriert. Er traf sich mit Tierschützern und Tierrechtlern, traditionellen Farmern, Schlachtern u.v.m., um einen abschließenden Bericht in Form von "Tiere essen" zu präsentieren. Dieses Buch ist kein Roman, keine Autobiografie, sondern ein Sachbuch, das es ziemlich genau auf den Punkt bringt für Menschen, die noch nie von Massentierhaltung gehört haben, nur weniges hierüber wissen oder noch schlimmer: Es in ihrem Bewusstsein zu verdrängen suchen.

Ich gehörte auch diesen Menschen. Den Leugnern. Den Verharmlosenden. Ich habe dieses Buch gelesen, als ich schon längst vegan war. Seit Juli 2013 bin ich Vegetarierin (der Beginn meiner Schwangerschaft, ich ernähre seit Geburt meine Tochter ohne Fleisch), seit Oktober 2014 Veganerin. Mich hat dieses Buch etwas angeekelt, schockiert, mitgenommen, jedoch noch lange nicht in dem Ausmaße als wohl bei Menschen, die sich mit diesem Thema nie beschäftigt haben. Ich wusste vieles schon vorher, war abgebrüht und abgestumpft und darum betrachte ich es für mich persönlich als nette, kleine Lektüre nochmals für zwischendurch, die meine bisherige Meinung nur weiterhin bestärkt.

So viel zu mir persönlich und meine Beziehung zu diesem Buch. Zum Buch selbst: Foer trifft sich mit einem Farmer-Ehepaar, das eine Ranch betreibt, die Frau ist Vegetarierin, findet Tiere töten und essen aber nicht unbedingt grundsätzlich falsch.
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Von Falk Müller TOP 100 REZENSENT am 16. August 2010
Format: Gebundene Ausgabe
Wohl die Wenigsten denken beim Verzehr eines Stückes Fleisch darüber nach, wie und wo es entstanden ist - solange es schmeckt. Der Autor wollte es aber genau wissen und hat nach 3 Jahren Recherche ein Buch darüber geschrieben. Man ahnt schon, dass er nicht nur Gutes herausgefunden hat - die Wirklichkeit ist aber dann doch noch viel schlimmer.

Die Fakten die er nennt, machen in der Tat betroffen. Er beschreibt die heutige Massentierhaltung als profitorientiertes, globales Business mit über 100 Mrd Dollar Umsatz pro Jahr. Für Mitgefühl mit den Tieren ist hier kein Platz mehr. Stattdessen berichtet er von armen Kreaturen, die nie auch nur einmal das Sonnenlicht in ihrem Leben sehen, die sich nicht einmal bewegen können wie Tiere, weil sie so eng zusammengepfercht sind. Seine Schilderungen geben Anlass nachzudenken, ob wir mit unseren bisherigen Konsumgewohnheiten so weitermachen können und wollen.

Und dies nicht nur unter dem Aspekt von Ethik und Moral. Sondern es geht dabei auch um den Erhalt der Umwelt - also unserer Lebensgrundlage. Für den Anbau von Tierfutter werden grosse Teile des Regenwaldes abgeholzt. Die Viehzucht ist für einen viel grösseren Teil der schädlichen Treibhausgase verantwortlich, als bisher angenommen (nach neuesten Studien 51%). Ein Umsteuern wäre also im Interesse des Menschen.

Das Buch ist jedoch angenehm undogmatisch, vermeidet Schwarz-Weiss-Muster. Denn der Autor lässt auch die andere Seite zu Wort kommen. Also die, die dafür sorgen, dass Fisch und Fleisch so billig in unsere Supermärkte kommen - und die, die es konsumieren. Er stellt diese nicht als unmoralisch an den Pranger.
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14 Kommentare 271 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
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