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Tideland [HD DVD]

3.6 von 5 Sternen 55 Kundenrezensionen

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Produktinformation

  • Darsteller: Terry Gilliam, Jeff Bridges, Jennifer Tilly, Brendan Fletcher, Jodelle Ferland
  • Regisseur(e): Terry Gilliam
  • Format: Anamorph, Widescreen
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Deutsch (DTS 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch
  • Bildseitenformat: 16:9 - 2.35:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: Concorde Video
  • Erscheinungstermin: 5. November 2007
  • Produktionsjahr: 2005
  • Spieldauer: 121 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.6 von 5 Sternen 55 Kundenrezensionen
  • ASIN: B000V2SGL2
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 153.265 in DVD & Blu-ray (Siehe Top 100 in DVD & Blu-ray)
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Nach dem Drogentod der Mutter reist die zehnjährige Jeliza-Rose mit ihrem Vater Noah, einem heroinabhängigen Rockmusiker, in die Prärie, wo er in einer Einöde in einer klapprigen Hütte groß wurde. Während Jeliza-Rose die Umgegend zu erforschen beginnt, nimmt auch der Vater Abschied von seinem irdischen Dasein. Völlig auf sich allein gestellt, mit der langsam verwesenden Leiche des Vaters als ständiges Mahnmal, zieht sich das einsame Mädchen mehr und mehr zurück in eine morbide Fantasiewelt, in der sie neue Freunde findet.

Movieman.de

Terry Gilliam ist ein Mann mit großen Visionen. Nicht immer liegt er dabei richtig, aber wenn alles klappt, dann hat man oft ein Werk, das seinesgleichen sucht. Das gilt auch und gerade für "Tideland", der aus der Sicht eines kleinen Mädchens erzählt wird und morbid-düstere Züge annimmt, die auch einem Tim Burton gut zu Gesicht stehen würden. Herausragend ist dabei die kleine Jodelle Ferland, die eine unglaubliche Darstellung abliefert. Hätte sie versagt, wäre der ganze Film mit ihr gefallen. So ist "Tideland" jedoch eine märchenhafte Geschichte einer Welt, die nur im Geist eines kleinen Mädchens existiert. Auch deswegen hat vielleicht der eine oder andere abgeklärte Erwachsene keinen Zugang zu "Tideland", aber diejenigen, die ihn haben, sehen vor sich ein Mosaik des Herzigen, des Morbiden, des Schönen und des Düsteren ausgebreitet. Fazit: Ein wunderschöner Film

Moviemans Kommentar zur DVD: Eine schöne DVD mit hochwertigem Bild, das von den satten Farben lebt. Der Ton ist gut, hätte aber sicherlich noch etwas besser ausfallen können. Das Bonusmaterial lässt kaum Wünsche offen.

Bild: "Tideland" punktet mit wunderbar gesättigten Farben, die Gilliam nutzt, um die Traumwelt seiner Protagonistin noch ein Stückweit unwirklicher erscheinen zu lassen. Die Farben sind dabei in sich stimmig und perfekt aufeinander geeicht, so dass es zu keinem hässlichen Ausfransen kommt. Rauschen ist nur minimal vorhanden und nicht weiter von Belang. Die Kompression arbeitet sehr hochwertig und lässt nur gelegentlich ganz, ganz leichtes Blockrauschen erkennen. Der Kontrast ist gut, könnte aber noch etwas klarer ausgearbeitet sein. Die Schärfe bewegt sich auf ähnlichem Niveau. Die Vorlage ist perfekt erhalten.

Ton: Der Ton liegt in drei verschiedenen Formaten vor. Allen dreien ist gemein, dass der Effekteinsatz eher zurückhaltend vonstatten geht, was bei einigen Szenen durchaus für Verwunderung sorgt, da der Film deutlich mehr klangliches Potenzial bieten sollte. Dasselbe gilt auch für die DTS-Spur, die in den Dialogen noch etwas weiträumiger aufgezogen ist und den anderen beiden Tonspuren somit überlegen daherkommt. Die Sprachverständlichkeit gibt sich aber in der Regel problemlos.

Extras: Concorde hat hier ein schönes Bonuspaket geschnürt. Kernstück bildet die gut 40 Minuten lange Dokumentation "Getting Gilliam", die sich ausführlich mit der Enstehung des Films, den Gilliam noch vor Fertigung des Endschnitts von "The Brothers Grimm" inszenierte, beschäftigt. Das Making Of geht nur lächerliche fünf Minuten. Die entfallenen Szenen haben eine Laufzeit von ca. 6 Minuten und sind nett, aber nicht essenziell. Die B-Roll bietet Impressionen von den Dreharbeiten, ist aber ziemlich langweilig, da sie unkommentiert bleibt. Es gibt noch ein paar Interviews - die meisten als Texttafeln, eines aber auch gefilmt - und eine Featurette zu den Green-Screen-Aufnahmen. Sehr interessant gestaltet sich außerdem der Audiokommentar von Terry Gilliam und Tony Grisoni. --movieman.de -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: DVD.

Alle Produktbeschreibungen

Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Von A.C.WuTown am 21. Dezember 2007
Format: DVD
Ein Mädchen,das in einem total chaotischen Elternhaus aufwächst und dieses dann auch noch verliert, flüchtet sich in seine Phantasiewelt mit ihren Puppenköpfen und sprechenden Tieren...
Nach dem Tod ihrer Eltern ist sie zunächst einsam und allein mit ihrem toten Vater im heruntergekommenen Haus ihrer ebenfalls toten Großmutter,abgeschnitten von der realen Welt.
Letztlich trifft sie aber auf den geistig behinderten Dickens,der ebenfalls in einer eigenen Phantasiewelt zu Hause ist (um seiner gestörten Schwester zu entkommen) und freundet sich mit ihm an.
Dieser ist es dann auch, der ihr durch einen irrwitzigen Plan versehentlich zurück in die Wirklichkeit verhilft...
Man weiß nicht,ob man lachen oder weinen oder einfach nur verwundert zuschauen soll...aber auf jeden Fall ein Film, der sich lohnt,öfter gesehen zu werden.
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Von Leonidas VINE-PRODUKTTESTER am 3. Juli 2008
Format: DVD Verifizierter Kauf
Sekündlich schwankt meine Meinung zu diesem Film von 1 bis 5 Sterne, deshalb wähle ich die goldene Mitte. Terry Gilliam hat als Teil von Monty Python Weltruhm erlangt und schuf u.a. mit Brazil Meilensteine des Kinos.

Doch zuletzt wurden seine Drehbücher immer abgefahrener, entgleisten vielfach in einen wahren Sturm aus Bildern, hinter dem eine stringente Handlung leider zurückstehen musste. So ist auch Tideland mit der wahnsinnig begabten Jodelle Ferland in der Hauptrolle ein Reigen aus übersinnlichen und surrealen Bildern, eine Aneinanderreihung aus Wahnsinn, Verdrängung und kindlicher Fantasie, aber das allein reicht nicht aus für einen guten Film. Zudem spielt der Film teils etwas ungeschickt mit verschiedenen Tabuthemen, ohne sie in den Mittelpunkt zu rücken, aber doch so offensichtlich und stetig, dass man sich etwas mehr Tiefe erwartet hätte.
Die Leistung der Schauspieler, Kamera und Spezialeffekte sind durchweg nicht zu beanstanden, Jeff Bridges scheint einen Abgesang auf seine Verkörperung von 'the Dude' anzustimmen und Janet McTeer, die mir bis dato noch nicht unterkam, spielt die Rolle der verrückten Landeule mit schier ent- und verrückter Begeisterung.
Am Ende bleibt man als Zuschauer verwirrt und ratlos zurück, zutiefst beeindruckt von den Bildern, abgestoßen von der wenigen Handlung und vielleicht auch etwas überfordert von all den Dingen, die Terry Gilliam in diesen Film packen wollte.
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Format: DVD
Ich schreibe als Terry-Gilliam-Fan (siehe frühere Rezensionen). Wohl kaum ein zweiter hat so starke Bilder und visuelle Ideen. Doch nicht in diesem Film, bzw. die wenigen Male reichen nicht!

Was hier als "Handlung" stattfindet, bezieht sich ausdrücklich auf Alice im Wunderland. Die Traumwelt des Mädchens ist hier allerdings bizarr und ästhetisch-eklig. Wobei dies noch der Grund für den zweiten Stern ist, denn Gilliam schafft einen Film aus einer wirklichen Kinder-Perspektive, wie eine kindliche Phantasie es auch wahrnehmen mag.
Das Mädchen (gut gespielt) wächst als Junkie-Kind/-Waise auf, in einer Umwelt, die nur krass ist, jedoch vom kindlichen Gemüt ausgeblockt wird. Handlung gibt es weniger, dafür wirken einige Szenen stark drogenkonzipiert. "Fear and Loathing" war ja schon grenzwertig, doch wenigstens auch mit gleich intensivem Humor. Tideland jedoch sollte man selbst als Gilliam-Fan als einen seiner letzten Filme sehen (außer, diese Kinderperspektive würde einen arg reizen).

Gesehen habe ich Tideland in einer Verleihversion ohne wirkliche Extras und mit offenbar übertriebenem Kopierschutz, der zu ständigen Wiedergabestörungen führte (mit diversen Programmen probiert). Zwei bis zweieinhalb Sterne.
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Format: DVD
Nach dem Tod seiner drogenabhängigen Frau fährt Noah mit seiner Tochter aufs Land. In seinem Geburtshaus setzt er sich seinen letzten Schuss. Seine 10-jährige Tochter Jeliza-Rose ist von nun an auf sich allein gestellt. Doch anstatt mit Trauer auf den Verlust ihrer Eltern zu reagieren, zieht sie sich in ihre eigene Fantasiewelt zurück. Sie findet in dem geistig zurückgebliebenen Dickens einen ersten realen Freund. Dessen ältere Schwester Dell scheint ihr hingegen die böse Hexe zu sein. Gemeinsam begibt sich Jeliza-Rose mit Dickens auf die Jagd nach dem stählernen Monster-Hai.

Terry Gilliam beweist in dem Film einmal wieder was er kann. Er entführt den Zuschauer in eine fantasievolle und düstere Welt. Die eindrucksvollen Bilder fesseln den Zuschauer. Die Grenze zwischen der Realität und der Fantasie von Jeliza-Rose verschwimmen immer mehr. Sie folgt nur den Regeln ihrer eigenen Welt und diese wird durch den einfühlsamen Stil Gilliams dem Zuschauer nahe gebracht.

Leider war der Film bisher nicht in den Kinos und es gibt auch keine deutsche DVD-Version bislang. Etwas, das unbedingt nachgeholt werden muss!

Für Fans von Gilliam oder Burton ein absolutes muss!
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Format: DVD
Der Film verlangt hauptsächlich eines: Einfühlungsvermögen. Auf diese Tatsache wird vom Regisseur vor Beginn der "Vorstellung" hingewiesen - wahrscheinlich ein absolutes Novum in der Filmgeschichte. Allerdings dürften es die wenigsten Zuschauer schaffen, sich so auf das Werk einzulassen, wie sich Terry Gilliam das wünscht.

Die Welt der Hauptfigur Jeliza-Rose ist düster und abgedreht, was durch gute Kameraführung und Farbgebung sehr wirkungsvoll unterstrichen wird. Das im Großen und Ganzen auf musikalische Untermalung verzichtet wird, tut ein Übriges dazu, die bedrückende Atmosphäre zu verstärken. Ebenfalls stark sind die schauspielerischen Leistungen.

Woran es dem Film mangelt ist eine spannende Erzählweise. Während man zusieht wartet man ständig darauf, dass etwas passiert. Das tritt aber nur in einigen wenigen Momenten ein, ansonsten plätschert alles vor sich hin und setzt zum Teil auf Ekeleffekte, zum Teil auf Selbstgespräche der Hauptdarstellerin, die seltsam inhaltsleer wirken. Auch ist der Streifen - so seltsam das klingen mag - zu "realistisch". Es sind zwar durchaus surreale Elemente enthalten, es gibt jedoch keine "Fantasy-Elemente", die man nach Ansehen des Covers und Lesen der Inhaltsangabe eigentlich erwartet. Die beste Figur im Film (neben dem von Jeff Bridges wie üblich grandios gespielten Noah) ist der geistig zurückgebliebene Dickens. Ab dessen ersten Auftritt sehnt man sich nach weiteren Szenen mit ihm, die zum Teil aber nicht unumstritten sind - vor allem die Ausschnitte, die eine sexuelle Konnotation zwischen ihm und Jeliza-Rose andeuten. Diese Szenen gehen aber über die "Andeutung" nicht hinaus.
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