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am 6. Oktober 2014
Als 2012 die Spacesims Star Citizen und Elite: Dangerous angekündigt wurden, ging für mich ein Traum in Erfüllung. Ich erinnere mich noch an die unzähligen Stunden, die ich in meiner Jugend mit Wing Commander, X-Wing und Tie Fighter verbracht habe und wünschte mir seitdem immer eine Neubelebung dieses Genres. Allerdings wurde mir auch schnell klar, dass diese Spiele mit Maus und Tastatur wohl nur halb so viel Spaß machen würden und ein HOTAS (Hands On Throttle And Stick, also eine Kombination aus Joystick und Schubregler) auf den Schreibtisch musste.

Der Grund für die Wahl des T.Flight Hotas X war natürlich der niedrige Preis. Ich wollte zunächst einmal Erfahrungen an einem HOTAS sammeln, ohne gleich ein Vermögen investieren zu müssen und dann später eventuell auf ein „richtiges“ (sprich: teures) HOTAS-System aufrüsten. Nach gut einem Jahr der ausgiebigen Nutzung des T.Flight Hotas X in Flugsimulatoren und seit kurzem auch Elite: Dangerous und Star Citizen bin ich mir gar nicht mehr sicher, ob das überhaupt nötig sein wird. Denn um es gleich vorweg zu nehmen: Ich bin begeistert von diesem Produkt, für den geringen Preis erhalten Simulationsfans wirklich ein Maximum an Leistung.

### VERARBEITUNG ###

Wie bei diesem Kampfpreis nicht anders zu erwarten, bestehen sowohl Joystick wie auch Schubregler vollständig aus Plastik. Wer hochwertige Metallkomponenten braucht oder will, wird wohl eher mit einem Highend Gerät wie dem Thrustmaster Warthog glücklich, muss dafür aber auch zehn Mal (!) so viel Geld in die Hand nehmen. Allerdings war ich überrascht, wie angenehm und wertig sich das Plastik in der Hand anfühlt. Nichts wackelt und die verschiedenen Buttons haben klar definierte Druckpunkte.

Der Joystick kann mit dem Schubregler zusammengesteckt und dadurch verbunden werden, wodurch man ein sehr kompaktes HOTAS-System erhält. Wesentlich bequemer und realistischer steuert es sich in Spielen allerdings, indem man den Schubregler links und den Joystick rechts der Körpermitte platziert. Für Linkshänder dürfte das T.Flight Hotas X System aufgrund des ergonomischen Designs (dazu später mehr bei den einzelnen Komponenten) ohnehin nicht geeignet sein. Die beiden Komponenten werden über ein Querkabel verbunden und per USB an den PC angeschlossen. Das Verbindungskabel zwischen Schubregler und Joystick ist jeweils an der Unterseite befestigt. Allerdings hat Thrustmaster hier glücklicherweise eine Aussparung für einen Kabelkanal angelegt, wodurch die Komponenten flach auf dem Tisch stehen und nicht wackeln. Ebenfalls befinden sich Gummifüße an den Unterseiten, die auf allen Schreibtischen für sicheren Halt sorgen sollten.

An der Vorderseite des Joysticks gibt es einen Schalter, mit dem zwischen „PS3“ und „PC“ gewechselt werden kann. Ob das funktioniert, kann ich nicht beurteilen, ich habe den T.Flight Hotas X bisher nur am PC eingesetzt und hier wurde er von bisher allen Anwendungen problemlos erkannt.

### JOYSTICK ###

Ich habe relativ große Hände, dennoch passt das ergonomische Design des Joysticks perfekt zu meiner rechten Hand. Der Daumen findet links unter dem Joystickkopf sicheren Halt, am unteren Ende des Hebels befindet sich eine breite Plattform, auf der man die Hand abstützen kann. Selbst nach mehreren Stunden Dauereinsatz treten bei mir dadurch keine Ermüdungserscheinungen in der Hand auf.

Verglichen mit hochpreisigen Modellen verfügt der T.Flight Hotas X über recht wenige Buttons am Joystick, allerdings reichen diese in den meisten Anwendungsfällen locker aus. Auf der Rückseite des Joystickkopfes stehen ein pyramidenförmiger Hat Switch sowie zwei Buttons zur Verfügung, die mit dem Daumen bedient werden. Der rechte Zeigefinger ist für die Bedienung des Abzughebels auf der Vorderseite des Joystickkopfes zuständig, zusätzlich befindet sich hier auf der rechten Seite des Kopfes noch ein weiterer Button.

Die Achsen des Joysticks lassen sich sehr flüssig bedienen. In der Neutralstellung hat der Joystick zwar etwas Spiel, das fällt beim Spielen aber kaum negativ aus. Der Kraftaufwand, der für ein Lösen aus der Neutralstellung in die Achsen nötig ist, fällt eher gering aus, dennoch merkt man diesen Auslösepunkt sehr genau. Neben den obligatorischen Horizontalachsen verfügt der Joystick auch über eine Drehachse, die in Simulatoren meist das Gieren ermöglicht. Dadurch werden zusätzliche Pedale eigentlich überflüssig, ich kann mir aber vorstellen, dass das Spielen mit Pedalen nochmal mehr Spaß macht ;)

### Der Schubregler ###

Auch der Schubregler ist ergonomisch an die (hier linke) Hand angepasst. Der Hebel rastet in der Mittelposition ein, dadurch kann die Schubachse beispielsweise in Vorwärts- und Rückwärtsschub geteilt werden. Nutzt man aber die gesamte Achse als Vorwärtsschub, fällt dieses Einrasten eher störend auf, da die Bewegung auf halbem Weg leicht gebremst wird.

An der rechten Seite des Schubreglers finden sich vier Buttons für den Daumen. Deren Anordnung folgt der natürlichen Daumenposition, dadurch lassen sich die Knöpfe sehr leicht finden und voneinander unterscheiden. Lediglich der unterste Knopf ist etwas unbequem zu erreichen. Das kann aber ein Vorteil sein, wenn man diesen Knopf mit einer Funktion belegt, die man im Kampf keinesfalls aus Versehen bedienen will, zum Beispiel dem Schleudersitz ;)

Auch auf der Rückseite sind Bedienelemente angebracht, die mit Zeige-, Mittel- und Ringfinger bedient werden können. Dabei handelt es sich um zwei weitere Buttons sowie einen analogen Wippschalter. Dieser Wippschalter ist meiner Meinung nach das einzige Element, dem man den sehr niedrigen Preis des T.Flight Hotas X deutlich anmerkt. Er besteht aus einem anderen Plastik als die Bedienelemente, das sich eher billig anfühlt und klappert beim Auslösen. Auch eine präzise Dosierung beim Betätigen der Wippachse ist nicht wirklich möglich. Drei weitere Buttons befinden sich auf der Grundlage der Schubeinheit.

### Praxiseinsatz ###

Ich nutze das System wie gesagt vor allem für Flugsimulatoren und seit kurzem auch für die Betaversion von Elite: Dangerous sowie die bereits veröffentlichten Alpha-Module von Star Citizen. In Flugsimulatoren wie FSX und X-Plane bringt das T.Flight Hotas X System genug Funktionen mit, um zumindest kleinere Flugzeuge vollständig steuern zu können, ohne oft auf die Tastatur zugreifen zu müssen. Bei größeren Flugzeugen, insbesondere den Jumbojets stößt man natürlich schnell an die Grenzen des Systems und muss die Tastatur häufiger nutzen, auch hier wird der Realismus in den normalen Flugmaneuvern aber deutlich gesteigert. Das einzige Spiel, bei dem ich den T.Flight Hotas X fast für unbrauchbar halte, ist die Kampfbombersimulation DCS A-10 C. Diese Simulation ist derart detailliert und komplex, dass man im Einsatz ständig die Hände vom Stick nehmen muss, um Befehle über die Tastatur auszuführen. Allerdings handelt es sich dabei auch um einen extremen Sonderfall.

In Elite: Dangerous und Star Citizen erfüllt das System seinen Zweck jedenfalls mit Bravour. Sämtliche in Flug und Kampf gebrauchten Funktionen lassen sich auf den T.Flight Hotas X mappen, die Tastatur brauche ich nur für spezielle Befehle, wie zum Beispiel das Ausfahren und Einfahren des Fahrwerks bei Elite: Dangerous. Ansonsten fällt vor allem in Weltraumschlachten die Präzision des Joysticks positiv aus. Man braucht zwar eine Weile, bis man sich an die Steuerung über ein Hotas-System gewöhnt hat, danach möchte man es aber vor allem in hektischen Situationen nicht mehr missen. Die Kombination aus Schubsteuerung mit der linken und Ausrichtungssteuerung mit der rechten Hand erlaubt waghalsige und dennoch kontrollierte Flugmaneuver. Das Docken und Verlassen der Raumstationen in Elite: Dangerous ist damit ein Traum. In den Kämpfen hilft vor allem die Drehachse dabei, das Fadenkreuz exakt auf den Gegner auszurichten.

### FAZIT ###

Nach nunmehr einem knappen Jahr der intensiven Nutzung bin ich mit dem T.Flight Hotas X nach wie vor sehr zufrieden. Abgesehen von DCS A-10 C gab es bisher keine Anwendung, bei der ich mir gewünscht hätte, doch lieber ein teureres System zu kaufen. Elite: Dangerous und Star Citizen machen mit dem System richtig Spaß, auch die meisten Flugzeuge der Flugsimulatoren lassen sich gut steuern, wobei das Hotas System natürlich kein „professionelles“ FluSi Setup aus Yoke, Pedalen sowie diversen Hardware-Instrumenten ersetzen kann oder will.

Das Preis-Leistungsverhältnis des T.Flight Hotas X ist jedenfalls unschlagbar. Jedem, der das Maximum aus seinen Space Simulationen wie Elite: Dangerous und Star Citizen herausholen will, ohne gleich ein halbes Vermögen zu investieren, kann ich dieses Hotas-System nur wärmstens ans Herz legen.
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am 22. Januar 2009
Auf der Suche nach einem neuen Stick für den MS Flight Simulator und Lock On (mein alter Sidewinder knarzte nach 6 Jahren intensiver Benutzung bei jeder Bewegung) stieß ich auf den T.Flight Hotas X von Thrustmaster. Ein abnehmbarer "Gashebel" und 12 Funktionstasten inkl. Cooliehat klangen schon mal gut. Als dann noch deutlich wurde das der Stick auch an der Konsole (PS3) funktionieren soll, wurde das gute Stück bestellt.

Am nächsten Tag schon konnte ich den Joystick testen: Schon beim Auspacken fiel mir die, für diesen Preis, gute Verarbeitung und das hohe Gewicht des Sockels angenehm auf. Der Stick wurde vom PC auch ohne Probleme erkannt, eine Treiberinstallation war nicht notwendig. Throttle und Stick liegen gut in der Hand, der Widerstand des Sticks kann mittels Drehregler am Sockel individuell eingestellt werden. Der T.Flight Hotas X ist für den MS Flight Simulator vorkonfiguriert, kann aber jederzeit nach persönlichen Vorlieben geändert werden und funktioniert z.B. auch bei Lock On. Die 12 Funktionstasten sind für die wichtigsten Flugbefehle ausreichend, die Tastatur benötigt man nur noch für die weniger wichtigen Funktionen. Im simulierten Flugbetrieb konnte ich bis jetzt keine Schwachstellen erkennen, es macht einfach Spaß damit zu fliegen!

Die PS3-Funktionalität habe ich bis jetzt noch nicht getestet, da muss ich noch warten bis Tom Clancy's HAWX veröffentlicht wird. Der Umschalter auf der Rückseite (PS3 oder PC) ist aber schon mal ein guter Hinweis - zumal der Stick auch für dieses Spiel bereits vorkonfiguriert ist.

Fazit: Wer einen guten Stick für Microsoft's Flight Simulator oder Lock On (PC) sucht und gleichzeitig noch die Absicht hat Tom Clancy's HAWX (PS3) per Joystick zu steuern, sollte ernsthaft über einen Kauf nachdenken...
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am 5. August 2014
Heya. Leider habe ich keinen Vergleich in Sachen Joysticks parat, aber dennoch muss ich meinen Senf zu dem Gerät abgeben. Ich hab mir den Stick zur Beta für Elite Dangerous gekauft, da viele Spieler der Ansicht sind, dass es diese Spieleperle nur mit nem Hotas richtig zur Geltung kommt. Und tatsächlich, es fühlt sich einfach spitzenmäßig an den Schubhebel nach vorne zu ballern und dadurch das Schiff zu beschleunigen usw., usf.

Es gab unter Win8.1 auch keinerlei Probleme den Hotas in Betrieb zu nehmen. Einstecken und los gehts.

Der Schubhebel ist vom Stick abtrennbar. beide Teile werden durch ein ca. 50 cm langes Kabel miteinander verbunden. Bei Nichtgebrauch ist es unterhalb des Standfußes aufwickelbar.

Die Steuerung und Tastenbelegung ingame funktionierte ebenfalls reibungslos.

Meiner Meinung nach brauchts keinen 100 Euro Stick. Ich selbst muss bei E:D nur in den seltensten Fällen zur Tastatur greifen. bzw. Nur in unstressigen Situationen.

So als kleinen Tipp noch: Das Gerät gibts hier im Shop nochmal für 37 Euro. Warum auch immer !?:)
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am 11. August 2014
Ich spiele keine FluSis - NEIN!!! Aber ich kenne aus den 80ern noch Elite und habe mich für die Betaphase von Elite-Dangerous registriert. Dieses ist eine kurze Einleitung, die den Anwendungsfall des Sticks aufzeigen soll. Wer schon einmal eine Weltraum-FluSi gespielt hat, wird Maussteuerung (ausser bei Freelancer) genauso ablehnen, wie Gamepads. Also musste ein Flightstick her.

Meine Vorgaben:
- Möglichst viele Achsen (ich weiß ja nicht, was zwischen Beta und Final noch hinzugefügt wird)
- vernünftige Schubkontrolle
- Viele Tasten, aber auch nicht so viele, dass der Stick komplexer wird, als Adobe Illustrator...
- Der Hersteller sollte auf der Referenzliste des Spiels stehen (also Thrustmaster, Saitek, Logi und ein paar in
Europa unbekannte Sticks)
- max. 50,--

Ich fand den T-Flight-Stick, der allen Attributen entsprach.

Erst einmal ein Kuriosum: Der PC-Hotas soll nächsten Monat erscheinen und 5,-- teurer sein, der PS3/PC-Hotas
ist günstig und verfügbar - seltsam!

Nach dem Auspacken fand ich zwei Komponenten vor. Das Schubmodul ist separat, lediglich mit einem Kabel mit dem Hauptstick verbunden. Es lässt sich recht einfach an das Hauptmodul ansetzen. Dazu müssen zwei Schrauben gelöst werden. Dann wird das Modul angehängt und die beiden Schrauben wieder fixiert. Heraus kommt ein sehr kompakter und angenehm schwerer Stick, bei dem der Schubregler einen Tick zu nah am Stick ist. Werden die Module getrennt, ist der Schubregel sehr gut zu bedienen. Leider steht der Stick dann nicht fest auf dem Tisch und kippelt leicht - ein kleines Manko.

Im Spiel hat der Stick einen guten, regelbaren Widerstand. Der Schubregler wirkt ein wenig leichtgängig und die NULL-Position bietet eine nicht ausreichende Arretierung, sodass sie oft übergangen wird. Die Tastenanordnung ist sauber und entspricht weitgehend dem Referenzdesign der teuren T-Flight-Sticks. Die anfangs klein wirkende Coolie-Hat ist überraschend sauber bedienbar und fügt sich gut in das Design ein. Die Taste "2"/"L1" hakt ein wenig, wenn sie nicht genau getroffen wird. Das ist aber tolerierbar.

Insgesamt ist es ein guter Stick, der ein angenehmes Fluggefühl vermittelt. Er liegt gut in der Hand, ist passabel verarbeitet und für den Preis eine gute Wahl. Mit einem größeren Budget hätte ich auf einen hochwertigeren Stick zurück gegriffen - unter 50,-- würde ich jederzeit die gleiche Wahl treffen.
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am 22. Juni 2012
Hallo, ich hab den Joystick seit 5 Monaten.

Die Haptik des Sticks war anfangs gefühlt sehr gut. Großer, schwerer und ansehnlicher Joystick. Durch die Schrauben zur Verbindung der beiden Joystickteile hat man eine absolut feste Einheit.
Die Software für den Joystick kann man sich besser gleich sparen. Außer das sie einem die Kalibrierungsoptionen von Windows klaut, macht sie schlicht gar nichts.
Also nichts zur Umprogrammierung etc. Soweit ich weiss, ist der Joystick nicht mit Target kompatibel. Man merke sich nur direkt eins - die Home Lampe von rot auf grün stellen, damit alle Achsen aktiv sind.
Ansonsten sind Joystickdrehfunktion und Paddlefunktion am Schubregler gleich-geschaltet.

Nach einer Woche wackelte der R3 Knopf bedenklich rum, so dass ich dachte er fällt bald ab - tat er aber nicht und funktioniert noch einwandfrei.
Der Schubregler war anfangs schon nicht besonders weich in der Bedienung und es ruckte immer etwas in der Bewegung. Dies hat sich mit der Zeit verschlimmert.
Die analoge Wippe/Paddle am Schubregler zur Steuerung der Seitenruder hat leider nur eine recht grobe Auflösung und man muss sie sehr behutsam bewegen.
Hier ist sogar die Drehfunktion des Joysticks sensibler. Die restlichen Knöpfe bieten einen guten Druckpunkt und auch der Hatswitch arbeitet zufriedenstellend.

Was aber nun zur eigentlichen Abwertung(3 Sterne heißt laut Amazon "nicht schlecht") des Joysticks führt, ist der von vielen bemängelte Totbereich(Deadzone).
Man sieht klar im Raw Output, dass der Joystick quer(sic!) über einen großen Bereich gar nicht reagiert.
Reine horizontale und vertikale Bewegungen nimmt er aber viel früher wahr.

Was bedeutet das? Ein sanftes Lenken ist nur bedingt möglich. Bei Jets fällt dies fast nicht auf. Sie agieren ja sowieso etwas träge.

Ein Helikopter hingegen, der ganz genaue Bewegungen brauch, um auf einer kleinen Plattform zu landen, ist damit fast unsteuerbar.
Immer wieder springen die Werte des Joysticks von null auf 20, was einen regelrechten Eiertanz für den Helikopter bedeutet.
Mit der Zeit(und jeder Kalibrierung) verschieben sich diese Totbereiche. Bei mir liegt er aktuell primär im 2 Uhr Bereich und es nervt.

Der Joystick ist einfach nicht präzise, was wirklich schade ist, denn der Rest passt eigentlich super.
Ich werde mal den Thrustmaster T16000M probieren, welcher ja die neue,magnetische Abtastung bietet und dann hier zum Vergleich updaten.

[Update]: also nach 3 Wochen T16000 muss man sagen, die dort gebotene Genauigkeit ist ganz großes Kino,
einzig das HOTAS Feeling fehlt(dank mikrigem Schubregler) und man hat eine längere WozumGeieristdieTastefuersFahrwerk-Zeit.
Entsprechend bleibt meine Kritik an der schlechten Genauigkeit und dem großen Totbereich des Hotas X voll bestehen.

Ich benutze den Joystick mit DCS A10C, DCS Blackshark1, BF3 und Arma2+OA. An der PS3 hab ich ihn nie ausprobiert.

Als Fazit würde ich sagen, für den eher arcade-mässigen(Battlefield, Hawkx) Einsatz ist er mehr als gut geeignet, für echte Simulationen aber nur eingeschränkt tauglich,
da er zu ungenau um den Nullpunkt herum arbeitet.
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am 14. Januar 2016
Auf Verkaufsfotos vielleicht nicht zusehen; läßt sich teilen. Alle Knöpfe sind fest verarbeitet und lassen sich nur in die geplante Richtung drücken. Bessere Qualität als ich erwartete.
review image
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am 29. März 2013
Zum Hotas Joystick gibt es nicht viel zu sagen, außer dass er genau das macht was er soll. Einstellbare Rückstellkraft und zahlreiche Tasten vereinfachen das Leben des FSX-Piloten wesentlich.
Vor allem der Schubhebel, der mit dem Joystick über ein ca. 80cm langes Kabel verbunden ist, lässt richtiges Cockpitfeeling im Wohnzimmer aufkommen. Rechte Hand Joystick, linke Hand am Schubhebel- das hat schon mehr als diese integrierten schubregler bei den meisten anderen Produkten.
Fazit: Zu dem Preis klare Kaufempfehlung.
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am 14. Januar 2015
Ich bin Hin und Weg von diesen Hotas. Die sind wirklich ihr Geld wert! Aber der Reihe nach.

###Vorwort###

Ich war noch nie ein großer Fan von Flugsimulationen, dementsprechend besaß ich noch nie irgendwelche Hotas. Dies hat sich jedoch mit dem Erscheinen von Elite: Dangerous geändert. Zuerst spielte ich mit einem Controller, was gut funktionierte, aber das Fluggefühl stark einschränkte. Also mussten Hotas her! Ich wählte die T.Flight wegen den guten Rezessionen und dem geringen Preis.

###Lieferung###

Die Lieferung verzögerte sich zwar um einen Tag, war jedoch wie Amazon üblich prompt.
Die Hotas wurden OVP geliefert im Pappkarton, verpackt in Styropor. Beiliegend die Bedienungsanleitung.

###Verarbeitung###

Die Hotas sind komplett aus Kunststoff, jedoch nicht gerade der Billigste, ganz im Gegenteil. Er fühlt sich äußerst hochwertig an.
Auch die Knöpfe, der Joystick und der Schubregler sind gut verarbeitet, fühlen sich nie billig an. Allein die "Wippe" hinten am Schubregler ist etwas gewöhnungsbedürftig, fällt aber kaum ins Gewicht.

###Installation###

Da ich am PC spiele, kann ich zur PS3 leider wenig sagen.
Zum PC soviel:
Auch wenn die Bilder es etwas anderes suggerieren, der Joystick und der Schubregler müssen nicht unbedingt direkt miteinander verbunden sein. Diese können auch bis zu ca. 45 cm voneinander entfernt gestellt werden, je nach Geschmack. Weiterhin verbunden sind diese durch ein Kabel, welches unter den Beiden durch entsprechende Ausbuchtungen geführt wird. Dadurch ist immer ein fester Stand gewährleistet, das Verrutschen wird durch Gummiauflagen verhindert.
Das USB-Kabel ist in ausreichender Länge (schätzungsweise 1,5m) und wird direkt mit dem PC verbunden. Mein Windows 7 hat die Hotas direkt erkannt und den Treiber ohne mein Zutun installiert.

###Funktion###

Nun zum eigentlichen spielen mit den Hotas. Hier kann ich zwar auch nur Elite: Dangerous als Referenz nehmen, aber hier funtkioniert alles tadellos wie es soll. Die T.Flight werden sogar von Elite erkannt und automatisch eine Belegung zugeordnet, welche auch durchaus gut ist. Ich persönlich hab noch ein paar kleine Änderungen vorgenommen und kann nun ca. 95% des Spiels mit den Knöpfen der Hotas spielen.
Sie erfüllen in allen Lagen vollkommen ihre Funktion, sei es ein stressiger Raumkampf oder ein bequemer Flug zur Station.

###Fazit###

Für Leute wie mich, die gerade in Flugsimulationen einsteigen oder einfach nur gute, günstige Hotas wollen, sind mit den T.Flight genau richtig bedient. Ich glaube kaum das es bessere zu diesem Preis gibt.
Ich spreche eine ganz klare Kaufempfehlung aus!
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am 15. Juni 2014
Ich habe mir das gute Stück in der Hoffnung gekauft, dass es auch mit dem Dogfight-Modul von Star Citizen (Arena Commander) kompatibel ist. Und siehe da, in gewohnter plug and play Manier einfach einsteigen und den Weltraum unsicher machen!

Zur Verarbeitung:
Ich muss zugeben, der Stick X fiel größer aus, als ich auf dem Bild den Eindruck hatte. Sieht stabil aus, wobei die beim Auseinandernehmen der beiden Teile die Seite mit dem Joystick etwas wackelt. Auf der Unterseite gibt es sogar einen Regler für den Widerstand der Feder, was ich bei einem Gerät dieser Preisklasse nicht erwartet habe. Großartig! Joystick und Schubregler liegen außerdem sehr gut in der Hand und lassen sich problemlos bewegen.

Zum Spielgefühl:
Ja, das Ding einen relativ großen Totbereich in der Mitte, was ich persönlich überhaupt nicht schlimm finde. Dass aus irgendeinem Grund ein präzises Steuern des Schiffs / Flugzeugs dadurch nicht mehr möglich ist, glaube ich nicht. Konnte damit problemlos um Asteroiden herumfliegen, diverse Stunts vollführen, ziemlich präzise Schießen etc. Was noch getestet werden muss ist PvP, ansonsten ein klasse Teil. Mit dem Schubregler lässt sich die Geschwindigkeit ziemlich einfach regeln, wer allerdings mit sagen wir mal 26 m/s durch den Weltraum heizen will, braucht viel Fingerspitzengefühl. Anzumerken wäre auch hier der schmale Totbereich.

Fazit:
Wer zum T.Flight Hotas Stick X greift, der bekommt viel für wenig Geld. Da dies mein erster Joystick ist, kann ich nichts über andere Geräte sagen. Von diesem hier bin ich allerdings überzeugt, eine klare Kaufempfehlung!
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TOP 1000 REZENSENTam 21. Oktober 2013
Da mein alter Joystick (einfache Ausführung, ohne seperaten Gashebel) vor einer Weile den Geist aufgab, musste ein Ersatz her. Ich entschied mich für den T.Flight Hotas Stick X und bereue den Kauf bisher nicht. Nach einigen Flugstunden mit dem Microsoft Flight Simulator X (dabei "queerbeet" Jets geflogen wie A319, A320, A321, B738, B744 und A388), kann ich folgendes zu dem Stick sagen:
Die "Installation" könnte nicht einfacher sein - einfach das USB-Kabel (mit über 2 m Länge mehr als ausreichend, auch wenn der PC ein Stückchen weiter wegsteht) einstecken und losfliegen. Lediglich die individuelle Belegung der einzelnen Knöpfe muss noch vorgenommen werden, ansonsten kann direkt und ohne weitere Einstellungen oder Treiberinstallation losgeflogen werden. Super!
Sowohl Stick, als auch Gashebel liegen sehr gut in der Hand und wirken wenn auch aus Plastik und nicht wirklich hochwertig aussehend robust. Eine super Sache sind die vielen Knöpfe an Stick und Gashebel, die man ganz nach Wunsch belegen kann. Ich nutze sie z. B. für Klappen ein-/ausfahren, Reverser, Autopilot ein/aus, Fahrwerk ein-/ausfahren, Sicht verändern (am Gashebel) und Autobrake ein/aus, Bremsen, umsehen, sowie Kommunikationsfenster öffnen/schließen am Stick.
Der Widerstand, mit dem der Stick bewegt werden kann ist an der Unterseite einstellbar. Der Stick reagiert bereits auf kleine Bewegungen und ist dadurch unglaublich präzise. In der Zeit zwischen defekt meines alten Stick und Ankunft des neuen, flog ich gezwungenermaßen mit Tastatur. Nun im direkten Vergleich Tastatur - Stick, dazwischen liegen Welten. Natürlich gab es auch vorher mit dem alten Stick schon einen riesen Unterschied zum fliegen ausschließlich mit Tastatur, doch alleine schon dass man bei diesem Gerät einen seperaten Gashebel hat, gibt noch einmal ein ganz anderes und realistischeres feeling. Dazu kommt die Präzision des Stick - einfach wunderbar.
Der seperate Gashebel kann entweder mit der Basis des Stick verbunden werden, sodass aus beiden eine Einheit wird, oder beide können getrennt voneinander aufgestellt werden. Möchte man möglichst realitätsnahe fliegen, wird der Stick auf die rechte und der Gashebel auf die linke Seite gestellt, so wie es auch in Flugzeugen auf der Seite des Co-Piloten ist. Der Gashebel lässt sich von Nullstellung bis 100% flüssig bewegen. Bei 50% ist eine "Stufe", bzw ein kleiner Widerstand eingebaut, der aber mit schwachem Druck überwunden werden kann. Sehr gelungen sind wie bereits oben erwähnt die zusätzlichen Tasten, die ganz nach belieben belegt werden können.
Leider kann beim Gashebel nicht eingestellt werden, wie leicht- oder schwergängig er sich bewegen lässt. Eine weitere Sache habe ich beim Gashebel zu bemängeln: In der Nullstellung wird in Microsoft FSX 1% Schubleistung angezeigt. Hier sollte logischerweise wenn der Hebel auf 0 steht auch keine Leistung vorhanden sein. Schiebt man den Hebel auf 100%, werden nur 99% Leistung angezeigt. Auch mehrfaches kalibrieren konnte daran nichts ändern. Es ist zwar schade, dennoch sehe ich das ganze nicht so eng, da es lediglich 1% Abweichung ist. Auch darf man nicht vergessen, dass es sich hier um einen Stick für knapp 40 € handelt und nicht um ein hunderte Euro teures Simulatorzubehör.

Aufgefallen ist mir noch, dass das USB Kabel, bzw. der Stecker der in den Stick führt m. M nach ein wenig Spiel hat und etwas "locker" wirkt. Vielleicht soll das auch so sein und der Anschluss hat einfach ein wenig mehr "Bewegungsfreiheit", wodurch er flexibler ist. Bleibt zu hoffen, dass dies keine Schwachstelle ist und kein Defekt auftritt.

Insgesamt finde ich den Stick samt abtrennbaren Gashebel sehr gelungen. Beides funktioniert nahezu perfekt in Microsoft FSX. Mit diesem Gerät macht das fliegen erst richtig Spaß - vor allem dann, wenn man wie ich übergangsweise rein mit Tastatur geflogen ist. Von mir gibt es eine klare Kaufempfehlung.
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