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Through the Language Glass: Why The World Looks Different In Other Languages (Englisch) Taschenbuch – 3. Februar 2011

4.2 von 5 Sternen 16 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Jaw-droppingly wonderful ... A marvellous and surprising book which left me breathless and dizzy with delight. The ironic, playful tone at the beginning gradates into something serious that is never pompous, intellectually and historically complex and yet always pellucidly laid out. Plus I learned the word plaidoyer which I shall do my utmost to use every day" (Stephen Fry)

"Fabulously interesting ... a remarkably rich, provocative and intelligent work of pop science" (Sunday Times)

"Brilliant [and] beautifully written" (Financial Times)

"So robustly researched and wonderfully told that it is hard to put down" (New Scientist)

"A delight to read" (Spectator)

Werbetext

A brilliant and provocative exploration of how the cultures we live in affect the languages we speak and how we think of the world around us.

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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Taschenbuch
This book is not just a collection of anecdotes and descriptions of various experiments in the field of linguistics, it is a journey through the history of a certain area of linguistics starting in the early 19th century up to today.

Guy Deutscher explains how we came to believe what we believe about the influence of language on thinking, and how some of those beliefs are plain wrong. He examines three areas in particular, on which language has had a demonstrable effect:
- perception of color
- perception of spatial directions / spatial memory
- association male/female qualities with objects by speakers of gendered languages

The insights offered here are indeed fascinating, as well as very well explained. Moreover, Mr. Deutscher is also an excellent stylist - which brings us to the major weakness this book displays:

He takes far too long to get to the point. Whilst the history behind the discoveries is never less than brilliantly detailed, the author takes his sweet time to get to the point. The first half of the book, in particular, is pretty much devoid of any statements about language. Instead, by the end of it, you will be an expert on the various ideas about color in the last two centuries.

Cut to about half its length, "Through the Language Glass" would be twice as good.
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Format: Taschenbuch
An dem Buch habe ich zwei Dinge zu bemängeln: zum einen geht es überwiegend um Farbadjektive. Das ist an sich zwar nicht unbedingt schlecht, allerdings verspricht der Titel eine ausgewogenere Abhandlung. Natürlich werden auch noch ein paar andere Themen angeschnitten, wie z.B. grammatisches Genus in den verschiedenen Sprachen, allerdings sind die meisten dieser Kapitel, in denen es nicht um Farben geht, recht kurz.

Das andere, was ich eigentlich als den weitaus größeren Mangel ansehe, ist, dass Guy Deutscher an ein paar Stellen Dinge behauptet, die z. T. umstritten und abwegig sind. Zudem wertet Deutscher an ein paar Stellen auch. Dies ist mir besonders im Kapitel zu den grammatischen Genera aufgefallen, wo er die englische Sprache als "careless" bezeichnet, da es keine grammatischen Genera mehr hat. Dies ist eigentlich unprofessionell und erinnert an Sprachwissenschaft im 19. Jh., die er, ironischerweise, ja selbst ausführlich abhandelt in seinem Buch.

Da ich nicht wie Deutscher einfach was behaupten möchte, ohne Beispiele anzuführen, gehe ich hier konkret auf einen Punkt ein, wo sich Deutscher irrt: In einem Kapitel, in dem es um die Komplexität von Sprachen geht, behauptet Deutscher, dass Deutsch sowohl morphologisch als auch syntaktisch komplexer als das Englische sei. Während er für die höhere morphologische Komplexität wenigstens noch Beispiele anführt, unterfüttert er seine Behauptung im Bezug auf die Syntax nicht. Kein Wunder! Denn eigentlich ist Englisch syntaktisch komplexer, eben weil es ja weniger Morphologie hat. Der geneigte Leser möchte sich bitte mal die folgenden zwei Sätze ansehen:

"John's refusing the offer." (John weist das Angebot zurück.
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Format: Taschenbuch
This isn't the usual sort of book that I review - Language & Linguistics is a bit more upmarket than the usual romance or vampire novels that I tend to read. However, I was browsing in a bookshop in Berlin and among the 'Englische Bücher' I saw this book featured. It had an endorsement on the front by Stephen Fry so I thought I'd give it a go.

I'm really glad I did as reading this book opened up a whole new way of looking at things. Guy Deutscher looks in detail at how the language we speak may colour our view of the world - focusing on colour and how we name/see it (from the Greek Iliad and the wine-dark sea to how Russians react to different shades of blue) and how position of objects can be described in different ways depending on how your culture marks out place. There was so much packed into this book that I found myself hooked, reading it until late in the night and going back to read some sections again.

The language examples are from a vast array of languages - modern European ones with which we may be familiar to some of the much less well-known tongues from the antipodes and further. Although the author is an academic this book was fun, engaging, warm and in no way dry and dusty.

I also think it worth mentioning that the quality of the writing was absolutely excellent. Deutscher's English is lovely, with a great turn of phrase. All the more amazing when you discover that his mother tongue is Hebrew and so English is a second language to him. I was really impressed by the way that he could express himself in English whilst explaining how something may seem to him as someone who sees the world through a Hebrew mind.

I heartily recommend this book to anyone with the faintest of interest in language, linguistics, colours and more.
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Format: Taschenbuch
Guy Deutscher hat das perfekte Sachbuch geschrieben. Plastisch, fesselnd und bisweilen zum Krähen komisch beschreibt er die gewundenen Pfade und Sackgassen, in denen - seit im 19. Jahrhundert die Farbschwäche der alten Griechen entdeckt wurde - Forscher dem Zusammenhang zwischen Sprache und Welterfahrung nachgespürt haben. Was bestimmt, wie bunt unsere Welt ist? Nature or nurture: die Anatomie des Auges oder die Farbwörter, die uns unsere Kultur zur Verfügung stellt?

Im Detail sind es drei Zusammenhänge, die Deutscher modellhaft beleuchtet: Farbensehen und Farbwörter, Orientierung und Ortsangaben, natürliches Geschlecht und grammatisches Geschlecht (im Deutschen beispielsweise, das er gerne zur Illustration heranzieht, bilden Herr Löffel und Frau Gabel mit dem neutralen Messer eine seltsame grammatische Familie). Am Ende erweist sich, dass Sprache tatsächlich die Art beeinflusst, wie wir die Welt sehen, wenn auch ganz anders, als es sich der Mann am Stammtisch, der sich über die angebliche Sexualscheu der Engländer amüsiert (bei denen DER, DIE, DAS durch THE ersetzt ist), vorgestellt hat.

Fast nebenbei ist dies auch noch eine brillante Abhandlung über Zeitgeist und Forschung geworden: während für den Kolonialisten "primitive" Eingeborene primitive Sprachen haben und deshalb unfähig sind, komplexe Sachverhalte zu erfassen, darf es im Zeitalter der politischen Korrektheit plötzlich überhaupt keine Unterschiede mehr geben: alle Sprachen der Welt, so wird behauptet, hätten "so ungefähr" denselben Grad an Komplexität. Wie Deutscher dieses Dogma moderner Sprachwissenschaft als sinnleeres Gerede entlarvt und zugleich demonstriert, dass auch folgerichtiges Denken mitnichten zurück in den Rassismus führt - das ist einer der Höhepunkte dieses durchweg faszinierenden Werkes. Lesen!
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