Der Film Threads aus dem Jahre 1984 versucht aufzuzeigen, wie durch eine große Katastrophe - eben einen Atomkrieg - die sensiblen Fäden (engl. threads), die eine moderne Gesellschaft zusammenhalten, zerstört werden.
Als Szenerie dient die nordenglische Stadt Sheffield, im Mittelpunkt steht ein junges Liebespaar, Ruth Beckett (dargestellt von Karen Meagher) und Jimmy Kemp (Reece Dinsdale), sowie deren Familien. Die (fiktive) Handlung beginnt im März 1983 mit einer Invasion der sowjetischen Armee im Iran. Hieraus entsteht schnell eine ernsthafte Krise zwischen der Sowjetunion und den USA, die einen Rückzug der sowjetischen Streitkräfte fordern. Die Krise spitzt sich immer weiter zu und es kommt zum Atomschlag zwischen Ost und West. Dabei wird auch England massiv getroffen.
Die Folgen dieser Atombomben werden in diesem Film nicht verharmlost, im Gegenteil, sie sind Horror pur. Die Panik und das Chaos werden noch intensiver als in The day after dargestellt. Der Zuschauer wird mit eindrucksvollen Bildern auf das Ende vorbereitet.
Neben Briefe eines Toten und The day after ein Mussfilm für alle, welche einen 3. Weltkrieg für undenkbar halten. Für die anderen ein Mahnmal, auf das wir diese Bedrohung so niemals erleben müssen. Richtet das auch den Politikern aus!!!!!!
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Threads [UK Import]
Karen Meagher
(Darsteller),
Reece Dinsdale
(Darsteller),
Mick Jackson
(Regisseur)
&
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DVD
5. September 2005 "Bitte wiederholen" | UK Import | 1 |
—
| — | 15,00 € |
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| Format | Import, PAL, Dolby, Farbe |
| Beitragsverfasser | David Brierly, Nicholas Lane, Mick Jackson, Karen Meagher, Reece Dinsdale, Rita May |
| Sprache | Englisch |
| Laufzeit | 1 Stunde und 52 Minuten |
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Produktinformation
- Seitenverhältnis : 4:3 - 1.33:1
- Auslaufartikel (Produktion durch Hersteller eingestellt) : Nein
- Alterseinstufung : Nicht geprüft
- Verpackungsabmessungen : 19 x 13.6 x 1.6 cm; 81.65 Gramm
- Herstellerreferenz : 5014138302177
- Regisseur : Mick Jackson
- Medienformat : Import, PAL, Dolby, Farbe
- Laufzeit : 1 Stunde und 52 Minuten
- Erscheinungstermin : 5. September 2005
- Darsteller : Karen Meagher, Reece Dinsdale, David Brierly, Rita May, Nicholas Lane
- Untertitel: : Englisch
- Sprache, : Englisch (Dolby Digital 2.0 Mono)
- Studio : 2entertain
- ASIN : B0009S9LNK
- Anzahl Disks : 1
- Kundenrezensionen:
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Kundenrezension aus Deutschland 🇩🇪 am 15. Juli 2010
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Kundenrezension aus Deutschland 🇩🇪 am 8. April 2010
Die BBC Version über den Impact und die Folgen eines Atomkrieges...
Das Davor und Danach, angesiedelt als Ereignisse in der Stadt Sheffield in Yorkshire, England
Nicht nur als "The Day After"...
Sondern als "The Years after", dem nachfolgenden nuklearen Winter...
Gedreht 1984 als Doku-Film Adaption unter der Regie von Mick Jackson.
Beängstigend realistisch.
5 Sterne für das Bemühen heute, es zu verhindern...
Das Davor und Danach, angesiedelt als Ereignisse in der Stadt Sheffield in Yorkshire, England
Nicht nur als "The Day After"...
Sondern als "The Years after", dem nachfolgenden nuklearen Winter...
Gedreht 1984 als Doku-Film Adaption unter der Regie von Mick Jackson.
Beängstigend realistisch.
5 Sterne für das Bemühen heute, es zu verhindern...
Kundenrezension aus Deutschland 🇩🇪 am 21. April 2014
Nach dem schockierenden "The Day After" 1983 kam ein Jahr später aus Groß Britannien "Threads", der ebenso, teilweise im Doku-Stil gedreht, die Auswirkungen eines Atomkrieges beschreibt! Ich finde die Vergleich als "der bessere The Day After" ein wenig unfair, da beide Filme kleine, aber feine Unterschiede in den Ansätzen haben! The Day After zeigt in 2 Stunden eine innerhalb von Stunden sich zuspitzende Krise, zeigt eine ländliche Zivilbevölkerung, den Atomschlag und die Geschehnisse bis 4 Wochen nach dem Angriff, und überlässt den Rest der Fantasie des Zuschauers.
Thread verfolgt in den 2 Stunden einen anderen Ansatz und zeigt eine Krise - Sowjettruppen marschieren im Iran ein, die USA protestieren und entsenden später Truppen - die sich über Wochen hinweg aufbaut, nimmt als Beispiel die Industriestadt Sheffield. Hierbei wird glaubwürdig inszeniert, wie aus dem anfänglichem Hinnehmen der Zuspitzung durch die Bevölkerung, die Stimmung kippt und es zu Protesten und Friedensdemonstrationen kommt, wie ein Krisenstab aktiviert wird, der nach dem Atomschlag den zivilen Wiederaufbau zu organisieren hat.
Hinterlegt werden die realen Hintergrundinformationen mit Einblendungen in blauer Schrift, sowie die fiktiven Nachrichtenmeldungen mit weißer Schrift, in "Newsticker"-Sound.
Während kurz vor dem Schlag es zu direkten militärischen Auseinandersetzungen zwischen den US-/NATO-Truppen und der UdSSR kommt, in der schon erste Nuklearwaffen eingesetzt werden, setzt die britische Regierung Notstandsgesetze in Kraft, rationiert Benzin, verhängt eine Nachrichtensperre, sperrt das Kommunikationsnetz für Privatpersonen und sperrt "subversive" Kräfte ein. Die Bevölkerung flieht panisch aus den Städten auf's Land und verstopft dabei die Straßen, die Gewerkschaften drohen aufgrund - des nachträglich aufgedeckten - nuklearen Schlagabtauschs mit einem Generalstreik. Kunstwerke und Feuerwehrkräfte und Fahrzeuge werden in Sicherheit gebracht, im Fernsehen und Radio werden Schutzanweisungen veröffentlicht, chaotische Hamsterkäufe starten.
Dann kommt es zum Angriff auf Sheffield, in dessen Folge die Stadt direkt getroffen und komplett zerstört wird. Im Gegensatz zu The Day After verzichtet Threads auf Originalaufnahmen von Atomexplosionen, zeigt aber dennoch effektvoll die monströse Zerstörung und spart nicht an erschreckenden Bildern von verbrennenden Menschen, Tieren, das Verdampfen jeglicher Lebewesen im direkten Einschalgsbereich.
Der zweite Teil widmet sich dem Leben nach der Explosion und zeigt hier deutlicher die Auswirkungen des nuklearen Fallouts und des nuklearen Winters, und besonders deren Auswirkungen auf Menschen und Pflanzen. Die Schutzmaßnahmen haben sich als nahezu wirkungslos erwiesen. Die Reste der Armee und Polizei versuchen mit Gewalt und standrechtlichen Erschießungen der Plünderungen und dem Sturm auf die Nahrungsmittellager Einhalt zu gebieten, ohne Erfolg. Die obdachlosen Massen ziehen durch die Straßen und die Unterbringung in ein paar heil gebliebene Häuser scheitert aus mangelnder Solidarität, den Mangel an Wohnraum und dem Fehlen effektiver öffentlichen Strukturen. Nahrungsmittelknappheit, Kälte, Morde und vor allem Strahlenerkrankungen dezimieren die Bevölkerung mit rasender Geschwindigkeit, mit der nur noch die gesellschaftliche Verrohung und der Verfall jeglicher ziviler Strukturen Schritt halten kann! Nach dem nuklearen Winter, der knapp ein Jahr dauert, löst sich die Staubdecke auf, jedoch ist die Ozonschicht zerstört und es kommen neben der Strahlenkrankheiten nun Schäden durch die UV-Belastung hinzu. Nach einer ausgefallenen Ernte im ersten Jahr, machen nun Schädlingsplagen eine neue Ernte und somit die Nahrungsmittelversorgung zunichte. Der Film endet mit einem Ausblick auf 13 Jahre nach dem Angriff, in der unaufgeräumte Ruinen-Städte das Landsschaftsbild bestimmen und die Bevölkerung auf mittelalterliches Niveau, in Bevölkerungsanzahl und Lebensumstände, zurück gefallen ist! Es gibt wenig Strom und kaum vergleichbare Zivilstrukturen. Spekulativ zeichnet Threads die düstere Zukunft und kommt ebenso zum Schluss, dass sich die Menschheit von einem Atomkrieg mit allergrößter Wahrscheinlichkeit nicht würde erholen können, und das heutige Leben nicht möglich sein wird.
[ Spoiler ]
Gezeigt wird das Unglück anhand des Pärchens Ruth und Jimmy, das ein Kind erwartet, und noch stoisch am Vorabend der Katastrophe die neue Wohnung renoviert. Während der Attacke stirb Jimmy bei der Explosion in Sheffield, Ruth überlebt im Haus ihrer Eltern außerhalb Sheffields. Tage nach dem Angriff irrt sie durch die beängstigende Szenerie aus Trümmer, Leichen und traumatisierten Menschen, während ihre Eltern von Plünderern getötet werden, und Jimmy Eltern den direkten Schlag zwar überleben, aber teilweise mit schweren Brandverletzungen kurz darauf durch die Verstrahlung zugrunde gehen! Ruth irrt durch das zerstörte Land, prostituiert sich für ein paar tote Ratten als Nahrung. Sie bringt erstaunlicherweise ein gesundes Kind zur Welt. Jahre später stirbt Ruth vorzeitig von den Strapazen und Umständen gezeichnet, ihre Tochter, die über einen extrem eingeschränkten Wortschatz und fast keine soziale Kompetenz verfügt, ist auf sich allein gestellt. Sie wird bei einem Streit vergewaltigt und beringt später ein missgebildetes, totes Kind zur Welt.
Der Film legt hier leider nicht unbedingt so viel wert auf die Charaktere, sondern bleibt immer wenig als Beobachter distanziert, auch wenn einige Momente zu Herzen gehen! Auch wird nicht wirklich erklärt, warum Ruth' Tochter die Sprache nicht beherrscht und nur brabbelt, da sie nicht isoliert, sondern mit ihrer Mutter lebte und zu Erwachsenen Kontakt hatte.
Auch wird anfänglich das Leben mit den Folgen sehr detailliert beschrieben, und eine Hoffnung nach der anderen zunichte gemacht, später jedoch wird die Handlung einfach hektisch übersprungen. 12 Jahre werden dann in knappen 10 Minuten abgehandelt, das Durchbringen und Aufziehen eines Kindes in dieser Situation wird überhaupt nicht beschrieben. Sicherlich wäre der Film dann länger geworden, doch es hätte bei mir nicht das Gefühl erzeugt, abrupt zum Ende kommen zu wollen!
Man sollte Threads und The Day After nicht gegenseitig aufrechnen, es sind 2 filmische Meilensteine zu diesem schwierigen Thema, und schaffen es beide, ohne Pathos eine Botschaft auszusenden, dass Atomkriege keine Gewinner haben! Beides sind sehr starke Filmen, und jeder hat seine wenigen Schwächen!
Leider wurde Threads in Deutschland nicht gezeigt, beide Filme sollten Pflichtprogramm in Schulen und Regierungsbüros werden!
Thread verfolgt in den 2 Stunden einen anderen Ansatz und zeigt eine Krise - Sowjettruppen marschieren im Iran ein, die USA protestieren und entsenden später Truppen - die sich über Wochen hinweg aufbaut, nimmt als Beispiel die Industriestadt Sheffield. Hierbei wird glaubwürdig inszeniert, wie aus dem anfänglichem Hinnehmen der Zuspitzung durch die Bevölkerung, die Stimmung kippt und es zu Protesten und Friedensdemonstrationen kommt, wie ein Krisenstab aktiviert wird, der nach dem Atomschlag den zivilen Wiederaufbau zu organisieren hat.
Hinterlegt werden die realen Hintergrundinformationen mit Einblendungen in blauer Schrift, sowie die fiktiven Nachrichtenmeldungen mit weißer Schrift, in "Newsticker"-Sound.
Während kurz vor dem Schlag es zu direkten militärischen Auseinandersetzungen zwischen den US-/NATO-Truppen und der UdSSR kommt, in der schon erste Nuklearwaffen eingesetzt werden, setzt die britische Regierung Notstandsgesetze in Kraft, rationiert Benzin, verhängt eine Nachrichtensperre, sperrt das Kommunikationsnetz für Privatpersonen und sperrt "subversive" Kräfte ein. Die Bevölkerung flieht panisch aus den Städten auf's Land und verstopft dabei die Straßen, die Gewerkschaften drohen aufgrund - des nachträglich aufgedeckten - nuklearen Schlagabtauschs mit einem Generalstreik. Kunstwerke und Feuerwehrkräfte und Fahrzeuge werden in Sicherheit gebracht, im Fernsehen und Radio werden Schutzanweisungen veröffentlicht, chaotische Hamsterkäufe starten.
Dann kommt es zum Angriff auf Sheffield, in dessen Folge die Stadt direkt getroffen und komplett zerstört wird. Im Gegensatz zu The Day After verzichtet Threads auf Originalaufnahmen von Atomexplosionen, zeigt aber dennoch effektvoll die monströse Zerstörung und spart nicht an erschreckenden Bildern von verbrennenden Menschen, Tieren, das Verdampfen jeglicher Lebewesen im direkten Einschalgsbereich.
Der zweite Teil widmet sich dem Leben nach der Explosion und zeigt hier deutlicher die Auswirkungen des nuklearen Fallouts und des nuklearen Winters, und besonders deren Auswirkungen auf Menschen und Pflanzen. Die Schutzmaßnahmen haben sich als nahezu wirkungslos erwiesen. Die Reste der Armee und Polizei versuchen mit Gewalt und standrechtlichen Erschießungen der Plünderungen und dem Sturm auf die Nahrungsmittellager Einhalt zu gebieten, ohne Erfolg. Die obdachlosen Massen ziehen durch die Straßen und die Unterbringung in ein paar heil gebliebene Häuser scheitert aus mangelnder Solidarität, den Mangel an Wohnraum und dem Fehlen effektiver öffentlichen Strukturen. Nahrungsmittelknappheit, Kälte, Morde und vor allem Strahlenerkrankungen dezimieren die Bevölkerung mit rasender Geschwindigkeit, mit der nur noch die gesellschaftliche Verrohung und der Verfall jeglicher ziviler Strukturen Schritt halten kann! Nach dem nuklearen Winter, der knapp ein Jahr dauert, löst sich die Staubdecke auf, jedoch ist die Ozonschicht zerstört und es kommen neben der Strahlenkrankheiten nun Schäden durch die UV-Belastung hinzu. Nach einer ausgefallenen Ernte im ersten Jahr, machen nun Schädlingsplagen eine neue Ernte und somit die Nahrungsmittelversorgung zunichte. Der Film endet mit einem Ausblick auf 13 Jahre nach dem Angriff, in der unaufgeräumte Ruinen-Städte das Landsschaftsbild bestimmen und die Bevölkerung auf mittelalterliches Niveau, in Bevölkerungsanzahl und Lebensumstände, zurück gefallen ist! Es gibt wenig Strom und kaum vergleichbare Zivilstrukturen. Spekulativ zeichnet Threads die düstere Zukunft und kommt ebenso zum Schluss, dass sich die Menschheit von einem Atomkrieg mit allergrößter Wahrscheinlichkeit nicht würde erholen können, und das heutige Leben nicht möglich sein wird.
[ Spoiler ]
Gezeigt wird das Unglück anhand des Pärchens Ruth und Jimmy, das ein Kind erwartet, und noch stoisch am Vorabend der Katastrophe die neue Wohnung renoviert. Während der Attacke stirb Jimmy bei der Explosion in Sheffield, Ruth überlebt im Haus ihrer Eltern außerhalb Sheffields. Tage nach dem Angriff irrt sie durch die beängstigende Szenerie aus Trümmer, Leichen und traumatisierten Menschen, während ihre Eltern von Plünderern getötet werden, und Jimmy Eltern den direkten Schlag zwar überleben, aber teilweise mit schweren Brandverletzungen kurz darauf durch die Verstrahlung zugrunde gehen! Ruth irrt durch das zerstörte Land, prostituiert sich für ein paar tote Ratten als Nahrung. Sie bringt erstaunlicherweise ein gesundes Kind zur Welt. Jahre später stirbt Ruth vorzeitig von den Strapazen und Umständen gezeichnet, ihre Tochter, die über einen extrem eingeschränkten Wortschatz und fast keine soziale Kompetenz verfügt, ist auf sich allein gestellt. Sie wird bei einem Streit vergewaltigt und beringt später ein missgebildetes, totes Kind zur Welt.
Der Film legt hier leider nicht unbedingt so viel wert auf die Charaktere, sondern bleibt immer wenig als Beobachter distanziert, auch wenn einige Momente zu Herzen gehen! Auch wird nicht wirklich erklärt, warum Ruth' Tochter die Sprache nicht beherrscht und nur brabbelt, da sie nicht isoliert, sondern mit ihrer Mutter lebte und zu Erwachsenen Kontakt hatte.
Auch wird anfänglich das Leben mit den Folgen sehr detailliert beschrieben, und eine Hoffnung nach der anderen zunichte gemacht, später jedoch wird die Handlung einfach hektisch übersprungen. 12 Jahre werden dann in knappen 10 Minuten abgehandelt, das Durchbringen und Aufziehen eines Kindes in dieser Situation wird überhaupt nicht beschrieben. Sicherlich wäre der Film dann länger geworden, doch es hätte bei mir nicht das Gefühl erzeugt, abrupt zum Ende kommen zu wollen!
Man sollte Threads und The Day After nicht gegenseitig aufrechnen, es sind 2 filmische Meilensteine zu diesem schwierigen Thema, und schaffen es beide, ohne Pathos eine Botschaft auszusenden, dass Atomkriege keine Gewinner haben! Beides sind sehr starke Filmen, und jeder hat seine wenigen Schwächen!
Leider wurde Threads in Deutschland nicht gezeigt, beide Filme sollten Pflichtprogramm in Schulen und Regierungsbüros werden!
Kundenrezension aus Deutschland 🇩🇪 am 4. November 2017
Nachdem ich 25 Jahre auf eine deutsche Fassung gewartet habe, ( genauso wie auf die vier Stunden Fassung von " the Day after"), habe mich mich durchgerungen mir die englische Fassung zu holen. ( kleiner Tipp von mir, bitte die englischen UT einschalten, der gesprochene Slang ist für Schulenglisch nicht leicht zu verstehen ;-)
Ich habe den Kauf nicht bereut; Threads baut sehr langsam, während die Protagonisten vorgestellt werden, eine äussert bedrohliche Spannung bzw. Stimmung auf. (die ich mir im Ernstfall sehr gut so vorstellen kann bzw. konnte)
Beim eigentlichen Nuclearangriff geht der Film einen etwas anderen Weg als TDA, was aber definitiv nicht stört.
Ab diesem Zeitpunkt spreaden sich Threads und TDA komplett, in zwei andere Filme, auf: Während TDA die Auswirkungen des " Fall Outs" nur kurz zeigt bzw. andeutet geht es bei Threads in die Vollen. Die Strahlungsopfer sterben an Krebs oder kotzen sich die Seele aus dem Leib, das "normale Leben" bricht komplett zusammen, es entbrennt ein Kampf umd Essen und Wasser, das Ganze ist noch sehr realistisch dargestellt. Wirklich großes Kino :-)
Leider muss ich einen Stern abziehen da mir der Schluß des Films, ( es zeigt die Erde 10 Jahre später), zu abrupt daher kommt und mir überhaupt nicht gefallen hat. (hätte es meines Erachtens auch nicht gebraucht.)
Fazit: Einer der beiden besten Filme über den Atomkrieg, wieso man diesem Film keine deutsche Syncro spendiert hat, will sich mir nicht entschliessen.
Ich habe den Kauf nicht bereut; Threads baut sehr langsam, während die Protagonisten vorgestellt werden, eine äussert bedrohliche Spannung bzw. Stimmung auf. (die ich mir im Ernstfall sehr gut so vorstellen kann bzw. konnte)
Beim eigentlichen Nuclearangriff geht der Film einen etwas anderen Weg als TDA, was aber definitiv nicht stört.
Ab diesem Zeitpunkt spreaden sich Threads und TDA komplett, in zwei andere Filme, auf: Während TDA die Auswirkungen des " Fall Outs" nur kurz zeigt bzw. andeutet geht es bei Threads in die Vollen. Die Strahlungsopfer sterben an Krebs oder kotzen sich die Seele aus dem Leib, das "normale Leben" bricht komplett zusammen, es entbrennt ein Kampf umd Essen und Wasser, das Ganze ist noch sehr realistisch dargestellt. Wirklich großes Kino :-)
Leider muss ich einen Stern abziehen da mir der Schluß des Films, ( es zeigt die Erde 10 Jahre später), zu abrupt daher kommt und mir überhaupt nicht gefallen hat. (hätte es meines Erachtens auch nicht gebraucht.)
Fazit: Einer der beiden besten Filme über den Atomkrieg, wieso man diesem Film keine deutsche Syncro spendiert hat, will sich mir nicht entschliessen.
Spitzenrezensionen aus anderen Ländern
colin h.
5,0 von 5 Sternen
Everyone should see...but no one in thier right mind would watch.
Kundenrezension aus Großbritannien 🇬🇧 am 23. Juli 2020
Um...this is a WOW, at any point when you think things can't get more depressing and bad...it does.
I would recommend this to people that I don't know as it should be seen..but, it grim, beyond grim. No one would thank me if I showed it to people that do know me. (This is not a normal apocalyptic thing, it just gets darker and darker.)
The kicker is it's based on current studies...
Note: The tory gov of the UK asked the BBC to produce a realistic portrayal of hate would happen in the event of a nuke attack, they wanted it to reassure people..the beeb did as asked...it was shown once then banned.
I would recommend this to people that I don't know as it should be seen..but, it grim, beyond grim. No one would thank me if I showed it to people that do know me. (This is not a normal apocalyptic thing, it just gets darker and darker.)
The kicker is it's based on current studies...
Note: The tory gov of the UK asked the BBC to produce a realistic portrayal of hate would happen in the event of a nuke attack, they wanted it to reassure people..the beeb did as asked...it was shown once then banned.
SportsBioFan
5,0 von 5 Sternen
A mirror to a disastrous future that could yet happen
Kundenrezension aus Großbritannien 🇬🇧 am 6. April 2012
I imagine that if you have got to this particular product review of `Threads', you will already have read countless five-star reviews of this film; and rightly so. The film is indeed truly frightening, disturbing, affecting and as many other reviewers have stated, life-changing.
This portrayal of a possible nuclear war, the impact, the aftermath and the sheer devastating consequences may not be what would actually come to pass; but the plausibility and the all too believable sequence of events within the film is what really affected me on first viewing (2008), and equally so today (2012), as I am sure it has affected everyone else who has seen it. This film is one of the rare occasions where entertainment - whether literature or cinema - transcends being a mere story, and becomes something more; in this case, it takes the seed of fear that is a possibility of nuclear war, and in two hours grows that seed to grim completion. By the time the final shocking scene passes that heralds the end of the film, the viewer no longer considers nuclear war as something they have never truly thought or worried about, but instead as an event that they would never, ever want to imagine occurring in their worst nightmares.
There are several incredible things that 'Threads' achieves, aside of course from terrifying the viewer into despair. One of the most effective plot dynamics of 'Threads' is that this tale of nuclear apocalypse takes place not in London or New York, but in none other than Sheffield - a city in the North of the UK, which as a region is normally reserved for caricature soap operas or light-hearted homely tea-time family fillers. As many other commentators have stated, there are no overblown Hollywood production values here - the grittiness of life in a Northern community adds to the realism. So accurately in fact, that most of us can associate with the everyday lifestyle of the protagonists in the story, and indeed imagine behaving and responding just as they do within subsequent events.
I wasn't born during the real scare of the Cold War in the 1980s; goodness knows how even more shocking this film must have been to those who were living in those uncertain times. The film seamlessly intertwines the logistical, scientific and historical aspects of the Cold War backdrop. The characters in the film follow real advice given in that era during the nuclear attack, in the form of the 'Protect and Survive' information bulletins. These televised broadcasts were themselves fearful viewing; even more so in the context of this story. I can only imagine how frightened some viewers must have been seeing this level of detail in 1984.
Once the attack hits, the film gives a brutal and rapid depiction of a society completely breaking down, with no immediate or even long-term hope of the situation improving. Contingencies and plans for allocating power of central to local government in such circumstances fail abysmally; emergency services are rendered ineffective, and the barbaric way of life - effectively a human devolution - depicted after the threads of society are torn apart are a million miles away from the beginning in rural Sheffield. Every consequence and impact of such an horrific incident has been thought out, and this is evident from the initial panic before the incident, with momentum gathering pace relentlessly up to and beyond the bomb being dropped.
This film remains one of the starkest depictions of war ever created. For all but the most oblivious, a small part of your thinking will change forever after watching this film - so be prepared.
This portrayal of a possible nuclear war, the impact, the aftermath and the sheer devastating consequences may not be what would actually come to pass; but the plausibility and the all too believable sequence of events within the film is what really affected me on first viewing (2008), and equally so today (2012), as I am sure it has affected everyone else who has seen it. This film is one of the rare occasions where entertainment - whether literature or cinema - transcends being a mere story, and becomes something more; in this case, it takes the seed of fear that is a possibility of nuclear war, and in two hours grows that seed to grim completion. By the time the final shocking scene passes that heralds the end of the film, the viewer no longer considers nuclear war as something they have never truly thought or worried about, but instead as an event that they would never, ever want to imagine occurring in their worst nightmares.
There are several incredible things that 'Threads' achieves, aside of course from terrifying the viewer into despair. One of the most effective plot dynamics of 'Threads' is that this tale of nuclear apocalypse takes place not in London or New York, but in none other than Sheffield - a city in the North of the UK, which as a region is normally reserved for caricature soap operas or light-hearted homely tea-time family fillers. As many other commentators have stated, there are no overblown Hollywood production values here - the grittiness of life in a Northern community adds to the realism. So accurately in fact, that most of us can associate with the everyday lifestyle of the protagonists in the story, and indeed imagine behaving and responding just as they do within subsequent events.
I wasn't born during the real scare of the Cold War in the 1980s; goodness knows how even more shocking this film must have been to those who were living in those uncertain times. The film seamlessly intertwines the logistical, scientific and historical aspects of the Cold War backdrop. The characters in the film follow real advice given in that era during the nuclear attack, in the form of the 'Protect and Survive' information bulletins. These televised broadcasts were themselves fearful viewing; even more so in the context of this story. I can only imagine how frightened some viewers must have been seeing this level of detail in 1984.
Once the attack hits, the film gives a brutal and rapid depiction of a society completely breaking down, with no immediate or even long-term hope of the situation improving. Contingencies and plans for allocating power of central to local government in such circumstances fail abysmally; emergency services are rendered ineffective, and the barbaric way of life - effectively a human devolution - depicted after the threads of society are torn apart are a million miles away from the beginning in rural Sheffield. Every consequence and impact of such an horrific incident has been thought out, and this is evident from the initial panic before the incident, with momentum gathering pace relentlessly up to and beyond the bomb being dropped.
This film remains one of the starkest depictions of war ever created. For all but the most oblivious, a small part of your thinking will change forever after watching this film - so be prepared.
Mr. Jonathon T. Beckett
5,0 von 5 Sternen
A harrowing yet essential viewing experience
Kundenrezension aus Großbritannien 🇬🇧 am 1. September 2010
To understand just how powerful this television drama is, it is as well to remind oneself of the era it was made in. The threat of a breakdown of relations between America and its allies and The Soviet Union was a palpable reality, and therefore 'Threads' was a very real 'horror' film. I remember well how we all talked about what we had watched in school the next day, which was Monday. We certainly didn't laugh and joke about it though. In other words it had a very real effect on our teenage minds.
This was the first time I had watched Threads since its initial transmission. It was even more terrifying watching it now, its power had not diminished one jot.
The film brings a human elelment to proceedings right from the start as we are introduced to Ruth(Karen Meagher) and Jimmy(Reece Dinsdale) and their respective families. Although we see and hear broadcasts of a worsening situation in Iran, the Becketts and the Kemps are too busy just trying to get by to really concentrate on the terrible global events around them. The first discussion we hear about the threat of war is between Jimmy and his dad at the allotment.
Then the actual nuclear attack takes place. Although there have been television broadcasts informing the general public of safety measures to protect themselves, very few are prepared for the horror of what is to come. The scenes during and immediately after the nuclear attack are difficult to watch due to some excellent actings and some necessarily disturbing images.
The real spark of hope comes from pregnant Ruth, and her sheer will and determination to carry her unborn child safely till full term. This makes Threads final shocking denouement even more upsetting.
Still very relevant today, Threads should be essential viewing for every politician let alone every school kid. It has a hard hitting message about the utter futility of war and the devastating human suffering that comes with it, and at a time when the threat of nuclear confrontation is raising its ugly head again, we must be more vigilant than ever.
Essential, unmissable television. 5 out of 5.
This was the first time I had watched Threads since its initial transmission. It was even more terrifying watching it now, its power had not diminished one jot.
The film brings a human elelment to proceedings right from the start as we are introduced to Ruth(Karen Meagher) and Jimmy(Reece Dinsdale) and their respective families. Although we see and hear broadcasts of a worsening situation in Iran, the Becketts and the Kemps are too busy just trying to get by to really concentrate on the terrible global events around them. The first discussion we hear about the threat of war is between Jimmy and his dad at the allotment.
Then the actual nuclear attack takes place. Although there have been television broadcasts informing the general public of safety measures to protect themselves, very few are prepared for the horror of what is to come. The scenes during and immediately after the nuclear attack are difficult to watch due to some excellent actings and some necessarily disturbing images.
The real spark of hope comes from pregnant Ruth, and her sheer will and determination to carry her unborn child safely till full term. This makes Threads final shocking denouement even more upsetting.
Still very relevant today, Threads should be essential viewing for every politician let alone every school kid. It has a hard hitting message about the utter futility of war and the devastating human suffering that comes with it, and at a time when the threat of nuclear confrontation is raising its ugly head again, we must be more vigilant than ever.
Essential, unmissable television. 5 out of 5.
Godzillas Dad
5,0 von 5 Sternen
Horrifying and amazing
Kundenrezension aus Großbritannien 🇬🇧 am 19. Mai 2012
I remember back in the late 80's we had a power cut and my family and I sat around and discussed the film we had all seen; 'Threads'. It was a superb setting to remember this film.
This film is amazing. Timeless, haunting and truely clever, it weaves a tale from character setup to TEOTWAWKI (The End Of The World As We Know It) faultlessly. Dismiss me if you will but I believe nothing can beat a British production, and this does it best.
The film begins by introducing two main characters, a couple who become pregnant unexpectedly whilst in the back ground a new cold war beckons. It then follows them and their families through the post nuclear war through death, struggle, starvation and survival.
I am not going to give away the plot, not because there is some 'usual suspects' surprise to come but because you need to watch this film. I mentioned earlier timeless and thats what this is, timeless.
Watch, enjoy, be scared, then watch again.
BRILLIANT!!!!
This film is amazing. Timeless, haunting and truely clever, it weaves a tale from character setup to TEOTWAWKI (The End Of The World As We Know It) faultlessly. Dismiss me if you will but I believe nothing can beat a British production, and this does it best.
The film begins by introducing two main characters, a couple who become pregnant unexpectedly whilst in the back ground a new cold war beckons. It then follows them and their families through the post nuclear war through death, struggle, starvation and survival.
I am not going to give away the plot, not because there is some 'usual suspects' surprise to come but because you need to watch this film. I mentioned earlier timeless and thats what this is, timeless.
Watch, enjoy, be scared, then watch again.
BRILLIANT!!!!
Amazon Customer
5,0 von 5 Sternen
ive watched every horror movie going but THIS disturbed me
Kundenrezension aus Großbritannien 🇬🇧 am 6. Juli 2011
As a drama is ok, acting is better than most BBC dramas of the time, and far better than the doctor who acting of the time (not that they are not great but still) the effects are pretty good for the early 80s too.
the build up is tense you know whats coming and some of the characters think it may happen but no one knows for sure, theres no over-acting which is good, people panick buy and do similiar activities which you would expect but no one knows for sure what is going to happen.
the bunker scenes are realistic, they talk about great areas and people very coldly, for example "this whole area here will be heavily irradiated, no point giving them food anyway" (my wording may be wrong but thats the basic version of it)
The fact is THIS COULD HAPPEN, i like movies that make you think, and this does more, it makes you think"what would i do?" this may be written like a drama, but to me this is a credible scenerio and you have to put yourself in the characters minds, this is the first time when i genuinely dont have any clue what i would do, fact is if you dont have a fallout shelter and enough supplies to last you a good 30 years then your pretty screwed.
the build up is tense you know whats coming and some of the characters think it may happen but no one knows for sure, theres no over-acting which is good, people panick buy and do similiar activities which you would expect but no one knows for sure what is going to happen.
the bunker scenes are realistic, they talk about great areas and people very coldly, for example "this whole area here will be heavily irradiated, no point giving them food anyway" (my wording may be wrong but thats the basic version of it)
The fact is THIS COULD HAPPEN, i like movies that make you think, and this does more, it makes you think"what would i do?" this may be written like a drama, but to me this is a credible scenerio and you have to put yourself in the characters minds, this is the first time when i genuinely dont have any clue what i would do, fact is if you dont have a fallout shelter and enough supplies to last you a good 30 years then your pretty screwed.