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Thomas Mann: Das Leben als Kunstwerk Taschenbuch – 1. Oktober 2001

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Wohl kaum ein zweiter deutscher Dichter des 20. Jahrhunderts hat sein Leben derart zu literarisieren gewusst wie Thomas Mann (1875-1955). Die akribisch geführten Tagebücher des Erzählgenies geben selbst über kleinste Ess- und Schlafgewohnheiten Aufschluss, und seine formvollendeten Briefe an Freunde und Kollegen schrieb Mann, sofern sie nicht ohnehin in Romane Eingang fanden, immer auch auf eine mögliche posthume Veröffentlichung hin. Ziel war es, wie der Autor in einem Brief an Eberhard Hilscher 1951 festhielt, ein "in sich geschlossenes Lebenskunstwerk" zu erschaffen.

Diesem Aspekt einer ästhetischen Verwandlung von Leben in Kunst widmet der Mainzer Germanist Hermann Kurzke seine umfassende, überaus kundige und sehr gut lesbare Biografie. Akribisch und mit viel Sinn für scheinbar Nebensächliches ("Als Kleinkind schlief Tommy in einem Gitterbettchen mit grüner Gardine") schildert er Manns Werdegang vom bildungsbürgerlichen Lübecker Kaufmannshaushalt über die Exilzeit in den USA bis hin zu Ruhm und Ärger der späten Jahre in der Schweiz. Wie fruchtbar dabei auch die biografische Lesart der Werke eines Schriftstellers geraten kann, der sich und seine Zeitgenossen immer wieder hinter den Masken seiner Romanhelden zu verstecken wusste, demonstrieren vor allem die fundierten Kapitel über den Zauberberg (1924) und die Joseph-Tetralogie (Band 1: Die Geschichten Jaakobs, Band 2: Der junge Joseph; Band 3: Joseph in Ägypten; Band 4: Joseph, der Ernährer (1933-1943)).

"Spielerisch huscht Thomas Mann immer wieder hinter seine Figuren", schreibt Kurzke dementsprechend. "Neckisch zwinkert er dem Leser zu und fordert ihn auf, ein gleiches zu tun, Figuren zu suchen, hinter denen er sein Freud und Leid verbergen, aber auch zugleich offenbaren kann". So ist die kluge, brillant geschriebene Biografie nicht zuletzt auch eine Einladung, Bücher wie Buddenbrooks (1901), Tod in Venedig (1912), Doktor Faustus (1947) oder Die Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull (1954) mit neuen Augen zu lesen. --Thomas Köster -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Die Herausgeber Hermann Kurzke, geboren 1943, ist Professor für Neuere deutsche Literaturwissenschaft in Mainz. 1999 erschien von
ihm die Biographie ›Thomas Mann. Das Leben als Kunstwerk‹. Stephan Stachorski, geboren 1967 in Kaiserslautern, studierte Germanistik,
Philosophie und Geschichte in Mainz. Er publizierte u.a. ›Fragile Republik. Thomas Mann und Nachkriegsdeutschland‹.
Beide Herausgeber sind an der Großen kommentierten Frankfurter Ausgabe der Werke, Briefe und Tagebücher Thomas
Manns beteiligt.


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Format: Gebundene Ausgabe
Thomas Mann - längst hat die Sekundärliteratur von der Menge her das ohnehin nicht gerade schmale Werk des größten deutschen Schriftstellers dieses Jahrhunderts in alle Schatten gestellt. Allein vier große Biographien liegen vor: die unvollendete des Peter de Mendelssohn, die sozusagen auf Knieen geschrieben wurde; die wenig aufregende des Donald A. Prater; die interessante Familiengeschichte der Manns von Marianne Krüll; die über 2000 Seiten des Klaus Harrprecht, der allerdings mehr über sich selbst als über Thomas Mann geschrieben hat. Und schließlich gibt es noch das großartige Werk und die Tagebücher des Lübecker Nobelpreisträgers - beide von hohem biographischen Wert. Denn: "Es kenne mich die Welt, aber erst, wenn alles tot ist".

Warum also nun noch eine weitere Biographie? Was kann, was soll sie uns noch Neues bringen? Die Fragen werden sehr schnell und sehr positiv bei der Lektüre der Biographie des Hermann Kurzke beantwortet. Seine Arbeit "Thomas Mann - Das Leben als Kunstwerk" ist nicht einfach "eine Biographie", es ist "die Biographie" über Thomas Mann schlechthin, ultimativ, epochal, in jeder Hinsicht, also inhaltlich und formal, ein germanistisches Bravourstück. Hier schreibt einer, der nicht nur Leben und Werk Thomas Manns wie kein zweiter kennt, der die wichtigste Sekundärliteratur präsent hat, der aus seiner Zuneigung zu diesem Jahrhundert-Autor einerseits keinen Hehl macht, andererseits die kritische Distanz wahrt. Und der zudem brillant, spannend und witzig zu formulieren versteht.
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Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Und ich kann dieses Hörbuch ebenso empfehlen wie "Herr und Hund".
Wem schon immer mal interessiert hat, wie sich Th. Mann im O-Ton anhört, der solle nicht hadern mit dem Klick auf den Einkaufskorb.
Das Werk ist stimmig von Anfang bis zum Ende.
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Format: Hörkassette
Wer Thomas Mann liebt für den ist dieses Hörbuch ein Must". Die Originalausschnitte von Thomas Mann und der Tochter schärfen das Bild von diesem grossen Schriftsteller. Die inhaltliche Zusammenstellung ist nicht einfach eine Biographie mit langweiligen Daten, sondern zeigt die Zusammenhänge von Schicksalsschlägen, Charakterzüge und Neigungen auf seine Werke. Das Hörbuch wird mit Musik aufgelockert und die Sprecher haben angenehme Stimmen. Es ist ein Genuss für die Ohren sowie für den Geist.
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Format: Taschenbuch
Nur sehr selten findet man Biografien wie diese, die sich wirklich intensiv darum bemühen,dem dargestellten Leben gerecht zu werden. Hermann Kurzkes Biografie ist ein Kunstwerk ebenso wie das Leben Thomas Manns, das sie überzeugend darstellt. Der Autor geht nicht strikt chronologisch vor, sondern fast verschiedene Sinnabschnitte des Lebens zusammen. Das ergibt ein viel dichteres, kompakteres Bild vom großen deutschen Dichter, bedeutet aber gleichzeitig, dass immer wieder Sprünge vorkommen, Vorausdeutungen und dergleichen. Man muss sich foglich bereits ganz gut in Leben und Werk von Thomas Mann auskennen, sonst fühlt man sich in dieser Biografie womöglich etwas verloren. (Als guter Einstieg und Vorbereitung für diese Biografie empfehle ich vor allem die Rowohlt-Monografie zu Thomas Mann.) Eine weitere Schwierigkeit der Lektüre dieses Buches besteht darin, dass Hermann Kurzke wenig Konkretes schreibt, vielmehr ist er so diskret wie Thomas Mann selbst. Alles wird vergeistig, sublimiert. Thomas Mann erscheint somit nicht wirklich als normaler Mensch. Doch das ist gleichzeitig die Stärke dieser Biografie: Sie zeigt Thomas Mann so, wie er sich selbst wahrnahm. Das verdanken wir auch der großen Fairness des Verfassers, der für den Schriftsteller stets großes Verständnis aufbringt. Er ist nicht so blauäugig, all dessen Entscheidungen gutzuheißen, doch er spielt sich nie als der große Richter auf, der dem Dichter sagt, wie er sich denn bitte richtig hätte verhalten sollen, was andere Biografen ganz gerne tun. Stattdessen fragt er nach: Warum verhielt sich Thomas Mann so, wie er es tat? Man muss ihm hier nicht immer zustimmen (im Verhältnis zu den Kindern beispielsweise), aber diese Herangehensweise an den Gegenstand der Biografie ohne Hohn oder falsche Scheu finde ich doch herausragend, weshalb ich dieses Buch jedem Thomas Mann- und Literaturliebhaber wärmstens empfehlen will.
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Format: Taschenbuch
Wer sich mit Thomas Mann intensiver beschäftigen will, der kommt an dieser sehr gründlichen und informativen Biographie von Hermann Kurzke wohl nicht vorbei. Nachdem ich von Thomas Mann seinen Roman Joseph und seine Brüder gelesen hatte, war ich neugierig zu erfahren, was Kurzke zu diesem von Thomas Mann in epische Länge ausgebreiteten alttestamentarischen Stoff zu sagen weiß. An diesem einzelnen Kapitel lässt sich das Typische des Buches bereits erfassen: neben einer kurzen Zusammenfassung des Romans und den Querverweisen zu anderen Romanen werden die Lebensumstände des Autors zur Zeit der Abfassung des Romans und die biographischen Bezüge der Romanfiguren geschildert. So wird dem Leser das Auszeichnende dieses Lebens bewusst: nämlich die immer wiederkehrende Aufnahme der eigenen Lebensbezüge, besonders der eigenen Homosexualität und Ängste in das künstlerische Werk.

Nach der Lektüre des genannten Kapitels ließ ich mich dann weiter in diese große Biographie fallen, stöberte Kapitel für Kapitel, Thema für Thema und biographische Einzelnotizen durch. Diese Biographie muss man nicht von vorne bis hinten lesen; vielmehr kann man sie immer wieder in die Hand nehmen, wenn man sich für einzelnes interessiert. Je tiefer der Leser sich in dieses Leben des Ausnahmekünstlers hereinziehen lässt, desto intensiver wird sich die Ansicht bilden, dass das Werk von Thomas Mann nur möglich war aufgrund einer ungeheuren Verdrängung und Unterdrückung eigener Sehnsüchte und dem radikalen Ausblenden dessen, was der künstlerischen Produktivität im Wege stand.
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