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Kundenrezensionen

4,4 von 5 Sternen
214
4,4 von 5 Sternen
This Is War
Format: Audio CD|Ändern
Preis:7,97 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 15. Dezember 2016
und zwar als Revolution. das kann man durchgängig immer wieder hören. Laut lauter und immer lauter, es wird immer besser. Klasse CD, sollte inm keiner Sammlung fehlen.
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am 27. Juli 2017
Ich liebe 30 Seconds to Mars. Dieses Album ist meiner Meinung nach ihr zweitbestes und ich kann mich nach Jahren noch immer nicht satt hören.
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am 26. September 2017
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TOP 500 REZENSENTam 13. April 2015
Die Songs kann man allesamt als Meisterwerke seiner Zeit und als episch-musikalische Klassik der Neuzeit betrachten. Das ist meine Meinung. Ich liebe das Album, was es irgendwie bitter macht, wenn man bedenkt in welcher Situation 30seconds to Mars mit ihrem Label stecken bzw. steckten, als sie This Is War produzierten.

Oldie but goldie, könnte man schon fast sagen. Klasse Album, uneingeschränkte Kaufempfehlung. Wer Muse mag, wird auch 30 seconds to Mars mögen.
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am 5. August 2010
Mit diesem Album setzen 30 Seconds To Mars neue Maßstäbe. Der Sound mag glatter wirken als bei den Vorgängern, einen aggressiven Kracher wie "The Kill" sucht man hier vergebens. Stattdessen zeichnen die Lieder hier eine pathetische Atmosphäre, die sich schwer in Worte fassen lässt. Laute Gitarren, lauter Gesang, breite Arrangements und Chöre: Definitiv Musik, die Anlage aufzudrehen und sich gut zu fühlen. Da ändern auch teilweise düstere Texte nichts. Man möchte mit den lauten Chören einfach mitfeiern, wünscht sich sofort direkt auf ein Konzert. Das ist alles so großes Kino, das genau dieser Punkt dem Album ein bisschen zum Verhängnis wird: Im Gegensatz zu den Vorgängern vermisst man hier einfach ein paar Ecken und Kanten, und dieser ständige Hang zur Überproduktion könnte auf Dauer auch sehr ermüdend sein.
Für diesen Gesamteindruck gibt es auch einen kleinen Punkteabzug. Die Lieder für sich sind aber in jedem Fall das investierte Geld Wert.
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am 1. Dezember 2009
Nach langem Warten ist es nun endlich soweit: Mit 'This Is War' erscheint das dritte Album der amerikanischen Rock-Band 30 Seconds to Mars. Bei der Entstehung des Albums hatte sich die Band etwas ganz besonderes ausgedacht: die stetig wachsende Fangemeinde wurde intensiv in die Entwicklung des Albums einbezogen. In vielen Songs sind von Fans gesungene Chöre zu hören, eine ganze Reihe Fans hatte das Glück, das ihr Gesicht nun eines der tausenden verschiedenen Cover der CD ziert.

Der Sound von 'This Is War' ist neu und anders, mehr Pop, mehr Elektro. Und auch die Thematik ist anders: Während sich die beiden Vorgänger Alben eher mit den Themen Selbstfindung, Weiterentwicklung und dem Finden des eigenen Traums beschäftigt haben, geht es in 'This Is War' um die Umsetzung des selbigen. Was bisher nur im eigenen Kopf stattgefunden hat soll nun in die Welt getragen werden. Viele Fans überrascht dieser Themenwechsel nicht, gab es schon auf dem Vorgängeralbum einige Hinweise: der Song R-evole enthielt die Zeile 'A revolution has begun',der Hidden Track am Ende des Albums lautete 'Praying for a Riot'.
Sprachlich gesehen hat das neue Album zwei Seiten. Auf der einen Seite ist die Message des Albums sehr positiv und weniger schwermütig als der Vorgänger 'A Beautiful Lie'. Auf der anderen Seite benutzt Jared Leto, Frontman und Texter der Band, auf 'This Is War' teilweise eine sehr brutale bis schon graphische Sprache: 'I f*** you like the devil' singt er in 'Stranger in a strange land', in 'Night of the Hunter' heißt es gar 'Skinned her alive, ripped her apart'. Die Songtexte sind, wie man es von 30 Seconds to Mars gewohnt ist, etwas kryptisch - hier haben langjährige Fans den Vorteil schon etwas Übung im 'decodieren' der versteckten Bedeutungen zu haben ;-)

Nun aber ein kurzer Überblick über die einzelnen Songs:

Escape
Ein fantastisches Intro für das neue Album! Mystischer Sound, sich steigernder Rythmus. Am Ende ein Chor: 'THIS IS WAR' - grandios!

Night of the Hunter
Ein Rocksong à la 30 Seconds to Mars. Kryptische Lyrics, bisweilen recht graphisch.

Kings and Queens
Die erste Single-Auskopplung aus 'This Is War'. Ein sehr atmosphärischer Song, der zumindest in diesem Punkt etwas an 'From Yesterday' erinnert.

This is war
Dieser Song fasst das Album vielleicht am besten zusammen. Aggressiv, rockig, genialer Chor. Die Trommeln passen perfekt zu dem Song - man sieht die in den Krieg ziehende Armee förmlich vor sich.

100 suns
Der ruhigste Song des Albums. Jareds Stimme wir nur von einer Gitarre und einen leisen Chor begleitet.

Hurricane
Entstand in Zusammenarbeit mit Kayne West. Hier hört man deutlich den neuen, elektronischeren Sound. Interessanter Beat.

Closer to the Edge
Der Song beginnt mit einem Orgel-Intro, dann wird es wieder rockig, fast schon popig, dank der fröhlichen Melodie. Eine völlig unerwartete Seite von 30 Seconds to Mars.

Vox populi
'Die Stimme des Volkes', einer der besten Songs des Albums. Wieder ein sehr elektronischer Sound, der Chor ist beeindruckend, ebenso wieder der starke Rythmus - ein echter 'Battlesong'! Einer meiner Favoriten auf diesem Album.

Search and destroy
Ähnlich wie 'Closer to the Edge' ein ungewohnt popiger und fröhlicher Song mit coolem Beat.

Alibi
Ein ruhiger Song mit einem schönen Pianosolo als Intro. Erinnert etwas an The Cure.

Stranger in a strange land
Ein nahezu epischer Song, der schon jetzt extrem beliebt unter den Fans ist und stillschweigend zum besten Song des Albums gekürt wurde. Elekro-Rock beschreibt den Stil des Songs wohl am besten. Die Band zitiert hier den Song 'Oblivion' aus ihrem ersten Album.

L490
Autsch, der hohe Ton am Anfang des Songs schmerzt etwas in dem Ohren. Dann beendet dieser Song das Album mit einem mystischen Mönchs-Chor.

Um es zusammen zu fassen: Das neue Album ist gut, sehr gut sogar. Für mich ist es sogar genau das, was ich mir vom neuen Album gewünscht habe - die 'Revolution' wird thematisiert, positive Stimmung statt dem schweren Sound des Vorgängeralbums. Die Band mag (unbewusst?) massentauglicher geworden sein, aber wieso nicht? Jemand aus dem deutschen 30 Seconds to Mars Forum schrieb sinngemäß: 'Wenn das so weiter geht, dann brauchen die Jungs bald größere Hallen!'. Und ich drücke ihnen die Daumen dafür.
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am 22. Dezember 2009
Ich habe diesem Album jahrelang entgegengefiebert und wurde nicht enttäuscht.
Als treuer Fan hatte ich Angst, 30STM könnten sich zu sehr verändert haben, dies hat sich aber nicht bestätigt. Die Songs im Einzelnen:

1. Escape: Ein Opener, stimmt gut auf das Folgende ein.

2. Night of the Hunter: Mein absoluter Lieblingssong auf dieser Platte. Jared schreit hier genau an den richtigen Stellen, der Chor ist gut eingesetzt, das Schlagzeug einsame Spitze. Das Zählen des französischen Mädchens passen auch sehr gut. Ge-ni-al.

3. King and Queens: Ein eher kommerzieller Popsong und eine schlaue erste Single-Auskopplung. Ohrwurm.

4. This is War: Positive Nummer mit tollem Text und 30STM-typischen Gitarren. Erinnert mich am meisten an die alten Alben. Man hört Jareds Herzblut richtig raus und merkt, warum das Album so heißt wie dieser Song. Den Chor am Anfang finde ich allerdings unpassend.

5. 1000 Suns: Kleine Akkustiknummer mit sinnvoll eingesetztem Chor, die auf Konzerten bestimmt sehr atmosphärisch ist. Man spührt die Fannähe regelrecht.

6. Hurricane: Gänsehaut pur. Sehr elektronisch und mit tollen Refrain. Allerdings finde ich den Chor unpassend, weil Jareds Stimme hier solo mehr transportiert.

7. Closer to the Edge: Eine fröhliche Pop/Rock-Nummer mit hübschen Keyboardpassagen.

8. Vox Populi: Für mich nicht hörbar, weil er total überladen wirkt, einfach nur sehr gewaltig daherkommt und auch nicht im Ohr bleibt. Sehr viel Chor, was zum Titel passt.

9. Search and Destroy: Erinnert am Anfang an 80er/90er-Elektropop. Dann ein schöner Refrain mit krachendem Schlagzeug. Danach wird die Nummer energiegeladener und voluminöser. Jared schreit sogar mal wieder richtig. Der Chor passt hier wie die Faust aufs Auge. Endet für meinen Geschmack etwas zu ruhig.

10. Alibi: Ziemlich öde Nummer, mit der ich rein gar nichts anfangen kann. 08/15-Popballade.

11. Stranger in a Strange Land: Sehr geiler, düsterer Anfang und Refrain. Absolut geniale Drums im letzten Drittel. Würde gut auf einen Soundtrack eines Horrorfilms oder Psychothrillers passen. Nach Night of the Hunter mein Lieblingslied auf dieser Platte.

12. L490: Äußerst nerviger Ton am Anfang, dann ein bisschen nettes Geklimper, dann ein seltsamer Mönchschor als Ende der Platte... Kann ich irgendwie nicht viel mit anfangen, außer der Tatsache, dass das Geklimper ganz nett ist.

Ich kann dieses Album allen 30STM-Fans, die offen für Neues sind, oder denen, die Elektrorock bzw experimentelle Musik mit guten Texten mögen, empfehlen.
Das Warten hat sich für mich auf jeden Fall gelohnt. Aber das nächste Album kommt hoffentlich nicht erst in 4 Jahren ;]
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am 31. Januar 2014
30 Seconds to Mars – This is War (2009)

30 Seconds to Mars könnten sich eigentlich in 30 Millionen Dollar Schulden umbenennen. Auf diese horrende Summe versuchte das skrupellose Label die drei Jungs zu verklagen. Aus dieser Belastung ist eine Kampfansage mit dem Namen This is War enstanden und hat sich dementsprechend viel Pathos auf die Schultern geladen.

Fröhliche Lieder gibt es woanders. Das macht schon das vor Spannung strotzende Intro Escape klar. Mastermind und Master-Selbstinszenierer Jared Leto haucht ein paar kryptische Worte ins Mikro, bevor eine Armee an Fans einen Kampfschrei hinterher brüllen darf. Man erweist den solidarischen Echelon-Mitglieder wirklich eine enorme Huldigung, dürfen diese doch die meisten euphorischen, hymnen-artigen Refrains mitsingen. So entlädt sich das Intro auch schon zum ersten Highlight Night of the Hunter, wobei man gewohnte 30 Seconds to Mars-Kost erwarten darf, etwas elektronischer durchchoreographiert als auf A Beautiful Lie, und versehen mit enorm intensiven Gesangslinien eines Jared Leto sowie vor Kraft strotzende, krachende Drum-Parts. Die Lyrics muten etwas härter als sonst an, passen aber mit ihrer verschlungenen, expressionistischen Wortwahl gut zum Ambiente.

Dass da powerchord-geladene Hymnen mit starken Melodien und noch stärkeren Hooks auf solchen Alben nicht fehlen dürfen, sollte klar sein und so ein Song wird mit Kings and Queens auch prompt geliefert und dürfte sich als Mitgröhl-Nummer Nr. 1 entpuppen.

Eine Pause gönnt man sich nicht. Es wird direkt weiter geklotzt mit der treibenden Kampfansage This is War. Da dröhnen die Gitarren und Letos Schreie, verschleieren aber glücklicherweise nie die wunderschönen Melodien. Produziert wurde geradezu perfekt. Akustische Gitarrenlinien wechseln sich mit Powerchords ab, werden mal weniger, mal auffallend mehr (Search and destroy) elektronisch effektiert und begleitet und unterstützende Streicher dürfen auch nicht fehlen. Apropos elektronische Elemente: Diese werden manchmal sogar so stark eingesetzt, dass man im gruseligen, lyrisch expliziten Stranger in a Strange Land schon von Progressive Pop reden könnte. Die fast komplett elektronische Ballade Hurricane lebt ebenfalls von dieser strukturierten Komplexität, ohne dabei die ursprünglichen Pfade von 30 Seconds to Mars allzu sehr zu verlassen. Dass die Band auch anders kann, beweist Frontmann Jared Leto im einschmeichelnden, akustischen Kleinod 100 Suns. Natürlich mit obligatorischen Fan-Gesängen.

Beim Albumaufbau ist zu beachten, dass die Hymnen allesamt an den Anfang gepackt wurden, während die komplexeren, vielleicht unkonformeren und manchmal nicht ganz so gefallenden Stücke im hinteren Teil zum Vorschein kommen, einzig unterbrochen von der poppigen Lebensbejahung Closer to the Edge. Manchen mögen bei den letzteren Stücken die Fanchöre abwerten wollen, doch immerhin kann sich so Jared bei Vox Populi etwas ausruhen bevor es etwas später mit der wunderschönen,klaviergerprägten Ballade Alibi weiter geht. Wahnsinnig einfühlend, textlich hochgradig ergreifend singt sich Jared hier beruhigt in die Seelen des Zuhörers bevor er sich, oder besser gesagt seine Stimme, in einer riesigen Erruption entlädt.

Derart positiv gestimmt kann man auch das letzte Lied L490 ertragen, welches aus Experimenten des älteren Leto-Bruders besteht. Unter anderem nervt hier ein (gut gemeinter, weil durch Objektschwingungen erzeugter) penetrant hoher Ton, während das Lied (sogleich das Album) mit einem zu gewollt wirkend mystischen Mönchschor abgeschlossen wird.

Fazit: Hymnen über Hymnen. Bei diesem Album stimmt fast alles. Wer Alternative-Rock oder allgemein mitsingtaugliche Melodien mag und dabei auf allzu prägnante Gitarrenparts verzichten kann, ist hier genau richtig.
Wertung: *****
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am 24. September 2010
Hallo zusammen,

nun was will ich mit meinem Titel ausdrücken mag sich der ein oder andere denken.
Es ist ganz einfach: wie einige meiner Vorgänger war auch ich nicht von Anfang an
Feuer und Flamme für das Album. Ursprünglich habe ich es blind, nur mit Closer To
The Edge im Hinterkopf, gekauft,....eben in guter Hoffnung, dass es den anderen
Alben das Wasser reichen kann.

Wie gesagt, wirklich begeistert war ich am Anfang nicht, besonders übel sind mir
Escape und L490 aufgestoßen. Dort soll wohl künstlerischer Anspruch umgesetz werden
um das Album im Selbstverständnis der Band noch genauer zu positionieren und
darzustellen. Für mich als "Normalkonsument" wäre es auch ohne die Lieder gegangen.

Die anderen Lieder haben sich mir leider nicht sofort erschlossen, erst als ich die
CD halb bewusst im Auto gehört habe ist der Funke dann übergesprungen und ich lernte
so hervorragende Lieder wie Hurricane, Kings and Queens... erst wirklich zu schätzen.

Für meinen persönlichen Geschmack hätte man L490, Escape und Alibi weglassen können,
aber das muss jeder für sich entscheiden; das restliche Album läuft inzwischen
(mit den anderen Alben) in einer Dauerschleife im MP3 Player.

Fazit: wenn euch das Album anfangs auch nicht sehr vertraut und lohnenswert erscheint,
gebt ihm eine Chance und hört es ohne euch auf jeden Negativpunkt zu versteifen,
überspringt einfach was euch nicht gefällt und ihr werden sehen wie viel dieses
Album dann trotzdem noch zu bieten hat!

MFG
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am 30. November 2009
Jared Leto führt ein Doppelleben. Die Welt kennt ihn als Schauspieler, der mit seinen 38 Jahren zu das Beste gehört, was Hollywood zu bieten hat. Wer Filme wie "Requiem of a dream", "Fight Club" und "Panic Room" im Repertoire hat darf sich als einer der gefragtesten Schauspieler feiern lassen.

Der Durchbruch gelang 30 Seconds to Mars erst später mit ihrem zweiten Album, welches weltweit auf beachtliche 2,5 Millionen verkaufte Einheiten zurückblicken kann.

Im Vorfeld des neuen Album waren ja schon die Songs "This is War" ( OST des Spiels "Dragon Age:Origins" ) und "Kings and Queens" ( 1. Singleauskopplung ) zu hören. Meiner Meinung zeigen die zwei Lieder sehr gut die Marschrichtung an, die 30 Seconds to Mars mit diesem Album einschlagen. "Kings and Queens" ist ein gradioser Song und zählt zu den Perlen des neuen Long-Players. "This is War" ist ein guter bis sehr guter Song geworden und überzeugt vor allem durch Songwriterqualitäten. "This is War" ist Programm - textlich wie musikalisch -

Wenn Jared Leto die Zeilen "Tell me would you kill to save a life / Tell me would you kill to prove your right" ("Hurricane" feat Kanye West) singt, bekommt man Gänsehaut und spürt förmlich die dunkle Atmosphäre, die von "This is War" ausgeht. Man hätte aber den Sprech-Part von Herrn West auch rausstreichen können, was die Intensität des Songs noch erhöht hätte. (Liegt aber vielleicht auch daran, dass ich den Typen nicht ausstehen kann.)

Jared Leto unterstreicht, dass er ein hervorragender Sänger ist, der die von Weltschmerzen handelnden Zeilen mit exakt der richtigen Mischung aus Verzweiflung und Aggressivität ("Closer to the Edge" & "Search and Destroy") vorträgt. Teilweise schmettert er gar mit einer Inbrunst ins Mikro, die an Marilyn Manson erinnert.

Mit "Stranger in a Strange Land" & "Nigtht of the Hunter" rocken 30 Seconds to Mars dann endgültig alles weg. Der Hörer wird entzückt mit 13 Minuten kunstvollen Pathos, der einen in den Bann zieht und nicht mehr los lässt.

Einige werden sich jetzt wahrscheinlich denken, warum keine "5 Sterne"?

Viele der Lieder werden mit einen Chor begleitet, der bestimmt vielen Anhängern nach einiger Zeit auf die Nerven gehen wird. Für solche nervenden Eskapaden gibt's dann doch Punktabzug in der A-Note.

Aber jetzt nicht falsch verstehen, dass Album ist und bleibt ein absoluter Pflichtkauf für alle 30 Seconds to Mars Hörer und fasziniert von der ersten bis zur letzten Minute!

Bewertung: 8 / 10

"Es gibt nichts, wodurch man es wieder vergisst;
jedes Mal beginnt man wieder ganz von vorne;
durch den Krieg werden die Menschen nicht edler;
er macht sie zu Hunden; vergiftet die Seele."
(Private Witt, "Der schmale Grat" mit Jared Leto)
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