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am 30. März 2017
Eigentlich interessiere ich mich für das Thema an sich. Und ich persönlich finde auch richtig, dass man darüber nachdenkt, wie man die Kinder unterstützen sollen, welche nicht auf ihren eigenen Willen hin für die Mobilität bereit sein müssen und in verschiedenen Orten die Gegelenheit für die Bildung u.a. haben.
Aber ich war von den widersprüchlichen Argumenten im Text wirklich umso mehr enttäuscht, je länger ich mich für die Lektüre dieses Buches hineinsetze. Deshalb habe ich aufhören müssen, das Buch weiter zu lesen.

Ich gebe natürlich Grund dafür an, warum ich für dieses Buch trotz ihres guten Rufes als Bestseller nur einen Stern gegeben habe.

Die beiden Autoren wollten eigentlich einen Versuch unternehmen, vom Standpunkt der Personen aus, das heißt, von Third Culture Kids (TCK) aus, zu bestimmen, was die TCKs und welche Einflüsse haben könnten, und es dem Leser darzubieten.
Aber vom Anfang an ist der Fokus dieser zwei Autoren auf die Umgebung der TCKs (ihre Eltern, ihre wirklich bestimmte Berufe, die auf den öffentlichen Meinungen bzw. dem Bewusstsein den TCKs gegenüber basierenden gesellschaftlichen Kontexte), jedoch nicht auf die TCKs letztendlich.

Ein Beispiel dafür ist schon bei der Definition der TCKs zu finden:

"Who or what exactly is a third culture kid? Coauthor David Pollock developed the following definition:
A third Culture Kid (TCK) is a person who has spend a significant part of his or her developmental years outside the parent's culture. The TCK frequently builds relationship to all of the cultures, while not having full ownership in any. Although elements from each culture may be assimilated into the TCK's life experience, the sense of belonging is in relationship to others of similar background." (S.13 Englisch)

Diese Herangehensweise geht aus meiner Sicht weiter. Auch die folgenden vier Fragen, welche ich nach dem Lesen der Einleitung selber gestellt habe, werden nicht beantwortet:

1) Warum ist die bisherige Tradition (auf Rasse, Nationalität basierende Bestimmung des Menschen bzw. des Kindes, wobei ein Beispiel von dem Wahlkampf Obamas genannt wird) alt und wie kann TCK dazu dienen, von solchem 'alten' System entkommen zu können?
2) Sollte die Theorie von diesen beiden Autoren als wahr gehalten werden, wie können/wollen sie beide ihre Theorie der TCKs als System bilden? Wobei sie beide ihre Theorie der TCKs im Bereich der TCKs Forschung als traditionell gekennzeichnet haben.
3) Die Autoren versuchen (im Zusammenhang mit meiner ersten Frage), die Kategorie Ethnologie und Rasse von ihrer eigenen Theorie der TCKs zu entfernen. Wie ist aber in der Realität möglich, in der nicht nur TCKs, sondern auch die Nicht-TCKs zusammenleben?
4) Die beiden Autoren vertreten die Ansicht, dass das Phänomen der TCKs eigentlich weder neu noch selten ist, seitdem sogar der Mensch lebt. Wenn dies wahr ist, wie wollen sie mit ihrer kritischen Betrachtungsweise ihre These weiter vertreten und ihre Gegner argumentieren?

Vor allem dadurch, dass die Definition der ersten Kultur bzw. der Heimat der TCKs (first culture) von der Nationalität bzw. der Rasse ihrer Eltern abhängig ist, widerspricht sich die Theorie der TCKs meiner Meinung nach schon... Bedauerlicherweise kommt dieser Zweifel immer stärker und intensiver, indem man dieses Buch weiter liest und die Logik dieses Textes nachzuvollziehen versucht.

Außerdem kommt mir wirklich vor, als ob dieses Buch nur rechtfertigen würde, TCKs von der Definition der Flüchtlingskinder zu differenzieren (S. 50) und somit ihren eigenen Begriff zu bilden. (Sonst wäre es aus meiner Sicht wirklich merkwürdig, warum extra die Erläuterung über cross 'cultural' kids gegenen wurde und nur der bestimmte Fall der Kinder (auch im Sinne von Benefit) als third 'culture' kids eingeordnet werden kann)
Beim Lesen des zweiten Kapitels habe ich mich gefragt und zugleich ein seltsames Gefühl gehabt, woran der eigentliche Unterschied zwischen TCKs und Flüchtlingskindern liegen sollen, wenn sie beide ja (abgesehen von den gesellschaftlichen und politischen Konstellationen, von den Willen der Eltern) aufgrund der Willen bzw. Pflichten und der Entscheidung ihrer Eltern ihre erste Kultur zu verlassen haben.
Aber die klare 'Rechtfertigung' der Autoren über die Unterscheidung zwischen der TCKs und der Flüchtlingskinder ist deutlich auf der Seite 50 (Englisch) dargestellt.

Dadurch bin ich zur Erkenntnis gekommen, wozu und für wen das Buch eigentlich publiziert wurde:
Entweder die Eltern, die oft im Ausland zu arbeiten haben und sich nicht für immer im gleichen Ort aufhalten.
Oder die Erwachsene, die als TCKs ihre Kindheit verbracht haben und ähnliche Erfahrungen, welche in diesem Buch dargestellt werden, gehabt haben.

Das heißt, diese Theorie könnte sich zwar entwickeln. Aber ihre Entwicklung wird innerhalb des Bereiches garantiert, wo sie ihre Anerkennung vor allem von denjenigen bekommen kann, die ähnliche Erfahrung haben/gehabt haben. Aber die Realität, in dem wir zusammen leben und eigentlich auch das Phänomen der TCKs entsteht und den anderen Menschen bewusst wird, ist nicht so einfach. Da habe ich letztendlich gedacht, ob diese Theorie wie eine Illusion oder Ideal sein könnte. Dies hätte ich in der Einleitung ahnen sollen, indem die beiden Autoren "petri dish" (xii English) an mehreren Stellen verwendet haben....

Zumindest hat mich dieses Buch nicht überzeugen können, indem ihre Herangehensweise unlogisch und teilweise (meiner Meinung nach) ziemlich widersprüchlich ist. Sonst hätte ich noch wissen wollen, welche Einflüsse die TCKs auf die Gesellschaft haben könnten. Das wäre zwar sehr spannendes Thema, aber wenn sich der Inhalt dieses Buches weiter so unlogisch und widersprüchlich entwickeln sollte, habe ich leider keine Lust mehr.

Da es noch viele Forschungen über TCKs geben soll, sollte man vielleicht andere Bücher darüber lesen, wenn man sich richtig mit diesem Thema auseinandersetzen möchte.

Die Materiale (Skripte von Kindern u.a.) sind allerdings sehr interessant und mich emotionell sehr tief bewegt.
Ich finde deswegen sehr schade, dass die Autoren trotz der interessanten und potenziellen Themen und Stoffe den Inhalt ihres Buches nicht gut darstellen konnten.
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am 27. Dezember 2013
As a TCK myself, I was able to relate to just about everything written in this book. It didn't automatically solve my problems with re-integration into my passport (my parents') country but it helped me see that I am not alone and that what I going through is normal. It helped me understand my situation a little and encouraged me to keep at trying to adapt to this new culture.
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am 2. Juni 2015
Read this as a teacher and it really helped me understand my students from other countries or students who are from cross cultural families. Also a great help for anyone who moves a lot from country to country with practical tips on leaving, saying goodbye and entering a new situation.
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am 17. Februar 2016
Although I am a foreigner, not leaving in my country and my kids were born and raised abroad, I did not find this book representative of my situation. I believe it reflects mainly the situation of families that move from one place to the other every 5-6 years. I found it really boring and I couldn't empathise.
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am 28. Dezember 2016
As a German-French family including 2 daughters having spent several years in places like Germany, Japan and Austria, I could immediately relate almost all of this book to our personal situation. A must-read for every international family!
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am 31. August 2015
Das Buch ist, wie soviele Sozialstudien, eine Ansammlung an Meinungen und Beispielen. Die Auswahl unterliegt allerdings den Authoren, und ist damit subjektiv. Damit kann man, und sollte man, von dem Buch nichts handfestes Lernen. Es hilft kaum weiter, ausser man wuerde sich an all die Meinungen und Beispiele halten. Das ist aber gefaehrlich, da sie nicht representativ sind, und deshalb nicht sorgfaeltig analysiert werden konnten.
The book is based on opinions and case studies, but not on representative data und thus without quantitative and thus reliable conclusions. Therefore it cannot be used with confidence.
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am 5. Februar 2016
A useful book to understand the psychology behind the events. Extremely useful to come to grips with complicated situations which are inevitable among families on the move.
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