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Therese: Chronik eines Frauenlebens Roman Taschenbuch – 1. Juni 2008

3.3 von 5 Sternen 15 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Mit ›Therese‹ ist Arthur Schnitzler kurz vor seinem Tod noch einmal ein großartiger Roman gelungen.«
booksection.de 22.07.2008

»›Therese‹ ist einer der besten Erzähltexte Schnitzlers – spannend, bewegend, immer aktuell.«
Münchner Merkur 28.05.2008

Klappentext

»Arthur Schnitzler war ein empfindsamer Zeichner der menschlichen Seele und ein genauer Maler seiner Zeit.«
Heinz Ludwig Arnold -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Von Ein Kunde am 19. Februar 2004
Format: Taschenbuch
Arthur Schnitzlers "Therese" ist eines der berührendsten und schönsten Bücher, die ich bis heute gelesen habe. Ein beeindruckender, jedoch immer sanfter, schnörkelloser, wunderschöner Erzählfluss, gepaart mit einem Gesellschaftspanorama des ausklingenden (österreichischen) 19. Jahrhunderts, und der sehr charmanten, zugleich dekadenten Atmosphäre Wiens. 1880, mit der 16jährigen Therese Fabiani beginnt, was 30 Jahre und 106 Erzählabschnitte später tragisch, fast melodramatisch endet. Zwar kommt Therese aus gutbürgerlichem Haus, doch ist dieses von eigenem Untergang gezeichnet. Ihr Vater, Oberstleutnant a. D., erleidet eine gesitige Verwirrung, stirbt nach Jahren armen Dahindämmers; ihre Mutter, nach der Erkrankung des Vaters besorgt um den gemeinsamen Lebensunterhalt, fängt an, dürftige Frauenromane zu schreiben, die in Boulevardblättern gedruckt werden. Therese, die für sich keine Zukunft mehr sieht in Salzburg, zieht ins große Wien und findet dort schnell Anstellung als Erzieherin in privilegierten Familien, in denen kaum zu verhehlende Konflikte immer wieder dazu führen, daß Therese kündigt bzw. gekündigt wird. In keiner Episode ihres Lebens kehrt Ruhe oder Stabilität ein, entweder nimmt eine neue Liebschaft sie mit, oder ihr "unwirscher" Sohn Franz ("ein rechtes Bauernkind") belästigt sie, oder sie kämpft mit ihrer letzten Entlassung, hat sie doch wieder einmal die zu erziehenden Kinder zu lieb gewonnen, oder Sorgen hindern sie daran, "zu einem richtigen Sichbesinnen zu gelangen", wie es im Buch heißt; ihr Sehnen "nach Ruhe, nach Heimat, nach einer eigenen Häuslichkeit" bleibt unerfüllt.Lesen Sie weiter... ›
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Arthur Schnitzler beschreibt in seinem zweiten und letzten Roman "Therese" (1928) in 106 kurzen Kapiteln etwa 30 Jahre, von ca. 1880 bis kurz vor dem Ersten Weltkrieg, aus dem trostlosen Leben der Therese Fabiani. Sie ist Tochter aus einem gutbürgerlichen Haus, das jedoch im Niedergang begriffen ist. Der Vater, Oberstleutnant, verblödet im Irrenhaus an den Folgen der Syphilis, und die Mutter schreibt Kitschromane, um zu überleben.
Therese, ohne richtige Ausbildung, zieht von Salzburg nach Wien und verdingt sich in gutbürgerlichen Häusern als Erzieherin bzw. Privatlehrerin des Nachwuchses. Ihr Leben ist ziemlich eintönig und die Langeweile wiederholt sich ständig. Sie wechselt regelmässig ihre Jobs, meist ganz nicht freiwillig. Sie wechselt ausserdem häufig die Männer, auf der Suche nach dem ganz kleinen privaten Glück, wozu sie durch ihre Affären jedoch nicht findet. Dabei verrät sie die Männer, wie sie auch von diesen verraten wird. Als Resultat hat sie einen unehelichen Sohn, Franz, den sie in den ersten Jahren auf dem Land bei Bauern unterbringt. Allmählich zeigt sich, dass Franz ein grosser Versager ist.
Das Schicksal meint es nicht gut mit Therese, deren Leben von Existenzängsten und Einsamkeit bestimmt wird. Ihr monotones Leben wird von Schnitzler sehr realistisch, ungeschminkt und ungeschönt dargestellt. Der persönliche Abstieg von Therese ist auch als Metapher für den Untergang der österreichischen Monarchie zu verstehen. Insbesondere bei Thereses Arbeit in den gutbürgerlichen Häusern wird deutlich, dass sich hinter der schönen Oberfläche der bürgerlichen Gesellschaft Abgründe auftun.
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Die Macht sexueller Anziehung und die Ohnmacht bei der Wahl der Sexualpartner wird Therese zum Verhängnis.
Nach dem Ende ihrer ersten Liebesbeziehung, verlässt Sie überstürzt das Elternhaus
und geht ohne Schulabschluss von Salzburg nach Wien.
Sie lebt fortan in Armut und ohne berufliche Perspektive.

Auch die Beziehung zum zweiten Partner ist verhängnisvoll, denn ein mittelloser
Hochstapler zeugt ein Kind. Zum Schwangerschaftsabbruch fehlt ihr diesmal noch die Entschlossenheit.
Der Sohn ist ungewollt und wird in ihrer Phantasie nach der Geburt getötet.
Sie gibt den ungeliebten Sohn aufs Land zur Pflege und wird fortan von Schuldgefühlen geplagt.
Nach dem 47. Kapitel sind alle Dilemmata Thereses voll entfaltet, sie wird sich weder innerlich
noch in ihren Lebensverhältnissen entwickeln, also ein ganz normales, trostloses Leben führen.
Die folgenden 58 Kapitel entfalten dieses Leben, in dem zuletzt noch eine Wende möglich scheint.

Schnitzler ist (auch?) in seinem letzten Roman illusionslos. Konzept und Sprache überzeugen (mich).

Der Leser braucht dennoch Geduld und Gleichmut,
um die Geschichte in all ihren Facetten aufnehmen und durchdenken zu können.
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Format: Taschenbuch
Schnitzler schildert in diesem Buch die Erlebnisse einer Gouvernante im Wien der Jahrhundertwende, gleichzeitig zeichnet er ein Bild der gehobenen Gesellschaftskreise der k.u.k-Monarchie aus dem Blickwinkel einer Erzieherin, die von ihrer sozialen Stellung her zwischen Herrschaft und Dienstpersonal steht.
Therese, ursprünglich gutbürgerlichem Milieu entstammend, doch nach dem materiellen und psychischen Verfall ihrer Familie ganz auf sich allein gestellt, ist gezwungen, sich ihren Lebensunterhalt selbst zu verdienen. Häufig wechselnde Arbeitsverhältnisse und Liebschaften säumen ihren Weg und geben dem Geschehen allmählich einen zwanghaften Wiederholungscharakter ohne Aussicht auf Erlösung. Eine tiefe Hoffnungslosigkeit entströmt dem Leben, das hier beschrieben wird. Man ahnt, dass es sich unaufhaltsam einem Abgrund nähert. Und es ist Thereses unehelicher Sohn - ungewollt und vernachlässigt, an den sie doch mit einer schuldbeladenen Liebe gekettet ist - der ihr schließlich zum Schicksal wird.

"Chronik eines Frauenlebens" nennt Schnitzler sein Werk im Untertitel und berichtet demgemäß in eher nüchterner Form, präzise und klar. Man verfolgt Thereses Weg mit Interesse, doch um wirklich Anteilnahme zu empfinden, dazu bleibt ihr Wesen zu unbestimmt und ihre Erlebnisse zu sachlich-registrierend aufgezählt. Schnitzler liegt anscheinend mehr daran, eine Gouvernante als zeittypische Vertreterin ihrer Gattung exemplarisch darzustellen, statt sie als weibliches Individuum in ihrer ganzen Tiefe zu charakterisieren.
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