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am 18. April 2005
Das Buch ist von der ersten bis zur letzten Seite spannend. Es erzählt die Geschichte eines russischen Erfinders und Hobbymusikers, dessen Vorfahren aus Frankreich stammen. Fast jeder hat schon einmal die Klänge seiner bedeutsamsten Erfindung, des Termenvox (auch Ätherwellengeige, auch Theremin genannt) gehört, sei es in alten Filmen oder im Konzert.
Er erfand das erste praktisch anwendbare elektronische Musikinstrument. Es beruht auf der Überlagerung zweier hochfrequenter Schwingungen, von denen eine durch die Bewegung der Hand oder des Körpers beeinflusst wird.
Als Lenin es hörte, schickte er Theremin damit auf Reisen. Zunächst ging es durch Russland, später Welttournee, Deutschland, Frankreich und dann USA, wo sein Instrument patentiert wurde.
Zwischenzeitlich erfand er elektronische Diebstahlsicherungen und Fernsehüberwachungsanlagen, die aber sofort als geheim eingestuft und damit nicht bekannt wurden, sondern nur vom Geheimdienst verwendet.
Hier baute er eine Produktion auf. Allerdings hatte er es schwer wegen der Wirtschaftskrise.
1938 wurde er in die UdSSR zurückbeordert. In einigen Biografien wird gesagt, er wäre vom KGB entführt und später umgebracht worden. Wahrscheinlicher ist, dass er vom Geheimdienst zurückbeordert wurde oder die USA wegen der schwierigen Lage verließ. Genaue Auskunft darüber gab er nicht.
Aber er lebte. Richtig ist, dass er 1938 kurz nach seiner Rückkehr in der UdSSR verhaftet wurde und in ein Arbeitslager kam.
Er erfand eine spezielle Schienenführung, die den Transport von geschürftem Material erleichterte.
Später war er in einem Speziallager für Wissenschaftler und arbeitete an der Konstruktion eines Flugzeuges mit.
Und dann entwickelte er die Wanze, für die er einen Stalinpreis erhielt.
Er arbeitete für den Geheimdienst.
In den 1960er Jahren, nachdem er in Rente ging, konnte er sich wieder der Musik widmen.
Im Westen war man überrascht, dass er noch lebte.
1990 trat er, gerade noch rechtzeitig vor deren Auflösung, in die KPdSU ein (das hatte er einst Lenin versprochen).
In hohem Alter ging er noch auf Reisen und wurde sehr verehrt.
Es ist eine sehr widersprüchliche und faszinierende Biografie.
Eine analoge russische bezeichnet ihn als den "sowjetischen Faust".
Außerordentlich beeinflusst haben seine Erfindungen Robert Moog, der auch das Vorwort zu dem Buch schrieb.
Wer etwas über das Leben von Theremin wissen will, kommt um zwei Bücher nicht herum: "Theremin: Ether Music and Espionage" von Glinski und "Sovjetskij Faust" von B. Galejew, das das ganze aus russischer Sicht zeigt.
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