Facebook Twitter Pinterest
Möchten Sie verkaufen?
Zur Rückseite klappen Zur Vorderseite klappen
Hörprobe Wird gespielt... Angehalten   Sie hören eine Hörprobe des Audible Hörbuch-Downloads.
Mehr erfahren
Dieses Bild anzeigen

Theorie gesellschaftlicher Müdigkeit: Gestaltungspessimismus und Utopismus im gesellschaftstheoretischen Denken (Campus Forschung) Sondereinband – 13. September 2000

5.0 von 5 Sternen 2 Kundenrezensionen

Alle Formate und Ausgaben anzeigen Andere Formate und Ausgaben ausblenden
Preis
Neu ab Gebraucht ab
Sondereinband, 13. September 2000
"Bitte wiederholen"
EUR 287,89
2 gebraucht ab EUR 287,89 1 Sammlerstück ab EUR 279,00

Die Spiegel-Bestseller
Entdecken Sie die Bestseller des SPIEGEL-Magazins aus unterschiedlichen Bereichen. Wöchentlich aktualisiert. Hier klicken
click to open popover

Hinweise und Aktionen

  • Sie suchen preisreduzierte Fachbücher von Amazon Warehouse Deals? Hier klicken.

  • Entdecken Sie die aktuellen BILD Bestseller. Jede Woche neu. Hier klicken

Es wird kein Kindle Gerät benötigt. Laden Sie eine der kostenlosen Kindle Apps herunter und beginnen Sie, Kindle-Bücher auf Ihrem Smartphone, Tablet und Computer zu lesen.

  • Apple
  • Android
  • Windows Phone

Geben Sie Ihre Mobiltelefonnummer ein, um die kostenfreie App zu beziehen.

Jeder kann Kindle Bücher lesen — selbst ohne ein Kindle-Gerät — mit der KOSTENFREIEN Kindle App für Smartphones, Tablets und Computer.



Produktinformation

Kundenrezensionen

5.0 von 5 Sternen
5 Sterne
2
4 Sterne
0
3 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Stern
0
Beide Kundenrezensionen anzeigen
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel

Top-Kundenrezensionen

Müdigkeit ist für den Autor den Autor nicht in erster Linie eine subjektive Befindlichkeit, sondern unser wohlbekannter gesellschaftlicher und politischer Zustand der Handlungs- und Entscheidungsunfähigkeit in allen wesentlichen Bereichen, begleitet von Ratlosigkeit und detailversessener Geschäftigkeit seitens der sozialwissenschaftlichen Disziplinen. Während sich praktische Fragen nach der Möglichkeit oder Unmöglichkeit einer sinnvollen und menschengerechten Gestaltung von Gesellschaft immer mit einer Vielzahl von Einzelheiten und jeweils neu zu würdigenden Partialinteressen konfrontiert sehen, kann Gesellschaftstheorie sich auf die übergreifenden Mechanismen konzentrieren, die einer Veränderung im Wege stehen. Hier findet sich jedoch traditionell eine wunderliche Komplementarität oder sogar Hand-in-Hand-Arbeit von Gestaltungspessimismus und Utopismus, die den Autor dazu herausfordert, nach gemeinsamen Grundannahmen zu suchen und gemeinsame Schwächen ausfindig zu machen.
Dies geschieht zunächst durch eine Untersuchung der Theorien der "modernen Gesellschaft" mit ihren geläufigen Stichworten "Rationalität" und "Komplexität". Sie haben zwar ihre zutreffenden Momente, stellen jedoch auch immer wieder ihre Eignung als Ausrede unter Beweis. Besonderes Interesse gilt der Frage, wie die Formen, die die moderne Gesellschaft zur Erbringung ihrer Leistungen gebildet hat und benötigt - Hierarchien, Märkte, funktionale Differenzierung, Organisationen - selbst wiederum vielfältige neue Probleme schaffen, deren versuchte Lösungen rekursiv wiederum die Ausgangsproblematik verschieben und verschärfen.
Lesen Sie weiter... ›
Kommentar 6 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
Missbrauch melden
Creydts ebenso material- wie kenntnisreiche Arbeit hilft den Lesern, die an solider Gesellschaftsanalyse jenseits akademischer Modetrends und marketingtauglicher Schlagworte interessiert sind, vor der Komplexität "postmoderner" Gesellschaften und ihrer Widersprüche nicht zu kapitulieren. Theoretisch auf hohem Niveau, sorgfältig argumentierend, dicht und dennoch vergnüglich - wenn auch nicht einfach- zu lesen.
Kommentar 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
Missbrauch melden