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Kundenrezensionen

3,7 von 5 Sternen
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Wie auch schon Kathy Reichs und Elizabeth George ist ein weiterer renommierter Autor auf den Zug der Jugendliteratur aufgesprungen. John Grisham möchte mit Theo Boone, einem jungen Anwaltssohn, andere Jugendlichen auf unterhaltsame Art und Weise das Gerichtswesen nahe bringen. Dafür hat er sich einen dreizehnjährigen Helden ausgesucht, der das Idealbild verkörpert. Intelligent, smart, wohlerzogen, sportlich und allzeit hilfreich bemüht, seine Freunde auf jedwede Art zu unterstützen, ohne sie in Schwierigkeiten zu bringen. Durch seine Eltern ist er gut informiert über gerichtliche Angelegenheiten, das Gerichtsgebäude ist sein zweites Zuhause und mit vielen Richtern, Anwälten und Justizangestellten steht er auf gutem Fuß. Als ein großer Mordprozess anfängt, nutzt er seine Vorteile aus und sitzt dafür in der ersten Reihe. Pete Duffy ist des Mordes an seiner Frau angeklagt, aber leider sind es nur Indizien, die auf seine Schuld hinweisen. Theos Instinkt sagt ihm was anderes, aber erst geht es nach dem alten Spruch: Im Zweifel für den Angeklagten.

Einmal in der Woche hilft Theo im Obdachlosencenter mit seinen Eltern aus. Er gibt Nachhilfe und kümmert sich um zwei kleinere Kinder, deren Mutter sich um eine Aufenthaltsgenehmigung bemüht. Er liest ihnen vor und gibt dem Jungen, der auf seine Schule geht, Nachhilfe in Algebra. Deshalb wendet der sich auch vertrauensvoll an Theo, als sein Cousin mit einer haarsträubenden Geschichte aufwartet, die den Prozess auf den Kopf stellen könnte. Auf keinen Fall will er sich damit an die Polizei wenden, denn er ist illegal in Amerika, wie so viele. Nun ist es an Theo, zu zeigen, was in ihm steckt.

Mit Theo hat Grisham eine Figur erschaffen, der privilegiert ist und ein bisschen zu brav. Über ihn erklärt er die Grundzüge des Gerichtswesens, irgendjemand fragt etwas Banales und Theo fängt an zu dozieren. Die Sprache ist klar, einfach, in kurzen Sätzen und der Sachverhalt deutlich zu verstehen. Damit es auch der letzte Depp versteht, sind die Erklärungen manchmal auch recht ausführlich. Dadurch wird die Geschichte ein bisschen lahm, aber es ist ja der Einführungsband, mit dem Theo eingeführt wird. Sein Charakter ist ziemlich glatt, von Nebencharakteren erfährt man wenig tiefergehendes. Einzig von seiner Freundin April erfährt man etwas Näheres, ihre Eltern stecken in einem Scheidungskampf und sie ist das gequälte Kind, was sich nun entscheiden muss, bei welchem Elternteil sie in Zukunft leben soll. Sie darf zwar ihre Meinung sagen, aber der Richter entscheidet. Theo steht ihr so gut er kann zur Seite, ihre Gefühle gehen im nahe. Genauso hilft er mal eben einem Mitschüler, dessen Eltern ihre Jobs verloren haben und sie in Gefahr laufen, ihr Haus zu verlieren. Einen interessanten Einblick in das Tiergericht gibt es durch einen entlaufenen Hund, schon witzig, was Amerika alles zu bieten hat. Trotzdem bleiben alle anderen nur Randfiguren, eindeutig steht Theo im Fokus.

Relativ gut gelungen ist Grisham damit der Ausflug in den Jugendsektor, die Idee ist interessant und die Charaktere ausbaufähig. Da es eine Serie ist, schwächelt der Einführungsband natürlich etwas, er ist etwas langatmig und sprüht sprachlich nicht allzu geistreich. Aber ein Grund ist gelegt, Theo wirkt glaubhaft und realistisch, ein Junge, wie ihn jeder gerne zuhause hätte. Die Geschichte ist abwechslungsreich durch die anderen Fälle, in denen Theo seinen Mitschülern hilft. Nebenbei erfährt man dann noch, wie es im Gericht zugeht, wie ein Prozess aufgebaut ist und wer welche Rolle spielt. Hintergründe und Ausflüge in andere Gerichte runden das Ganze ab. Jetzt noch ein paar mehr menschliche Verstrickungen, die die Spannung erhöhen, dann kann es nur noch besser werden. Und nur ein bisschen fühlte man sich an die Sendung mit der Maus erinnert, wenn es mal wieder einfache Erklärungen hagelt. Dies ist der Richtertisch, da sitzt der Richter. Aber wirklich nur ein bisschen.

Der Download von Audible ist wie immer problemlos und einfach, ein toller Komfort wird hier geliefert. Oliver Rohrbeck als Sprecher macht seine Sache ausgezeichnet, er versteht es meisterhaft, die verschiedenen Personen auch stimmlich zu unterscheiden. Emotionen wirken glaubhaft und Kraft seiner Stimme vermag er es, Spannung aufzubauen. Das Zuhören wird zur wahren Freude.

Fazit

Ein mäßig gelungener Auftakt einer neuen Jugendserie, die vom Altmeister Grisham auf den Weg gebracht wurde. Ein einfacher Stil, mit jugendgerechter Sprache und Einführungen in das Justizwesen sorgen für abwechslungsreiche Fälle, bei denen Jugendlichen verschiedene Aspekte erklärt werden. Theo ist zwar ein bisschen zu brav und glatt, aber seine Ecken und Kanten kann er sich in Folgebänden ja noch verdienen.
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am 28. November 2010
Wie manch anderer Autor auch hat John Grisham nun den Bereich des Jugendbuches für sich entdeckt und, ebenso wie manch anderer Autor, in diesem Abstand genommen von seiner sonstigen Gepflogenheit, in sich abgeschlossene Romane zu kreieren. Mit Theo Boone ist Grisham auf dem Weg, einen Serienhelden auf den Weg zu bringen, der sicherlich noch manches Abenteuer in der Zukunft zu bestehen haben wird.

Der Mittelschüler Theo Boone, 13 Jahre alt, Sohn eines Anwaltes und einer Anwältin ist bestens vertraut mit dem Gerichtsgebäude der Stadt Strattenburg und den Verhältnissen und Umgangsformen dort. Voller Spannung erwartet er, wie auch andere, die Sensation des Jahres, einen aufsehen erregenden Mordprozess. Träumt doch auch er davon, in die Fußstapfen seiner Eltern zu treten und ein Leben am Gericht zu führen. Er weiß bereits eine Menge über Recht und Gesetz und so kommt ihm der große Prozess gerade recht, sein Wissen zu vertiefen.

Schon bald aber zeichnet sich ab, dass die Beweise im Prozess nicht ausreichen werden und der Mörder demnächst auf freien Fuß gesetzt werden muss. Wenn nicht Theo eingreift. Denn er allein weiß, dass es für die Tat einen Augenzeugen gibt und wer dieser ist. Theo wäre nicht Theo, wenn er nicht in typischer und gewohnter Grisham Manier sich auf den Weg machen würde, das seine zur Klärung des Mordes bei zutragen. Schnell aber wird deutlich, dass die Gegenseite nicht schläft und bald schon drohen gefährliche Momente im Leben des Theo Boone.

Im Unterschied zu seinen sonstigen Thrillern geht Grisham erkennbar andere Wege im Stil, bleibt aber, natürlich, erkennbar. In Stil und Sprache formuliert er einfacher und direkter, legt mehr wert darauf, die Person des Theo Boone umfassend zu entfalten und vorzustellen und lässt, natürlich, auch im Bereich von Action und Spannung, eine deutliche Zurückhaltung erkennen. Dies aber schadet dem Verlauf der Geschichte nicht, immer eingedenk, dass Grisham hier Heranwachsende vor Augen hat. Wie immer bei John Grisham bestechen die Detailkenntnisse über das Justizwesen und der damit einhergehende (amerikanische) Realismus.

Das Hörbuch ist eine gelungene Umsetzung der Intention des Buches. Lebendig gestaltet, an den entsprechenden Stellen durchaus mit Spannung erzählt, überfordert es jugendliche Hörer einerseits nicht, setzt aber Theo Boone und die Geschichte in guter Weise durch Oliver Rohrbeck in den Raum. Deutlich "erwachsener" als solch bekannte Reihe wie TKKG, dennoch altersgerecht und gut anzuhören.
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TOP 1000 REZENSENTam 5. September 2013
Ich bin absoluter Grisham-Fan und lese auch sehr gerne Jugendbücher. Also sollte Theo Boone ja wie für mich gemacht sein.....dachte ich. Leider wurde ich dahingehend enttäuscht. Ja ich musste mich sogar zwingen, das Buch zu Ende zu lesen. Warum ?

Der Stil, in dem das Buch geschrieben ist, tut mir leid, erinnert mich kein bisschen an Grisham. Da fehlt alles und vor allem sein Humor. Es ist hölzern und langweilig geschrieben und die Spannung fehlt vollkommen. Ich denke, dass auch Jugendliche etwas an Spannung in ihren Büchern vorfinden wollen. Das einzige, was an Grisham erinnert, ist die offenkundige Kenntnis des amerikanischen Justizsystems.

Das Buch erinnert ein bisschen an die drei ( oder sind es vier) Fragezeichen bzw. an TKKG vermischt mit Justizausdrucken. Da es sein erster Versuch in Richtung Jugendbücher ist, gebe ich Grisham nochmal einen Sympathiestern mehr. Die weiteren Bücher der Serie werde ich mir aber wohl trotzdem "entgehen" lassen.
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am 21. November 2010
... geglückt! Ein wirklich interessant geschriebenes Buch, das vor allem für Jugendliche/ junge Erwachsene, die sich ein bisschen an die Materie "Justiz" heranwagen möchten eignet! Aber auch für mich als eingefleischter Grisham-Fan, birgt das Buch einige Finessen und bringt zugleich neues Leben und frischen Wind in die oft triste und archaische Welt der amerikanischen Gerichtsbarkeit! Ich empfehle das Buch ohne jede Einschränkung.

Grishams neuester Kriminalfall aus der Perspektive eines Mittelschülers - für mich eine zunächst gewagte aber durchaus nicht zu unterschätzende Kombination!
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am 23. Dezember 2014
wie Erich Kästner, auf amerikanisch und modern. Mir hat das Lesen dieses Jugendbuchs Spaß gemacht, meine Frau liest es grade mit Vergnügen auch. Die Geschichte des Jungen hat zwar kleine Schwächen ist aber im üblichen Grisham Stil flott und flüssig geschrieben, ich fand nur das Ende etwas zu abrupt. Die Fortsetzungsbücher dieser Reihe werde ich wahrscheinlich auch noch lesen.
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VINE-PRODUKTTESTERam 18. September 2014
Die "Theo Boone" - Reihe ist so was wie die Jugendbuch-Version der normalen Grisham-Justizthriller. Auch hier geht es um packende Fälle vor Gericht, nur eben etwas simpler gehalten und kindgerechter beschrieben. Deshalb lebt Theo auch in einem angenehm behütetem Elternhaus in einer verdächtig braven Kleinstadt. Trotzdem geht es überraschenderweise gleich Theos Romandebüt um einen Mordfall. So was gibt es in Kinder- und Jugendbüchern selten. Natürlich darf eine kleine Junge-Mädchen-Freundschaft nicht fehlen, die sich in den Folgebänden noch zu einer Liebesgeschichte ausbauen könnte. Apropos ausbauen: am Ende des ersten Bandes werden nicht alle offenen Fragen geklärt, sodass man sich allein deswegen am besten gleich den nächsten Band vornimmt.
Fazit: Nette Justizabenteuer aus der Sicht eines stellenweise etwas altklug herüberkommenden Teenagers.
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am 27. Februar 2014
Lange habe ich nach einem spannenden Buch - nicht für Mädchen! - gesucht.
Meine Mutter gab mir den Rat, dass John Grisham auch für Jugendliche schreiben würde.
Schließlich wollte ich meinen Sohn zum Lesen animieren. Hat geklappt! Er liest!
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am 9. Januar 2011
Ich hatte recht hohe Erwartungen an das Buch. Da ich sehr gerne
Jugendbücher lese und mich sehr für die Justiz interessiere, sprach
mich dieses Buch direkt an. Leider wurde ich etwas enttäuscht.

Richtig spannend wurde das Buch erst nach über 100 Seiten, was bei
einem Umfang von 272 recht spät ist. Mich störte vor allem die
Tatsache, was Theo mit 13 Jahren schon so viel juristisches Know-how
hat. Da erklärt er z.B. einem Mitschüler, wie ein Insolvenzverfahren
abläuft. Sorry, aber selbst wenn man sich in dem Alter schon sehr für
die Juristerei interessiert und mit Anwälten in der Familie groß
geworden ist, empfinde ich solch ein Wissen schon für eher
unwahrscheinlich (besonders in diesem Alter).

Toll fand ich an dem Buch, dass es gut verständlich, aber keineswegs
langweilig oder zu kompliziert einige Punkte des Justizwesens für
Jugendliche erklärt. Da dies ein Jugendbuch ist, kann ich es jedem
jüngeren Leser empfehlen, der sich für Politik und Gerichtsverfahren
interessiert. Hier darf allerdings nicht vergessen werden, dass es sich
um amerikanische Gerichtsverfahren handelt, welche sich in gewissen
Punkten natürlich schon von den deutschen unterscheiden.

Obwohl es leicht verständlich ist und auch wirklich interessante
Aspekte beinhaltet, habe ich recht lange für dieses Buch gebraucht. Es
hat mich nicht so beim Lesen gehalten, da es leider meine erwartete
Spannung nicht erfüllte. Dies könnte natürlich daran liegen, dass ich
schon 21 bin und mir dieses Jugendbuch zu "kindlich" ist, aber da ich
viel von diesem Genre lese, weiß ich in etwa, was mich erwartet und
hier wurde ich leider ein wenig enttäuscht.

Der Mordfall und auch die Charaktere werden ziemlich oberflächlich behandelt,
für jüngere Leser aber sicher ausreichend genug.

Soweit ich weiß, soll dies der Auftakt einer ganzen Reihe um Theo Boone sein,
daher bin ich gespannt auf die Fortsetzungen.
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am 19. November 2010
John Grisham weiß wie man einen Roman schreibt-auch für Jugendliche:
Es ist vieleicht am Anfang etwas langweilig, aber so geschrieben, das man weiterlesen will.Theodore Boone ist ein Anwaltssohn, hat einen klaren Charakter, und will später Jurist werden.In seiner stadt beginnt ein Mordprozess mit dem er Anfangs nichts zu tun hat.Er besucht ihn, solange er Zeit hat und ist sich troz seinem Juristischem denken sicher, das der Angeklagte Duffy schuldig ist.Doch eines Tages redet er mit seinem Obdachlosen Freund, und es stellt sich raus das dieser einen Augenzeugen kennt, diesem aber die Hände gebunden sein. Plötzlich ist Theo-ohne dem bewusst zu sein- mitten im Prozess verwickelt...
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am 20. Mai 2013
von Felix Orliczek 3b,BG Seekirchen /13 Jahre

Theo Boone und der unsichtbare Zeuge

Der Autor, der das Buch 2012 geschrieben hat, heißt John Grisham. Es handelt von einem 13- Jährigen Anwaltssohn, der sich sehr für das Recht interessiert und einem perfekt geplanten Verbrechen auf die Spur kommt.

Theo Boone ist 13 Jahre alt und lebt in Strattenburg in der USA. Seine Eltern sind beide Anwälte und vertreten das Gesetz. Er war schon bei vielen Gerichtsverhandlungen dabei, deshalb kennt er den Richter etwas näher. Theo geht jeden Morgen in das alte Gerichtsgebäude um seine Freundin April, deren Eltern sich scheiden lassen wollen, zu besuchen. Seit langem gibt es in der Stadt wieder einen Mordfall, in dem Mr. Duffy vorgeworfen wird, seine Frau, Mrs. Duffy, erwürgt zu haben. Alle Motive deuten darauf hin, dass Mr. Duffy seine Frau ermordet hat.
Theo bittet Richter Gantry um Sitzplätze bei der Verhandlung, weil er vorgeschlagen hat, diese mit seiner Schulklasse zu besuchen. Der Richter teilt ihnen die Sitzplätze in der Galerie zu. Mr. Duffy hat den besten Anwalt weit und breit, der ihn verteidigt, so gut er kann. Theo und 9 andere aus seiner Klasse glauben an Duffys Schuld. Aber da die Staatsanwaltschaft nur Indizien gegen den angeblichen Verbrecher hat, droht Mr. Duffy freizukommen. Der hat aber nicht mit Theo Boone gerechnet, der dem perfekt geplantem Verbrechen auf die Spur kommt.

Meine Meinung zu dem Buch ist, dass es für Kinder unter 10 Jahren nicht geeignet ist, weil einige schwierige Redewendungen darin vorkommen. Mir persönlich gefällt das Buch sehr, weil es einfach spannend zu lesen ist und man sich fast nicht mehr zurückhalten kann, das ganze Buch auf einmal zu lesen
Felix Orliczek 3B
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