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Theater im 20. Jahrhundert. Programmschriften, Stilperioden, Reformmodelle. Taschenbuch – 1986

4.0 von 5 Sternen 3 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Prof. em. Dr. Manfred Brauneck, Jahrgang 1934, lehrte seit 1973 Neuere Deutsche Literaturwissenschaft und Theaterwissenschaft an der Universität Hamburg. Von 1986 bis 2003 Leiter des Zentrums für Theaterforschung, bis 2005 auch des Studiengangs Schauspieltheater-Regie. Seit 1973 zahlreiche Gastprofessuren in den USA, Polen und Bulgarien. Seine Forschungsschwerpunkte sind: Geschichte und Theorie des Theaters, Grenzbereiche zwischen Theater und bildender Kunst. 2010 ausgezeichnet mit dem Balzan-Preis für Geschichte des europäischen Theaters.
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Top-Kundenrezensionen

Format: Taschenbuch
In den letzten hundert Jahren hat eine Vielzahl von Theaterkünstlern versucht, ihre künstlerischen Ansätze und Reformbemühungen niederzuschreiben. Der von Manfred Brauneck herausgegebene und kommentierte Band „Theater im 20. Jahrhundert" versammelt über 40 Schriften von Regisseuren und Theaterleuten, angefangen von der klassischen Moderne bis zu den achtziger Jahren. In einem einleitenden Artikel referiert Brauneck über die grundlegenden westlichen Theaterkonventionen und Erklärungsmodelle, über die Ansätze zur Reformierung des Theaters und über die semiotischen Modelle, welche die Theaterwissenschaft entwickelt hat. Danach stellt er die Programmschriften und Reformmodelle anhand der Originaltexte vor, wobei er diese in fünf Kapitel ordnet: Zuerst das „Theater der Zukunft" mit Schriften von Appia, Craig, Copeau und anderen aus den frühen Jahren des 20. Jahrhunderts, danach „Revolte - Erneuerung - Experiment", das die Stilrichtungen des Dadaismus, Futurismus, Expressionismus oder das Theater am Bauhaus zusammenfaßt, weiterhin „Politisches Theater - Episches Theater - Dokumentartheater" mit Texten von Meyerhold, Eisenstein, Brecht, Piscator bis zu Peter Weiss, „Das Schauspieler-Theater", das zuvorderst Stanislawski und Reinhardt zu Wort kommen läßt, sowie „Theater der Erfahrung - Freies Theater" mit neueren Schriften von Artaud, Brook, Schechner, Barba und anderen. Jedem Text seiner umfangreichen Materialsammlung fügt der Herausgeber einen theatergeschichtlichen Kommentar bei. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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Format: Taschenbuch
Ich habe den vergriffenen Vorgänger dieses Buches aus lauter Verzweiflung Seite für Seite kopiert. Inzwischen ist der Stapel Papier ganz schön mitgenommen, vom vielen Nachschauen, denn dieses Buch ist ein Grundlagenwerk ersten Ranges. So klare Geister wie Manfred Brauneck gibt es auf diesem Themengebiet leider so wenig: nicht verschwurbelt, fachwortlastig, sondern einfach: klassisch. Toll das es jetzt eine Neuauflage gibt.
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Format: Taschenbuch
Ich habe grad das Buch bekommen und bin sehr enttäuscht. Ich hatte die alte Auflage ausgeliehen und wollte mir aufgrund der Kapitel über Adolphe Appia es nun kaufen, um es selbst zu besitzen, da sind die Kapitel einfach nicht mehr im Buch!!! :( Dabei zählt Appia zu den Begründern des nichtnaturalistischen Theaters in unserem Jahrhundert und er war es, der die Bildkunst ins Zentrum des theaterkonzeptionellen Denkens rückte. Er ist mit Hellerau der Begründer der Raumbühne. Wie kann man die Kapitel herausnehmen!?
Sehr schade!
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