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Kundenrezensionen

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am 12. Juli 2010
Nach dem Versiegen der Ölquellen, die den globalen Handel beinahe vollkommen zum Erliegen gebracht haben, und dem Ausbruch zahlreicher Krankheiten, die alle Pflanzen befallen und somit die Ernährungslage der Welt extrem verschlechtert haben, hat sich das Königreich Thailand in eine selbstgewählte Isolation begeben. Innerhalb des kleinen Landes brodelt es jedoch. Zwei Fraktionen der Regierung stehen sich feindlich gegenüber und die Großkonzerne, die mittels Gentechnik die Ernährung der Menschheit übernommen haben, wollen sich eine Machtposition im Königreich sichern. In diesen unruhigen Zeiten kreuzen sich die Wege von vier sehr verschiedenen Menschen, deren Schicksal enger miteinander verbunden ist, als sie es ahnen können:
Anderson Lake, der für den amerikanischen Konzern AgriGen arbeitet, durchsucht als Geschäftsmann getarnt die Märkte Bangkoks nach dem perfekten Lebensmittel, das allen Seuchen widerstehen kann, und möchte Zugang zur thailändischen Gendatenbank gewinnen.
Emiko - das titelgebende Windup Girl - ist ein künstlich erschaffener Mensch aus Japan. Auf absoluten Gehorsam trainiert wurde sie von ihrem früheren Besitzer in Bangkok zurückgelassen und muss sich nun als Prostituierte durchschlagen. Von den Thais als Monster und seelenlos betrachtet, fristet sie ein mehr als trostloses Dasein.
Hock Seng ist ein rechtloser chinesischer Flüchtling aus Malaysia, der verzweifelt versucht, sich eine bessere Existenz aufzubauen. Der Schlüssel dazu sind Anderson Lake und seine Tarnfirma.
Captain Jaidee Rojjanasukchai arbeitet für das Umweltministerium und ist damit beauftragt, die Gendatenbank Thailands zu schützen und den Einfluss der Großkonzerne und Ausländer im Land einzudämmen. In seinem überzeugten Kampf für die gerechte Sache scheint er sich zu weit aus dem Fenster gelehnt zu haben und muss nun mit ernsten Konsequenzen rechnen.

THE WINDUP GIRL ist insgesamt betrachtet ein recht düsteres Buch. Die Menschheit hat sich in dieser Zukunftsvision keineswegs zum Besseren entwickelt und die Lage der Welt ist schlecht. Hunger, Krieg, Krankheiten, Rohstoffmangel, die Übermacht der Großkonzerne und die Angst vor den Windups prägen die Gesellschaft, wobei Thailand im Vergleich zu den anderen Ländern wie eine Insel der Seeligen wirkt. Die Thailänder konnten sich ihre Unabhängigkeit bewahren, da sie ihre Ernährungslage im Griff haben, was das Land jetzt so interessant für die Großkonzerne macht.
Die Figuren in THE WINDUP GIRL machen es einem nicht immer einfach, mit ihnen mitzufühlen. Jeder von ihnen, egal ob Hauptcharakter oder Nebenfigur, kämpft im Grunde ums nackte Überleben in dieser harten Welt und geht dabei unter Umständen auch über Leichen. Sie alle agieren überzeugend und haben nachvollziehbare Motive, wirklich sympathisch ist aber nur Emiko, die als Einzige nichts dafür kann, in welch schrecklichen Umständen sie sich befindet. Ihr Kampf um Selbstbestimmung und ein unabhängiges Leben ist wirklich ergreifend.
THE WINDUP GIRL beschäftigt sich nicht nur mit der Frage, was nach der Ölkrise kommen könnte, es geht auch um moralische und religiöse Aspekte. Emiko, die vermeintlich seelenlose Windup, steht hierbei im Zentrum. Soll man einem künstlich erschaffenen Lebewesen die gleichen Rechte wie einem Menschen einräumen? Hat sie überhaupt eine Seele und kann wiedergeboren werden? Was passiert, wenn die Windups die Oberhand gewinnen? Diese philosophischen und umweltbezogenen Fragen stehen aber nicht im Mittelpunkt der Handlung, der Hauptfokus liegt auf den Umwälzungen in Thailand.

Insgesamt hat mir THE WINDUP GIRL gut gefallen. Mich konnte nicht einmal schrecken, dass Bacigalupi seine Geschichte im Präsens verfasst hat, was ich üblicherweise nicht unbedingt schätze. Der Einstieg in den Roman hat sich für meinen Geschmack aber etwas mühsam gestaltet, da es doch eine Weile dauert, bis die Handlungsstränge zusammenlaufen und wirkliche Spannung aufkommt. Trotzdem kann ich das Buch allen Freunden von Dysotopien, die sich nicht von einer komplexen Handlung abschrecken lassen, empfehlen.
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am 14. Juli 2010
The strength of this book is the depth of the world that Bacigalupi has created, the details included and the stories hinted at. Set in a future Thailand, it follows an internal power-struggle in a dystopian near-future age that is dominated by three themes: Peak Oil, disastrous genetic engineering, and global warming. Though some of the main characters are Thai, use a large number of Thai words and demonstrate a (future) Thai world-view, they are strong and well-crafted enough to make their stories fascinating to those of us with little knowledge of Thai culture. Because of the richness of the story, it does take a while to get into the book, as the background only unfolds little by little and the action is ramped up very slowly. Also, if you are unfamiliar with the theory of Peak Oil -- well-known in the U.S., where Bacigalupi lives, but not so much in Germany -- you will want to at least read up on the basic concepts in the Wikipedia or a dedicated Internet site such as The Oil Drum.

Unfortunately, there are one or two places in the book where Bacigalupi seems to be unable to stop himself from preaching Peak Oil politics, and the plot grinds to a halt while the characters rant about the mindless consumerism of their selfish ancestors. He also has the Buddhist characters dealing with the concept of the soul in a suspiciously Christian way, though this could be because the book is written for a Christian audience who might not appreciate the finer points of Theravada Buddhist philosophy.

But in practice, these are very minor points. The book gets harder and harder to put down as it moves along and you learn more and more about the world. Bacigalupi makes you believe in the universe he has created, gets you thinking about what things might be like, and leaves you wanting to know more. The characters are nicely rounded, complex, and believable to the point where some of their actions will make you uncomfortable while seeming perfectly fitting. The Nebula Award 2010 for "The Wind-Up Girl" is well deserved, and I can recommend this book whole-heartedly.
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am 8. Dezember 2012
Der Autor Bacigalupi berichtet vom Leben auf der Erde nachdem es etliche Katastrophen (wie das Ende bestimmter Ressourcen wie Öl), neue Krankheiten und schlimme Missernten gegeben hat. In dieser fernen Zukunft ist es möglich geworden, Menschen 'herzustellen', denen man auf den ersten Blick gar nicht ansieht, dass sie künstliche Wesen sind. Nur an ihren eckigen Bewegungen erkennt man das 'Windup Girl', das Aufziehmädchen, als nicht natürlich. Designed war Emiko für einen Geschäftsmann aus Japan, für den sie übersetzt, geschrieben, ja sogar spioniert hat. Durch Kriegszustände in Bedrängnis gebracht, muss der japanische Besitzer das Girl nach Thailand abgeben. Hier aber werden die Windups verachtet und missbraucht. Das Mädchen lernt einen ausländischen Unternehmer kennen, verliebt sich in ihn, weil er sie schützt und wie einen wirklichen Menschen behandelt. Er will ihr helfen, das Dorf in den Bergen zu finden, wo noch mehr Windups leben. Er will sie aber auch benutzen, um auszuspionieren, wo die Regierung die Samen all der ausgestorbenen oder vernichteten Pflanzen versteckt hat. Denn die Bevölkerung kann beherrscht und unterdrückt werden von den wenigen Menschen, die darauf Zugriff haben. Es gibt viele Verwicklungen, interessante Sichtweisen und ein überraschendes Ende. Aber es soll nicht zu viel verraten werden.
Ich mag das Buch, weil es so spannend geschrieben ist, dass man es nicht wieder weg legen möchte. Man schwankt zwischen Faszination und Abscheu über die zukünftige Welt, die sich Paolo Bacigalupi in diesem Buch ausgedacht hat. Und gerade das Fiktive hat mich hier gereizt: sind wir doch jetzt schon manchmal an einer solchen Schwelle in Richtung Zukunft angelangt und ehrlich: wissen wir wie es dann sein wird? Vielleicht stellen sich Bacigalupis Visionen als gar nicht so unwirklich heraus...
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am 14. Juni 2015
Keine einfache Thematik. Was ist der nächste Schritt, wenn klar ist, dass die Menschheit zum Tod verurteilt ist? Wenn alle vorher eingeschlagenen Wege im Grunde zur Vernichtung der eigenen Rasse führen - und ist es noch wichtig, diese zu erhalten, wenn sie denn so wenig überlebensfähig ist? Emiko, das Wind Up Girl, ist ein künstlich geschaffener Mensch, bestens geeignet zu überleben und vielleicht gerade deswegen verhasst und gejagt. Der Roman ist manchmal hart an der Grenze der Logik, wirft aber eine Menge interessanter Fragen auf. Wer gerne über Dystopien nach- und hinausdenkt, wird diesen Roman interessant finden. Achtung: wegen der im Buch vorkommenden und sehr detailliert beschriebenen Gewalt gegen Frauen ist der Roman unter Umständen für manche Leser mit Vorsicht zu genießen. Hier wäre weniger in meinen Augen mehr gewesen.
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am 2. April 2012
Ein bemerkenswertes, wenn auch anfangs wegen seines fremdartig wirkenden Vokabulars und der exotischen Szenerie gewöhnungsbedürftiges Buch, das einem phasenweise den Schweiß auf die Stirn treibt; denn wenn man sich das Beschriebene so richtig durch den Kopf gehen lässt, erkennt man schon die Gefahr, die im Heute, in der bereits täglich zu sehenden Realität (wenn man denn mit offenen Augen durchs Leben geht !) lauert: eine absehbar zur Neige gehende Ölreserve, Klimaveränderungen, global agierende Nahrungsmittelkonzerne, die mit genveränderten und patentierten Produkten die Ernährung der Welt unter Kontrolle bekommen (wollen), Technik"gläubigkeit", aber auch immer stärker werdende Autonomiebestrebungen in vielen Gebieten der Welt - all das ist der Stoff, aus dem der Autor seinen Roman gestaltet. Der englische Titel ("Windup Girl") ist dabei etwas treffender als der reißerische deutsche ("Biokrieg"), denn im Mittelpunkt steht ein "Aufziehmädchen", ein in Japan mit Hilfe genetischer Manipulation geschaffener "Mensch", der/das das vor der drohenden Überflutung durch einen hohen Deich geschützte Thailand richtig durcheinander wirbelt, zunächst unbeabsichtigt, dann bewusst.
Äußerst spannend geschrieben, kein moralisch erhobener Zeigefinger (!), mit überraschenden Wendungen und einem ebensolchen Ende - Lesempfehlung !
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am 20. September 2015
Interesting, different and also very engaging. The world he has conjured-up is terrifying, perhaps because it's so possible. The Windup Girl herself is an almost magical, but horribly sinned-against, creature. Refreshing to get away from the more usual European/American centred storylines. I currently reading his Ship Breaker with Drowned Cities to follow!
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am 23. Januar 2015
The book is set in a dystopian future where nature has more or less collapsed as a consequence of pollution, global warming, abuse of antibiotics, bio-engineering and engineered plagues designed to destroy crops and give power to food companies offering resistant (albeit sterile) seedstock at premium prices. Food is no longer a simple commodity but a valuable resource, and food companies are big players in this world. Humanity is always on the brink of a new plague. This all seems chillingly possible when looking at current times.

The story plays out in Bangkok and is narrated from the point of view of several persons - a Western industrial, a Malay Chinese refugee, a Thai policeman, his female colleague and a bio-engineered woman. All have a different status in society, and that society is exotic, richly painted, brutal and fascinating.

The characters are nicely fleshed out (if not all likeable). I cared a lot about what was happending to them (not always the case for me in science fiction). The story moves at a fast pace without being an action movie in written form. It is brutal, harsh and unjust which corresponds to the society in which it is set. In all its directness, it is seldom voyeristic or violent for the sake of violence. One senses a purpose for the story or the character development. Best of all, and carrying most of the book for me, was this world Bacigalupi invented.

The end felt a little unfinished for me, there are a few points that could still be resolved. It is not a perfect book, and at times I would have liked to see a more in depth discussion of the issues present in this world. However, all in all a very exciting read.
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am 15. Januar 2013
Habe das Buch vor längerer Zeit gelesen und es für sehr gut empfunden. Ein paar nette Ideen (seien sie auch entliehen) und vor allem eine gute Mischung machen das Buch lesenswert, gerade wenn man schon einmal in Thailand war und die vielen merkwürdigen Früchte gesehen hat.
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am 28. Dezember 2013
very very well written, brilliant! I'm not a fan of biopunk, but this is a masterpiece! If you liked this book, u'll also enjoy his other works, like "Pump Six and Other Stories". This dystopian world he imagines is somehow not that far away...
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am 18. Juni 2014
I have trouble reading and understand this book. There are many Thai words (I presume) and also it would seem to require a better understanding of the mentality. I had a hard time reading it and eventually gave up on it. Wouldn't buy it again for sure.
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