Sale70 Sale70w Sale70m Hier klicken Sonderangebote Bestseller 2016 Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More TDZ Hier klicken HI_PROJECT BundesligaLive Mehr dazu Shop Kindle AmazonMusicUnlimited BundesligaLive longss17



Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 25. Februar 2011
Ich mag solche Filme. Überzogen dargestellt, krasse gegensätze, kurzum, erst wenn der Film geschaut wurde, weiss man ob er einem gefällt.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 13. Januar 2017
Bin nur zufällig auf diesen Film gestoßen der mir bis dahin gänzlich unbekannt war. Steht ein wenig im Schatten von Sin City aber gebe es Sin City nicht dann hätte The Spirit sicher mehr Zuspruch beim Publikum gefunden.
Mir persönlich hat der Film gut gefallen auch wenn der Hauptdarsteller meiner Meinung nach anders besetzt hätte werden müssen.
Wer Filme wie Sin City mag sollte ihn sich ansehen, aber nicht erwarten das er so gut ist wie eben dieser.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Eine der auffälligsten Szenen von The Spirit ist wohl der Auftritt von Silken Floss (Scarlett Johansson) und Octopus (Samuel L. Jackson) in NS-Uniformen. Dazu fällt mir ein Zitat aus Zack Snyders neuestem Film Sucker Punch ein, als Krankenschwestern in High Heels eine Lobotomie durchführen sollen: und das soll wen scharf machen? Vielleicht nicht, obwohl es schon sehr nach S/M und Provokation aussieht, zumal Johansson in einer anderen Szene im Lack-BH und Eva Mendes in Overknee-Lederstiefeln zu sehen sind. Außerdem hat die bebrillte Silken Floss offensichtlich Spass an ihrer dominanten Seite. Trotzdem: die Szene wirkt gleich ganz anders, wenn man sie mit der Sequenz in Japan-Optik (mit der japanischen Kriegsflagge im Hintergrund) vergleicht. Hier werden zwei Systeme (NS-Staat und japanisches Kaiserreich) gezeigt, die dem amerikanischen Traum entgegen stehen. Ausserdem waren beide Länder im 2. Weltkrieg verbündet im Kampf gegen die USA. Und genau aus dieser Zeit, aus den 1940er Jahren stammt die Comic-Vorlage für diesen Film. Gerade für (tolerante) Fans von Will Eisner und Frank Miller (hier als Regisseur zu sehen, ansonsten der Schöpfer von Comics wie 300 und Sin City) ist dieser Film ein grosser Spass! The Spirit entstand nur wenige Jahre nach den allerersten Superhelden, Superman und Bat-Man, hatte aber bei weitem nicht den gleichen, immens grossen Erfolg.

Handlung: der Polizist Dany Colt wird getötet und kehrt zurück, als Spirit. Nur mit einer Augenmaske (wie Green Lantern, der 2011 ins Kino kommt), einem Mantel und einem Hut jagt er Verbrecher. In diesem Fall in einer Stadt, die aussieht wie Sin City, in der es permanent schneit und in der ein skurriler Verbrecher namens Octopus als Dealer und Hobby-Gentechniker sein Unwesen treibt. Ausserdem wird die Geschichte von Dany und seinen, mitunter komplizierten, Liebschaften beleuchtet. Aktuell ist er mit der Tochter des Polizei-Chefs verbandelt, seine erste grosse Liebe aber taucht überraschend wieder auf. Diese hatte sich als Teenager geschworen es zu Reichtum und Ruhm zu bringen. Ob sie das auf legalem Weg geschafft hat oder nicht bleibt eines der Rätsel, das The Spirit lösen will.

Im Look ähnlich wie Sin City, allerdings ohne dessen Pathos und Ekelfaktor, dafür mit um so mehr, völlig überzogenen Szenen (Toilette! Prügel, Prügel, Prügel!) und sehr, sehr viel Humor (Frauenheld Spirit) und etlichen Anspielungen auf andere Science Fiction Helden (Batman, James Bond, Star Trek). Der Film scheint sich nicht recht entscheiden zu können ob er nun in den 1940er Jahren oder Heute spielt, herausgekommen ist eine Phantasiewelt irgendwo dazwischen. Die Liebesgeschichte zwischen dem Spirit (Gabriel Macht) und seiner Jugendliebe (Eva Mendes) könnte auch Zuschauern gefallen die deutlich konservativere Comic-Verfilmungen wie Daredevil oder Ghost Rider mochten.
Ideale Zielgruppe: angesäuselte Studenten. ;-) Oder aber Freunde der Comics von Eisner Spirit Spirit, Bd.1, Jahrgang 1940 und Miller Sin City 3: Das große Sterben
0Kommentar| 7 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 22. November 2009
Positives: (a) beeindruckende Bilder, die im 21:9-Format noch besser rüberkommen als bei 'Sin City' (b) Bild und Ton der Blu-ray sind großartig (c) schöne Frauen (d) Samuel spielt toll (e) die Dialoge sind (im Original) teilweise echt witzig und T-Shirt-druckreif; es finden sich im Drehbuch auch sehr viele Anspielungen auf Geschichte, Literatur, Mythen und andere Filme (f) der Comicstil ist erneut cool anzuschauen (g) teilweise sind die Ideen (Jackson im Nazi-Outfit) echt witzig.

Negatives: (a) das Drehbuch ist (bis auf die Dialoge) totale Grütze: keine Story, keine Charakterentwicklung, keine Identifikationsmöglichkeit, wirr aneinander gereihte Szenen (b) der Hauptdarsteller hat weder den Starstatus, noch die Präsenz, dem (vorzüglich) übertrieben spielenden Starensamble etwas entgegenzusetzen (c) die eigentlich zentrale Beziehung zwischen Spirit und der Stadt wird nur angedeutet und nicht verständlich erläutert oder ausgebaut (d) Miller ist als Regisseur und Autor eindeutig zu unerfahren (oder untalentiert?), um einen komplexen und zusammenhängenden Film zu drehen.

SCHADE.
0Kommentar| 25 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 27. Juli 2009
Nachdem in den letzten Jahren etliche Comics von Kultzeichner Frank Miller verfilmt wurden, wagte dieser sich mit "The Spirit" zum ersten Mal selbst als Regisseur an ein Filmprojekt und setze dabei nicht etwa ein eigenes, sondern das Lieblingscomic seiner Kindheit um.

Das Ergebnis hat mich überrascht. Ich hatte einen recht traditionellen Superhelden-Film erwartet. Stattdessen war es ein ziemlich ungewöhnliches Erlebnis. Die Optik ist durchaus edel und erinnert an Sin City, der Inhalt ist hingegen ausgesprochen schräg. Die Dialoge sind albern bis lächerlich, die Geschichte absurd und die Schauspieler ergehen sich größtenteils in gnadenlosem Overacting. Trotzdem ist das ganze keine offensichtliche Komödie, sondern scheint sich irgendwie auch ernst zu nehmen, oder zumindest ernst nehmen zu wollen. Ich bin mir bis jetzt nicht sicher, ob es sich bei dem Film um genial wüsten Wahnwitz handelt, oder ob er schlicht und ergreifend nur unglaublich schlecht ist. Dazu passt auch die Art der Besetzung, die von ein paar ganz großen Hollywood-Stars angeführt wird und mit jeder Menge durchschnittlicher US-Fernsehseriendarsteller aufgefüllt wurde.

Alles in allem eine sehr obskure Mischung, die mich etwas verwirrt zurück gelassen, aber mir irgendwie auch gefallen hat.

Die Blu-ray Qualität hat mich nicht vom Hocker gehauen. Sie ist nicht schlecht, aber von einem Film bei dem die Optik extrem wichtig ist, hatte ich mir mehr erhofft.
44 Kommentare| 26 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 23. November 2009
Ernsthaft zu erwarten war es nicht, dass sich eine Stilikone wie Frank Miller, der einst mit seiner sehr eigenwilligen Batman-Interpretation der Figur und dem Genre neues Leben einhauchte, bei der Verfilmung von The Spirit auf die bloße Umsetzung der Vorlage von Will Eisner beschränkt. Banale filmische Nachbauten von Comicstrips sind ihm offensichtlich zu dürftig und unkreativ. Bei Sin City war die Vorlage im Hinterkopf bereits als potenzielles Storyboard für das Medium Film konzipiert, sodass bei der filmischen Übertragung an der Seite von Regisseur Robert Rodriguez für Miller kaum noch was schief gehen konnte. Nun saß Miller bei The Spirit zum ersten Mal ganz allein auf dem Regiestuhl und so versuchte er der Story seinen individuellen Stempel aufzudrücken. Die Art und Weise wie Miller hier sehr frei interpretiert, dürfte freilich vor allem Eisnerianer vor den Kopf stoßen: Der Protagonist Denny Colt (Gabriel Macht), der bei Eisner durch Säure entstellt irrtümlich für tot erklärt wird und fortan aus dem Untergrund heraus operiert, wird bei Miller völlig entgegen Eisners Grundidee zum mystifizierten Superhelden, der tatsächlich von den Toten aufersteht und im Handumdrehen erlittene Verletzungen selbst heilen kann. Sein Gegenspieler ist der Octopus (Samuel L. Jackson), den Eisner stets im Dunkeln verborgen hielt und der nur in Form von Zigaretten und Handschuhen sichtbar für den Leser wurde, der bei Miller jedoch als Bösewicht mit Hang für ausgefallene Mode und überdimensionierte Schusswaffen quietschfidel über den Bildschirm hüpft. Der Zwist zwischen beiden spielt sich inmitten einer Reihe Femme Fatales ab. Die von Miller versexualisierte Sand Saref (Eva Mendes) weiß ihre femininen Reize als betörende Waffe einzusetzen. Zudem ist die groteske Silken Floss (Scarlett Johansson) mit ihrem Sadomaso-Fetisch und einem kruden Auftritt in Naziuniform an der Seite des Octopus darauf spezialisiert, dem Spirit im wahrsten Sinne des Wortes das Leben zur Hölle zu machen. Die Dialoge sind genauso wie die Monologe aus dem Off meistens sehr langatmig geraten, ohne dabei inhaltlich relevant zu sein, und sie kommen leider ohne die charmanten Pointen des Eisner-Originals aus, was in dieser Form nicht nur schnell langweilig wird, sondern beim Zuschauer auch eine ungewollt lächerliche Wirkung entfacht. Von der Visualisierung her verzichtet Miller auf die Farbkontraste der Vorlagen und setzt oft voll auf dunkle Schattierungen. Er kreiert somit eine Art zeitlosen Film Neo-Noir. Die einzelnen Sets taucht er stilistisch in monochromisierte Hintergründe, die fast schon wie substituierbare Bühnenbilder beim Theater ausgestattet sind und meistens in visuell reduzierter profaner Abstraktheit gehalten werden. Die größte Schwäche des Films ist der unrhythmische und sprunghafte Erzählstil. Man kann die sonderbare Taktung der einzelnen Szenen ohne jegliches Gespür für Tempo entweder als innovative Erzähltechnik oder als Unvermögen eines Grafikers werten, der zum ersten Mal allein Regie führt. Auch verliert sich die Handlung in viele belanglose Nebensächlichkeiten und komplex zusammengesetzte Stränge, die kaum einmal den Charakter der Storylines der Comics treffen. Das Positive des Films ist, dass er sich wie auch schon Sin City durch seine Andersartigkeit von den gewöhnlichen Verfilmungen graphischer Novellen deutlich abhebt. Miller setzt voll auf den visuellen Look des Films, der aber trotz der künstlerischen Klasse das schwache Drehbuch einfach nicht kaschieren kann. In Ansätzen gelingt sogar das geschmeidige Ineinandergehen der beiden Medien Film und Comicstrip zu einer irgendwie stylish gearteten transzendenten Melange. Fragt sich nur, wen der Film ansprechen soll. Konservative Cineasten werden von Hause aus wenig Verständnis für diese Art des Films aufbringen und auch Eisner-Puristen wenden sich wohl aufgrund Millers eigenständiger Interpretation eher ab.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Eine der auffälligsten Szenen von The Spirit ist wohl der Auftritt von Silken Floss (Scarlett Johansson) und Octopus (Samuel L. Jackson) in NS-Uniformen. Dazu fällt mir ein Zitat aus Zack Snyders neuestem Film Sucker Punch Sucker Punch ein, als Krankenschwestern in High Heels eine Lobotomie durchführen sollen: und das soll wen scharf machen? Vielleicht nicht, obwohl es schon sehr nach S/M und Provokation aussieht, zumal Johansson in einer anderen Szene im Lack-BH und Eva Mendes in Overknee-Lederstiefeln zu sehen sind. Außerdem hat die bebrillte Silken Floss offensichtlich Spass an ihrer dominanten Seite. Trotzdem: die Szene wirkt gleich ganz anders, wenn man sie mit der Sequenz in Japan-Optik (mit der japanischen Kriegsflagge im Hintergrund) vergleicht. Hier werden zwei Systeme (NS-Staat und japanisches Kaiserreich) gezeigt, die dem amerikanischen Traum entgegen stehen. Ausserdem waren beide Länder im 2. Weltkrieg verbündet im Kampf gegen die USA. Und genau aus dieser Zeit, aus den 1940er Jahren stammt die Comic-Vorlage für diesen Film. Gerade für (tolerante) Fans von Will Eisner und Frank Miller (hier als Regisseur zu sehen, ansonsten der Schöpfer von Comics wie 300 und Sin City) ist dieser Film ein grosser Spass! The Spirit entstand nur wenige Jahre nach den allerersten Superhelden, Superman und Bat-Man, hatte aber bei weitem nicht den gleichen, immens grossen Erfolg.

Handlung: der Polizist Dany Colt wird getötet und kehrt zurück, als Spirit. Nur mit einer Augenmaske (wie Green Lantern, der 2011 ins Kino kommt), einem Mantel und einem Hut jagt er Verbrecher. In diesem Fall in einer Stadt, die aussieht wie Sin City, in der es permanent schneit und in der ein skurriler Verbrecher namens Octopus als Dealer und Hobby-Gentechniker sein Unwesen treibt. Ausserdem wird die Geschichte von Dany und seinen, mitunter komplizierten, Liebschaften beleuchtet. Aktuell ist er mit der Tochter des Polizei-Chefs verbandelt, seine erste grosse Liebe aber taucht überraschend wieder auf. Diese hatte sich als Teenager geschworen es zu Reichtum und Ruhm zu bringen. Ob sie das auf legalem Weg geschafft hat oder nicht bleibt eines der Rätsel, das The Spirit lösen will.

Im Look ähnlich wie Sin City, allerdings ohne dessen Pathos und Ekelfaktor, dafür mit um so mehr, völlig überzogenen Szenen (Toilette! Prügel, Prügel, Prügel!) und sehr, sehr viel Humor (Frauenheld Spirit) und etlichen Anspielungen auf andere Science Fiction Helden (Batman, James Bond, Star Trek). Der Film scheint sich nicht recht entscheiden zu können ob er nun in den 1940er Jahren oder Heute spielt, herausgekommen ist eine Phantasiewelt irgendwo dazwischen. Die Liebesgeschichte zwischen dem Spirit (Gabriel Macht) und seiner Jugendliebe (Eva Mendes) könnte auch Zuschauern gefallen die deutlich konservativere Comic-Verfilmungen wie Daredevil oder Ghost Rider mochten.
Ideale Zielgruppe: angesäuselte Studenten. ;-) Oder aber Freunde der Comics von Eisner Spirit, Bd.1, Jahrgang 1940 und Miller Sin City 3: Das große Sterben.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 10. Dezember 2015
Der Film stellt wohl eine Verfilmung zu einem Comic dar. Das Comic ist mir nicht bekannt.

Die Bildkomposition ist Comic-Artig gehalten. Starke Kontraste, Farbarm, kaum Kulisse, keinerlei Weitsicht. Diesbezüglich ist der Film sehr gelungen und wirklich hübsch anzusehen. Wer "The Sin" mochte, wird das wohl auch genießen.

Aber Inhaltlich muß ich sagen, dass mich der Film nicht wirklich vom Hocker gehauen hat. Der Film hat irgendwie nix. Der "Bösewicht" wirkt (auf mich) nicht wirklich böse. Im Gegenteil. Man kommt in die Versuchung, dass Octopus und Spirit alte Kumpels sind, die sich ganz gerne mal was aufs Maul hauen. Wirklich bedrohlich ist das ganze eigentlich nicht.

Die Ausstattung ist so auf 40er Jahre getrimmt, scheut sich aber auch nicht mal mit Laptops und Kampfhubschraubern aufzuwarten.

Die Szenen sind wie schon erwähnt eher Karg ausgestattet. Natürlich bewusst, denn auch in Comics ist der Hintergrund oft nur einfaches Beiwerk. Aber es gibt auch die "Bildgewaltigen Doppelseiten", die dann etwas mehr Szene zeigen. Aber im Bezug dazu, was mit diesem Film erreicht werden wollte, ist das durchaus gelungen. Wer mehr auf Superhelden Filme wie Spiderman, Batman oder Avenger steht, wird hier wohl ziemlich enttäuscht sein. Gerade was die Platten Dialoge angeht. Der Held bleibt völlig blass und nicht wirklich sympatisch. Der Bösewicht zu übertrieben.

Insgesamt fand ich den Film unterhaltend, wäre aber nichts, was ich mir noch mal anschauen würde wollen. Das Ende ist offen, aber bezweifle, dass es da mal eine Fortsetzung von gibt.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 22. Juli 2009
Nach all den Rezensionen: Das ist eine Comicadaption, und die ist inhaltlich und optisch hervorragend gelungen. Die Qualität der BluRay ist hervorragend, die Story ist spannend. Parallelen zu Sin City sind in der optischen Umsetzung erkennbar, aber "The Spirit" ist keine Fortsetzung, sondern eine eigenständige Produktion. Man sollte Filme halt nicht nur an dem messen, was man erwartet hat, sondern an dem, was sie verkörpern und was der Regisseur damit will. Also: Klasse Umsetzung des Comics, klasse Storyline und Referenz-BluRay.
11 Kommentar| 7 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 17. April 2010
Ich habe mir den 'The Spirit' geholt, weil mich Frank Miller mit Sin City eigentlich überzeugt hatte und weil ich in einer Datenbank etwas von einem Wendecover gelesen habe. Schlimm genug, auf solche Informationen heute angewiesen sein, fiel ich damit dann auch auf die Nase. Der für mich völlig unbekannte Gabriel Macht agierte als Superheld einfach zu flach. Sein Gegenspieler hieß Octopus und wurde von Samuel L. Jackson gegeben, der seine alte Form längst verloren hat und heute in jedem dritten Film mitspielt. Lediglich Eva Mendes und Scarlett Johansson wussten zu überzeugen. Der Film kam, wie einst Sin City optisch als Film Noir daher, aber das war auch schon alles, was er mit dem sehr unterhaltenden Sin City gemein hatte. Die Dialoge waren hohl, gekünstelt und flach. Flach wie die ganze Story über den unsterblichen und kindlich maskierten Spirit, den Rächer von Central City. Die Comics von 'The Sprit' kenne ich nicht und der Film hat nicht dazu beigetragen, daran etwas zu ändern. Christoper Nolan hat gezeigt, wie man Comics unterhaltend verfilmt, aber das muss Frank Miller entgangen sein. Um die Handlung von 'The Sprit' doch etwas zu beleben, wurde da sehr heftig die griechische Mythologie bemüht. Von den Argonauten bis Herakles wurde jedes bekannte Stichwort aus dieser Materie dort untergebracht, ohne die Handlung wirklich zu beleben. Das Wenige was da passiert, kommt auf der Blu ray optisch natürlich sehr ansprechend daher und der Ton überzeugt mit einem fetten Dolby TrueHD, aber da endete auch schon meine Freude. Meine Wertung bewegt sich entsprechend bei dürren 5/10, aber die eben nur für Stil, Optik und Sound. Für Menschen, die schräge Filme mögen ist 'The Spirit' sogar ein Tipp und ich werde vor dem nächsten Kauf mehr Kritiken lesen müssen!
0Kommentar| 15 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen

4,50 €

Brauchen Sie weitere HilfeHier klicken