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Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen
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am 30. Mai 2011
Mit den US-Krimiserien wie CIS & Co. habe ich mich nie so richtig anfreunden können. Dann bin ich auf The Shield und The Wire gestoßen, 2 Serien, die sich auf erzählerische Weise mit den Kriminalitätsproblemen moderner US-Großstädte auseinandersetzen, allerdings auf durchaus unterschiedliche Art. Beide Serien stammen aus den letzten 10 Jahren, sind inzwischen abgeschlossen und in der englischen Fassung für 50-60 Euro zu bekommen, wenn man etwas Geduld beim Stöbern hat. Das Besondere an beiden Serien ist, daß sie fortlaufende Geschichten erzählen. Die Charaktere und ihr Umfeld entwickeln sich weiter, und beide Serien zeigen die hochkomplexen Wechselwirkungen der Charaktere und Ereignisse untereinander.

The Shield
The Shield schildert in 7 Staffeln die Geschichte eines Polizeireviers im fiktiven Farmington-Bezirk von L.A., der von Gang-Kriminalität gekennzeichnet ist. Im Mittelpunkt steht das Strike Team, eine äußerst effektive Anti-Gang-Einheit mit sehr zweifelhaften Methoden und einer Menge Dreck am Stecken. Die Mitglieder des Strike Teams verstricken sich immer tiefer in kriminelle Machenschaften, aus denen sie immer schwerer herauskommen. weitere Hauptpersonen sind der Revierleiter mit politischen Ambitionen sowie uniformierte und zivile Polizisten, die mehr oder weniger sauber ihre Fälle zu lösen versuchen. Auf der anderen Seite werden auch einige Antagonisten über einen längeren Zeitraum aufgebaut.
Im Gegensatz zur klassischen Krimiserie, bei der pro Folge ein oder mehrere Fälle abgeschlossen werden, werden bei The Shield einzelne Fälle in mehreren (nicht unbedingt aufeinanderfolgenden) Folgen oder sogar Staffeln behandelt. Damit ähnelt das Konzept der Serie Klassikern wie Polizeirevier Hill Street, nur mit noch größerer Konsequenz.
Trotz der sehr komplexen Storyline kann man The Shield durchaus als Action-Serie bezwichnen, denn sobald das Strike Team zuschlägt, geht die Post ab.

+ Sehr spannende Serie mit komplexen Handlungsbögen und ohne Schwarz-Weiß-Malerei. Gute Schauspieler (nur ausgerechnet Forest Whitaker überzeichnet seine Figur ein wenig zu stark), überzeugende Charakterentwicklung und viele Nebenhandlungsstränge. Ein Markenzeichen der Serie ist zynischer, schwarzer Humor. Sehr schicke Box mit einem Hängeregister für jede Staffel.
- Leichte Längen vor allem in den letzten Staffeln bezogen auf den Haupthandlungsstrang, der auch in 6 Staffeln hätte abgehandelt werden können. Etwas unrealistisch wirken auch die Erfolge des Strike Teams - selbst die härtesten Gangster werden immer zum Reden gebracht. Eine Ausnahme bilden hier nur die ganz großen Bosse.

The Wire
The Wire ist die Lieblingsserie der Kritiker, und das zu Recht. In 5 Staffeln werden die komplexen Zustände in Baltimore dargestellt, einer heruntergekommenen Industrie- und Hafenstadt nahe Washington DC mit einer der hächsten Mordraten in den USA. Im Mittelpunkt steht eine Sondereinheit der Polizei, die mit modernen Abhörmethoden gegen die organisierte Drogenkriminalität vorgehen soll. Die Mitglieder dieser Einheit und ihr weiterer Werdegang in unterschiedlichsten Abteilungen der Polizei von Baltimore, Politiker, Gangster und eine kaum überschaubare Anzahl weiterer Protagonisten werden über 5 Staffeln weiterentwickelt, während immer neue Charaktere hinzustoßen. Jede Staffel setzt einen anderen Schwerpunkt, wobei die 2. Staffel etwas aus dem Rahmen fällt, da im Gegensatz zu den übrigen Staffeln viele der Protagonisten in späteren Staffeln keine Rolle mehr spielen. Die Polizei hat dabei gegen Einmischungen aus der Politik genauso zu kämpfen wie gegen ihre eigentliche Zielgruppe, die Kriminellen. Geldmangel, umgekehrte Diskriminierung (Baltimore ist zu 65% afroamerikanisch) und ständige politische Machtspiele bringen die Polizisten dabei immer wieder an den Rand der Legalität, um überhaupt effektive Polizeiarbeit leisten zu können. Trotz einiger Schießereien ist The Wire eher keine Actionserie. Die größten Erfolge werden durch Abhörmaßnahmen erzielt, manche Folgen sind kaum noch als Krimi zu bezeichnen.

+ Eine ungewöhnlich große Anzahl an gut ausgearbeiteten und durchweg hervorragend gespielten Charakteren, sehr spannende und gut durchdachte Fälle. Auch hier keine Schwarz-Weiß-Malerei, die Beweggründe der einzelnen Figuren kommen überzeugend herüber. Der Handlungsbogen breitet sich immer wieter aus und baut staffelübergreifend auf ältere Folgen auf.
- Die Haupthandlung der 5. Staffel wirkt leider zu unrealistisch, außerdem hätten hier ein oder zwei zusätzliche Folgen nicht geschadet, um den weiteren Werdegang einiger Figuren plausibler werden zu lassen. Sehr spartanische Box.

The Wire vs. The Shield
Obwohl beide Serien herausragend sind, schlägt für mich The Wire The Shield um Längen. Wenn auch 2 Staffeln kürzer, gelingt es The Wire noch besser, die komplexen Beweggründe der Charaktere und die Zwänge, die ihre Handlungen bestimmen, darzustellen. Bis auf den Haupthandlungsstrang der 5. Staffel wirkt die Handlung in The Wire auch realistischer als im insgesamt doch konventionelleren The Shield. Und außerdem bietet The Wire Omar, eine der coolsten Figuren, die ich je auf dem Bildschirm gesehen habe.

Ich gebe The Shield trotzdem 5 von 5 Punkten und eine uneingeschränkte Kaufempfehlung. The Wire sprengt dagegen jede Bewertungsskala. Wer anspruchsvolle Unterhaltung schätzt, kommt an dieser Serie nicht vorbei.
1010 Kommentare| 65 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 24. November 2013
Über die Serie wurde sowieso schon viel geschrieben.
Absolut sehenswert.
Doch leider ist die Bildqualität der DVD-Sammelbox extrem schlecht.
Sehr grobkörniges Bild, teils Doppelkonturen und Unschärfen.
Bei dunklen Szenen, extremes Blockrauschen.

Auf der Rückseite der Box ist als Tonformat Deutsch, Englisch, Dolby Digital 5.1 angegeben.
Das stimmt leider nicht. Die komplette Serie liegt auf Deutsch nur in Stereo vor.
Der FSK 18 Sticker bezieht sich auf einige Folgen, diese DVDs sind separat mit dem 18er Logo versehen.
Der Rest der DVDs ist FSK 16.
11 Kommentar| 20 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 26. Januar 2016
In 7 Staffeln geht es in The Shield um ein Polizeirevier in einem fiktiven Stadtteil von LA, Farmington. Die Gegend ist ziemlich herunter gekommen und von Straßengangs und Drogen-Kriminalität gekennzeichnet. Das Revier ist von Budget-Kürzungen betroffen und Spielball politischer Intrigen. Im Mittelpunkt steht das Strike-Team, das auf die Bekämpfung der Gangs spezialisiert ist, dabei zweifelhafte Methoden einsetzt und selbst jede Menge Dreck am Stecken hat. Das Strike-Team besteht aus dem Leiter Vic Mackey (Michael Chiklis), dem schillernden und zwiespältigen Hauptprotagonisten mit psychopathischen Zügen (=charmant, gewissenlos, intelligent, egozentrisch, korrupt). Gleichzeitig ist er ein sehr effektiver und motivierter Polizeibeamter und seinem Team gegenüber hochloyal. Er ist ein schlechter Ehemann und ein fürsorglicher und liebevoller Vater. Im Verlauf der Serie weiß man nicht, ob man ihn lieben oder hassen, bewundern oder verachten soll, ob man sich wünscht, dass er endlich aus dem Verkehr gezogen wird oder dass er mit seiner Art durchkommt.
Shane Vendrell (Walton Goggins, bekannt aus diversen Filmen, z.B. aus Justified, einer ausgezeichneten Nebenrolle als Transvestit in Sons of Anarchy und kürzlich ist er noch in der 5. Staffel von Community aufgetaucht) ist zu Beginn Vics bester Freund und Partner, was sich im Lauf der Zeit jedoch ändert. Auch er ist hochkriminell, ist aber viel impulsiver und weniger strategisch als Vic, was ihm dann auch irgendwann zum Verhängnis wird.
Dann gibt es noch „Lem“ Lemansky (Kenny Johnson). Er ist der ehrlichste und am wenigsten kriminelle von allen und verfügt als einziger über ein Gewissen. Gleichzeitig ist das Strike-Team für ihn Familie. Der daraus resultierende Konflikt ist ein Dauerthema für ihn.
Ronald „Ronnie“ Everett Gardocki (David Rees Snell), Überwachungs- und Elektronikexperte und der über lange Strecken unauffälligste Charakter.
Dann gibt es noch den religiösen und dogmatisch korrekten Julien Lowe (Michael Jace) aber kein Detective ist, sondern normaler Streifenpolizist. Er ist außerdem homosexuell, was ihn belastet, da er es als Krankheit und Schande ansieht.
Es gibt noch einige Nebencharaktere auf dem Polizeirevier und die Ehefrauen von Vic und Shane.
Die ganze Geschichte setzt sich über die 7 Staffeln fort, dabei werden aber auch immer wieder einzelne Fälle gelöst. Die Story ist sehr komplex und es werden verschiedene Ebenen beleuchtet. Gleichzeitig gibt es jede Menge Action und Gewalt. Zeitweise sitzt man etwas atemlos vor dem Fernseher. Mir hat die Serie auch deshalb sehr gut gefallen, weil ich die Ausgestaltung der Charaktere glaubhaft und schlüssig und die daraus resultierenden Probleme, sowie die Beziehungsdynamiken durchdacht und gelungen fand. Wenn ich allerdings zwischen The Shield und The Wire wählen müsste, würde ich mich für The Wire entscheiden, weil the Wire weniger primitiv und actionlastig ist und mehr von den Dialogen und Charakteren lebt. Ich würde sagen, wem intelligent gemachte Serien wie Breaking Bad und The Wire oder auch Serien wie The Sopranos oder Justified (in denen kriminelle Milieus beleuchtet werden) gefallen, der wird auch etwas mit The Shield anfangen können.
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am 31. Dezember 2015
*Vorsicht, könnte Spoiler-Material enthalten!!*

Nachdem ich bereits *Homicide* und *The Wire* in voller Länge gesehen und festgestellt hatte, das diese Art der "etwas anderen" Polizei-Serie mich anspricht, habe ich dann auch bei *The Shield* zugeschlagen. Erzählt wird hier die Geschichte einer Polizeistation (kurioserweise in einer ehemaligen Kirche untergebracht...) in Los Angeles' fiktivem Stadtteil Farmington. Im Mittelpunkt steht dabei vor allem das Strike-Team, eine Art Spezial-Eingreiftruppe unter Leitung von Detective Vic Mackey.

Michael Chiklis, der diesen Cop spielt, walzt durch die Serie wie eine Naturgewalt. Möglicherweise war er irgendwann mal ein guter Cop, aber schon ganz zu Beginn ist klar, dass er im Laufe seiner Karriere immer mehr in Gewalt, Bestechung und Grenzüberschreitungen vielfältigster Art verwickelt wurde. Alles andere als ein klassischer Cop-Held also. Ich habe zu Anfang gedacht: "Das geht doch niemals über sieben Staffeln gut, der Typ ist doch spätestens in der zehnten Folge erledigt...", aber Mackey schaft es bis zum Ende immer wieder, seinen Kopf und den seines Teams im entscheidenden Moment aus der Schlinge zu ziehen. Und zwar in durchaus glaubwürdiger Art und Weise. Chiklis spielt geradzu beängstigend gut, der Mann ist ein echtes Phänomen.

Aber auch andere Haupt- und Nebenrollen in der Serie sind hervorragend besetzt. CCH Pounder beispielsweise, die als Detective (später Captain und Revierleiterin) Claudette Wyms quasi den Gegenpol zu Chiklis bidet. Für sie sind Ehrlichkeit und Integrität in der Polizeiarbeit das Maß aller Dinge und so gerät sie natürlich geradezu zwangsläufig in dauerhaften Konflikt mit Mackey. Hervorragende schauspielerische Leistung!

Auch Glenn Close versucht sich eine Staffel lang als Leiterin des Reviers Farmington, aber auch sie scheitert mit dem Versuch, dort wieder für "Recht und Ordnung" zu sorgen. Forest Whitaker ist zwei Staffeln lang dabei, als Detective der Inneren Ermittlung. Auch er versucht alles in seiner Macht stehende, dem Strike-Team das Handwerk zu legen und wird dabei selbst über sämtliche Grenzen getrieben. Tragisch.

Und nicht zu vergessen Benito Martinez, der als Police-Captain (später Stadtrat und Bürgermeisterkandidat David Aceveda) mindestens genauso korrupt wie Mackey ist und mit diesem immer wieder unheilge Allianzen eingeht. Undundund....viele wirklich großartige Akteure finden sich in dieser Serie, die sichtlich Spaß an ihrer Arbeit haben.

In *The Shield* geht es schon heftig zu, die Gang- und Drogenkriminalität auf den Straßen von L.A. wird ebenso schonungslos dargestellt wie die oftmal völlig überzogen wirkende Polizeigewalt. Das ist durch die Bank nichts für Zartbesaitete, dass einige Folgen erst ab 18 gekennzeichnet sind, hat in meinen Augen durchaus seine Berechtigung. Wem aber beispielsweise *The Wire* gefallen hat, der wird sich auch hier über die gesamten sieben Staffeln prächtig und spannend unterhalten fühlen, denke ich. Wer gerne Cops als strahlende Helden und makellose Gesetzeshüter sehen möchte, dem sei hingegen eher abgeraten.
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am 30. Oktober 2015
Vorab: ich habe mir eine andere Box gekauft, da gabs sogar einen Bildband und eine "original" Polizeimarke dazu. HiHi
Nachdem ich damals im TV die ersten Folgen gesehen war klar, lange warten auf die nächsten Folgen will ich nicht. Also fix die Box bei amazon bestellt. Ist jetzt so 4 Jahre her. Obwohl die Serie ja älter ist.
Und es hat sich voll gelohnt. Selten so etwas spannendes gesehen. Jede Folge hat einen Cliffhanger. Man kann die nächste Folge kaum erwarten. Insbesondere sinden die Nebenrollen stark besetzt.
Politisch korrekt ist die Serie natürlich nicht, man hat unwiderbringlich Symphathie für korrupte Bullen, die sich nicht scheuen über Leichen zu gehen. Ich hab die Serie jetzt nach 4 Jahren erneut voll durchgeguckt. Immer noch klasse.
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am 1. Dezember 2014
Das war mein Fazit nach der 7. Staffel. Bereits in der 1. Folge wird deutlich das Mackie nichts anderes ist als ein egoistischer, großmäuliger, kleiner Mörder ist. Nichts anderes. Das zieht sich durch die 7 Staffeln. Schwer für uns hierzulande nachzuvollziehen wie real die Serie, dafür erhielt sie ja viele Preise, nun wirklich ist. Wenn sie tatsächlich der US-Realität entspricht ist es mir erst recht ein Rätsel wie man dort Polizist werden kann. Die ständige Angst um den Job, das Risiko in den Einsätzen und die Gewissheit das auch der kleinste Formfehler die größten Verbrecher durchs Netz schlüpfen lässt.
Die ersten Staffeln fand ich noch sehr spannend, wenn auch Mackie mit der Zeit echt anstrengend ist. Überdeutlich wird die Handschrift von Kurt Sutter, führt er die unzähligen Machenschaften, Absprachen + Deals bei der Serie Sons of Anarchy deutlich fort.
Nach dem "Abschied" von Curt Lamansky nimmt die Qualität der Geschichten deutlich ab. Jeder nur noch für sich, die Detectives fallen auf fast jeden Trick des Strike Teams herein. Ihre zahlreichen, teils recht interessanten, Fälle enden fast alle mit Vergleichen und Deals mit den Beschuldigten. Das war mir dann doch die letzten beiden Staffeln zu viel.
Ist sicher wie jede Serie geschmackssache. Aufs Serienende möchte ich hier nicht eingehen falls es noch mehr User gibt die die Serie erst jetzt anschauen.
Die komplette Serie gibt es übrigens in ganz Europa nur cut! Folgen in Staffel 2 + 3 wurden geschnitten. Obwohl ich ein Verfechter von uncut-Filmen/Spielen bin tut dies der Serie keinen Abbruch + wer sich 7 Staffeln im us-original antut, sofern er einen codefreien Player hat, kommt in den "Genuss" der wenigen Minuten mehr.
Rätselhaft war mir auch was die Frauen an dem kleinen Großmaul immer so anziehend fanden.
Auch der ständige Druck die Fälle zu lösen + Täterhinweise im Minutentakt waren doch etwas befremdend. Wenn man auch den Eindruck bekommt alle Cops leben in dem Revier. Sind sie doch wohl unfähig auch ein Privatleben zu führen.
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am 28. September 2015
Eine Polizeimarke ist dabei und die einzelnen Staffeln sind wie Akten angelegt - hübsch gemacht!
Die Serie ist zudem (zumindest in den ersten 3-4 Staffeln) sehr gut.
Danach werden die Polizisten zu sehr an die Leine gelegt, aber na gut, klingt eben nach Realismus.
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am 5. Dezember 2014
Bevor ich diese Rezension verfasst habe, las ich mich erstmal durch die schlechten (bis zu 3 Sternen) Kritiken durch und logisch daß da nur eine dabei war (und die von einem geistigen Tiefflieger), der diese außergewöhnliche Serie zu Unrecht verreißt - nach drei Folgen maßt sich dieser Vollpfosten an eine komplette Serie zu beurteilen - das spricht Bände! Ich muß sagen ähnlich wie bei The Wire oder Dexter brauchte es seine Zeit, bis ich die Charaktere irgendwie einordnen konnte und was den Reiz für mich ausgemacht hat, war das permanente Schwanken ALLER Darsteller in ihren Rollen zwischen positiv und negativ; Gut und Böse. Bei The Shield gibt es keine Rolle, die keinen Dreck am Stecken hat und selbst der größte Fiesling wird einem ab und an mal mehr oder weniger sympathisch. Spielt nicht ganz auf dem Level wie The Wire, Breaking Bad oder Sopranos - kann aber locker bei Dexter mithalten und verdient allemal noch leicht die fünf Sterne - für die drei ersten würde ich auch 6 vergeben. Jedenfalls für jemand, der eine der anderen, von mir genannten Serien schon kennt und gefallen daran gefunden hat, ist The Shield ein MUSS - ansonsten hat er was verpaßt. Gefallen hat mir auch der Schluß, der auch noch eine Fortsetzung als Spin off offen gelassen hat.
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am 8. September 2012
Sehr fesselnde US-Serie um eine Polizeistation mit korrupten Cops mit vielen Gewaltszenen. Etwas nervig fand ich gerade in der ersten Staffel jedoch die zahlreichen (meistens: Mord-) Fälle, die innerhalb einer Folge so "nebenbei" behandelt und (eher unrealistisch, da meist allein durch Verhöre) schnell gelöst werden. Diese Fälle hätte man - was auch realitätsgetreuer wäre - über mehrere Folgen 'dehnen' können. Ansonsten besticht die Serie durch die (teils sehr überraschende) Entwicklung der Figuren. Auf die Dauer etwas eintönig ist, dass die Serie sich fast auschließlich um kriminelle Gangs dreht. Da kann man für die Amerikaner nur hoffen, dass die Serie weitab der Realität angesiedelt ist. Ein glänzendes Gastspiel gibt Forrest Whittaker als interner Ermittler und Buhmann. Ein dickes Minus bekommt von mir die Bildqualität, authentischer Look hin oder her. Daher nur 4 Sterne.
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am 15. November 2015
von der ersten bis zur letzten DVD, Spannung pur, da gibt es einfach keine Steigerung mehr

selten so eine geniale, spannende und jederzeit mit Struktur geprägte Serie gesehen
diese Serie hat absolut Suchtgefahr
Schauspieler, Handlung, Musik und Übersetzung i.V.m. der sprachlichen Qualität der Sprecher

für mich: genial
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