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The Rum Diary 2010 CC

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Mittel- und ahnungslos trifft Journalist Kemp 1960 auf Puerto Rico ein, um für eine lokale Zeitung zu arbeiten. Schon bald erkennt er, dass der amerikanische Traum hier mit dem Ausverkauf des Paradieses und desillusionierten Kollegen bezahlt wird, die ihren Frust in Alkohol ertränken. Als er den einflussreichen, ihm wohlgesinnten PR-Strategen Sanderson kennenlernt, winken Kemp erstmals beruflicher Erfolg und Geld. Wenn da nicht dieser verdammte Rum, diese lästige Arbeit und Sandersons bildhübsche Freundin Chenault wären.

Darsteller:
Marshall Bell, Aaron Eckhart
Verfügbar als:
DVD, Blu-ray

Details zu diesem Titel

Discs
  • Film FSK ages_12_and_over
Laufzeit 1 Stunde 59 Minuten
Darsteller Marshall Bell, Aaron Eckhart, Johnny Depp, Richard Jenkins, Amber Heard, Michael Rispoli, Giovanni Ribisi, Amaury Nolasco
Regisseur Bruce Robinson
Genres Drama, Thriller
Studio Universum Film
Veröffentlichungsdatum 20. Dezember 2012
Sprache Deutsch, Englisch
Untertitel Deutsch
Discs
  • Film FSK ages_12_and_over
Laufzeit 1 Stunde 59 Minuten
Darsteller Marshall Bell, Aaron Eckhart, Johnny Depp, Richard Jenkins, Amber Heard, Michael Rispoli, Giovanni Ribisi, Amaury Nolasco
Regisseur Bruce Robinson
Genres Drama, Thriller
Studio Universum Film
Veröffentlichungsdatum 20. Dezember 2012
Sprache Deutsch, Englisch
Untertitel Deutsch

Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Von Hessebub am 1. Februar 2013
Format: Blu-ray
Mir geht es sehr ähnlich wie den anderen, die diesen Film irgendwie unrund fanden. Und das sage ich als entschiedener Fan von Depp-Filmen.

Dieser Film ist wunderschön fotografiert, allein Kameraführung und die Farben könnten Grund genug sein, den Film zu schauen. Auch die Besetzung ist grandios, und das nicht nur, weil Johnny Depp bereits in Fluch der Karibik seine Leidenschaft für Rum bewiesen hat.

Was diesem Film fehlt wie dem Kantinenessen das Gewürz ist ein gescheiter Plot. Ein gescheit erzählter Plot. Es gibt zwei Möglichkeiten:
Entweder, 1., soll es so sein, dass der Zuschauer in die löchrige Wahrnehmung der durch exzessiven Alkoholgenuss sedierten Protagonisten einsteigt und darum irgendwie kein roter Faden, keinerlei Einblick in die Seelenwelt der Charaktere, keine Motive und wahren Charakterzüge zu erkennen sind. So wirkt die Story irgendwie bruchstück- oder lückenhaft erzählt, ohne dass man aber Lust darauf hätte, das vermeintlich Fehlende herauszufinden (es ist halt einfach nicht da, fertig). Keiner der Menschen ist sorgsam gezeichnet, man weiß nicht, wer gut und böse ist, alles bleibt an der Oberfläche, sogar die angeblich große Verliebtheit erscheint am Ende als mit Rum verdünntes Egal-Ereignis.
Oder aber, 2., der Film ist leider ein mieser Film aufgrund eines miesen Buches, das wiederum entweder schon schlecht war oder aber leider schlecht umgesetzt wurde. Vermutlich wäre solch ein Urteil anmaßend, reden wir doch über Hunter S. Thompson, allerdings hat er für den Schinken auch lange Jahre keinen Verlag gefunden.
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Format: Blu-ray
(Bei meiner Rezension geht es mehr um die Verbindung zum Buch)

Natürlich habe ich hier nicht Fear and Loathing in Las Vegas erwartet, aber da ich die Buchvorlage zu The Rum Diary schon kannte versprach ich mir zumindest einen rasanten, zynischen und witzigen Film ohne Längen.
Das Johnny Depp ein Garant für solche Filme ist (und eben auch für die Rolle seines Freundes Hunter Thompson) hat er ja schon bewiesen.

Hier scheint es leider so als hätte Depp sich ein Übertreibungsverbot auferlegt.
Das wäre an sich nicht weiter schlimm, wenn man durch die Umschreibungen des Drehbuchs im Vergleich zum Buch nicht auch noch alle Ecken und Kannten (Bzw Angst und Schrecken) entfernt hätte die ein Werk von HST nun mal ausmachen.

Man könnte sagen das durch die Übernahmeversuch der Zeitung am Ende (die im Buch nicht vorkommt) ein Nachruf auf Thompsons unbändigen Kampf gegen die politische Unterdrückung und Verdummung im modernen Amerika gehalten werden soll.
Aber da gäbe es doch noch bessere Geschichten die man zu diesem Hintergrund verfilmen könnte. Wie zB den Wahlkampf um das Sheriffsamt von Aspen von Thompson.

Stattdessen baut man unnötige Sachen ein wie Hahnenkämpfe und den Kampf um die eine Ausgabe weil er im Film nur Horoskope schreiben darf. Außerdem verwandelt man den 20jährigen unbändigen, wilden Moberg in einen abgewrackten Hitlerfan im Trenchcoat.

Wahrscheinlich hat man die Geschichte umgeschrieben um Thompson zu ehren aber in Wahrheit hat man damit nur ein netten Roman verhunzt und zu einem langweilig dahinplätschernden Film gemacht.
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Von Pierre sur Mer VINE-PRODUKTTESTER am 21. August 2012
Format: DVD
Der New Yorker Journalist Paul Kemp ist meist nur in kurzfristigen Jobs beschäftigt. Im Jahr 1959 beschließt er, in die puerto-ricanische Hauptstadt San Juan zu reisen. Dort erhält er das Angebot, für die Tageszeitung The San Juan Star zu arbeiten. Neben seiner Arbeit verbringt Kemp jedoch auch viel Zeit in Bars und bei Freunden. Während die Zeitung langsam den Bach hinunter geht, wird Kemp in ein schmutziges Immobiliengeschäft hineingezogen. Unfähig sich dem Alkohol zu versagen, gerät jedoch alles aus den Fugen. Das Geschäft platzt und Kemp verliebt sich in die Freundin des skrupellosen PR-Beraters Sanderson. Dieser schwört Rache, woraufhin Kemp sich seiner journalistischen Ehre besinnt und Sandersons kriminelle Machenschaften aufdecken möchte.....

Nach „Fear and Loathing in Las Vegas“ verkörpert Johnny Depp in „The Rum Diary“ abermals einen Drogen-affinen Trinker-Journalisten, der in seinem Dauerrausch von der politischen Wirklichkeit seiner Zeit eingeholt wird.Trotz aller Bemühungen dem Film Kultcharakter zu verleihen, kann er „Fear and Loathing in Las Vegas“ in punkto Witz und filmischer Raffinesse nicht das Wasser reichen. Dazu wirkt die Story etwas zu banal und die Anzahl der eingesetzten Drogen hinkt dem Werk aus dem Jahr 1998 um ein Vielfaches hinterher.Es handelt sich nicht um Thompsons bestes Buch, und leider auch nicht um Johnny Depps besten Film. Aber er bietet immer wieder dichte, schwüle und witzige Momente. 30 Minuten kürzer wäre hier aber definitiv besser gewesen.

Fazit: Ein seltsam braver Johnny Depp in einer nicht ganz so exzessiven Buchverfilmung seines Freundes Hunter S. Thompson. Leider mit vielen Längen aber Top Schauspielern, tollen Landschaftsaufnahmen und einem sehr guten Soundtrack.
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