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Kundenrezensionen

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TOP 500 REZENSENTam 31. August 2011
Ein grausiges Buch. Seit langer Zeit habe ich keines mehr so verschlungen wie dieses. Die Welt, die Personen, die Handlung, die Sprache: Alles ist aus Blei, verschwimmt ineinander und ist deprimierend trüb. Der Himmel und die Straße, einfarbig: Der Weg ist das Ziel, und man verfolgt als Leser den Mann und seinen Sohn, beide unbenannt, genauso wie das Schicksal, das die Erde heimgesucht hat. Es würde keinen Sinn machen, die Katastrophe zu erklären, der Überlebenskampf erlaubt dies nicht, jeden einzelnen Tag, gegen die Natur, die kannibalischen Mitmenschen und die innere Selbstaufgabe.

Ein mitreißendes Buch, das man kaum aus der Hand legen kann, mit einer in ihrer Monotonie grandiosen Sprache, und einer Atmosphäre, die man nicht so schnell vergisst. Gewiss kein Horror- oder Gruselbuch, sondern etwas viel düsteres.

Das Taschenbuch ist natürlich billigst auf den Preis getrimmt. Viel Weißraum und eine große Schriftart lassen die 300 Seiten unter den Fingern wegfließen wie nichts.

Für mich persönlich eines der besten Bücher der letzten 10 Jahre.
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am 10. August 2007
Cormac Mccarthy's The Road is a dark, post apocalyptic journey through the remnants of the world as we know it, with the faintest flicker of hope at the end.

Destroyed by some never quite explained catastrophe, the Earth has become nearly inhospitable to life. A thick ash smothers everything and hangs in the sky, making a cold, quiet moonscape where things had once been green and alive. Through this nightmare world travels bands of desperate survivors, including an unnamed man and his son. The father's plan is to travel south to warmth and the ocean, where he hopes to find their salvation. Along the way they are confronted by cannibals, thugs and others as adrift as they are, a Darwinian struggle reminiscent to some degree of the lost boys in The Lord of the Flies, but far more sinister and disturbing. In particular, the image of the captives of the cannibals- who are being eaten bit by bit, shrinking grotesquely but kept alive so their flesh remains fresh- is a vision of Hell right out of Hieronymus Bosch's The Garden of Earthly Delights. Calling themselves "the good guys," the father and son still carry a gun- with two bullets- to end their lives if needed rather than suffer a crueler fate. The father also struggles with the ethical dilemma of having to "unteach" his son about compassion and empathy, afraid that the boy- who wants to help those equally in need- will only die in the attempt. This "every man for himself" situation is in stark contrast to everything the father believes, and how the boy has been raised. It's this struggle to hang on to the noble aspects of humanity while surrounded by the worse that makes the novel insightful, haunting, and a riveting read.

Mark Wakely, author of An Audience for Einstein
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am 17. Mai 2016
"The Road" ist jedem Vielleser bekannt. Lange Zeit habe ich das Buch lesen wollen und vor ein paar Wochen ist das dann schließlich der Zeitpunkt gekommen. Ich muss sagen, dass mich dieses Buch wirklich beeindruckt hat, aber nicht so mitreißen konnte wie erwartet.

Man erfährt die Namen des Vaters und des Sohnes nicht. Auch der Schreibstil ist doch eher distanziert, die Dialoge doch recht ungewöhnlich. Das allein macht das Lesen dieses Buches zu einem speziellen Ereignis. Diese Distanz bewahrt mich jedoch auch davor, richtig in das Buch abzutauchen. Natürlich passt diese Distanz zu der hoffnungslosen Stimmung in diesem Buch, ich jedoch bevorzuge Schreibstile, die mich näher an die Charaktere führen. Einige Dinge passieren auch einfach auf einmal, der Autor baut die Spannung nicht wirklich auf, die Dinge passieren einfach und man muss noch mal zurückblättern, um zu sehen, ob man nicht eine Seite übersprungen hat.
Auf der anderen Seite ist dieser Stil dann doch wieder genial, weil er so gut zu dieser Geschichte passt. Selten passt der Schreibstil auch zur Geschichte eines Buches. Hier ist der Gegenteil der Fall, diese beiden Komponenten harmonieren miteinander.

Das Ende hat mich zum Weinen gebracht. Es hat perfekt gepasst, weswegen ich mich wahrscheinlich auch länger an dieses Buch erinnern werde, auch wenn es mich schreibstiltechnisch nicht hundertprozentig überzeugen konnte.

Ein Buch, das sich lohnt zu lesen.
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TOP 1000 REZENSENTam 31. Dezember 2013
"The Road" ist die Geschichte eines Vaters und eines Sohnes, die gemeinsam auf dem Weg durch eine zerstörte Welt sind. Ihr Ziel ist es, "das Feuer weiter zu tragen", das Feuer des Lebens und des Guten. Immer auf dem Weg sein. Was anderes kommt nicht mehr infrage, da die Zerstörung nichts anderes gelassen hat. Es ist tief berührend, wie die Beziehung der beiden sich darstellt und entwickelt. Verzweiflung und Selbstaufgabe liegen immer einen Zentimeter vor ihnen. Der Vater würde seinen Sohn so gern beschützen vor den Greueln der Welt, das Kindliche in ihm bewahren, das so sehr am Guten haftet und gut sein will und die Welt gut haben will. Nur dadurch, dass er weiter durchhält, kann er ihm jedenfalls etwas schenken. Und so gehen sie weiter, von Tag zu Tag, immer auf der Suche nach Nahrung, die jemand Totes hinterlassen hat, immer auf der Hut vor Banditen und Menschenfressern. "The Road" ist sicherlich keine leichte Lektüre. Das Buch wirkt nach. Lesenswert ist es allemal.
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am 11. Mai 2007
This outstanding work deals with a man and his son who are trying to survive in an America struck by some unnamed catastrophe of biblical proportions. Almost everybody has perished, the man's wife, traumatized by the events has commited suicide, fauna and flora are nearly extinguished and the chances of survival are minimal. The few remaining humans forage this barren world for food, and in the face of starvation resort to unspeakable forms of cannibalism (which is a recurrent motif in McCarthy's fiction). McCarthy portrays this infernal scenario in a beautifully spartanic and extremely dense language. The strength of this highly impressive novel lies in McCarthy's ability to convey his Christian and existentialist philosophy in a context devoid of unnecessarily detailed plot or complexity. The emotional impact of the developing father - son relationship against the backdrop of the father's deteriorating health are deeply moving and the final pages of the book bring the tears to your eyes. The intelligent father's almost scientific scepticism turns into misanthropic paranoia under the horrific circumstances and every meeting with other people becomes an extremely stressful event dominated by outbursts of violence. The son in his childlike innocence ponders a more cooperative approach to the situation, but he always follows his father as long as he is alive. Yet despite all the dark melancholia and senseless brutality the son finally finds a more promising way of dealing with the challenges of this nightmarish world: he joins a group of people trying to survive by way of supporting one another. It's not an all-male group either and therefore it seems to offer the theoretical opportunity of continuing the biological reproduction of the human race. By that McCarthy demonstrates that only philanthropic faith-inspired optimism can lead to a peaceful coexistence of men, however harsh living conditions may be. So in the end, there is hope, if only a dim one. If you buy this book, you'll not regret it.
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am 24. Oktober 2007
In terms of its seeming simplicity, from other novels he has written. Dark, terrifying and powerful, this is one of the finest American novels in years. Its structure and muscular prose are so stark and well-crafted, this story picks you up, shakes you and won't let go even after you've read the final page. Also, if you missed Tino Georgiou's masterful novel--The Fates, go and read it.It is the first novel of the century that could rightly be called a masterpiece.
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am 14. Dezember 2012
Wer den Film gesehen hat und sich nun überlegt "Ob das Buch was taugt?", dem kann man nur sagen "JA!". Das Buch ist eine absolut ergreifende Erzählung des Vaters und seines Sohns die im postapokalyptischen Amerika täglich ums Überleben kämpfen müssen und trotzdem "die Guten" bleiben.
Im Gegensatz zum Film wird die Beziehung von Vater und Sohn noch intensiver erzählt und entwickelt beim Leser sehr viel Sympathie für die Charaktere.

Cormac McCarthy's Erzählstil ist nicht allzu kompliziert, dürfte aber trotzdem eher für Englisch-Fortgeschrittene geeignet sein. Als Englisch-Anfänger greift man vielleicht lieber erst zur deutschen Version ;)
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am 15. August 2014
Die Straße. Der Mann. Der Junge. Hunger. Kälte. Furcht. Misstrauen. Hunger. Kälte. Todesangst. Der Junge. Der Mann. Die Straße.

Cormac McCarthys Roman über die Reise eines Vaters mit seinem Sohn am Ende der Zeit, ins graue Zwielicht des Weltuntergangs, ohne Hoffnung, ohne Ziel, ohne Sinn zu lesen, ist wie von einem Schwarzen Loch angezogen zu werden. Man stürzt hinein in die Beschreibung dessen, was „der Mann“ und „der Junge“ tun. Ohne zu wissen, welchem Ziel sie entgegenstreben, ohne zu wissen, ob sie es erreichen werden, ob es überhaupt existiert. Auf der Flucht vor der Kälte, dem Hunger, vor anderen Menschen, drehen sich Vater und Sohn nur um sich selbst. Sie tragen die Fackel, sie sind die Guten. Die anderen … sind die anderen.

Der Mann wird sterben, er weiß es. Die Welt ist längst verloren, der Junge hat sie nie gekannt, fühlt auch nicht ihren Verlust, der Mann berichtet ihm von dem Leben der toten Dinge, welche die beiden finden, deren Vergangenheit sie anweht in den verlassenen Städten und Häusern, den toten Wäldern und Wiesen, den Resten der aus vergessenen Gründen und unter vergessenen Umständen untergangenen Welt. Er ist selbst diese untergegangene Welt.

Die neue Welt, durch die der Mann und der Junge wandern, ist grau und kalt, tot. Jeder Tag ist der letzte, und der nächste kein Geschenk. Es gibt keine Hoffnung, nur das Durchhalten, füreinander, miteinander.

THE ROAD ist deprimierend, aber es schürt im Leser auch die kleine Flamme Hoffnung, allein dadurch, dass es ihn mit auf diese Reise ohne Wiederkehr nimmt, ihn zwingt, diesem Road-Trip beizuwohnen, den kurzen und pointierten Gesprächen, den verblassenden Erinnerungen des Mannes, der langsamen Emanzipation des Jungen von seinem Beschützer, seinem Erwachsenwerdenmüssen in einer feindlichen Welt, in der man nur überlebt, um zu überleben. Oder um später zu sterben.

Der Roman verzichtet auf eine Handlung, er konzentriert sich auf das notwendige Handeln des Mannes, der die einzig verbliebene autonome Tat, das letzte wirkliche Handeln, scheut. Wir müssen weiter.

Manch einer mag das Buch entsetzt über seine Dunkelheit und den Blick ins Leere, den es gewährt, weglegen. Ich konnte den Mann und den Jungen nicht alleine lassen. Nicht auf dieser Reise. Ich wäre ihnen über Tausende von Seiten gefolgt. Das musste ich nicht, aber ich wäre es.

Schritt um Schritt um Schritt.
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am 22. Februar 2016
Noch nie in meinem Leben so etwas deprimierendes gelesen wie dieses Buch. Knapp 300 Seiten. Ein Mann, der uns nie näher vorgestellt wird, läuft mit seinem Sohn auf einer Straße durch ein zerstörtes, entvölkertes Amerika. Alles ist Schutt und Asche. Die einzigen Farben die man in allen Schattierungen präsentiert bekommt sind grau und schwarz. Asche, wolkenverhangener Himmel, Matsch…
In dieser Welt kämpfen die Beiden um ihr Leben Sie sind auf dem Weg zur Küste. Was sie an der Küste finden wollen ist nicht klar, aber die Hoffnung dass da irgendetwas sein könnte, treibt sie weiter. Die Suche nach alten verrosteten Konserven und Überresten der alten Welt, die Flucht vor anderen Überlebenden, die zu Wilden geworden sind und gerne auch mal ein frisches Kind auf dem Grill liegen hätten beschreibt auch schon die gesamte Rahmenhandlung. Die Sprache des Buches ist so trist wie das gesamte Szenario. Oft unterhält sich der Vater mit dem Sohn – das findet in 2 und 3 Wortsätzen statt. Ich kann nicht sagen ob mich das Buch angeekelt oder fasziniert hat.
Fazit: Kann ich das Buch empfehlen? Eher nicht, Leser zu zur Depression neigen sollten das Werk nur unter ärztlicher Aufsicht zur Hand nehmen. Andererseits jedoch bin ich mir sicher, dass ich mich auch noch nach Jahren an dieses Buch genau erinnern werde – und das wiederum schaffen nur ganz wenige Bücher, die dann aber doch aus all dem publizierten Mittelmaß herausragen.
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am 12. April 2013
The novel is different, not the typical post-apocaliptic story. It lives from the excellent characters of father and son, and not from violence and brutality. The only brutal thing is the utter hopelessness of the whole story with only human companionship giving a tiny amount of comfort and hope. It is a great read and will live on in the mind of the reader.
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