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am 11. Juni 2017
Eine beißende Satire, bitter böse, entlarvend und spekulativ investigativ...hätte der Film sein können, wollen oder sollen, den Robert Altman als Großer, weiser Mann des Kinos inszenierte. Es wurde jedoch ein anderer Film. Harmloser und abgeklärter und trotzdem extrem sehenswert! Es mag aus heutiger Sicht etwas seltsam erscheinen, aber würde man den gleichen Stoff heute verfilmen, würde das Ende wohl eher wie in einem Tarantino-Film sein: Alle verrecken in ihrem Blut! So aber entstand ein anderer Film, ein Film, der dennoch eine Perle nicht nur unter den Filmen Altmans, sondern überhaupt darstellt. Auch wenn die Handlung episodenhaft wirkt (die Szene im Polizeipräsidium ist schon echt lynchdesque!) und der ein oder andere reale Star mehr oder weniger bizarr in Szene gesetzt wurde (Klasse Mini-Auftritte haben Malcolm McDowell und Burt Reynolds, für den wichtigen größeren Auftritt sorgt dann natürlich Bruce Willis), so zeigt diese schon leicht Patina ansetzende neunziger-Jahre-Film-im-Film-Satire auf wunderbar bittere Art, was man in Hollywood von guten, realistischen und sozialkritischen Drehbüchern hält. Nämlich nichts. Und das gilt schließlich ja auch heute noch. Altman würzt sein Staraufgebot mit allerlei filmischen Gimmicks, die Referenzen an Orson Welles sind unübersehbar. Hauptdarsteller Tim Robbins macht seine Sache als unsympathischer, schmieriger Produzent super, der minimalistisch wabernde Soundtrack sorgt für morbide Athmosphere. Alles in allem ein echtes Juwel, das man - auch in dieser hervorragenden Bildqualität auf Blueray von KSM Klassiker - noch nie so gesehen hat. Die Scheibe bietet darüber hinaus einen Audiokommentar (der jedoch wenig mit den laufenden Bildern zu tun hat, aber dennoch interessant ist), ein ausführliches Interview mit Robert Altman, Deletet Scenes und ein 12seitiges Booklet.
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am 27. Juni 2015
This 2015 "Special Edition's" PQ is far superior to the previous best available: 2010 New Line BD, which was the world's first (and until now, Only) Blu-ray edition. If you're (1) a PQ fanatic and (2) you have the 2010 ed, and (3) your player can handle Region 2, move up to this one.
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am 17. Juni 2015
Schon die Anfangssequenz - eine neunminütige Kamerafahrt über das Filmstudiogelände ohne Schnitt - ist atemberaubend und in die Filmgeschichte eingegangen.
Eine Klappe fällt: Griffin Mill (Tim Robbins) arbeitet in einem Filmkonzern. Er ist einflussreich und der Mann, der sich Tag für Tag Drehbuchentwürfe von Autoren anhört und entscheidet, ob daraus ein Hollywood-Film entsteht. Sein Wort ist Gesetz. Für kreative Ideen ist kein Platz. Allzu anspruchsvolle Drehbücher werden von ihm glatt gebügelt bis sie in sein Erfolgsschema passen.
Da die Filmfirma allerdings nur zwölf Filme im Jahr produziert und Mill in dieser Zeit tausende von Entwürfen begutachten muß, bedeutet das in den meisten Fällen eine Absage an die Autoren. Bedingt durch diesen Umstand und der arroganten Art, wie er die Drehbuchschreiber behandelt, macht er sich zwangsläufig Feinde. Er wird erpresst und erhält Drohbriefe. Griffin Mill hegt den Verdacht, dass dahinter David Kahane steckt, ein Drehbuchautor, den er mit seinem Entwurf eiskalt abserviert hat. Er stellt ihn zur Rede, doch das Streitgespräch eskaliert und Kahane liegt plötzlich tot am Boden...
Robert Altman läßt eine wahre Armee von Weltstars aufmaschieren: Harry Belafonte, James Coburn, Cher, Tim Curry, Vincent Onofrio, Peter Falk, Louise Fletcher, Teri Garr, Scott Glenn, Jeff Goldblum, Anjelica Huston, Jack Lemmon, Angie MacDowell, Marlee Matlin, Franco Nero, Nick Nolte, Julia Roberts, Mimi Rogers, Burt Reynolds, Susan Sarandon, Rod Steiger, Lily Tomlin, Robert Wagner, Greta Scacchi, Whoopi Goldberg und Bruce Willis sind einige, die sich selbst spielen.
THE PLAYER ist eine ebenso scharfzüngige, intelligente, wie unterhaltsame Satire auf den Niedergang Hollywoods und der amerikanischen Kulturszene schlechthin, was sich heute durch computeranimierte, geistlose Blockbuster bestätigt.
Wie der Film begonnen hat, so endet er auch: Als Film im Film.
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am 22. März 2013
Nun ja, die ungeschnittene Eingangssequenz Robert Altmans ist schon unübertroffen. Und Tim Robbins spielt genial...

Es ist ein Film, der insgesamt mit Allem ergreift, auch mit der abgedrehten story.

Schade um die kurze Kinopräsenz, darunter leiden halt wirklich gute Filme....genau wie...and the band played on oder auch Bar Fly hielt er sich gerade mal zwei Wochen im Kino....wenn es nicht knallt oder bummst, ist solch Film trotz Spitzenqualität nix für die Masse und deswegen nicht von längerer Präsenz. Verdammt schade für dieses cineastische Spitzenwerk.
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am 20. Juli 2008
Mehr bräuchte man zu Robert Altman eigentlich nicht schreiben. Nicht, dass alle seine Filme ( alle, die ich kenne) wirklich überragend gewesen wären. Aber welcher Regisseur könnte das schon von seinen Filmen behaupten, aber Altman hat immer wieder Filme gedreht, die umwerfend gut waren, teilweise konnte man den sehr bösen Blick schätzen, teilweise die Lust an filmischer Perfektion.

Auf die lange ungeschnittene Eingangssequenz wurde ja bereits verwiesen. Ein Regisseur will zeigen,dass es geht... und es geht. Er liefert ein Gegenmodell zu den Sekundensequenzen, die aus der Werbung kommend ins Filmgeschäft eingezogen sind und stellt sich in die Tradition grosser Filmschaffender, die sich Zeit für Situationen, Menschen, deren Gesichter nahmen.

Aber auch die Eleganz der Geschichte, das Verschachteln der Geschichten ist eine Vorliebe von Robert Altman. In short cuts perfekt gelungen und -in kleinerem Stil- auch in The Player.
Altman hat gerne in seinen Filmen bestimmte gesellschaftliche Verhältnisse mit scharfem ,bösen Auge angesehen, hier ist es Hollywood selbst."Alle zusammen malen ein herrlich gemeines Bild der Szene in Hollywood, wo man alles dafür tut, um nach oben zu kommen, und dann möglichst gar nichts mehr tut, um nicht wieder runter zu müssen. Wo künstlerische Ansprüche durch geschäftliche Denkweisen korrumpiert werden. Und wo die Top-Angestellten in einem eigenen kleinen Kosmos leben, in dem es einzig darum geht, besser auszusehen als die direkten Konkurrenten, und Filme nichts mehr sind als ein Mittel zum Zweck. "

Es ist ein Paradoxon, dass Altman mit einem Film, der das ganze Geschäft so geisselt, wieder ins Geschäft kam.

Wer Freude an grossartig komponiertem Kino hat, ist mit diesem Film bestens bedient.
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am 26. Juni 2015
Griffin Mill (Tim Robbins) ist ein Hollywood-Produzent wie er im Buche steht: Erfolgreich, gerissen, arrogant und mit besten Kontakt zu großen Filmstars – sein Wort ist Gesetzt in der Traumfabrik. Kreativen oder gar revolutionären Ideen steht er nur sehr selten aufgeschlossen gegenüber. Allzu anspruchsvolle Drehbücher werden von Griffin und seinen Mitarbeitern glattgebügelt, bis sie in ein Erfolgsschema passen. Und der Erfolg an den Kinokassen gibt ihm stets Recht. Doch im Gegensatz zu seiner Arbeit nimmt Mills Privatleben eine ernste Wendung: Er erhält eine Reihe anonymer Drohbriefe. Schnell hat er einen Verdacht, wer dahinter stecken könnte. Drehbuchautor David Kahane (Vincent D’Onofrio) hatte sich vor einiger Zeit bei Griffin vorgestellt und wurde mit seinem Entwurf eiskalt abserviert. Letzterer sucht den vermeintlichen Übeltäter auf und will ihn zur Rede stellen. Doch das Gespräch läuft komplett aus dem Ruder und Kahane liegt plötzlich tot auf dem Boden. Von Schuldgefühlen geplagt, stürzt sich der Produzent in eine Affäre mit Kahanes Freundin June (Greta Scacchi). Doch die Drohbriefe hören nicht auf. Mill sieht sich nun auch einer Erpressung ausgesetzt, denn der Unbekannte hat den Mord an Kahane offenbar beobachtet…

Hollywood war noch nie ein Platz für Idealisten und Überzeugungstäter, eher ein Ort für Opportunisten, die bereit sind, sich skrupellos durchzuschlagen. Der einzige Weg, sich dort zu behaupten und vielleicht sogar integer zu bleiben, ist, der bunten Scheinwelt mit Verachtung zu begegnen und ein künstlerisches Eigenleben zu führen. Regie-Legende Robert Altman war einer jener Außenseiter. Schon früh wusste er, dass er mit starren Studiosystemen nicht warm werden würde, aber er fand einflussreiche Gönner, die ihm halfen, seine Visionen auf die Leinwand zu bringen. Seine erfolgreichste Zeit hatte Altman mit Filmen wie „M*A*S*H*“ und „Nashville“ in den 1970er Jahren; er galt als angesagter Außenseiter und Liebling der zeitgenössischen Kritik. Dann allerdings folgte ein Jahrzehnt voller Ärger und misslungener filmischer Experimente. Erst mit seinem 26. Spielfilm – der rabenschwarzen Satire „The Player“ von 1992 – gelang dem damals 67-jährigen Altman ein umjubeltes Comeback, das ihm Rückenwind für anschließende Projekte wie „Short Cuts“ gab.
Die starbesetzte Produktion liegt nun endlich auf Blu-ray auch bei uns in Deutschland vor und ist ein zeitloses Meisterwerk das ich in die Kategorie "Klassiker" einordnen würde.
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am 1. Juni 2003
Ein absoluter Meilenstein der Filmgeschichte, alleine die Anfangssequenz die ohne Schnitte auskommt.
Meines Wissens nach die längste Sequenz ohne Schnitt in einem Film.
Mehr als 50 bekannte Hollywoodstars geben sich die Klinke in die Hand.
Story: einfach perfekt
Komikfaktor: genial
Kurzum: Kaufen und hoffentlich gibt`s die Scheibe auch bald mit deutscher Sprache
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am 1. Dezember 2002
Als Top-Manager eines der großen Hollywood-Studios führt Griffin Mill, der brillant von Tim Robbins dargestellt wird, ein perfektes High-Society Leben. Er kultiviert dieses mit Frauen, Partys, Reisen und der Misshandlung von Drehbuchautoren. Eines Tages rächt sich einer der abgewiesenen Autoren und verfasst blutige Morddrohungen gegenüber Griffin. Dieser gerät langsam in Panic und beginnt, die Recherche nach möglichen Verdächtigen. Schließlich erinnert er sich an David Kahane (Vincent D'Onofrio) und vereinbart ein Treffen mit ihm. Am Ende dieses Zusammenkommens ist Kahane tot. Darauf hin kommt es zu einem Spiel zwischen Verfolgung durch Detective Avery (Whoopi Goldberg) und Verfolgungswahn, induziert durch die Ex-Freundin des Drehbuchautors, die er auf der Beisetzung desselbigen kennen lernt und im Folgenden über ihren Verlust hinwegtröstet. Altmeister Robert Altman hat wie immer aus dem Star-Aufgebot Hollywoods reichlich geschöpft, setzt Julia Robers auf den elektrischen Stuhl und lässt Bruce Willis den Hebel umlegen. Dem Regisseur ist es gelungen auf skurrile Art und Weise das „Geschäft Hollywood" zu parodieren und die Skrupellosigkeit der Machtmenschen der Filmmetropole LA aufzuzeigen.
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am 30. Dezember 2014
Wirres und sinnloses Durcheinandergelabere mit undefinierbarer Musiksoße im Hintergrund, da helfen auch keine zigfachen Einblenden von Stars (und solchen, die es wohl gerne sein wollen) und auch kein Tim Robbins (den ich ansonsten sehr schätze als Schauspieler) mit dem immer gleichen Gesichtsausdruck und NULL Intention, alles wirkt sowas von unecht und daneben, nie und nimmer nehme ich so etwas ernst, schade um die Filmrollen.

Eine größere Enttäuschung habe ich selten erlebt, Herr Altman, es schüttelt mich immer noch vor Grausen, was hat Sie da nur geritten !?
33 Kommentare| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

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