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Kundenrezensionen

4,7 von 5 Sternen
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am 4. August 2003
Nachdem ich mir dieses Buch als "leichte" Zwischenlektüre geleistet hatte, fiel es mir zu Anfang doch wirklich richtig schwer, einmal damit anzufangen. Doch wenn man die ersten 100 Seiten überwunden hat, kann man gar nicht mehr aufhören. Die Charaktere gehen einem unheimlich nahe und Follet schreibt auch so, dass man sich wirklich eingebunden fühlt. Sehr eindrucksvoll kommt bei diesem Werk der Kampf zwischen Gut und Böse heraus. Die Hauptpersonen sind leicht in die Lager einzuteilen, aber man fiebert ständig mit deren Schicksalschlägen mit. So triumphiert mal das Gute in Form Priestern, Baumeistern und deren Familien über das Böse, vertreten durch die Monarchie und Landadel, um gleich darauf niedergeschmettert zu werden.
Die Liebe kommt auch nicht zu kurz und hat so ein bisschen was von "Salz auf unserer Haut", also ein Hin und Her über "Kriegen sie sich oder nicht", so dass man bis zum Ende spannungsgeladen an der Lektüre sitzt und die Welt um sich herum vergessen kann. Man möchte förmlich einschreiten und die Personen zusammen führen, muss sich jedoch hilflos dem Ideenreichtum des Autors unterwerfen und abwarten, ob es zum Guten oder Schlechten ausgeht.
Schlimm sind die Hindernisse, die den Personen in den Weg gelegt werden, manchmal so sehr, dass man fast verzweifeln möchte an so viel Ungerechtigkeit. Aber gerade das macht das Buch auch so anziehend und interessant, dass man mitfühlen kann und der definitve Ausgang bis zum Ende offen bleibt.
Die Schicksale all dieser Menschen sind verbunden durch den Bau einer Kathedrale, die es in solcher Form im damaligen England noch nicht gab. Die Errichtung eines solchen Bauwerkes nahm damals viel Zeit in Anspruch und über eine ebenso lange Periode hinweg begleitet der Leser die Personen auf ihrem schwierigen Weg.
Wie akkurat die Geschichte aus historischer Hinsicht ist, kann ich nicht beurteilen, aber diejenigen, die ein richtig gutes Stück Literatur, mit allem, was man von einem solchen Epos erwarten möchte, suchen, werden hier sicher Zufriedenheit erfahren.
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TOP 500 REZENSENTam 23. Januar 2013
Pillars of the Earth beginnt im Jahr 1135, dem Todesjahr Heinrichs I. Dessen einziger Sohn ist bei einem Schiffsunglück ums Leben gekommen, und seine Tochter Maud soll ihm auf den Thron folgen. Diese Ehre macht ihm allerdings sein Neffe Stephen mit einigem Erfolg streitig, und der blutige Konflikt zwischen diesen beiden begleitet uns durch fast den ganzen Roman.

Das Interessante an Pillars of the Earth sind aber nicht so sehr die höfischen Ränkespiele und die einflussreiche Rolle, die die Kirche dabei spielt, sondern wie sich die Führungs- und Gesetzlosigkeit auf das Leben der Untertanen auswirkt. Pillars of Earth ist aber auch eine Studie des Ehrgeizes in seinen verschiedensten Ausprägungen, konstruktiven und zerstörerischen. Der Abt Philipp, der ein heruntergekommenes Kloster wieder zur Blüte führen will und der zu Ehren Gottes eine Kathedrale errichten möchte. Der Baumeister Tom, der das Gleiche will, weil es in seinem Beruf nicht Großartigeres gibt. Ein Gutsherr, der unbedingt Graf werden möchte und dabei vor Mord und Totschlag nicht zurückschreckt. Und schließlich der mysteriöse Geistliche Waleran Bigod (!), der die kirchliche Karriereleiter emporzuklimmen gedenkt und einiges gegen den Bau der Kathedrale einzuwenden hat.

Alle machen sich gegenseitig das Leben schwer, die Bösen den Guten (natürlich!), aber auch die Guten den Bösen, und die Handlung des Romans ist ein ständiges, manchmal sehr steiles Auf und Ab, das sich über fast vier Jahrzehnte hinzieht. Immer wenn man denkt, jetzt könnte es mal friedlich weitergehen, kommt der nächste Schicksalsschlag. Hier wirkt der Roman manchmal wie am Reißbrett entworfen und wird dadurch ziemlich vorhersehbar. Etwas schablonenhaft sind auch manche Romanfiguren gezeichnet, vor allem der Erzbösewicht, in dem sich wirklich alle denkbaren schlechten menschlichen Eigenschaften vereinigen. Philipp und Tom sind dagegen durchaus in sparsamen Grautönen beschrieben.

Trotzdem halte ich 5 Sterne für absolut angemessen. Pillars of the Earth ist mitreißend geschrieben, der Leser fühlt mit den Protagonisten und es bringt ihm eine Epoche nahe, über die es relativ wenig Quellmaterial gibt. Dazu liefert Ken Follett reichlich Hintergrundwissen über die Planung und Errichtung von Großbauwerken vor der Erfindung von Papier oder gar CAD. Nur die Terminpläne waren damals ebenso unzuverlässig wie heute, wenn auch aus völlig anderen Gründen.
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am 11. Juli 2000
Follett takes his time building the characters in this epic tale of life, death, honor, love, evil and the strength of human sprit. Epic, which is USUALLY a code for unnecessarily long and boring, is anything but boring here.
It reads a little slow at first as the characters are developed, but it is so worth it as we follow them all through several generations. Seldom have I read a novel in which I truly cared about the characters. All of the heroes are incredibly real and human with tremendous strengths as well as fatal flaws and the evil are equally real and easily despisable. On more than one occasion I found myself yelling at the cast (hopefully not out loud lest my neighbors think me mad!).
Follett's knowledge of the era and of the cathedral building process ring true, although I am no middle ages scholar, and his work appears well researched. The depth of the technical details could easily have brought down the readibility of the story but were instead handled masterfully by the author and served to enhance the reading experience.
I could never have just one favorite book, but this certainly ranks among the top.
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am 3. Dezember 1999
The Pillars of the Earth is a surprisingly original and complex book for Ken Follett. Those familiar with his other writings know that his books tend to be much shorter and more formulaic than this one, and, except for The Eye of the Needle, seldom carry much punch. This sparwling novel with a several generations cast of characters has as its central figure, not a person at all, but a building - a gothic cathedral from its inception to completion with a multitude of interrelated stories forming the book's plot.
I don't know how accurate this book is as history or architecture, but I know that it is a very satisfying book as fiction. It is original, in its way, and has the added satisfaction of giving us mulitple stories - each as self contained as a good short story, but all naturally related to the overriding story of the building of the cathedral.
I have recommended this book to many people and have discussed it with many others who had already read it. I have yet to find one who didn't feel that they had had a wonderfully rewarding reading experience with this book.
I highly recommend it.
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am 23. Mai 1999
Ken Follet writes this tale as though he personally experienced the world in the 11th century. It takes truly magnificent imagination to create something of this magnitude and genius. Obviously well-researched but interwoven with fiction, this story does not only lend itself to reading, it ABSORBS the reader. Despite its length, I devoured in in one sitting. I did not sleep at all, such was the thrall of the epic (and it IS an epic). I have since reread 'Pillars of the Earth' at least five times, and I shall read it again (as soon as my friends stop 'lending' it permanently). I have had to buy three different copies of this book, and at the moment I am in possession of none. I feel obliged to recommend it to any who care to listen to me for longer than two minutes, and as a result I keep losing my precious copies. I have read few other novels with impact such as this, and anyone who is in the slightest bit interested in English history, revenge and absolute perfection in narration should give this classic book a read. It won't be your last! If you would like any other 'classic' recommendations, you should give 'The Power of One' by Bryce Courtenay, and 'Roots of Outrage'(I cannot recall the author's name at present - scandallous since he is one of my favourites), which both juxtapose fictional characters with chronicled events in South Africa's history. Both of these recommendations are relatively on par with 'Pillars...'. Superb!
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am 6. Januar 2013
Ich bin eigentlich leidenschaftlicher Fantasyleser, habe mit Follett's pillars of the earth meinen ersten Ausflug seit langem in historische Romane gewagt und bin begeistert. Follett versteht es ausgezeichnet den Leser in das England des 12 Jahrhunderts zu versetzen. Man ist ganz und gar in seiner Welt gefangen und lebt mit den Charakteren mit. Spannung bis zum Schluss ist garantiert.
Dass man nebenbei noch ein wenig Geschichte lernt ist ein toller Bonus.

Einzig die detaillierte Beschreibung der Architektur und Baumeisterei hat hin und wieder längen produziert, aber das mag auch daran liegen, dass ich viele der fachspezifischen Vokabeln nicht kannte und nachschlagen wollte.

Bin gerade mit dem zweiten Teil beschäftigt, der sich ähnlich gut liest (spielt dann am gleichen Ort aber 200 Jahre später mit den Nachkommen der Protagonisten des ersten Teils.
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am 3. April 2014
Tolles Buch - Great dive into the dark middle ages - You are picked up where you are: on your sofa, with no idea. You are torn into a century, you wanted to see (otherwise you wouldn't have bought the book). You feel sorry on page 750 that the book will end soon (page 1050).
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Wieder so ein Buch, das irgendwie jeder kennt und das mich trotzdem nicht so wirklich interessiert hat. Ich bin weder ein Fan von Ken Follett, noch besonders am Mittelalter interessiert. Da die Taschenbuch-Ausgabe aber so günstig war und die Nachfragen meiner ebenfalls lesebegeisterten Mitmenschen ("Hast du das schon gelesen?") irgendwann etwas genervt haben, habe ich mir das Buch eben doch zu Gemüte geführt.

Und wie so oft bei solchen Käufen wurde ich sehr positiv überrascht. Das Buch ist gut geschrieben und liest sich sehr flüssig. Innerhalb kurzer Zeit war ich total versunken ins Mittelalter und die Geschichte rund um den Bau einer Kirche, die mich auch bis zum Schluss gefesselt hat - bei knapp 1000 Seiten keine leichte Sache. Wie akkurat der geschichtliche Hintergrund beschrieben ist, kann ich nicht beurteilen, aber als Unterhaltung ist der Roman wirklich bestens geeignet.
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VINE-PRODUKTTESTERam 17. September 2013
Eigentlich mag ich Ken Follett, insbesondere seine Schreibweise (er hat dieses Talent eine Geschichte zu erzählen, so das sich seine Bücher wirklich gut und flüssig lesen lassen, ohne irgendwie langweilig zu werden), aber diesen Roman fand ich leider sehr enttäuschend. Von der Inhaltsbeschreibung her hatte ich mir einfach mehr versprochen, insbesondere da man sich mit dem Land Afghanistan und seinen Menschen seit dem aktiven Bundeswehreinsatz am Hindukusch doch intensiver beschäftigt (zumindest geht es mir so), als man es vielleicht sonst tun würde. Ken Follett versuchte in diesem Buch, wie es ja auch sonst seine Stärke ist, eine historische Geschichte mit einer fiktiven Handlung zu verknüpfen. Rausgekommen ist dabei eine Art Agenten- Liebes- und Abenteuerroman, der mich persönlich aber zu keiner Zeit wirklich fesseln konnte. Die Protagonistin Jane Lambert, eine doch angeblich so selbstbewusste und natürlich auch wunderschöne Engländerin, fand ich beispielsweise unheimlich naive und streckenweise auch geradezu nervig. Dann wären da noch der französische Arzt Jean-Pierre Debout (Ehemann der besagten Jane Lambert und Vater ihres gemeinsamen Kindes) und der amerikanische CIA-Agent John Michael Raleigh (sein Decknamen ist aber Ellis Thaler und er ist seines Zeichens der Exfreund von Jane Lambert, der sie natürlich immer noch unsterblich liebt) und diese beiden Männer (ach was für ein Zufall) treffen in den Bergen des Hindukusch aufeinander. Wer Liebesromane mag, für den ist dieses Buch sicherlich was, wer aber einen Agentenroman lesen möchte, den kann ich persönlich nur abraten. Um es mal auf den Punkt zu bringen, knappe 150 Seiten dieses Buches sind ganz okay, die anderen 2800 fand ich einfach nur langweilig. Aus genau diesem Grund gibt es von mir auch nur zwei von möglichen fünf Sternen.
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am 1. November 2007
Of looking at old churches or cathedrals! Just realising that bunches of people spent their whole life to build those beautiful monuments to praise God - it's incredible. The plot of this book also is. It's the story of Phillip, Prior of Kingsbridge and his lifelong struggle and fight to get the cathedral built, run the priory and be a good monk. It's also the story of Tom and Jack - both of them addicted to masonry and especially to building cathedrals. And it is the story of Ellen, Aliena and Martha - three women whose life was intertwined with the cathedral built, not matter if they liked it or not. It is also a story about power and greed, political intrigues and personal interests of people around the King and in the Church who all have different reasons to want to stop the building of the cathedral. An excellent story that keeps you thrilled from first to last sentence. I would also recommend reading Tino Georgiou's masterpiece--The Fates--if you haven't read it yet.
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