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am 12. Oktober 2002
Bei dieser Aufnahme handelt es sich in erster Linie um Karajan's Walküre. In zweiter Instanz sind die Sänger von Bedeutung. Dies hat den Vorteil, daß die bezaubernde Musik von Wagner im Vordergrund steht.
Hervorzuheben bei den Sängern ist Jon Vickers, dessen etwas knödeliger Tenor sehr gut zu der Rolle des frustrierten und von der Welt mit Füßen getretenen Siegmund paßt. Wunderbar die Erzählung "Friedmund darf ich nicht heißen" im ersten Akt. Nicht zu vergessen Gundula Janowitz als seine Schwester Sieglinde. Bei ihrer glockenreinen Stimme muß ich immer an Gold denken.
Regine Crespin hat bei weitem nicht die Klangfülle einer Martha Mödl. Dennoch verleiht ihr schlanker Ton der Partie der Brünnhilde eine jugendliche Frische und paßt ausgezeichnet in das Karajan'sche Klangbild hinein.
Wohl mit Absicht hat Karajan gerade Thomas Stewart zu seinem Wotan erwählt. Vermutlich wollte er keine "brüllende Röhre", sondern einen singenden Musiker, der eine gute Aussprache hat, sich an seinen musikalischen Stil anpassen kann und noch dazu in der Lage ist, Wotan's Abschied im dritten Akt (und überhaupt) schön zu singen.
Wie bereits oben erwähnt, der Hauptdarsteller dieser Aufnahme ist und bleibt Karajan. Beeindruckend, wie er es schafft, die Orchesterbegleitung in Siegmunds "Winterstürme" derart zurückzunehmen, daß man den Eindruck gewinnt, Jon Vickers schwimmt in einem ruhigen musikalischen Fluß oder liegt auf einem musikalischen Klangteppich, der so transparent ist, daß man durchgucken kann.
Die etwas spröde Wotanerzählung im zweiten Akt wird dank des wuchtigen Bläserensemble der Berliner Philharmoniker zu einem Musikdrama der Extraklasse. Dieses Bläserensemble vermittelt in der Todesverkündung des zweiten Akts einen wunderbaren Choralsound, der verdeutlicht, mit welcher Genialität es Wagner verstand, diese spirituelle Szene in ein romantisches Choralgewand einzukleiden.
Der absolute Höhepunkt Karajan'schen Könnens manifestiert sich am Ende der Oper. Mit einer "gewaltlosen und kontrollierten Wucht" leitet er den Schlußmonolog des Wotan ein, affengeil, wie die Blechbläser das Abschiedsthema schmettern. Der Feuerzauber ist ein wahres Klanggedicht. Ich habe mir die Schlußszene schon mindestens 50 mal angehört und kann den Kanal nicht voll bekommen.
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am 9. September 2002
Die vorliegenden, "scheinbar historischen" Aufnahmen von 1967 sind in jeglichem Kriterium als absolut phantastisch und herausragend zu bezeichnen. Über die Künstler oder das Werk Worte zu verlieren wäre Eulen nach Athen tragen. Mir persönlich gefällt diese Interpretation, als auch der unglaublich "warme und dimensionale Klang" der Aufnahme weitaus besser, als sämtliche Einspielungen aus den Neunziger Jahren. Ein Pflichtkauf für den Wagnerianer!
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TOP 500 REZENSENTam 18. Oktober 2012
Diese Aufnahme hat durchaus ihre Meriten. Diese liegen in der Tat zunächst im Dirigat von Karajan, dem gegenüber ich aber bei aller Bewunderung auch ambivalent bin: es ist eine zutiefst kammermusikalische Deutung, die mitunter unglaubliche Details zu Tage fördert und mich immer wieder staunen macht - so schön also kann Wagner klingen. Nichts von teutonischer Schwere und dröhnendem Blech. Aber diese Interpretation hat auch ihren Preis, denn der Musikdramatiker Wagner bleibt etwas auf der Strecke. Wie so oft bei Karajan obsiegt der schöne Klang über die Dramatik. Und was nun die Sänger angeht, so ist eben auch nicht alles Gold hier: T. Stewart ist kein schlechter Wotan, aber stimmlich etwas klein dimensioniert. G. Janowitz ist eine bezaubernd singende Sieglinde, aber kommt v.a. im dritten Akt an ihre Grenzen. In den dramatischen Passagen wird ihre sonst so makellose Stimme hart. Eine absolute Grenzpartie für sie. Vickers ist darstellerisch ein vorzüglicher Siegmund, über die Stimme und deren "Schönheit" kann man sich natürlich streiten, aber er verfügt über eine genuin dramatische Stimme, die der Rolle gut ansteht. Wenig kann ich mich mit der Brünhilde der Crespin anfreunden. Das erscheint mir wieder als einer dieser Karajanschen Experimente, die letztlich scheitern mußten. Die Crespin war alleine vom Stimmcharakter keine Brünhilde. Nun gab es immer wieder Sängerinnen, die die Brünhilde trotz stimmlicher Einschränkungen sangen (allen voran die Mödl, die eine darstellerisch überzeugende Brünhilde war, stimmlich bangte man bei ihr immer), aber bei der Crespin fällt das Ergebnis weniger überzeugend aus, weil sie meiner Wahrnehmung nach zu sehr mit der technischen Bewältigung der Rolle beschäftigt ist, als dass sie noch zu einer wirklichen Interpretation finden würde. Schade um die recht eigentlich schöne, lyrische (!) Stimme. Die übrigen Sänger überzeugen hingegen, auch wenn ich mit der Sängerin der Fricka nur bedingt glücklich werde.
Als Alternative zu den "großen" Interpretationen ist dies eine interessante Alternative, die mir aber zu einseitig auf die orchestrale Ausleuchtung der Partitur schielt und mir zu viel am Bühnengeschehen schuldig bleibt.
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am 12. April 2012
Wagners 'Ring-Zyklus' gehört mit zum Besten, was je auf 'Notenblätter' geschrieben wurde. Neben den Studioproduktionen von Janowski (meine bevorzugte und meiner Meinung nach 'beste" Umsetzung), Solti, Haitink und Levine, gehört die Karajan-Interpretation in jede Sammlung dieses Jahrhundertwerks. Im 'Rheingold' glänzt ein unglaublicher Gerhard Stolze; diese 'Walküre' - zur Vervollständigung meines Karajan-Rings - ist ein Glanzstück des Chefdirigenten und Leiters; der 'Feuerzauber' in den Schlussakkorden ist - wie von einigen Vorrednern bereits angesprochen - ein schier bezwingendes und unvergleichliches Klangerlebnis - digital wie auch analog; hier zaubern und verzaubern Karajan und die Berliner Philharmoniker!
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am 30. Dezember 2014
Neben meinen vier Walküre-Aufnahmen (von Bruno Walter bis Boulez) möchte ich unbedingt die ganz andere Gefühle beim Hören ansprechende Interpretation Karajans genießen - ein Dirigent, den ich wenig mit seinen Sinfonien, jedoch sehr mit seinen Opernaufführungen schätze.
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